Fans, die Filme finanzieren. Regisseure, die für Projekte sammeln gehen. Das Thema Crowdfunding wird für Filmemacher immer wichtiger, offenbart aber auch negative Seiten.
Wie WIDESCREEN bereits vergangenen Samstag im ersten Teil dieses Specials berichtete, hat Crowdfunding in der Filmbranche in den letzten Jahren sichtlich an Bedeutung gewonnen. Das Modell, Filme durch Filmliebhaber finanzieren zu lassen, stellt dabei nicht nur in finanzieller Hinsicht eine Alternative dar, es eignet sich auch großartig für den Aufbau einer Community und der Kommunikation mit den Fans.
Seit April 2009 haben Filmemacher insgesamt schon 137 Millionen US-Dollar für verschiedene Kinoprojekte gesammelt. Als erster Crowdfunding-Film gewann die Kurzdokumentation Inocente im vergangenen Jahr sogar einen Oscar und auch die Spendensummen stiegen immer mehr an: Die fünf erfolgreichsten Crowdfunding-Filmprojekte stammen alle aus diesem Jahr – Veronica Mars und Wish I Was Here sind mit Abstand die Spitzenreiter der Kategorie.
WIDESCREEN erklärt nun im zweiten Teil dieses Specials, wie Crowdfunding in der Praxis funktioniert und bespricht die Vor- und Nachteile des neuen Trends. Außerdem gibt es anlässlich des Kinostarts des ebenfalls via Crowdfunding realisierten Stromberg-Films am 20. Februar 2014 zu guter Letzt noch ein exklusives Interview mit Hauptdarsteller Christoph Maria Herbst. Kommende Woche folgt dann das Review zum Kino-Film.
