Diablo 3: Reaper of Souls Beta-Preview: Änderungen im Detail + Fazit

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Special Felix Schütz - Redakteur Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

Diablo 3: Reaper of Souls in der Hands-on-Vorschau: Schon seit Tagen prügeln wir uns mit einem Kreuzritter durch die Family-and-Friends-Beta. Mittlerweile haben wir Stufe 70 erreicht, das verbesserte Endgame ausprobiert, die neuen Features angeschaut und natürlich massenhaft Beute gemacht. Warum Diablo 3 mit Reaper of Souls zu einem runderen Spiel wird und an welchen Punkten Blizzard trotzdem noch nachbessern sollte, das und mehr verrät unser XXL-Spielbericht aus der Beta.


Änderungen im Detail: Stats, Affixe, Clan-Support und mehr

Neben den offensichtlichen großen Neuerungen passt Blizzard das Spiel auch in vielen Details an. Hier einige Beispiele, die zwar nicht sofort ins Auge springen, sich nach einer gewissen Spielzeit aber positiv bemerkbar machen.

Wenn der Kreuzritter austeilt, endet das schnell in einem Effektgewitter. Quelle: PC Games Wenn der Kreuzritter austeilt, endet das schnell in einem Effektgewitter. Neue Statuswerte: Im Charakterbogen hat Blizzard den Wert "Rüstung" über Bord geworfen. Er wird durch die Werte "Toughness" (Zähigkeit) und "Healing" (Heilung) ersetzt. Toughness vereint mehrere Defensiveigenschaften wie Rüstungspunkte oder Resistenzen zu einem globalen Abwehrwert. Diese Zahl sagt im Grunde einfach nur aus, wieviel Schaden ein Charakter einstecken kann, bevor er aus den Latschen kippt. Deshalb kann sie schnell absurde Ausmaße erreichen - schon auf Level 61 hatte unser Kreuzritter beispielsweise einen Toughness-Wert von 545.505. Ob das nun gut oder schlecht ist, lässt sich kaum sagen, da so viele unterschiedliche Defensiveigenschaften einberechnet werden. Den klassischen Rüstungswert gibt es übrigens immer noch, allerdings ist er nun im Detail-Charakterbogen versteckt. Unter "Healing" verbergen sich naheliegende Eigenschaften wie Lebenspunkteregeneration, Lebenspunkteabzug bei einem Treffer, Lebenspunktegewinn bei besiegtem Gegner, Health-Globe-Boni und dergleichen.

Neue Kampfeigenschaften: Neben der bekannten kritischen Trefferchance gibt es in Reaper of Souls zwei neue Angriffsmodifikatoren: Crushing Blow (vernichtender Schlag) und Splash Damage (Flächenschaden).

Wird Crushing Blow bei einer Attacke ausgelöst, erhält das Monster 25% seiner derzeitigen Lebenspunkte als Bonusschaden zum eigentlichen Angriff. Damit ist Crushing Blow besonders gegen Bossgegner sehr nützlich - einige Spieler behaupten sogar, er sei derzeit etwas übermächtig. Ob Blizzard den Wert also in dieser Form belässt, bleibt abzuwarten. Die Chance auf einen Crushing Blow kann über Skills und Items gesteigert werden.

Reaper of Souls ist das erste Add-on zu Diablo 3 und soll einige Lücken schließen, die das Hauptspiel hinterlassen hat. Quelle: PC Games Reaper of Souls ist das erste Add-on zu Diablo 3 und soll einige Lücken schließen, die das Hauptspiel hinterlassen hat. Splash Damage ist nur im Kampf gegen Gegnergruppen effektiv und wirkt derzeit weit weniger spannend: Angriffe haben eine 20%-Chance, zusätzlichen Schaden im Umkreis von 10 yards zu verursachen. Natürlich lassen sich diese Werte auch steigern. Die Chance auf einen Splash-Damage-Angriff kann nur über angelegte Ausrüstung verbessert werden.

