Windows 11: Weitere Neuerungen und mögliche Leistungsprobleme

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Windows 11: Weitere Neuerungen und mögliche Leistungsprobleme
Quelle: Antonio Funes

Microsoft hat Windows 11 offiziell veröffentlicht. Wir haben zusammengefasst, was es dabei zu beachten gibt und welche wichtigen Neuheiten das Betriebssystem bietet. Wir klären auch die Frage, welche Voraussetzungen es gibt und was man bei der Installation oder einem Upgrade beachten muss, auch für den Fall, dass euer Windows 10 euch keine Upgrade-Option anbietet.

Weitere Neuerungen: Chat und Smartphone

Neu ist in der Taskleiste der Chat-Button, hinter dem sich die Option verbirgt, über den Service Microsoft Teams per Text, Sprache oder Video zu chatten. Wer Microsoft Teams nicht benötigt, kann den Button im Taskleistenmenü deaktivieren. Die Funktion "Ihr Smartphone" soll wiederum eine einfache Einbindung einiger Funktionen des Smartphones ermöglichen. Mit dem Feature lässt sich ein Android-Smartphone, auf dem die App "Begleiter für ihr Smartphone" von Microsoft läuft, mit dem PC koppeln.

Vom PC aus lassen sich dann kabellos Fotos abrufen, aber auch SMS oder Anrufe können vom PC aus empfangen oder gesendet beziehungsweise getätigt werden. Der Akkustatus des Smartphones wird ebenfalls eingeblendet. Ebenso könnt ihr euch die Benachrichtigungen anzeigen lassen, die am Smartphone ankommen, zum Beispiel Liveticker-Meldungen, Breaking-News und so weiter. Nachrichten zum Beispiel von WhatsApp lassen sich am PC lesen und beantworten.

Wir haben für das Special zwei Tage mit dem neuen Windows 11 gearbeitet und dabei keine Probleme festgestellt. Die Optik sagt uns durchaus zu, ebenso ist das Anordnen von Fenstern durch Layout-Vorschläge hilt vor allem beim Arbeiten mit vielen verschiedenen Fenstern. Sofern keine schwerwiegenden Bugs bekannt werden, können wir den Umstieg durchaus empfehlen - allerdings mit kleinen Einschränkungen, was mögliche Leistungsverluste angeht.

Windows 11 als Leistungskiller?

Wichtig ist, dass ihr nicht vorschnell zu Windows 11 wechseln solltet, außer ihr seid bereit, dem ein oder anderen möglichen Fallstrick zu begegnen. Denn natürlich gibt es stets das Risiko von Fehlern und Kinderkrankheiten, die ein brandneues Betriebssystem mit sich bringen kann. Von einem Wechsel abraten wollen wir aktuell vor allem Nutzern einer AMD Ryzen-CPUs, denn hier haben Nutzer und mehrere Redaktionen festgestellt, dass die CPUs unter Windows 11 an Leistung verlieren. AMD hat den Leistungsverlust bei Ryzen-CPUs, siehe dazu auch die News der PC Games Hardware, bereits bestätigt.

Windows 11 -  Die Widget Einstellungen und Systemoptionen Quelle: Antonio Funes Windows 11 -  Die Widget Einstellungen und Systemoptionen Offenbar hat dies zum einen damit zu tun, dass Windows nicht erkennt, welchen der Kerne es nutzen sollte, aber es gibt auch Probleme bei der direkten Datenanbindung, so dass Latenzen entstehen können. Diese fallen im normalen Alltagsbetrieb nicht auf, können aber in Spielen gut 10 Prozent Leistung kosten. Es ist zwar fast ausgeschlossen, dass Microsoft und AMD das Problem nicht beseitigen können - aber wie schon beschrieben: Abwarten ist hier aktuell wohl die bessere Wahl.

Da zudem auch manche Sicherheitsfunktionen etwas Leistung kosten sollen, kursieren bereits Tipps dazu, wie man diese Funktionen deaktivieren kann. Die Rede ist von VBS und HVCI, worüber auch die PC Games Hardware berichtet. Diese Funktionen sind allerdings laut PC Games Hardware nur bei Firmen-PCs aktiv, wenn überhaupt, da man sie im UEFI einrichten musss. VBS und HCVI soll es Angreifern erschweren, bestimmte Sicherheitslücken auszunutzen. Sollten die Funktionen bei euch trotzdem aktiv sein, gibt es für private Anwender an sich keinen triftigen Grund, sie nicht zu deaktivieren, da sie unter Windows 11 vor allem in Spielen durchaus die Leistung verschlechtern könnten. Wie seht ihr Windows 11? Habt ihr es schon installiert? Oder habt ihr es in naher Zukunft noch vor? Gerne könnt ihr dazu einen Kommentar hinterlassen.

