Der Gaming-Jahresrückblick 2024: Shitstorms, Entlassungen und die besten Spiele des Jahres
Wir lassen das Jahr der Videospiele-Branche Revue passieren. Von geschlossenen Studios bis hin zu absoluten Meisterwerken war 2024 so einiges los.
Das Jahr neigt sich dem Ende entgegen und damit natürlich auch aufregende Monate in der Spielebranche. Es ging im Jahr 2024 wieder ordentlich rund und schon einmal vorab: Unser liebstes Hobby schrieb nicht nur positive Schlagzeilen. Es gab neben Aufregung rund um Spiele-Releases wie Star Wars Outlaws und Dragon Age: The Veilguard erneut auch etliche Entlassungen bei großen Entwicklerstudios und Publishern.
Was bis zum jetzigen Zeitpunkt allerdings keine Rolle mehr spielte, war GTA 6. Die Welt wartet nach wie vor auf neue Infos und Trailer, doch Rockstar lässt uns noch immer zappeln. Dafür haben es andere Titel wie Astro Bot, Balatro und Metaphor: ReFantazio in die Herzen aller Fans geschafft. Es gibt also auch dieses Jahr wieder positive Aushängeschilder in der Branche. Wir nehmen euch mit auf eine spannende Reise durch das Gaming-Jahr 2024.
Klassischer Fehlstart
Standesgemäß möchten wir unseren Rückblick im Januar beginnen. Doch bevor wir zu den ersten negativen Schlagzeilen kommen, bleiben wir doch bei einer schönen und zeitgleich kuriosen Geschichte: Ein 13-jähriger Gamer namens Willis Gibson wurde zum ersten bekannten Menschen, der Anfang Januar Tetris auf dem NES bezwingen konnte.
Und das, obwohl das Spiel ganze 22 Jahre vor der Geburt des Amerikaners auf dem Markt erschien. Das sind Storys, die in der Form nur Videospiele schreiben. "Tetris bezwingen" bedeutet übrigens, es bis Level 157 zu spielen, wodurch der Klassiker beim Erreichen crasht.
Ansonsten stand der erste Monat des Jahres bereits unter keinem guten Stern. Neben Unity, Twitch und Discord entließen auch Riot Games, Eidos Montreal und Microsoft Gaming etliche Mitarbeiter - insgesamt im vierstelligen Bereich.
Auch an der Spitze von Blizzard Entertainment gab es Stühlerücken. Präsident Mike Ybarra verließ im Januar das Unternehmen nach zwei Jahren auf dem Posten. Für ihn rückte die bisherige General Managerin von Call of Duty Johanna Faries nach.
Studioschließungen und Entlassungen zogen sich durch die komplette erste Jahreshälfte, erst nach den Sommermonaten besserte sich die Situation ein wenig. Doch das Beben, das durch die Industrie ging, war immens.
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Frühe Highlights
Für ein wenig Licht zu Jahresbeginn sorgten aber glücklicherweise gute Spiele. Einige davon heimsten in unterschiedlichen Kategorien Nominierungen und sogar Preise bei den Game Awards ein. Lika a Dragon: Infinite Wealth, Final Fantasy 7: Rebirth und Balatro überzeugten die Fans von der ersten Sekunde an.
Am 08. Februar starteten virtuelle Elitetruppen außerdem ihren intergalaktischen Kampf gegen Ungeziefer in Helldivers 2. Und wow, die Fortsetzung der Ballerbude aus dem Jahr 2015 übertraf sämtliche Erwartungen. Mit beinahe einer halben Million gleichzeitiger Spieler allein auf Steam stellte der Shooter in dieser Zeit alle anderen Titel in den Schatten. Bei diesen beeindruckenden Zahlen fehlen sogar noch die Soldaten auf der PS5, die den Krabbelviechern ebenfalls den Krieg erklärt haben. Mit dem gewaltigen Erfolg haben sicherlich nicht einmal die Entwickler selbst gerechnet.

Gibt mehr als genug Beispiele von gut bewerteten Spielen, die aber wirtschaftlich keinen Erfolg gefunden haben.
Oder umgekehrt von mittelmäßig oder gar schlechten Spielen, die sich trotzdem verhältnismäßig gut verkauft haben.
Das eine schließt das andere nicht aus.
Ja gut bewertetes verkauft sich manchmal nicht besonders oder umgekehrt. In diesem Fall ist die Rezeption bestenfalls durchschnittlich und die Verkaufszahlen liegen weit von dem was erwartet wurde.
Da stellt sich am Ende schon die Frage, wieso einem die Fachpresse dann erzählt, das sei so ein großartiges Spiel gewesen. Und diese Entkopplung ist jetzt auch nicht das erste Mal zu beobachten.
Gibt mehr als genug Beispiele von gut bewerteten Spielen, die aber wirtschaftlich keinen Erfolg gefunden haben.
Oder umgekehrt von mittelmäßig oder gar schlechten Spielen, die sich trotzdem verhältnismäßig gut verkauft haben.
Das eine schließt das andere nicht aus.
( Quelle: https://www.heise.de/news... )
Wie passt das zusammen, wenn das Spiel angeblich "äusserst positiv" bewertet wurde?
Eins von beiden ist offensichtlich gelogen.
Und da der Quartalsbericht rechtlich verbindlich ist und hohe Strafen für Missbrauch vorsieht, der Einkauf von gefälschten Kundenbewertungen jedoch nicht strafbewehrt ist, dürfte klar sein, wer von beiden hier Sch***e erzählt hat, oder?
Wenn insgesamt 10 Personen das "Spiel" kaufen, und 7 davon eine positive Bewertung abgeben und 3 das richtig schlecht finden, erhält man eine Steam Bewertung von "äusserst positiv".
Es lässt sich daraus überhaupt nicht auf absolute Verkaufszahlen schliessen, oder auch nur auf absolute Zahlen von Kunden, die den Artikel positiv bewertet haben.
Was hingegen sehr wohl einen Hinweis darauf liefern kann, ob das Produkt auf dem Markt erfolgreich ist, oder nicht, ist die Tatsache, dass die Person, die bei Bioware die Position des Game Directors für Veilguard inne hatte, nach 18 Jahren Firmenzugehörigkeit sehr kurz nach der Veröffentlichung nicht länger dort arbeitet.
(Ein Journalist (der ich nicht bin) würde hier der Seriosität halber eine Quellenangabe machen. Hier, bitte: https://www.eurogamer.net... Wann kann man bei euch einen Artikel dazu lesen? Kann man da irgendwo eine Wette drauf abschliessen?)
Mittlerweile wird es immer offensichtlicher, wie absurd die Versuche der selbsterklärten Kämpfer für das Gute™ sind, die Tatsachen zu verdrehen und die Auswüchse ihrer Ideologie als Erfolg darzustellen.
Manche Äusserungen altern eben wie Milch, nicht wie guter Wein.
Ich bin mir aber sicher, dass gewisse Personen schon einen Weg finden werden, das zu ignorieren und zu leugnen.
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