The Witcher 2-FAQ: Inventar, Talente, Crafting, Levelgrenze, Merkmale
PC Games beantwortet alle Fragen zum Rollenspiel The Witcher 2: Wie verzweigt ist die Geschichte? Wie funktioniert das neue Kampfsystem? Und welcher Kopierschutz kommt zum Einsatz?
Wie ist das neue Inventar aufgebaut?
In The Witcher 2 gibt's jede Menge Rüstungen und Waffen für Geralt, die man erbeuten, kaufen oder herstellen kann. Prima! Geralt darf diesmal sogar verschiedene Rüstungsteile unabhängig voneinander anlegen: Lederwesten, Elfenjacken, Kettenpanzer, Handschuhe, Stiefel, Hosen, all das ist direkt am Helden sichtbar. Helme gibt es allerdings nicht, denn sie hätten nicht zu Geralts Kampfstil gepasst. Einzig manche elbische Rüstungen kommen mit einer modischen Kapuze.
Anders als im Vorgängerspiel werden Items nun in Listenform und nicht mehr mit Icons dargestellt. Um bei der enormen Fülle an Gegenständen mehr Übersicht zu bekommen, darf man diese Items in 15 Kategorien sortieren: Waffen, Fernwaffen, Rüstungen, Aufwertungen, Tränke, Fallen, Bomben, Bücher, Trophäen, Mutagene, Zutaten, Handwerk-Elemente, Handwerk-Schemas, Farbstoffe und Quest-Gegenstände. Die Navigation in den Listen geht zwar in Ordnung, ist aber nicht so komfortabel wie etwa in Fallout 3. Aufgrund der geringen Spaltenbreite werden viele Itemnamen beispielsweise abgekürzt, weil sie sonst über das Feld hinauslaufen würden.
Die Größe des Inventars ist in The Witcher 2 durch Gewicht begrenzt: Übersteigt Geralt seine Tragekapazität, bewegt er sich nur noch sehr langsam vorwärts. Leider gibt es im gesamten Spiel keinen Lagerplatz, etwa eine Kiste, um dort ungewollte Items zu verstauen. Man muss sich also regelmäßig von alten Schätzen trennen.
Sind die Menüs in The Witcher 2 gut bedienbar?
Was den Menüs vor allem fehlt, sind nützliche Tooltips. Bei Büchern und Rezepten vermisst man beispielsweise einen Hinweis, ob das Dokument bereits gelesen wurde – sehr ärgerlich, wenn man beim Buchhändler sein Gold für etwas ausgibt, das man bereits kennt! Und wenn eine Trophäe +50 Vitalität gibt, dann ist man erst mal ratlos, ob das nun ein starker oder ein schwacher Bonus ist – denn wer wissen will, wieviel Lebenspunkte Geralt insgesamt besitzt, der muss dafür in ein völlig anderes Menü wechseln: Im Charakterbogen, ein Untermenü des Talentebildschirms, befinden sich dutzende wichtige Angaben über Geralts Eigenschaften – und genau die hätte man eher im Inventar gebraucht.
Immerhin: Der Releasepatch hat eine sinnvolle Verbesserung eingebaut, denn nun werden die Werte von ausgewählter und angelegter Ausrüstung automatisch verglichen.
Quelle: PC Games
Der Alchemiebildschirm: Hier mischen wir neue Tränke zusammen, die Geralt etwa praktische Nachtsicht oder eine bessere Lebenspunkteregeneration verleihen.
Gibt es Handwerk- und Alchemiesysteme?
Ja, das Sammeln von Zutaten und das Brauen von Tränken ist auch in The Witcher 2 möglich. Kräuter und dergleichen sind überall in der Spielwelt verteilt. Tränke darf man aber nur brauen und einnehmen, wenn Geralt sich auf den Boden setzt und in den Mediationsmodus wechselt. Bedeutet: Tränke müssen vor einem schweren Kampf eingenommen werden, mitten im Gefecht geht das nicht mehr! Das ist zwar realistisch, aber nicht immer fair. Tränke haben mächtige Effekte, beispielsweise erhöhen sie Geralts Lebenspunkteregeneration oder seine Giftresitenz, weshalb man vor besonders schweren Kämpfen meist nicht um einen stärkenden Schluck herumkommt.
Handwerk funktioniert ein wenig anders: Geralt kann Waffen, Rüstungen, Upgrades und dergleichen nicht selbst herstellen, dazu muss er spezielle NPCs aufsuchen, etwa einen Schmied. Dort wählt man aus einer Liste das gewünschte Item aus, die notwendigen Ressourcen werden dann automatisch ausgewählt. Neue Baupläne und Trankrezepte findet Geralt beispielsweise in Schatztruhen, außerdem kann er die Dokumente auch beim Händler kaufen oder als Questbelohnung verdienen. Die nötigen Handwerksmaterialien erbeutet Geralt meist in in Hütten von NPCs: Wer Schränke, Regale, Kisten und Schubladen durchsucht, hat seine Taschen schnell mit Stoffen, Erzen und dergleichen gefüllt. Auch Monster hinterlassen oft Bestandteile, die für Crafting genutzt werden können. Manche Bosse werfen besonders seltenes Material ab, eine widerstandsfähige Haut beispielsweise, aus der sich Geralt eine spezielle Lederrüstung schneidern lassen kann.
