Diablo 3: Reaper of Souls Beta-Preview: Mystikerin und Handwerk

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Special Felix Schütz - Redakteur Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

Diablo 3: Reaper of Souls in der Hands-on-Vorschau: Schon seit Tagen prügeln wir uns mit einem Kreuzritter durch die Family-and-Friends-Beta. Mittlerweile haben wir Stufe 70 erreicht, das verbesserte Endgame ausprobiert, die neuen Features angeschaut und natürlich massenhaft Beute gemacht. Warum Diablo 3 mit Reaper of Souls zu einem runderen Spiel wird und an welchen Punkten Blizzard trotzdem noch nachbessern sollte, das und mehr verrät unser XXL-Spielbericht aus der Beta.

Mystikerin: Das neue Handwerk - verzaubern und transmogrifizieren

Schon vor ein paar Jahren, noch lange vor dem Release, hatte Blizzard die dritte Handwerkerin aus Diablo 3 rausgekickt. Begründung: Sie habe damals einfach keine sinnvolle Funktion im Spiel erfüllt. Für Reaper of Souls wurden die Entwickler nun doch noch fündig: Die Mystikerin kehrt als vollwertiges Mitglied zurück und fügt sich gelungen in die Handwerkerkarawane ein. Die geschwätzige Dame hat zwei Hauptfunktionen, die uns beide gut gefallen.

Beim Verzaubern können wir uns vorher anschauen, welche möglichen Eigenschaften unser Gegenstand bekommen kann. Quelle: PC Games Beim Verzaubern können wir uns vorher anschauen, welche möglichen Eigenschaften unser Gegenstand bekommen kann. Verzaubern: So simpel, so nützlich: Die Eigenschaften eines Items können bei der Mystikerin gezielt verändert werden. Und das geht so: Zunächst legt man den Gegenstand im Handwerkerfenster ab und wählt einen der Statuswerte aus, mit denen man nicht zufrieden ist. Je nachdem, wie kostbar das Item ist, werden für die Änderung entsprechende Mengen Gold und Handwerksmaterial fällig. Wer die Kosten bezahlt, bekommt anschließend ein paar zufällig ausgewürfelte Statuswerte zur Auswahl - aus 500 Stärke kann man dann beispielsweise 480 Geschicklichkeit oder 10% höheren Eisschaden machen. Fair: Wem diese Zufallswerte nicht gefallen, der kann auch beruhigt die ursprüngliche Eigenschaft belassen, man ist also nicht gezwungen, nach dem Auswürfeln einen neuen Wert zu übernehmen. Außerdem darf man den Wert beliebig oft neu auswürfeln lassen. Allerdings hat die Sache auch zweierlei Haken: Durch das Verzaubern wird das Item accountgebunden und kann danach nicht mehr an einen anderen Spieler verschenkt werden. Außerdem darf man außer dem bereits verzauberten Wert keine andere Eigenschaft des Items mehr verändern. Man muss sich also gut überlegen, welchen Wert man für eine Verzauberung wählt.

Durch Transmogrifizieren bestimmen wir das Aussehen unserer Ausrüstung. Quelle: PC Games Durch Transmogrifizieren bestimmen wir das Aussehen unserer Ausrüstung. Transmogrifizieren: Ganz einfach: Wer mit dem Design eines Items - egal ob Waffe oder Rüstung - unzufrieden ist, kann sich bei der Mystikerin einen anderen Look für einen Gegenstand aussuchen. Je seltener das Design, desto mehr Gold wird dafür fällig - um einer Waffe beispielsweise das Aussehen eines legendären Gegenstandes zu verleihen, werden in der Beta 500.000 Goldstücke fällig. Auf Wunsch darf man auch den Waffentyp ändern, aus einer Axt beispielsweise ein Schwert machen. Die Eigenschaften des Gegenstandes bleiben dabei natürlich immer dieselben! Allzu unlogische Änderungen sind außerdem nicht möglich - man kann aus einem Streitkolben also keinen Bogen machen.

Bei den beiden anderen Handwerkern ändert sich wenig - es kommen vor allem neue Rezepte für den Schmied hinzu, außerdem erhält der Juwelier die Möglichkeit, Edelsteine in einer neuen Qualitätsstufe herzustellen. Zudem droppen nun Diamanten als neue Edelsteinsorte - je nach Sockelfassung verkürzen sie den Cooldown von Skills, erhöhen den Schaden gegen Elite-Gegner oder steigern sämtliche Elementarresistenzen. Nicht spektakulär, aber nützlich.

