30 Jahre PC Games: 30 Jahre in 30 Spielen - 2016 bis 2018
30 Jahre PC Games - das feiern wir natürlich gebührend! Mit Spielen im Fokus werfen wir im neunten Teil unserer Reihe einen Blick auf die Jahre 2016 bis 2018.
Man soll die Feste ja feiern, wie sie fallen, also halten wir uns auch daran: Die PC Games wird 30 Jahre alt und die meisten von uns in der Redaktion waren vorher bereits jahrelang als Leser an Bord, einige sogar seit der Erstausgabe 10/92. Dementsprechend wollen wir in dieser Artikelreihe diese 30 Jahre Spielegeschichte ausgiebig feiern. Wir machen eine Reise durch alle 30 Jahrgänge, von den Anfängen des Heftes bis heute, mit dem Fokus auf das, was wirklich wichtig ist: die Spiele. Daher schnappte sich jeder Redakteur die Jahre, mit denen er besondere Erinnerungen verbindet - das erste Spiel überhaupt, das Entdecken der Genre-Liebe, erste Online- oder Mehrspieler-Gehversuche, der erste Kontakt mit der Lieblingsreihe. Weiter geht es mit dem neunten Teil von "30 Jahre in 30 Spielen", der die Jahre 2016 bis 2018 umfasst. Viel Spaß beim Schmökern!
Nehmt außerdem sehr gerne bei unserem großen Gewinnspiel anlässlich unseres 30. Jubiläums teil, welches wir in Zusammenarbeit mit Alternate abhalten! Zu gewinnen gibt es unter anderem Komplett-PCs, Gaming-Chairs, SSDs, Headsets und noch vieles mehr!
Die bisherigen Teile von "30 Jahre in 30 Spielen" findet ihr hier:
- 30 Jahre in 30 Spielen - die Jahre 1992-1994
- 30 Jahre in 30 Spielen - die Jahre 1995-1997
- 30 Jahre in 30 Spielen - die Jahre 1998-2000
- 30 Jahre in 30 Spielen - die Jahre 2001-2003
- 30 Jahre in 30 Spielen - die Jahre 2004-2006
- 30 Jahre in 30 Spielen - die Jahre 2007-2009
- 30 Jahre in 30 Spielen - die Jahre 2010-2012
- 30 Jahre in 30 Spielen - die Jahre 2013-201 5
2016: Ein Indie-König, ein vermisster Kumpane und ein glorreicher Abschied
Von Maci Naeem-Cheema
Die wichtigsten Titel des Jahres
- The Witcher 3: Blood & Wine
- Forza Horizon 3
- Overwatch
- XCOM 2
- Dark Souls 3
- Titanfall 2
- Civilization 6
- Deus Ex: Mankind Divided
- Hitman
- Doom
- Tom Clancy's The Division
- Grim Dawn
- Stardew Valley
- Dishonored 2
- Inside
- Factorio
- Shadow Tactics: Blades of the Shogun
In diesem Artikel
Wenn ich an das Jahr 2016 denke, dann kommen mir sofort drei Spiele-Juwelen in den Sinn: Erstens wäre da einer der besten Indie-Titel überhaupt. Im von Playdead entwickelten Inside treffen ein geschmeidiger Gameplay-Mix aus Adventure- und Jump-and-Run-Elementen auf eine herausragende, bizarre und erdrückende Geschichte.
Quelle: PC Games
Ein kleiner Bub in aller Munde: Inside löste einen riesigen Hype aus und gilt als Meisterwerk der Indie-Spielentwicklung.
Zusätzlich nutzt der Limbo-Entwickler einen künstlerischen und unverwechselbaren 3D-Look, der sich aus Grautönen, Unschärfefiltern und kunstvollem Licht zusammenfügt - bis heute eines meiner All-Time-Favorites. Der zweite Titel war damals ein totgeglaubter und stark vermisster Kumpane der Vergangenheit, der dank der florierenden Indie-Szene neues Leben eingehaucht bekam.
Die Rede ist natürlich vom "Harvest Moon"-Klon Stardew Valley, der weitaus mehr auf dem mit Obst und Gemüse gefüllten Kasten hat, als schlicht unsere Nostalgie mit verstaubten Erinnerungen zu füttern. Das dritte Spiel ist ... nun ja, weniger ein vollwertiges Spiel, bietet dafür jedoch mindestens genau so viele einschlagende Momente und Höhepunkte wie die meisten Vollpreistitel.
The Witcher 3: Blood & Wine ist die letzte große Erweiterung zum gefeierten Hexer-Abenteuer und entführt uns dabei in die vampirverseuchte und mediterrane Provinz Toussaint. Die packend geschriebene und mit etlichen großartigen Quests bestückte Geschichte des Hexers Geralt wurde genau so zu Ende erzählt, wie sie es verdient hatte - glorreich!
Quelle: PC Games
Besser geht es nicht: Mit Blood & Wine wurde die Witcher-Trilogie von CD Projekt Red herausragend zu ihrem Ende geführt.
Doch abseits meiner ganz großen Highlights gab es natürlich noch viel mehr. Forza Horizon, eine der besten Xbox-Marken der letzten zehn Jahre, eröffnete mit Teil 3, dem abwechslungsreichen Schauort Australien und vielen Verbesserungen innerhalb des Forza-Festivals eine neue Liga im Fun-Racer-Segment.
Die Urväter des Ego-Shooters, id Software, gaben sich ebenso die Ehre und donnerten mit Doom eine solch hypnotisierende und blutige Heavy-Metal-Performance auf die weltweite Spielebühne, dass selbst Hardcore-Fans des 93er-Originals kaum aus dem Staunen herauskamen. Und auch Deutschland konnte die interaktive Spiele-Arena groß bespielen. So groß und so laut, dass es endlich mal wieder über die Landesgrenzen hinaus hallte.
Entwickler Mimimi lieferte mit Shadow Tactics: Blades of the Shogun ein eindrucksvolles Echtzeit-Taktikspiel. Ein totgeglaubtes Genre sorgte weltweit für Euphorie-Sprünge - das 1998er-Vorbild Commandos und etliche Fans bedanken sich.
Außerdem möchte ich noch zwei Titel erwähnen, die zwar als qualitativ durchwachsen gelten, für mich jedoch persönlichen Wert tragen. So etwa das Action-Adventure Recore, das von Keiji Inafune erdacht wurde.
Der war maßgeblich an der Entstehung von Mega Man, Onimusha und Lost Planet beteiligt - alles Videospiele, die ich verdammt gerne mag. Abschließend geht es noch einmal nach Deutschland: Deponia Doomsday ist weit entfernt von Innovation und setzt auf die Stärken der Vorgänger, schafft es bei mir aber dennoch, genau den richtigen Punkt zu treffen. Schön!

bei 443,733 Rezensionen
Kaum ein Spiel von 2016 hat wohl mehr Reviews (negative: Toxische Community oder zu viele teure DLCs), als Killer gut, als Survivor auf Freunde angewiesen (3 Negativen)
17 der 20 Hilfreichsten Reviews positiv. Nicht schlecht.
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