Der Gaming-Jahresrückblick 2024: Shitstorms, Entlassungen und die besten Spiele des Jahres
Wir lassen das Jahr der Videospiele-Branche Revue passieren. Von geschlossenen Studios bis hin zu absoluten Meisterwerken war 2024 so einiges los.
Vier Tage vor Indiana Jones, am 05. Dezember, erblickte außerdem der spielerische Flop des Jahres das Licht der Welt. Der Highway Police Simulator von Z-Software und Aerosoft trat nicht nur in die Fußstapfen seines geistigen Vorgängers, dem Autobahn Polizei Simulator 3, sondern übertraf den Titel sogar in Sachen Bugs und Glitches.
"Schlimmer als die Polizei erlaubt" trifft bei dem Spieleunfall absolut zu. Einen gewissen Unterhaltungswert hat die Polizei-Sim aber dennoch, da haben sich die deutschen Steuergelder also zumindest ein wenig gelohnt.
Wo waren eigentlich ...?
Unter anderem der bessere Polizei-Simulator wird vermutlich GTA 6, doch auf einen neuen Trailer zum Spiel von Rockstar wartete die Welt dieses Jahr vergeblich. Auch andere Titel und sogar Konsolen waren lediglich Teil von Gerüchten oder habt ihr etwa Neuigkeiten zu Half-Life 3 gehört?
Aber genug gescherzt, neue Ausschnitte aus Vice City hätten wir wirklich zu gerne gesehen, schließlich veröffentlichte Rockstar den ersten Trailer bereits vor über einem Jahr und das ist selbst für deren Verhältnisse lang.
Auch um Little Devil Inside blieb es in den letzten Monaten still. Ähnlich geduldig müssen Spieler auf handfeste News zu Hollow Knight: Silksong warten. Das Metroidvania entwickelte sich über das Jahr hinweg zum Running Gag, da bei beinahe jeder Showcase-Ankündigung Spekulationen die Runde machten, ob Silksong denn endlich gezeigt wird.
Nintendo spannte uns außerdem das komplette Jahr auf die Folter und brachte nicht wirklich viele Infos zur Switch 2 heraus. Immer wieder sickerten Kleinigkeiten durch, aber auf richtig relevante Daten warten Fans der mobilen Konsole bis heute.
Dafür hat es eine Pro-Variante der Playstation 5 im November auf den Markt geschafft. Trotz mehr Leistung und einem größeren Speicher-Volumen blieben die Freudentränen aufgrund des gesalzenen Preises von 800 Euronen aber erstmal aus. Vielen Konsoleros waren die Fortschritte im Vergleich zur originalen PS5 nicht groß genug.
Rest in Peace
Zu guter Letzt sind in diesem Jahr auch wieder einige wichtige Personen der Branche von uns gegangen. Akira Toriyama, der Schöpfer von Dragonball und Charakter-Designer der Dragon-Quest-Reihe verstarb am 01. März.
Atsuku Tanaka, die Stimme von Bayonetta und vielen anderen Figuren, fand die ewige Ruhe am 20. August und auch James Earl Jones weilt nicht mehr unter uns. Der Schauspieler spielte unter anderem in Command & Conquer: Tiberian Sun eine Rolle. Richtige Bekanntheit erlangte er zuvor schon durch die Rolle als Stimme von Darth Vader in Star Wars. James Earl Jones wäre am 17. Januar 94 Jahre alt geworden. Rest in Peace.
Das war unser Jahresrückblick des Jahres 2024. Es waren erneut aufregende zwölf Monate mit tollen Spielen, aber auch vielen Vollkatastrophen. In Erinnerung bleibt das Jahr vermutlich aber auch aufgrund der etlichen Entlassungen und Studioschließungen. Zum Glück erwarten uns nächstes Jahr wieder großartige Spiele wie Civilization 7, Ghost of Yotei, Subnautica 2 und vielleicht sogar GTA 6.

Gibt mehr als genug Beispiele von gut bewerteten Spielen, die aber wirtschaftlich keinen Erfolg gefunden haben.
Oder umgekehrt von mittelmäßig oder gar schlechten Spielen, die sich trotzdem verhältnismäßig gut verkauft haben.
Das eine schließt das andere nicht aus.
Ja gut bewertetes verkauft sich manchmal nicht besonders oder umgekehrt. In diesem Fall ist die Rezeption bestenfalls durchschnittlich und die Verkaufszahlen liegen weit von dem was erwartet wurde.
Da stellt sich am Ende schon die Frage, wieso einem die Fachpresse dann erzählt, das sei so ein großartiges Spiel gewesen. Und diese Entkopplung ist jetzt auch nicht das erste Mal zu beobachten.
Gibt mehr als genug Beispiele von gut bewerteten Spielen, die aber wirtschaftlich keinen Erfolg gefunden haben.
Oder umgekehrt von mittelmäßig oder gar schlechten Spielen, die sich trotzdem verhältnismäßig gut verkauft haben.
Das eine schließt das andere nicht aus.
( Quelle: https://www.heise.de/news... )
Wie passt das zusammen, wenn das Spiel angeblich "äusserst positiv" bewertet wurde?
Eins von beiden ist offensichtlich gelogen.
Und da der Quartalsbericht rechtlich verbindlich ist und hohe Strafen für Missbrauch vorsieht, der Einkauf von gefälschten Kundenbewertungen jedoch nicht strafbewehrt ist, dürfte klar sein, wer von beiden hier Sch***e erzählt hat, oder?
Wenn insgesamt 10 Personen das "Spiel" kaufen, und 7 davon eine positive Bewertung abgeben und 3 das richtig schlecht finden, erhält man eine Steam Bewertung von "äusserst positiv".
Es lässt sich daraus überhaupt nicht auf absolute Verkaufszahlen schliessen, oder auch nur auf absolute Zahlen von Kunden, die den Artikel positiv bewertet haben.
Was hingegen sehr wohl einen Hinweis darauf liefern kann, ob das Produkt auf dem Markt erfolgreich ist, oder nicht, ist die Tatsache, dass die Person, die bei Bioware die Position des Game Directors für Veilguard inne hatte, nach 18 Jahren Firmenzugehörigkeit sehr kurz nach der Veröffentlichung nicht länger dort arbeitet.
(Ein Journalist (der ich nicht bin) würde hier der Seriosität halber eine Quellenangabe machen. Hier, bitte: https://www.eurogamer.net... Wann kann man bei euch einen Artikel dazu lesen? Kann man da irgendwo eine Wette drauf abschliessen?)
Mittlerweile wird es immer offensichtlicher, wie absurd die Versuche der selbsterklärten Kämpfer für das Gute™ sind, die Tatsachen zu verdrehen und die Auswüchse ihrer Ideologie als Erfolg darzustellen.
Manche Äusserungen altern eben wie Milch, nicht wie guter Wein.
Ich bin mir aber sicher, dass gewisse Personen schon einen Weg finden werden, das zu ignorieren und zu leugnen.
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