Diablo 3: Reaper of Souls Beta-Preview: Loot 2.0

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Special Felix Schütz - Redakteur Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

Diablo 3: Reaper of Souls in der Hands-on-Vorschau: Schon seit Tagen prügeln wir uns mit einem Kreuzritter durch die Family-and-Friends-Beta. Mittlerweile haben wir Stufe 70 erreicht, das verbesserte Endgame ausprobiert, die neuen Features angeschaut und natürlich massenhaft Beute gemacht. Warum Diablo 3 mit Reaper of Souls zu einem runderen Spiel wird und an welchen Punkten Blizzard trotzdem noch nachbessern sollte, das und mehr verrät unser XXL-Spielbericht aus der Beta.

Loot 2.0: Wie das neue Beute-System das Spiel verändert

Achtung: Besonders hier erwarten wir bis zum Release des fertigen Add-ons noch einige kräftige Balancing-Änderungen, immerhin befindet sich Reaper of Souls derzeit in einer frühen Beta-Phase! Darum sind alle bisherigen Eindrücke zum neuen Loot-System und den legendären Items noch mit Vorsicht zu genießen.

Wer bereits eine Konsolenfassung von Diablo 3 gespielt hat, der weiß ungefähr, was einen in Reaper of Souls erwartet: Das Loot-System wird in mehreren Punkten deutlich überarbeitet. Da ab März 2014 auch das Auktionshaus dauerhaft abgeschaltet wird, ändert sich das Spielgefühl spürbar.

Legendäre Items droppen nun deutlich häufiger und verfügen über besondere Eigenschaften. Quelle: PC Games Legendäre Items droppen nun deutlich häufiger und verfügen über besondere Eigenschaften. Kurz gesagt: Durch Loot 2.0 droppt deutlich mehr gutes Zeug, und zwar in allen Levelbereichen. Am Ende des zweiten Aktes hatte unser frischgebackener Kreuzritter beispielsweise schon 8 legendäre Items erbeutet, dazu einen Schmiedebauplan für ein niedrigstufiges Rüstungsset. Diese Flut an seltenen Gegenständen wirkt anfangs befremdlich und fast schon übertrieben, stört auf Dauer aber nicht - denn natürlich verlieren die niedrigstufigen legendären Items schnell wieder an Bedeutung und werden durch hochstufigere Ausrüstung ersetzt. Erst zwischen Stufe 60 und 70 - also wenn man sich dem Endgame-Bereich annähert - werden die höheren Chancen auf legendäre Items interessant, da erst hier Beute droppen kann, die man auch auf lange Sicht nutzen mag.

Fast jeder legendäre Gegenstand verfügt nicht nur über starke Boni, sondern besitzt meistens auch eine individuelle Eigenschaft, die sich stark auf die Spielweise einer Klasse auswirken kann. Ein Beispiel: Unser Kreuzritter trägt derzeit ein Amulett, das zwei Kopien von ihm erschafft, sobald er einen Gegner mit einem Betäubungseffekt (Stun) trifft. Sehr nützlich! Entsprechend haben wir unsere Skillung angepasst und einen Primärangriff gewählt, der zwar nicht viel Schaden macht, dafür aber eine hohe Betäubungschance besitzt.

Die Stimmung im fünften Akt ist extrem düster. Quelle: PC Games Die Stimmung im fünften Akt ist extrem düster. Eine weitere Änderung mit spürbaren Auswirkungen sind die sogenannten Smart Drops. Dahinter verbirgt sich ein simples Prinzip: Jeder Spieler bekommt Beute, die vorrangig zu seiner Klasse passt. Wer beispielsweise einen Kreuzritter spielt, erhält in den meisten Fällen Ausrüstung, die Boni auf Stärke, Vitalität und Rüstung besitzt, außerdem hagelt es Schilde und Einhandwaffen. Der Vorteil: Man kann in schöner Regelmäßigkeit seine Ausrüstung wechseln und hat stetig bessere Werte in Aussicht. Der Nachteil: Sekundäre Charakterattribute wandern völlig in den Keller. Unser Level-70-Kreuzritter besitzt derzeit beispielsweise 5256 Stärke und 4338 Vitalität, dafür aber nur 77 Intelligenz und 77 Geschicklichkeit. Das bedeutet, unsere Ausweichrate tendiert gegen Null und unsere Resistenzen sind auch für die Katz. Um dieses Problem zu lösen, hat man aber verschiedene Möglichkeiten - beispielsweise Edelsteine in Sockelfassungen einsetzen, entsprechende Buffs wählen oder bestimmte Attribute bei der neuen Mystikerin neu auswürfeln lassen, bis man die gewünschten Werte hat.

Im Endgame droppen auch Set-Gegenstände deutlich häufiger. Quelle: PC Games Im Endgame droppen auch Set-Gegenstände deutlich häufiger.

