Der Gaming-Jahresrückblick 2024: Shitstorms, Entlassungen und die besten Spiele des Jahres
Wir lassen das Jahr der Videospiele-Branche Revue passieren. Von geschlossenen Studios bis hin zu absoluten Meisterwerken war 2024 so einiges los.
Alle Jahre wieder
Deswegen schnell zurück zu richtigen Spielen; denn auch die jährlichen Neuerscheinungen von Electronic Arts wie F1 24 und EA Sports FC 25 dürfen in unserem Jahresrückblick nicht fehlen. Nachdem sich jedoch einmal mehr nichts gravierendes verändert hat, kommen wir direkt zu Call of Duty: Black Ops 6.
Zumindest die Kampagne und der Zombies-Modus des Shooters konnten nach Jahren des Mittelmaßes wieder einmal überzeugen. Der Multiplayer kämpft dagegen nach wie vor mit Balancing- und Spawn-Problemen.
Für Switch-Besitzer gab's im Oktober Grund zur Freude, denn mit Jamboree kam ein neues Super Mario Party auf den Markt. Das bedeutete wieder auf ein Neues: Spaß in heiteren Gruppen sowie die ein oder andere angeknackste Freundschaft. Das gehört schließlich zu einer Runde Super Mario Party dazu.
Übertriebene Shitstorms
Weitere Schattenseiten der Gaming-Szene bekamen schon vor dem Release die Entwickler von Star Wars Outlaws und Dragon Age: The Veilguard zu spüren. Bei Outlaws passte vielen Spielern schon allein nicht, dass die Hauptfigur weiblich ist und "Entwickler" Ubisoft sowieso zu unfähig wäre, an einem Spiel im Star-Wars-Universum zu arbeiten.
Die Entwicklung kam allerdings aus der Feder von Massive Entertainment, die sich in den letzten Jahren mit der Marke The Division einen Namen machten. Ubisoft fungierte bei Outlaws lediglich als Publisher. Der Aufschrei war im Vorfeld dennoch groß, im Endeffekt stellte der Titel jedoch die breite Masse zufrieden.
Bei Dragon Age: The Veilguard verlief die Geschichte sehr ähnlich. Schon der erste Trailer gefiel etlichen Leuten nicht und wieder bildete sich ein kleiner, aber lauter Mob, der vor der Veröffentlichung kein gutes Haar am RPG von Bioware ließ.
Doch auch das Rollenspiel konnte zum Release in vielen Belangen überzeugen und holte die meisten Fans der Reihe sowie Neulinge trotz verändertem Grafikstil ab.
Wilder Jahresabschluss
In den letzten drei Monaten war ebenfalls noch einiges in der Spielebranche geboten. Am 02. Oktober eröffnete beispielsweise in Kyoto das Nintendo Museum. Besucher können dort die Historie des japanischen Unternehmens nachverfolgen und sich in die kunterbunte Welt von Mario, Zelda und Co. stürzen.
Die besten Videospiele des Jahres wurden bei den Game Awards in Los Angeles gekürt. Außerdem gab es auf der Veranstaltung erneut etliche Ankündigungen und Trailer zu bevorstehenden Spiele-Releases wie unter anderem Witcher 4, Intergalactic: The Heretic Prophet und The Outer Worlds 2.
Quelle: CD Projekt Red
Im Dezember gab die Einzelhandelskette GameStop bekannt, dass die restlichen Filialen in Deutschland geschlossen werden. Nachdem Videospiele immer mehr in digitaler Version über den virtuellen Ladentisch wandern, war diese Entwicklung aber bereits abzusehen.
Und auch sehnlichst erwartete Titel feierten ihren Release. Während Stalker 2 nach jahrelanger Wartezeit noch recht unfertig auf dem Markt erschien, überzeugte Indiana Jones und der Große Kreis im Dezember die meisten Medien sowie Spieler. Endlich wieder einmal Abenteuer mit Hut und Peitsche erleben, das war der Wunsch vieler Action-Adventure-Fans und der ging nun in Erfüllung.

Gibt mehr als genug Beispiele von gut bewerteten Spielen, die aber wirtschaftlich keinen Erfolg gefunden haben.
Oder umgekehrt von mittelmäßig oder gar schlechten Spielen, die sich trotzdem verhältnismäßig gut verkauft haben.
Das eine schließt das andere nicht aus.
Ja gut bewertetes verkauft sich manchmal nicht besonders oder umgekehrt. In diesem Fall ist die Rezeption bestenfalls durchschnittlich und die Verkaufszahlen liegen weit von dem was erwartet wurde.
Da stellt sich am Ende schon die Frage, wieso einem die Fachpresse dann erzählt, das sei so ein großartiges Spiel gewesen. Und diese Entkopplung ist jetzt auch nicht das erste Mal zu beobachten.
Gibt mehr als genug Beispiele von gut bewerteten Spielen, die aber wirtschaftlich keinen Erfolg gefunden haben.
Oder umgekehrt von mittelmäßig oder gar schlechten Spielen, die sich trotzdem verhältnismäßig gut verkauft haben.
Das eine schließt das andere nicht aus.
( Quelle: https://www.heise.de/news... )
Wie passt das zusammen, wenn das Spiel angeblich "äusserst positiv" bewertet wurde?
Eins von beiden ist offensichtlich gelogen.
Und da der Quartalsbericht rechtlich verbindlich ist und hohe Strafen für Missbrauch vorsieht, der Einkauf von gefälschten Kundenbewertungen jedoch nicht strafbewehrt ist, dürfte klar sein, wer von beiden hier Sch***e erzählt hat, oder?
Wenn insgesamt 10 Personen das "Spiel" kaufen, und 7 davon eine positive Bewertung abgeben und 3 das richtig schlecht finden, erhält man eine Steam Bewertung von "äusserst positiv".
Es lässt sich daraus überhaupt nicht auf absolute Verkaufszahlen schliessen, oder auch nur auf absolute Zahlen von Kunden, die den Artikel positiv bewertet haben.
Was hingegen sehr wohl einen Hinweis darauf liefern kann, ob das Produkt auf dem Markt erfolgreich ist, oder nicht, ist die Tatsache, dass die Person, die bei Bioware die Position des Game Directors für Veilguard inne hatte, nach 18 Jahren Firmenzugehörigkeit sehr kurz nach der Veröffentlichung nicht länger dort arbeitet.
(Ein Journalist (der ich nicht bin) würde hier der Seriosität halber eine Quellenangabe machen. Hier, bitte: https://www.eurogamer.net... Wann kann man bei euch einen Artikel dazu lesen? Kann man da irgendwo eine Wette drauf abschliessen?)
Mittlerweile wird es immer offensichtlicher, wie absurd die Versuche der selbsterklärten Kämpfer für das Gute™ sind, die Tatsachen zu verdrehen und die Auswüchse ihrer Ideologie als Erfolg darzustellen.
Manche Äusserungen altern eben wie Milch, nicht wie guter Wein.
Ich bin mir aber sicher, dass gewisse Personen schon einen Weg finden werden, das zu ignorieren und zu leugnen.
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