Neue Monster-Affixe: Champions (blau) sowie seltene (gelb) und einzigartige (lila) Monster können in Reaper of Souls neue Affixe haben. Einige davon kommen uns derzeit noch übertrieben stark vor, allerdings gehen wir fest davon aus, dass sie im Laufe der Beta noch weiter ausbalanciert werden. Beispielsweise können manche Elite-Gegner neue Giftpfützen im Level verteilen, die nicht nur viel Schaden anrichten, sondern auch den Großteil des Bodens bedecken. Andere Monster zaubern nun Eiskristalle in den Level, die in kurzen Abständen eine kleine Frostnova aussenden - wer diese Kristalle zu spät entdeckt (sie erscheinen auch gerne mal direkt neben dem Spieler), beißt schnell ins Gras. Übrigens: Wieviele solcher Affixe ein Monster besitzt, hängt nicht länger vom gewählten Schwierigkeitsgrad, sondern vom eigenen Spielerlevel ab - denn die Monsterstärke wird an die Stufe des Helden angeglichen.

Die meisten alten Handwerksmaterialien werden wertlos, dafür gibt es neue Baustoffe. Quelle: PC Games Die meisten alten Handwerksmaterialien werden wertlos, dafür gibt es neue Baustoffe. Neue Handwerksmaterialien: Durch den Wegfall der bisherigen Schwierigkeitsgrade werden auch die alten Handwerksmaterialien überflüssig. Dafür gibt es neues Zeug, das man für die Herstellung von Items sammeln kann. Das Basismaterial erhält man nun aus weißen Items, die sich in Reaper of Souls ebenfalls zerlegen lassen - bei allen drei Handwerkern. Verschiedene blaue und gelbe Materialien findet man entweder beim Kämpfen und Looten, oder aber man zerlegt einfach ein paar Items dafür. Für besonders aufwendiges Crafting, egal ob beim Schmied oder bei der Mystikerin, wird legendäres Material fällig, das man aber nur sehr selten findet. Alternativ kann man natürlich auch legendäre Gegenstände in ihre Bestandteile zerlegen.

Clans und Communities: Ein neuer Button rechts unten im Interface ruft nun eine Clan-Übersicht auf. Dort können sich Spieler in Clans organisieren oder eigene Vereine gründen.

Neue Kommentare für Begleiter: Es ist nur eine winzige Änderung, die aber all jenen Spielern gefallen dürfte, die gerne alleine unterwegs sind: Die drei NPC-Begleiter Kormac, Lyndon und Eirena verfügen über eine ganze Bandbreite neuer Sprüche und Dialoge, die sie in der Stadt sowie im Kampf zum Besten geben. Das sorgt dafür, dass man nicht immer die gleichen Kommentare erdulden muss, wenn man zum Beispiel auf Elite-Gegner trifft. Schade jedoch, dass die Begleiter nicht auch neue Fähigkeiten erhalten haben - sie nutzen nach wie vor die gleichen Talente und Waffen wie im Hauptspiel, hier hat sich rein gar nichts getan.

Betrifft alle Klassen: Jeder Held lässt sich nun auf das neue Levelmaximum 70 spielen. Auf dieser Stufe wird auch ein neuer, vierter Slot für passive Eigenschaften freigeschaltet.

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  1. Seite 1 Diablo 3: Reaper of Souls Beta-Preview: Infos zur Beta & FAQ
  2. Seite 2 Diablo 3: Reaper of Souls Beta-Preview: Kreuzritter
  3. Seite 3 Diablo 3: Reaper of Souls Beta-Preview: Akt 5
  4. Seite 4 Diablo 3: Reaper of Souls Beta-Preview: Adventure-Modus und Endgame
  5. Seite 5 Diablo 3: Reaper of Souls Beta-Preview: Loot 2.0
  6. Seite 6 Diablo 3: Reaper of Souls Beta-Preview: Mystikerin und Handwerk
  7. Seite 7 Diablo 3: Reaper of Souls Beta-Preview: Paragon-System und Schwierigkeitsgrade
  8. Seite 8 Diablo 3: Reaper of Souls Beta-Preview: Änderungen im Detail + Fazit
    • Kommentare (57)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Worrel Mitglied
        Zitat von TheChicky
        Was war denn daran stimmiger und solider? Es gab nur Audio/Text Monologe und zwischen jedem Akt ein Rendervideo. Das hat D3 genauso, plus Ingamesequenzen.
        Es war stimmiger, daß es eine nachvollziehbare Geschichte gab und daß diese geschickt mit der Geschichte von Marius abgewechselt hatte. (Siehe auch mein Posting weiter oben)

        Bei Diablo 3 hingegen gibt es diesen Blödsinn mit dem "Markieren" der obersten Übel der Hölle.
        Wie hab ich mir das vorzustellen?
        Um diese "Markierung" über Jahre aufrecht zu halten, muß diese doch über ein enormes magisches Potential verfügen.
        sollten die großen Übel der Hölle nicht darauf aufmerksam werden? Gerade wenn sie diese "Markierung" jahrelang tragen? Und vielleicht mal was dagegen unternehmen?