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  1. Seite 1 Windows 11: Einleitung, Sicherheit als Türsteher
  2. Seite 2 Windows 11: Lizenz, Verfügbarkeit, Installation
  3. Seite 3 Windows 11: Praxistest per Upgrade und Eindrücke
  4. Seite 4 Windows 11: Neue Funktionen in der Taskleiste
  5. Seite 5 Windows 11: Weitere Neuerungen und mögliche Leistungsprobleme
    • Kommentare (18)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von weazz1980 Hobby-Spieler/in
        Ist auch bei mir so... häufig verwendete Programme liegen eh in der Taskleiste und wenig genutzte Programme hast du blitzschnell mit der Suche geöffnet...
      • Von weazz1980 Hobby-Spieler/in
        Ist auch bei mir so... häufig verwendete Programme liegen eh in der Taskleiste und wenig genutzte Programme hast du blitzschnell mit der Suche geöffnet...
      • Von MichaelG Mitglied
        Zitat von rocnathan
        Startmenü ist eine einzige Katastrophe. Jeglicher Konfort, alle Benutzerfreundlichkeit und Konfigurierbarkeit, die sie seit Windows XP eingeführt haben, mit einem Streich zunichte gemacht, um sich an das um Klassen schlechtere MacOS anzubiedern. Warum kann ich Verknüpfungen nicht mehr beliebig platzieren? Warum werden mir 6 offene Browserfenster als ein Button angezeigt? Für mich buchstäblich so nicht verwendbar.
        MAC OS und Klassen schlechter ? *huströchel*

        Ja MAC OS ist keine primäre Gamingplattform. Sonst bräuchte ich kein WIN.

        Das ist aber der einzige Punkt der an MACOS "hängt". Ansonsten ist Mac OS imho deutlich besser als Windows und die Verzahnung mit IOS einfach nur genial.
      • Von fud1974 Mitglied
        Zitat von Worrel
        Ok, berechtigte Frage, warum sie das derart zusammen getrichen haben - aber:
        Wenn ich mal durchzähle, wie viele Programme ich regelmäßig über einen Klick auf Kacheln im Startmenü geöffnete habe, komme ich gerade mal auf ein Dutzend. Da würde die erste "Seite" des neuen Startmenüs also locker für reichen.
        Ich wollte mich auch schon echauffieren.. habe dann mal überlegt wie oft ich noch die Startmenüeinträge nutze zum Programmstart in den letzten Jahren.

        Erstaunliche Antwort.. so gut wie gar nicht mehr, das läuft alles mittlerweile über die Suche... Das war wahrscheinlich auch Microsofts Erkenntnis.

        Ist natürlich eine Sache die nicht jedem passen muss, klar.
      • Von Worrel Mitglied
        Zitat von rocnathan
        Startmenü ist eine einzige Katastrophe. Jeglicher Konfort, alle Benutzerfreundlichkeit und Konfigurierbarkeit, die sie seit Windows XP eingeführt haben, mit einem Streich zunichte gemacht, um sich an das um Klassen schlechtere MacOS anzubiedern. Warum kann ich Verknüpfungen nicht mehr beliebig platzieren?
        Ok, berechtigte Frage, warum sie das derart zusammen getrichen haben - aber:
        Wenn ich mal durchzähle, wie viele Programme ich regelmäßig über einen Klick auf Kacheln im Startmenü geöffnete habe, komme ich gerade mal auf ein Dutzend. Da würde die erste "Seite" des neuen Startmenüs also locker für reichen.

        Seltene Programme habe ich sei Vista schon immer mit WIN + Programmname tippen gestartet.
        Zitat von rocnathan
        Warum werden mir 6 offene Browserfenster als ein Button angezeigt? Für mich buchstäblich so nicht verwendbar.
        Tatsächlich, das könnte man auch anders einstellen (habe ich gerade gemerkt) - aber ich komme wunderbar damit zurecht, alle Browserfenste in einem Button zu haben.
      • Von 1xok Mitglied
        Als Linuxnutzer wundert man sich immer wieder, was bei Windows alles als Neuheit gefeiert wird. Umgekehrt ist das aber sicher auch so. ;)
      Direkt zum Diskussionsende
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