The Witcher 2-FAQ: Kämpfe, Magiesystem, Waffen, KI

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Special Felix Schütz - Redakteur Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

PC Games beantwortet alle Fragen zum Rollenspiel The Witcher 2: Wie verzweigt ist die Geschichte? Wie funktioniert das neue Kampfsystem? Und welcher Kopierschutz kommt zum Einsatz?

Wie funktionieren die neuen Kämpfe?
Das System des Vorgängers wurde verworfen. Zwar wählt man noch zwischen Stahl- und Silberschwert, doch vorgegebene Kampfstile gibt es nicht mehr. Vielmehr vermischt das System nun Echtzeit-Action mit taktischen Elementen: Ein linker Mausklick löst nun leichte Schwerthiebe aus, der rechte Mausklick ist für schwere Attacken vorgesehen. Mit der E-Taste blockt man Schläge ab und ein Druck auf die Leertaste lässt Geralt schnell zur Seite rollen. Aus einer Abwehrhaltung heraus kann Geralt auch eine starke Konterattacke ausführen, insofern man den Helden entsprechend geskillt hat.

Kämpfe sind nicht pausierbar wie etwa in Dragon Age. Sobald man die Strg-Taste gedrückt hält, öffnet sich aber ein Kreismenü, während das Geschehen in starker Zeitlupe dargestellt wird. In diesem Menü kann Geralt so in Ruhe eines seiner fünf Hexerzeichen auswählen, das dann im Kampf mit der Q-Taste aktiviert wird.

In Gefechten wartet man in der Regel darauf, dass der Gegner seine Deckung senkt, damit Geralt einen Treffer anbringen kann. Je nach Gegnertyp bieten sich dafür eher leichte oder schwere Angriffe an, die sich zu toll animierten Kombos verbinden lassen, auch wenn die Steuerung hier etwas ungenau reagiert.

Später im Spielverlauf kann Geralt mehrere Talente freischalten, durch die eine neue Adrenalinleiste unter seinem Lebensbalken angezeigt wird. Adrenalin wird durch Treffer aufgebaut; ist die Leiste voll, kann Geralt beispielsweise drei Gegner gleichzeitig in einer enorm cool animierten Tötungssequenz umhauen.

Das eher taktische Kampfsystem funktioniert meistens gut, insofern man gegen einen einzelnen Feind antritt. In Gruppenkämpfen wird's jedoch schnell chaotisch, denn das Spiel versieht den Gegner, der Geralt am nächsten steht, automatisch mit einer Zielmarkierung. Geralt richtet sich dann an diesem Feind aus, hechtet auch mal wild auf ihn zu – und da diese automatische Zielerfassung nicht immer perfekt arbeitet, greift Geralt hin und wieder auch mal das falsche Ziel an. Klar, auch daran kann man sich im Laufe der Zeit gewöhnen, doch unterm Strich hätten wir uns schon ein wenig mehr Genauigkeit gewünscht.

Wir schocken diese Riesenkrabbe mit dem Yrden-Zeichen, einer magischen Falle. Erst dann können wir die verwundbare Rückseite des Monsters gefahrlos angreifen. Quelle: PC Games Wir schocken diese Riesenkrabbe mit dem Yrden-Zeichen, einer magischen Falle. Erst dann können wir die verwundbare Rückseite des Monsters gefahrlos angreifen. Was taugt das Magiesystem?
Anders als im Vorgängerspiel sind die Hexerzeichen in The Witcher 2 sehr wichtig. Da Geralt es oft mit mehreren Feinden zu tun hat und der Schwierigkeitsgrad allgemein höher ausfällt als im Vorgängerspiel, reicht der Einsatz von Schwertern allein oft nicht mehr aus. Hier helfen die fünf Zeichen (Yrden, Axii, Quen, Aard, Igni) weiter, für die wir nachfolgend jeweils ein Beispiel angeben:

Besonders große Monster wie etwa Krabbspinnen lassen sich kaum mit normalen Angriffen verletzen. Hier kommt das Yrden-Zeichen zum Einsatz, mit dem Geralt eine magische Falle auf dem Boden erzeugt. Läuft das Monster dort hinein, ist es für kurze Zeit wehrlos. Erst dann kann Geralt ohne Gefahr die empfindliche Rückseite des Gegners angreifen.

Auch das Axii-Zeichen, das Gegner kurzzeitig für Geralt kämpfen lässt, haben wir oft verwendet: Wer sich erst mal von einem halben Dutzend Waldmonstern umzingelt sieht, wird diesen Zauber sicher schnell zu schätzen wissen.

Vor allem in Bosskämpfen waren wir für das wichtige Quen-Zeichen dankbar, das gegnerische Treffer abschwächt. Zum Vergleich: Im Vorgängerspiel haben wir Quen kein einziges Mal verwendet!

Am häufigsten kam bei uns das Aard-Zeichen zum Einsatz, mit dem sich Gegner betäuben oder von den Füßen fegen lassen. An Klippen und Abgründen kann Geralt seine Gegner nun per Aard direkt in die Tiefen stoßen - sehenswert und nützlich!

Einzig das Igni-Zeichen, mit dem sich Gegner entflammen lassen, haben wir kaum verwendet. Erst wenn man es im Talentbaum auf höhere Stufen gebracht hat, wird diese Fähigkeit nützlich.

