Windows 11: Installation, Voraussetzungen, Features und erster Eindruck

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Windows 11: Installation, Voraussetzungen, Features und erster Eindruck
Quelle: Antonio Funes

Microsoft hat Windows 11 offiziell veröffentlicht. Wir haben zusammengefasst, was es dabei zu beachten gibt und welche wichtigen Neuheiten das Betriebssystem bietet. Wir klären auch die Frage, welche Voraussetzungen es gibt und was man bei der Installation oder einem Upgrade beachten muss, auch für den Fall, dass euer Windows 10 euch keine Upgrade-Option anbietet.

Windows 11 - Installation, Neuerungen und mehr

Microsoft hat Windows 11 am Dienstag, dem 5. Oktober, offiziell veröffentlicht. Doch was gibt es zu beachten, wenn man das neue Betriebssystem auf seinem PC - wobei wir mit dem Wort "PC" natürlich auch Laptops miteinbeziehen - nutzen will? Welche Änderungen gibt es im Vergleich zu Windows 10? Dies und mehr wollen wir in unserem Special klären, für das wir
auch bei einem Laptop ein Upgrade auf Windows 11 ausgeführt haben.

Hardware-Anforderungen: Sicherheit als Türsteher

Bei Windows 11 setzt Microsoft in der Öffentlichkeit das Thema Sicherheit weiter nach vorne in der Anforderungsliste als bislang, und dabei geht es nicht einfach nur um integrierte Virenscanner oder eine Firewall. Vielmehr verlangt Microsoft von der Hardware bestimmte Eigenschaften, die den PC in Verbindung mit Windows 11 sicherer machen sollen, damit bestimmte Angriffe nicht oder nur sehr schwer möglich sind.

Dies führt dazu, dass Windows 11 vergleichsweise moderne Komponenten seitens des PCs fordert. Bislang waren neue Windows-Versionen auch noch mit jeweils sehr alter Hardware kompatibel - Hauptsache, sie war stark genug und bot genug Ressourcen. Bei Windows 11 sieht dies anders aus, denn durch den Zwang, TPM in der Version 2.0 zu bieten, fallen selbst einige noch recht neue Systeme aus dem Rennen. Bei TPM handelt es sich um das Trusted Platform Modul, das meist in Verbindung mit einer passenden Software über das Mainboard oder zum Beispiel bei Notebooks über ein Netzwerkmodul verwirklicht wird und von der CPU unterstützt werden muss. Falls es Probleme wegen TPM 2.0 gibt, obwohl die Hardware dies bieten müsste, befolgt am besten die Tipps von Microsoft. Mit TPM 2.0 wird es beispielsweise möglich sein, für den PC einen gut verschlüsselten Gesichtsscan zum Entsperren zu nutzen, ohne dass man zusätzlich ein normales Passwort auf dem System hinterlegen muss - letzteres wäre im Zweifel durch Angreifer auslesbar.

Windows 11 - Statusmeldung bei der Installation des Upgrades mit dem Assistenztool Quelle: Antonio Funes Windows 11 - Statusmeldung bei der Installation des Upgrades mit dem Assistenztool Neben TPM 2.0, das bei Mainboards und CPUs seit etwa fünf bis sechs Jahren an sich nicht mehr fehlt, so dass moderne Spiele-PCs im Grunde genommen keine Probleme mit den Vorgaben haben sollten, gibt es noch weitere Voraussetzungen, wobei wir uns auf die Home-Variante von Windows 11 beziehen. Ressourcenseitig werden 64GB Speicherplatz, 4GB RAM und eine Grafikkarte mit DirectX 12-Support verlangt. Beim Prozessor reicht theoretisch ein Dualcore mit 1 GHz als Takt und 64Bit-Support - er muss aber zudem auch auf der Kompatibilitätsliste von Microsoft stehen. Wer sich darüber im Vorfeld informieren will, findet die Listen bei Microsoft für die CPUs von AMD und Intel sowie Qualcomm. Für OEM-PCs gilt zusätzlich, dass das BIOS ein UEFI Secure Boot-System sein muss.

Diese Latte an Voraussetzungen mit der Intention von Microsoft, die Sicherheit zu stärken, scheint viele Systeme von Windows 11 auszusperren - doch manche wird es erstaunen, dass diese teils strengen Regel in der Praxis nur für Upgrades gelten, also für Nutzer, auf deren PCs Windows 10 schon installiert ist und die per Windows-Update auf Windows 11 umswitchen wollen. Denn hier prüft Windows genau, ob die Bedingungen erfüllt werden oder nicht. Wer Windows 11 aber per USB-Stick oder gebrannter DVD oder auch per ISO-Datei von Grund auf neu installiert, kann dies auch auf sehr vielen PCs tun, die die oben genannten Voraussetzungen nicht erfüllen, da das Setup die Bedingungen nicht prüft. Wir empfehlen aber dringend, dass nur erfahrene Nutzer ein solches Vorgehen in Erwägung ziehen. Denn ansonsten können freilich Probleme auftreten, die man möglicherweise nur sehr schwer wieder in den Griff bekommt oder durch die man gar Daten verliert. Ebenso kann es gut sein, dass Windows 11 später Updates verweigert, was neben der Funktionalität auch die Sicherheit einschränken kann.