Quelle: PC Games
Das Talentemenü gliedert sich in vier Bereiche: Training (oben), Schwertkampf (rechts), Alchemie (unten) und Magie (links). Insgesamt stehen 50 Talente zur Wahl.
Wie ist das neue Talentsystem gelöst? Wie entwickelt man Geralt weiter?
Ganz klassisch: Für gemeisterte Quests und besiegte Gegner gibt's Erfahrungspunkte. Sammelt Geralt genug davon, steigt er im Level auf. Dann darf man einen Punkt in einem von vier Talentbäumen verteilen. Die Bäume stehen für die Bereiche Schwertkampf, Magie, Alchemie und Training. Insgesamt hat man 50 Talente zur Auswahl, die man in jeweils zwei Stufen steigern darf. Die Bronze-, Silber- und Goldpunkte aus dem Vorgängerspiel gibt es nicht mehr. Anfangs ist nur der Training-Baum verfügbar, nach ein paar Leveln werden aber auch die anderen Zweige freigeschaltet. Die drei Spielweisen Schwert-Magie-Alchemie lassen sich natürlich
frei kombinieren, aber auch Spezialisierungen sind möglich. Wir empfehlen, vor allem im Schwertkampf-Baum genügend Talente zu wählen, hier befinden sich nämlich die wichtigsten Defensiv-Boni. Neue, aktive Fähigkeiten sind rar gesät, doch wenn mal eine hinzu kommt, ist sie meistens auch entsprechend nützlich. Alles in allem: ein solides System, das seinen Zweck absolut erfüllt.
Wie funktionieren Merkmale (Traits) in The Witcher 2?
An bestimmten Stellen im Spiel lernt Geralt neue, passive Fähigkeiten. Zum Beispiel einen Bonus auf Giftresistenz oder kritische Treffer. Diese Boni erhält Geralt in der Regel automatisch. Dazu zählen auch die neuen Fähigkeiten Einschüchtern und Bedrohen, die Geralt in Dialogen anwenden kann. Ein erfolgreicher Einschüchterungsversuch steigert die Fähigkeit, bis zu drei Stufen lassen sich erreichen..
Gibt es eine Levelgrenze?
Ja, sie liegt bei Stufe 35. Man kann also niemals alle Talente freischalten.
Ist das Questlog nützlich und übersichtlich?
Es ist zwar nützlich, doch so übersichtlich wie im Vorgängerspiel ist es leider nicht mehr. Gut: Jede Aufgabe wird in einem knappen Satz zusammengefasst. Die eigentliche Questbeschreibung besteht jedoch aus langen, wenn auch gut geschriebenen Texten. Das dürfte lesefreudige Spieler zwar sehr freuen, doch wer nur kurz eine Information nachschlagen will, muss etwas Geduld mitbringen. Immerhin: Die meisten Quests darf man per Doppelklick anwählen, dann wird für sie eine Zielmarkierung auf der Übersichtskarte und auf der Minimap angezeigt. Für die meisten Aufgaben ist das schon völlig ausreichend. Außerdem werden Quests nun - im Gegensatz zur Preview-Version - auch in Haupt- und Nebenaufgaben unterteilt.
In diesem Artikel
- Seite 1 The Witcher 2-FAQ: Die Übersicht
- Seite 2 The Witcher 2-FAQ: Story, Quests, Umfang, Open-World, Spielstand-Import
- Seite 3 The Witcher 2-FAQ: Kämpfe, Magiesystem, Waffen, KI
- Seite 4 The Witcher 2-FAQ: Inventar, Talente, Crafting, Levelgrenze, Merkmale
- Seite 5 The Witcher 2-FAQ: Deutsche Sprache, Musikuntermalung
- Seite 6 The Witcher 2-FAQ: Grafik, Technik, DirectX, Ladezeiten
- Seite 7 The Witcher 2-FAQ: Steuerung, Hotspots, Gamepad, Minispiele, Schleichen
- Seite 8 The Witcher 2-FAQ: Sex, Gewalt, Kürzungen
- Seite 9 The Witcher 2-FAQ: Schwierigkeit, Gegner-Leveling, Diebstahl-System, Buchvorlage
- Seite 10 Bildergalerie
Bildergalerie
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Nein."
Schade kein Spiel für mich, dabei sieht es so hübsch aus, aber grafik ist eben nicht alles...
Free your mind! ;)
Nein."
Schade kein Spiel für mich, dabei sieht es so hübsch aus, aber grafik ist eben nicht alles...