Wir haben unser Schwert mit einer Gift-Rune versehen, der Gegner verliert nun mit der Zeit automatisch Lebenspunkte. Quelle: PC Games Wir haben unser Schwert mit einer Gift-Rune versehen, der Gegner verliert nun mit der Zeit automatisch Lebenspunkte. Welche Waffen kann Geralt benutzen?
Wie gewohnt besitzt Geralt zwei Schwerter – Stahl für Menschen, Silber für Monster. Zusätzlich kann er aber auch andere Waffen verwenden, in The Witcher 2 gibt's nun mehr davon als im Vorgänger. Wer mag, kann Geralt sogar einen Besen in die Hand drücken, auch wenn er damit nicht lange überleben dürfte.

Neu in The Witcher 2 sind Sekundärwaffen: Wurfmesser, Bomben oder Fallen darf man in bis zu fünf Quickslots ablegen, die man dann im Kampf bequem per Kreismenü auswählen kann. Diese Sekundärwaffen werden mit der R-Taste aktiviert und können in manchen Situationen Geralts Leben retten. Beispiel: Ein Dutzend Harpyien mit dem Schwert zu bekämpfen, grenzt an Selbstmord. Eine gut platzierte Brandbombe hingegen löst das Problem schnell.

Manche Waffen sind gesockelt und lassen sich mit Upgrades aufwerten – eines unserer Schwerter richtete dank Upgrades beispielsweise Giftschaden an oder ließ Gegner zu Eis erstarren, während unsere andere Klinge manche Feinde in Brand setzte.

Wie gut reagiert die KI in Kämpfen?
Die KI ist zweckmäßig, vollbringt aber keine Wunder - die meisten Gegner halten einfach stur auf Geralt drauf. Entfernt man sich ein Stück von einem Gegner, verliert er in der Regel das Interesse an Geralt und kehrt zu seinem Ausgangspunkt zurück. Im Vergleich zum Vorgängerspiel hat sich aber trotzdem schon eine Menge getan.Tritt man beispielsweise gegen mehrere Feinde an, kann es durchaus vorkommen, dass sie sich Geralt von den Seiten nähern oder versuchen, ihm in den Rücken zu fallen. Manche Soldaten verstecken sich hinter großen Schilden, mit denen sie die meisten Angriffe locker abblocken können. Geralt muss sich hier von der Seite nähern oder den Gegner mit dem Aard-Zeichen aus der Balance bringen.

Bildergalerie

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  1. Seite 1 The Witcher 2-FAQ: Die Übersicht
  2. Seite 2 The Witcher 2-FAQ: Story, Quests, Umfang, Open-World, Spielstand-Import
  3. Seite 3 The Witcher 2-FAQ: Kämpfe, Magiesystem, Waffen, KI
  4. Seite 4 The Witcher 2-FAQ: Inventar, Talente, Crafting, Levelgrenze, Merkmale
  5. Seite 5 The Witcher 2-FAQ: Deutsche Sprache, Musikuntermalung
  6. Seite 6 The Witcher 2-FAQ: Grafik, Technik, DirectX, Ladezeiten
  7. Seite 7 The Witcher 2-FAQ: Steuerung, Hotspots, Gamepad, Minispiele, Schleichen
  8. Seite 8 The Witcher 2-FAQ: Sex, Gewalt, Kürzungen
  9. Seite 9 The Witcher 2-FAQ: Schwierigkeit, Gegner-Leveling, Diebstahl-System, Buchvorlage
    • Kommentare (71)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von TheWieschnefskie NPC
        Eine Frage: Kann mir hier vielleicht jemand sagen, wie man die Grafikeinstellungen vom Spiel ändert?
      • Von TheWieschnefskie NPC
        Eine Frage: Kann mir hier vielleicht jemand sagen, wie man die Grafikeinstellungen vom Spiel ändert?
      • Von Nyx-Adreena Nerd
        Zitat von s85054
        Also die LAdezeiten von The WItcher2 sind ohne Ende lang. Es gibt Spielstände, bei denen ich aus dem Zimmer gehe, wieder kommt und das Ding immer noch nciht geladen ist. Das habe ich bei keinem anderen Spiel! Liegt also nicht an meinem Comuter....
        Das Problem hatte ich auch. Es besserte sich, wenn ich den Ordner mit den Spielständen aufräumte. Je mehr Spielstände, desto langsamer lud das Spiel.
      • Von s85054 NPC
        Also die LAdezeiten von The WItcher2 sind ohne Ende lang. Es gibt Spielstände, bei denen ich aus dem Zimmer gehe, wieder kommt und das Ding immer noch nciht geladen ist. Das habe ich bei keinem anderen Spiel! Liegt also nicht an meinem Comuter....
      • Von Nyx-Adreena Nerd
        Zitat von uglygames
        "Hat The Witcher 2 eine komplett offene Spielwelt wie in Oblivion oder Risen ?
        Nein."
        Schade kein Spiel für mich, dabei sieht es so hübsch aus, aber grafik ist eben nicht alles...
        Tatsächlich schade, denn dafür erzählt das Spiel eine Geschichte, deren roter Faden in einer offenen Spielwelt wahrscheinlich gnadenlos verloren ginge und die es wert ist, dass der Fokus auf ihr liegt.

        Free your mind! ;)
      • Von uglygames Gelegenheitsspieler/in
        "Hat The Witcher 2 eine komplett offene Spielwelt wie in Oblivion oder Risen ?
        Nein."
        Schade kein Spiel für mich, dabei sieht es so hübsch aus, aber grafik ist eben nicht alles...
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