SWTOR Free2Play: Themenpark oder Sandbox? & Gut gegen Böse
SWTOR geht Free2Play: Am 15. November 2012 ist es soweit und die Free2Play-Version des MMORPGs Star Wars: The Old Republic erscheint. Damit Euch der Einstieg oder der Wiedereinstieg in das Online-Rollenspiel gut gelingt, präsentieren wir Euch unseren Guide zu Star Wars: The Old Republic - mit vielen Hinweisen, Videos und mehr!
SWTOR Free2Play: Themenpark oder Sandbox?
Star Wars: The Old Republic zählt zu den modernen Themenpark-MMORPGs. Ganz wie im acht Jahre alten World of Warcraft werdet Ihr und Euer Held von den Entwicklern an die Hand genommen und durch die Spielwelt geführt - wie auf unsichtbaren Schienen. Dabei erlebt Ihr vorgegebene Geschichten in Form von Quests, entwickelt Euren Charakter über Erfahrungspunkte und Stufenaufstiege weiter. Noch mehr trägt dazu immer bessere Ausrüstung bei, die Ihr den Klauen erschlagener Boss-Gegner entreißt.
Grundsätzlich lässt sich zwischen der Level-Phase und dem sogenannten Endgame, also der Spielzeit nach Erreichen der Höchststufe 50, unterscheiden. Während Ihr im Laufe der ersten 100 Spielstunden mit Eurer Charakterklasse vertraut gemacht werdet, nach und nach neue Angriffe und Unterstützungsfertigkeiten freischaltet und ein Gefühl für die Rolle Eures Charakters im Kampf bekommt, gilt ab Stufe 50: Weiterentwicklung ist fast ausschließlich über instanzierte PvE- und PvP-Inhalte möglich. Wie schnell und weit Ihr dabei voranschreitet, entscheiden die Entwickler. Sie haben den Themenpark gestaltet, in dem Ihr auswählt, welche Attraktionen Euch als nächstes begeistern sollen.
SWTOR unterscheidet sich maßgeblich von den Vertretern der Sandbox-MMORPGs (Ultima Online, Star Wars Galaxies und Darkfall Online), in denen es den Spielern obliegt, selbst für die Unterhaltung zu sorgen. Die damit verbundene Freiheit der einzelnen Spielsysteme gibt es in Star Wars: The Old Republic nicht. Abseits der vorgegebenen Quest-Pfade werdet Ihr nur sehr selten auf tiefgehende Geschichten treffen - Mitspieler sind immer Mitspieler und niemals potentielle Auftraggeber, die Euch in ein neues Abenteuer stürzen könnten. Außerdem ist die Interaktion mit der Spielwelt sehr stark beschränkt. Rollenspiel-Fans vermissen beispielsweise immer noch Möglichkeiten, in den Kantinen der Spielwelt mehr als nur zur Musik herumstehen zu dürfen. Das bedeutet allerdings nicht, dass es sich nicht lohnt, gelegentlich ausgetretene Pfade zu verlassen.
Gut gegen Böse
Als Krieg der Sterne 1977 auf die große Leinwand kam, wurde eines der bis heute geltenden Grundprinzipien des Star-Wars-Universums geschaffen: Gut kämpft gegen Böse, Jedi gegen Sith, Republik gegen Imperium. An dieser Dualität hat sich nichts geändert, auch wenn Charaktere wie der Schmuggler Han Solo oder der Kopfgeldjäger Boba Fett stets in einer Grauzone agierten.
In SWTOR müsst Ihr Euch zu Beginn ebenfalls für eine der beiden Seiten entscheiden. Folgt Ihr der grundsätzlich demokratischen Republik oder dem Imperium? Eure anfängliche Entscheidung ist unumstößlich, auch wenn Ihr im Laufe der Geschichte durch Eure Handlungen in eben jene Grauzone rutschen könnt. Möglich macht das das Gesinnungssystem. Agiert Ihr während der Gespräche mit NSCs friedvoll, erhält Euer Charakter Helle Punkte. Dunkle Punkte gibt es hingegen für böse Taten. Die Summe aus allen verdienten Punkten bestimmt Eure Gesinnung. So kann Euer Alter Ego selbst als imperiale Sith zum leuchtenden Helden aufsteigen - immer noch an der Seite des Imperators.
Die Gesinnung mag die Reaktionen der Bevölkerung und der Auftraggeber während der Gespräche beeinflussen, wesentlich entscheidender bleibt jedoch die Wahl der Seite. Imperiale erleben auf den 17 spielbaren Planeten weitestgehend eine andere Geschichte als Republiktreue. Erst in den höheren Charakterstufen nehmt Ihr Aufträge von neutralen Parteien an, die sich nicht darum scheren, wem Ihr Treue geschworen habt. Trotz dieser Neutralität bleibt es im Gruppenspiel zweigeteilt: Republik und Imperium bleiben unter ihresgleichen.
In diesem Artikel
- Seite 1 SWTOR Free2Play: Features der Free2Play-Version & Was macht SWTOR überhaupt aus?
- Seite 2 SWTOR Free2Play: Themenpark oder Sandbox? & Gut gegen Böse
- Seite 3 SWTOR Free2Play: Planetengeschichten & Persönliche Geschichte
- Seite 4 SWTOR Free2Play: Klassenwahl und Rollenverteilung
- Seite 5 SWTOR Free2Play: Flashpoints und Guides
- Seite 6 SWTOR Free2Play: Operationen und Guides & Kriegsgebiete und Ilum
- Seite 7 SWTOR Free2Play: Weltraumkampf
- Seite 8 SWTOR Free2Play: Crew-Handwerk
- Seite 9 SWTOR Free2Play: Datacrons und Matrixwürfel
- Seite 10 SWTOR Free2Play: Das Vermächtnis-System
- Seite 11 Bildergalerie
Bildergalerie
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- Seite 2 SWTOR Free2Play: Themenpark oder Sandbox? & Gut gegen Böse
- Seite 3 SWTOR Free2Play: Planetengeschichten & Persönliche Geschichte
- Seite 4 SWTOR Free2Play: Klassenwahl und Rollenverteilung
- Seite 5 SWTOR Free2Play: Flashpoints und Guides
- Seite 6 SWTOR Free2Play: Operationen und Guides & Kriegsgebiete und Ilum
- Seite 7 SWTOR Free2Play: Weltraumkampf
- Seite 8 SWTOR Free2Play: Crew-Handwerk
- Seite 9 SWTOR Free2Play: Datacrons und Matrixwürfel
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Wenn man das zur "besten Zeit" macht, dann braucht man sich nicht wundern, wenn die Leute keinen Bock mehr auf das Spiel haben :-B
Jop, die Storyquest zieht sich von Level 1 bis Level 50 komplett durch. Man ist also ziemlich genau Level 50, sobald man die Storyquests durch hat. Ich kann die Quests übrigens nur empfehlen, ich finde sie zum größten Teil wirklich sehr spannend, auch wenn es Klassenabhängig natürlich subjektive Unterschiede für mich gibt ;-)
Wenn man nebenbei auch anderen Dingen nachgeht, alle Nebenquests erledigt und nicht nur durch die Hauptstory rennt, ist man Level 50 bevor man das Ende der Geschichte erreicht hat. ;)