        Dann das Beschwören und Bannen in den Stein als 2in1 Lösung, die als purer Kollateral Effekt stattfindet ...
        Aber da hab ich mich ja auch weiter oben schon drüber ausgelassen.
      • Von Worrel Mitglied
        Zitat von TheChicky
        Was war denn daran stimmiger und solider? Es gab nur Audio/Text Monologe und zwischen jedem Akt ein Rendervideo. Das hat D3 genauso, plus Ingamesequenzen.
        Es war stimmiger, daß es eine nachvollziehbare Geschichte gab und daß diese geschickt mit der Geschichte von Marius abgewechselt hatte. (Siehe auch mein Posting weiter oben)

        Bei Diablo 3 hingegen gibt es diesen Blödsinn mit dem "Markieren" der obersten Übel der Hölle.
        Wie hab ich mir das vorzustellen?
        Um diese "Markierung" über Jahre aufrecht zu halten, muß diese doch über ein enormes magisches Potential verfügen.
        sollten die großen Übel der Hölle nicht darauf aufmerksam werden? Gerade wenn sie diese "Markierung" jahrelang tragen? Und vielleicht mal was dagegen unternehmen?

        Dann das Beschwören und Bannen in den Stein als 2in1 Lösung, die als purer Kollateral Effekt stattfindet ...
        Aber da hab ich mich ja auch weiter oben schon drüber ausgelassen.
      • Von TheChicky Mitglied
        Zitat von graphimundo
        Ihr verliert euch langsam in Kleinigkeit aber die Kernaussage kann ich nur in Gänze unterstreichen. Die Story in D3 ist inhaltlich äußerst grenzwertig und die Präsentation extrem misslungen. In D2 war vielleicht die Story-Dichte nicht so hoch aber der gesamte Präsentationsrahmen war einfach sehr stimmig und inhaltlich solider.

        Was war denn daran stimmiger und solider? Es gab nur Audio/Text Monologe und zwischen jedem Akt ein Rendervideo. Das hat D3 genauso, plus Ingamesequenzen.
      • Von graphimundo Gelegenheitsspieler/in
        Zitat von Worrel
        ....
        Ihr verliert euch langsam in Kleinigkeit aber die Kernaussage kann ich nur in Gänze unterstreichen. Die Story in D3 ist inhaltlich äußerst grenzwertig und die Präsentation extrem misslungen. In D2 war vielleicht die Story-Dichte nicht so hoch aber der gesamte Präsentationsrahmen war einfach sehr stimmig und inhaltlich solider.
      • Von prophecy2k Anfänger/in
        Zitat von DerdOn2006
        Dieser "Dreschflegel" ist besser bekannt unter dem Namen "Morgenstern" ;)
        Versuch mal mit nem Morgenstern Getreide zu dreschen^^
        Der Morgenstern ist aber durchaus eine Weiterentwicklung des Dreschflegels (Kriegsflegel als Waffe).
        Ein Morgenstern ist ein Stab mit einer Kugel an einem Ende, welche mit Spitzen versehen ist.
        Die Waffe hier mit Stab, Kette und dann was vorne dran (kann auch eine Kugel mit Spitzen sein) bezeichnet man
        tatsächlich als "Flegel".
        Flegel (Waffe) – Wikipedia
        witzigerweise ist die Waffe tatsächlich aus dem eigentlichen Dreschflegel der Bauern entstanden und wurde eigentlich dafür verwendet, um den Angreifer auch über seinen Schild hinweg zu treffen: der Teil mit der Kette geht einfach über die obere Schildkante und sollte die Schildhand zertrümmern.

        LG
      • Von golani79 Mitglied
        Varianten bei denen der Kopf der Waffe über eine Kette mit dem Stab verbunden ist, werden eigentlich schon als Flegel bzw. Kriegsflegel bezeichnet.
      Direkt zum Diskussionsende
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