Der Gaming-Jahresrückblick 2024: Shitstorms, Entlassungen und die besten Spiele des Jahres
Wir lassen das Jahr der Videospiele-Branche Revue passieren. Von geschlossenen Studios bis hin zu absoluten Meisterwerken war 2024 so einiges los.
Spiele des Jahres
Denn nun wird es Zeit, einmal wieder zu den schönen Dingen des Spielejahres zu wechseln. Neben Vollkatastrophen gab es nämlich erneut etliche Titel, die uns emotional abgeholt, zum Lachen gebracht und einfach gut unterhalten haben. Allen voran kommt da eben direkt der putzige Astro Bot in den Sinn.
Das Spiel für die PS5 trumpfte mit viel Abwechslung und einer wunderbaren, kunterbunten Spielwelt auf. Bei den Game Awards räumte das Jump and Run verdientermaßen etliche Preise ab - auch den wichtigsten zum Spiel des Jahres.
Quelle: PC Games
Für Soulslike- und Rollenspiel-Fans hatten die letzten zwölf Monate ebenfalls einiges zu bieten. Einerseits gab's einen gewaltigen DLC zu Elden Ring, bei dem die Spieler im Schattenreich auf neue Gegner getroffen sind. Die Erweiterung Shadow of the Erdtree kam wie schon das Hauptspiel extrem gut an und lockte erneut etliche Befleckte in die schicke Spielwelt.
Dragon's Dogma 2, Final Fantasy 7: Rebirth und Metaphor: ReFantazio hielten dagegen die Fahne für RPG-Spieler hoch und konnten ebenfalls überzeugen. Ein Action-Rollenspiel aus China brach außerdem sämtliche Rekorde. Black Myth: Wukong verdrängte Palworld im August wieder vom zweiten Platz der Titel mit den meisten Spielern gleichzeitig auf Steam - für ein storybasiertes Erlebnis ein riesiger Erfolg. Über 2,4 Millionen Personen tummelten sich kurz nach Release in der Spielwelt, einzig PUBG hatte historisch gesehen mehr gleichzeitig aktive Spieler zur selben Zeit.
Senua's Saga: Hellblade 2 entfachte zudem die Fotorealismus-Debatte auf ein Neues. Die Fortsetzung von Entwicklerstudio Ninja Theory lieferte allgemein audiovisuell in diesem Jahr ein absolutes Highlight für PC- und Xbox-Besitzer ab.
Und auch Horror-Liebhaber kamen voll auf ihre Kosten: Mit Silent Hill 2 schaffte es Bloober Team, ein Story-Meisterwerk aus dem Jahr 2001 erfolgreich neu aufzusetzen. Das Remake begeisterte 23 Jahre später genauso wie das Original. Spieletechnisch waren die letzten zwölf Monate zwar kein Ausnahmejahr wie 2023 mit Baldur's Gate 3, Alan Wake 2 und Co., aber die meisten Fans kamen dennoch in den Genuss extrem guter Videospiele.
Streamer-Phänomene und eine Bananenjagd
Was außerdem im Jahr 2023 mit Lethal Company seinen Anfang genommen hat, ging dieses Jahr mit etlichen Spielen weiter: gruselige Online-Koop-Spiele, die perfekt für Content Creator geeignet waren.
Unter anderem in Pilgrim und Content Warning schacherten sich immer wieder Streamer zusammen, um gemeinsam Abenteuer in düsteren Welten zu erleben. Bewaffnet mit Fackeln oder Kameras ging es einfach nur darum, lebend aus einer feindlichen Welt zu entkommen.
Quelle: Desperate Measures
Unterwegs wurden noch Gegenstände eingesammelt, die im Anschluss verkauft werden konnten, um an bessere Ausrüstung zu kommen. Solche Spiele fanden auf Twitch, YouTube und Co. riesigen Zuspruch und sorgten dafür, dass die Spielerzahlen in die Höhe schossen.
Das passierte auch bei Banana, was jedoch weniger am Gameplay liegen dürfte. Der kostenlose Cookie-Clicker zog die Massen aufgrund von Gewinnchancen an und hält sich bis heute in den vorderen Regionen der Steam-Spielerzahlen. Einerseits besteht zwar die Möglichkeit, Geld zu "verdienen", andererseits kann man Banana getrost als NFT-Nonsens bezeichnen.

Gibt mehr als genug Beispiele von gut bewerteten Spielen, die aber wirtschaftlich keinen Erfolg gefunden haben.
Oder umgekehrt von mittelmäßig oder gar schlechten Spielen, die sich trotzdem verhältnismäßig gut verkauft haben.
Das eine schließt das andere nicht aus.
Ja gut bewertetes verkauft sich manchmal nicht besonders oder umgekehrt. In diesem Fall ist die Rezeption bestenfalls durchschnittlich und die Verkaufszahlen liegen weit von dem was erwartet wurde.
Da stellt sich am Ende schon die Frage, wieso einem die Fachpresse dann erzählt, das sei so ein großartiges Spiel gewesen. Und diese Entkopplung ist jetzt auch nicht das erste Mal zu beobachten.
Gibt mehr als genug Beispiele von gut bewerteten Spielen, die aber wirtschaftlich keinen Erfolg gefunden haben.
Oder umgekehrt von mittelmäßig oder gar schlechten Spielen, die sich trotzdem verhältnismäßig gut verkauft haben.
Das eine schließt das andere nicht aus.
( Quelle: https://www.heise.de/news... )
Wie passt das zusammen, wenn das Spiel angeblich "äusserst positiv" bewertet wurde?
Eins von beiden ist offensichtlich gelogen.
Und da der Quartalsbericht rechtlich verbindlich ist und hohe Strafen für Missbrauch vorsieht, der Einkauf von gefälschten Kundenbewertungen jedoch nicht strafbewehrt ist, dürfte klar sein, wer von beiden hier Sch***e erzählt hat, oder?
Wenn insgesamt 10 Personen das "Spiel" kaufen, und 7 davon eine positive Bewertung abgeben und 3 das richtig schlecht finden, erhält man eine Steam Bewertung von "äusserst positiv".
Es lässt sich daraus überhaupt nicht auf absolute Verkaufszahlen schliessen, oder auch nur auf absolute Zahlen von Kunden, die den Artikel positiv bewertet haben.
Was hingegen sehr wohl einen Hinweis darauf liefern kann, ob das Produkt auf dem Markt erfolgreich ist, oder nicht, ist die Tatsache, dass die Person, die bei Bioware die Position des Game Directors für Veilguard inne hatte, nach 18 Jahren Firmenzugehörigkeit sehr kurz nach der Veröffentlichung nicht länger dort arbeitet.
(Ein Journalist (der ich nicht bin) würde hier der Seriosität halber eine Quellenangabe machen. Hier, bitte: https://www.eurogamer.net... Wann kann man bei euch einen Artikel dazu lesen? Kann man da irgendwo eine Wette drauf abschliessen?)
Mittlerweile wird es immer offensichtlicher, wie absurd die Versuche der selbsterklärten Kämpfer für das Gute™ sind, die Tatsachen zu verdrehen und die Auswüchse ihrer Ideologie als Erfolg darzustellen.
Manche Äusserungen altern eben wie Milch, nicht wie guter Wein.
Ich bin mir aber sicher, dass gewisse Personen schon einen Weg finden werden, das zu ignorieren und zu leugnen.
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