Windows 11: Lizenz, Verfügbarkeit, Installation

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Windows 11: Lizenz, Verfügbarkeit, Installation
Quelle: Antonio Funes

Microsoft hat Windows 11 offiziell veröffentlicht. Wir haben zusammengefasst, was es dabei zu beachten gibt und welche wichtigen Neuheiten das Betriebssystem bietet. Wir klären auch die Frage, welche Voraussetzungen es gibt und was man bei der Installation oder einem Upgrade beachten muss, auch für den Fall, dass euer Windows 10 euch keine Upgrade-Option anbietet.

Lizenz, Verfügbarkeit und Installation

Für Windows 11 wird entweder eine Lizenz für Windows 10 oder 11 verlangt, wobei es aktuell noch keine einzelnen, reinen Windows 11-Lizenzen im Handel zu kaufen gibt. Wer Windows 10 bereits auf seinem PC installiert hat, kann kostenlos upgraden. Dabei gibt es zwei Möglichkeiten: Ein Upgrade des bereits installierten Windows 10 auf Windows 11, wie wir es schon ansprachen, oder aber eine komplette Neuinstallation von Windows 11 mit dem vorhandenen Windows 10-Key.

Im Updatemenü von Windows 10 findet ihr seit der Freischaltung von Windows 11 durch Microsoft ein Hinweisfenster zu Windows 11. Dort könnt ihr sehen, ob euer PC für Windows 11 geeignet ist. Sollte dort noch keine Information dazu stehen, müsst ihr nur ein wenig Geduld aufbringen und später erneut nachsehen.

Windows 11: Der PC mit Windows 10 ist kompatibel, aber das Upgrade noch nicht verfügbar. Es geht aber trotzdem. Quelle: Antonio Funes Windows 11: Der PC mit Windows 10 ist kompatibel, aber das Upgrade noch nicht verfügbar. Es geht aber trotzdem. Für einige Nutzer wird es dann, wenn der PC geeignet ist, die Möglichkeit geben, über das Updatemenü ein Upgrade auf Windows 11 auszuführen. Diese Upgrades schaltet Microsoft erst nach und nach frei, was wohl noch bis ins Jahr 2022 dauern wird - es ist aber auch möglich, bei Microsoft einen Installationsassistenten herunterzuladen, mit dem man das Upgrade manuell einleiten kann. Den Download findet ihr auf dieser Website von Microsoft, auf der auch einige Hinweise zu finden sind. Hierbei wird dann durch den Assistenten auch die Kompatibilität erneut geprüft. Wer also neugierig auf Windows 11 ist, braucht nicht zu warten, sondern kann das Assistenztool nutzen - oder eine weitere Möglichkeit wahrnehmen. Denn es gibt auch die Möglichkeit einer Neuinstallation, die man natürlich sowohl auf einem neuen PC durchführen kann, auf dem noch gar kein Windows installiert ist, als auch auf einem PC, bei dem man das vorhandene Windows 10 nicht nur upgraden, sondern von Grund auf durch eine Neuinstallation ersetzen möchte. Der Clou dabei ist, dass man bei einer Neuinstallation, wie schon zuvor beschrieben, nicht auf die Details der Systemvoraussetzungen achten muss. Natürlich muss man bei einer kompletten Neuinstallation, bei der ein vorhandenes Windows 10 ersetzt wird, alle Programminstallationen und Einstellungen neu einrichten, die unter Windows 10 bereits installiert und angelegt waren. Bei einem reinen Upgrade bleibt hingegen alles erhalten.

Für die Neuinstallation lädt man sich auf derselben Website, auf der es auch den Installationsassistenten gibt, das Tool zur Medienerstellung (Media Creation Tool) herunter - es versteckt sich im Themenbereich "Erstellen von Installationsmedien für Windows 11". Mit diesem Tool legt man fest, dass man Windows 11 beispielsweise per USB-Stick installieren möchte - das Tool lädt dann Windows 11 herunter und bereitet den Stick passend vor. Auch das Brennen einer Installations-DVD ist möglich. Die zweite Option für eine Neuinstallation und damit dritte Variante auf der Support-Website von Microsoft ist der Download einer ISO-Datei für erfahrene Nutzer, die sich selbst ein oder mehrere bootfähige Medien erstellen möchten. Insgesamt läuft die Installation dann wie schon bei früheren Windows-Versionen ab. Um schon im Vorfeld zu prüfen, ob Microsoft den PC laut den eigenen Vorgaben als voll kompatibel einstuft, könnt ihr auch das PC Health-Tool nutzen, dass ihr zum Beispiel auf der Windows 11-Vorstellungswebsite von Microsoft ganz unten als Download finden könnt.