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  1. Seite 1 Diablo 3: Reaper of Souls Beta-Preview: Infos zur Beta & FAQ
  2. Seite 2 Diablo 3: Reaper of Souls Beta-Preview: Kreuzritter
  3. Seite 3 Diablo 3: Reaper of Souls Beta-Preview: Akt 5
  4. Seite 4 Diablo 3: Reaper of Souls Beta-Preview: Adventure-Modus und Endgame
  5. Seite 5 Diablo 3: Reaper of Souls Beta-Preview: Loot 2.0
  6. Seite 6 Diablo 3: Reaper of Souls Beta-Preview: Mystikerin und Handwerk
  7. Seite 7 Diablo 3: Reaper of Souls Beta-Preview: Paragon-System und Schwierigkeitsgrade
  8. Seite 8 Diablo 3: Reaper of Souls Beta-Preview: Änderungen im Detail + Fazit
    • Kommentare (57)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Worrel Mitglied
        Zitat von TheChicky
        Was war denn daran stimmiger und solider? Es gab nur Audio/Text Monologe und zwischen jedem Akt ein Rendervideo. Das hat D3 genauso, plus Ingamesequenzen.
        Es war stimmiger, daß es eine nachvollziehbare Geschichte gab und daß diese geschickt mit der Geschichte von Marius abgewechselt hatte. (Siehe auch mein Posting weiter oben)

        Bei Diablo 3 hingegen gibt es diesen Blödsinn mit dem "Markieren" der obersten Übel der Hölle.
        Wie hab ich mir das vorzustellen?
        Um diese "Markierung" über Jahre aufrecht zu halten, muß diese doch über ein enormes magisches Potential verfügen.
        sollten die großen Übel der Hölle nicht darauf aufmerksam werden? Gerade wenn sie diese "Markierung" jahrelang tragen? Und vielleicht mal was dagegen unternehmen?

        Dann das Beschwören und Bannen in den Stein als 2in1 Lösung, die als purer Kollateral Effekt stattfindet ...
        Aber da hab ich mich ja auch weiter oben schon drüber ausgelassen.
      • Von Worrel Mitglied
        Zitat von TheChicky
        Was war denn daran stimmiger und solider? Es gab nur Audio/Text Monologe und zwischen jedem Akt ein Rendervideo. Das hat D3 genauso, plus Ingamesequenzen.
        Es war stimmiger, daß es eine nachvollziehbare Geschichte gab und daß diese geschickt mit der Geschichte von Marius abgewechselt hatte. (Siehe auch mein Posting weiter oben)

        Bei Diablo 3 hingegen gibt es diesen Blödsinn mit dem "Markieren" der obersten Übel der Hölle.
        Wie hab ich mir das vorzustellen?
        Um diese "Markierung" über Jahre aufrecht zu halten, muß diese doch über ein enormes magisches Potential verfügen.
        sollten die großen Übel der Hölle nicht darauf aufmerksam werden? Gerade wenn sie diese "Markierung" jahrelang tragen? Und vielleicht mal was dagegen unternehmen?

        Dann das Beschwören und Bannen in den Stein als 2in1 Lösung, die als purer Kollateral Effekt stattfindet ...
        Aber da hab ich mich ja auch weiter oben schon drüber ausgelassen.
      • Von TheChicky Mitglied
        Zitat von graphimundo
        Ihr verliert euch langsam in Kleinigkeit aber die Kernaussage kann ich nur in Gänze unterstreichen. Die Story in D3 ist inhaltlich äußerst grenzwertig und die Präsentation extrem misslungen. In D2 war vielleicht die Story-Dichte nicht so hoch aber der gesamte Präsentationsrahmen war einfach sehr stimmig und inhaltlich solider.

        Was war denn daran stimmiger und solider? Es gab nur Audio/Text Monologe und zwischen jedem Akt ein Rendervideo. Das hat D3 genauso, plus Ingamesequenzen.
      • Von graphimundo Gelegenheitsspieler/in
        Zitat von Worrel
        ....
        Ihr verliert euch langsam in Kleinigkeit aber die Kernaussage kann ich nur in Gänze unterstreichen. Die Story in D3 ist inhaltlich äußerst grenzwertig und die Präsentation extrem misslungen. In D2 war vielleicht die Story-Dichte nicht so hoch aber der gesamte Präsentationsrahmen war einfach sehr stimmig und inhaltlich solider.
      • Von prophecy2k Anfänger/in
        Zitat von DerdOn2006
        Dieser "Dreschflegel" ist besser bekannt unter dem Namen "Morgenstern" ;)
        Versuch mal mit nem Morgenstern Getreide zu dreschen^^
        Der Morgenstern ist aber durchaus eine Weiterentwicklung des Dreschflegels (Kriegsflegel als Waffe).
        Ein Morgenstern ist ein Stab mit einer Kugel an einem Ende, welche mit Spitzen versehen ist.
        Die Waffe hier mit Stab, Kette und dann was vorne dran (kann auch eine Kugel mit Spitzen sein) bezeichnet man
        tatsächlich als "Flegel".
        Flegel (Waffe) – Wikipedia
        witzigerweise ist die Waffe tatsächlich aus dem eigentlichen Dreschflegel der Bauern entstanden und wurde eigentlich dafür verwendet, um den Angreifer auch über seinen Schild hinweg zu treffen: der Teil mit der Kette geht einfach über die obere Schildkante und sollte die Schildhand zertrümmern.

        LG
      • Von golani79 Mitglied
        Varianten bei denen der Kopf der Waffe über eine Kette mit dem Stab verbunden ist, werden eigentlich schon als Flegel bzw. Kriegsflegel bezeichnet.
      Direkt zum Diskussionsende
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