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  1. Seite 1 Windows 11: Einleitung, Sicherheit als Türsteher
  2. Seite 2 Windows 11: Lizenz, Verfügbarkeit, Installation
  3. Seite 3 Windows 11: Praxistest per Upgrade und Eindrücke
  4. Seite 4 Windows 11: Neue Funktionen in der Taskleiste
  5. Seite 5 Windows 11: Weitere Neuerungen und mögliche Leistungsprobleme
    • Kommentare (18)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von weazz1980 Hobby-Spieler/in
        Ist auch bei mir so... häufig verwendete Programme liegen eh in der Taskleiste und wenig genutzte Programme hast du blitzschnell mit der Suche geöffnet...
      • Von weazz1980 Hobby-Spieler/in
        Ist auch bei mir so... häufig verwendete Programme liegen eh in der Taskleiste und wenig genutzte Programme hast du blitzschnell mit der Suche geöffnet...
      • Von MichaelG Mitglied
        Zitat von rocnathan
        Startmenü ist eine einzige Katastrophe. Jeglicher Konfort, alle Benutzerfreundlichkeit und Konfigurierbarkeit, die sie seit Windows XP eingeführt haben, mit einem Streich zunichte gemacht, um sich an das um Klassen schlechtere MacOS anzubiedern. Warum kann ich Verknüpfungen nicht mehr beliebig platzieren? Warum werden mir 6 offene Browserfenster als ein Button angezeigt? Für mich buchstäblich so nicht verwendbar.
        MAC OS und Klassen schlechter ? *huströchel*

        Ja MAC OS ist keine primäre Gamingplattform. Sonst bräuchte ich kein WIN.

        Das ist aber der einzige Punkt der an MACOS "hängt". Ansonsten ist Mac OS imho deutlich besser als Windows und die Verzahnung mit IOS einfach nur genial.
      • Von fud1974 Mitglied
        Zitat von Worrel
        Ok, berechtigte Frage, warum sie das derart zusammen getrichen haben - aber:
        Wenn ich mal durchzähle, wie viele Programme ich regelmäßig über einen Klick auf Kacheln im Startmenü geöffnete habe, komme ich gerade mal auf ein Dutzend. Da würde die erste "Seite" des neuen Startmenüs also locker für reichen.
        Ich wollte mich auch schon echauffieren.. habe dann mal überlegt wie oft ich noch die Startmenüeinträge nutze zum Programmstart in den letzten Jahren.

        Erstaunliche Antwort.. so gut wie gar nicht mehr, das läuft alles mittlerweile über die Suche... Das war wahrscheinlich auch Microsofts Erkenntnis.

        Ist natürlich eine Sache die nicht jedem passen muss, klar.
      • Von Worrel Mitglied
        Zitat von rocnathan
        Startmenü ist eine einzige Katastrophe. Jeglicher Konfort, alle Benutzerfreundlichkeit und Konfigurierbarkeit, die sie seit Windows XP eingeführt haben, mit einem Streich zunichte gemacht, um sich an das um Klassen schlechtere MacOS anzubiedern. Warum kann ich Verknüpfungen nicht mehr beliebig platzieren?
        Ok, berechtigte Frage, warum sie das derart zusammen getrichen haben - aber:
        Wenn ich mal durchzähle, wie viele Programme ich regelmäßig über einen Klick auf Kacheln im Startmenü geöffnete habe, komme ich gerade mal auf ein Dutzend. Da würde die erste "Seite" des neuen Startmenüs also locker für reichen.

        Seltene Programme habe ich sei Vista schon immer mit WIN + Programmname tippen gestartet.
        Zitat von rocnathan
        Warum werden mir 6 offene Browserfenster als ein Button angezeigt? Für mich buchstäblich so nicht verwendbar.
        Tatsächlich, das könnte man auch anders einstellen (habe ich gerade gemerkt) - aber ich komme wunderbar damit zurecht, alle Browserfenste in einem Button zu haben.
      • Von 1xok Mitglied
        Als Linuxnutzer wundert man sich immer wieder, was bei Windows alles als Neuheit gefeiert wird. Umgekehrt ist das aber sicher auch so. ;)
      Direkt zum Diskussionsende
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