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  1. Seite 1 Diablo 3: Reaper of Souls Beta-Preview: Infos zur Beta & FAQ
  2. Seite 2 Diablo 3: Reaper of Souls Beta-Preview: Kreuzritter
  3. Seite 3 Diablo 3: Reaper of Souls Beta-Preview: Akt 5
  4. Seite 4 Diablo 3: Reaper of Souls Beta-Preview: Adventure-Modus und Endgame
  5. Seite 5 Diablo 3: Reaper of Souls Beta-Preview: Loot 2.0
  6. Seite 6 Diablo 3: Reaper of Souls Beta-Preview: Mystikerin und Handwerk
  7. Seite 7 Diablo 3: Reaper of Souls Beta-Preview: Paragon-System und Schwierigkeitsgrade
  8. Seite 8 Diablo 3: Reaper of Souls Beta-Preview: Änderungen im Detail + Fazit
    • Kommentare (57)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Worrel Mitglied
        Zitat von TheChicky
        Was war denn daran stimmiger und solider? Es gab nur Audio/Text Monologe und zwischen jedem Akt ein Rendervideo. Das hat D3 genauso, plus Ingamesequenzen.
        Es war stimmiger, daß es eine nachvollziehbare Geschichte gab und daß diese geschickt mit der Geschichte von Marius abgewechselt hatte. (Siehe auch mein Posting weiter oben)

        Bei Diablo 3 hingegen gibt es diesen Blödsinn mit dem "Markieren" der obersten Übel der Hölle.
        Wie hab ich mir das vorzustellen?
        Um diese "Markierung" über Jahre aufrecht zu halten, muß diese doch über ein enormes magisches Potential verfügen.
        sollten die großen Übel der Hölle nicht darauf aufmerksam werden? Gerade wenn sie diese "Markierung" jahrelang tragen? Und vielleicht mal was dagegen unternehmen?

        Dann das Beschwören und Bannen in den Stein als 2in1 Lösung, die als purer Kollateral Effekt stattfindet ...
        Aber da hab ich mich ja auch weiter oben schon drüber ausgelassen.
      • Von Worrel Mitglied
        Zitat von TheChicky
        Was war denn daran stimmiger und solider? Es gab nur Audio/Text Monologe und zwischen jedem Akt ein Rendervideo. Das hat D3 genauso, plus Ingamesequenzen.
        Es war stimmiger, daß es eine nachvollziehbare Geschichte gab und daß diese geschickt mit der Geschichte von Marius abgewechselt hatte. (Siehe auch mein Posting weiter oben)

        Bei Diablo 3 hingegen gibt es diesen Blödsinn mit dem "Markieren" der obersten Übel der Hölle.
        Wie hab ich mir das vorzustellen?
        Um diese "Markierung" über Jahre aufrecht zu halten, muß diese doch über ein enormes magisches Potential verfügen.
        sollten die großen Übel der Hölle nicht darauf aufmerksam werden? Gerade wenn sie diese "Markierung" jahrelang tragen? Und vielleicht mal was dagegen unternehmen?

        Dann das Beschwören und Bannen in den Stein als 2in1 Lösung, die als purer Kollateral Effekt stattfindet ...
        Aber da hab ich mich ja auch weiter oben schon drüber ausgelassen.
      • Von TheChicky Mitglied
        Zitat von graphimundo
        Ihr verliert euch langsam in Kleinigkeit aber die Kernaussage kann ich nur in Gänze unterstreichen. Die Story in D3 ist inhaltlich äußerst grenzwertig und die Präsentation extrem misslungen. In D2 war vielleicht die Story-Dichte nicht so hoch aber der gesamte Präsentationsrahmen war einfach sehr stimmig und inhaltlich solider.

        Was war denn daran stimmiger und solider? Es gab nur Audio/Text Monologe und zwischen jedem Akt ein Rendervideo. Das hat D3 genauso, plus Ingamesequenzen.
      • Von graphimundo Gelegenheitsspieler/in
        Zitat von Worrel
        ....
        Ihr verliert euch langsam in Kleinigkeit aber die Kernaussage kann ich nur in Gänze unterstreichen. Die Story in D3 ist inhaltlich äußerst grenzwertig und die Präsentation extrem misslungen. In D2 war vielleicht die Story-Dichte nicht so hoch aber der gesamte Präsentationsrahmen war einfach sehr stimmig und inhaltlich solider.
      • Von prophecy2k Anfänger/in
        Zitat von DerdOn2006
        Dieser "Dreschflegel" ist besser bekannt unter dem Namen "Morgenstern" ;)
        Versuch mal mit nem Morgenstern Getreide zu dreschen^^
        Der Morgenstern ist aber durchaus eine Weiterentwicklung des Dreschflegels (Kriegsflegel als Waffe).
        Ein Morgenstern ist ein Stab mit einer Kugel an einem Ende, welche mit Spitzen versehen ist.
        Die Waffe hier mit Stab, Kette und dann was vorne dran (kann auch eine Kugel mit Spitzen sein) bezeichnet man
        tatsächlich als "Flegel".
        Flegel (Waffe) – Wikipedia
        witzigerweise ist die Waffe tatsächlich aus dem eigentlichen Dreschflegel der Bauern entstanden und wurde eigentlich dafür verwendet, um den Angreifer auch über seinen Schild hinweg zu treffen: der Teil mit der Kette geht einfach über die obere Schildkante und sollte die Schildhand zertrümmern.

        LG
      • Von golani79 Mitglied
        Varianten bei denen der Kopf der Waffe über eine Kette mit dem Stab verbunden ist, werden eigentlich schon als Flegel bzw. Kriegsflegel bezeichnet.
      Direkt zum Diskussionsende
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