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  1. Seite 1 Windows 11: Einleitung, Sicherheit als Türsteher
  2. Seite 2 Windows 11: Lizenz, Verfügbarkeit, Installation
  3. Seite 3 Windows 11: Praxistest per Upgrade und Eindrücke
  4. Seite 4 Windows 11: Neue Funktionen in der Taskleiste
  5. Seite 5 Windows 11: Weitere Neuerungen und mögliche Leistungsprobleme
    • Kommentare (18)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von weazz1980 Hobby-Spieler/in
        Ist auch bei mir so... häufig verwendete Programme liegen eh in der Taskleiste und wenig genutzte Programme hast du blitzschnell mit der Suche geöffnet...
      • Von weazz1980 Hobby-Spieler/in
        Ist auch bei mir so... häufig verwendete Programme liegen eh in der Taskleiste und wenig genutzte Programme hast du blitzschnell mit der Suche geöffnet...
      • Von MichaelG Mitglied
        Zitat von rocnathan
        Startmenü ist eine einzige Katastrophe. Jeglicher Konfort, alle Benutzerfreundlichkeit und Konfigurierbarkeit, die sie seit Windows XP eingeführt haben, mit einem Streich zunichte gemacht, um sich an das um Klassen schlechtere MacOS anzubiedern. Warum kann ich Verknüpfungen nicht mehr beliebig platzieren? Warum werden mir 6 offene Browserfenster als ein Button angezeigt? Für mich buchstäblich so nicht verwendbar.
        MAC OS und Klassen schlechter ? *huströchel*

        Ja MAC OS ist keine primäre Gamingplattform. Sonst bräuchte ich kein WIN.

        Das ist aber der einzige Punkt der an MACOS "hängt". Ansonsten ist Mac OS imho deutlich besser als Windows und die Verzahnung mit IOS einfach nur genial.
      • Von fud1974 Mitglied
        Zitat von Worrel
        Ok, berechtigte Frage, warum sie das derart zusammen getrichen haben - aber:
        Wenn ich mal durchzähle, wie viele Programme ich regelmäßig über einen Klick auf Kacheln im Startmenü geöffnete habe, komme ich gerade mal auf ein Dutzend. Da würde die erste "Seite" des neuen Startmenüs also locker für reichen.
        Ich wollte mich auch schon echauffieren.. habe dann mal überlegt wie oft ich noch die Startmenüeinträge nutze zum Programmstart in den letzten Jahren.

        Erstaunliche Antwort.. so gut wie gar nicht mehr, das läuft alles mittlerweile über die Suche... Das war wahrscheinlich auch Microsofts Erkenntnis.

        Ist natürlich eine Sache die nicht jedem passen muss, klar.
      • Von Worrel Mitglied
        Zitat von rocnathan
        Startmenü ist eine einzige Katastrophe. Jeglicher Konfort, alle Benutzerfreundlichkeit und Konfigurierbarkeit, die sie seit Windows XP eingeführt haben, mit einem Streich zunichte gemacht, um sich an das um Klassen schlechtere MacOS anzubiedern. Warum kann ich Verknüpfungen nicht mehr beliebig platzieren?
        Ok, berechtigte Frage, warum sie das derart zusammen getrichen haben - aber:
        Wenn ich mal durchzähle, wie viele Programme ich regelmäßig über einen Klick auf Kacheln im Startmenü geöffnete habe, komme ich gerade mal auf ein Dutzend. Da würde die erste "Seite" des neuen Startmenüs also locker für reichen.

        Seltene Programme habe ich sei Vista schon immer mit WIN + Programmname tippen gestartet.
        Zitat von rocnathan
        Warum werden mir 6 offene Browserfenster als ein Button angezeigt? Für mich buchstäblich so nicht verwendbar.
        Tatsächlich, das könnte man auch anders einstellen (habe ich gerade gemerkt) - aber ich komme wunderbar damit zurecht, alle Browserfenste in einem Button zu haben.
      • Von 1xok Mitglied
        Als Linuxnutzer wundert man sich immer wieder, was bei Windows alles als Neuheit gefeiert wird. Umgekehrt ist das aber sicher auch so. ;)
      Direkt zum Diskussionsende
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