Windows wird 40: Ein Rückblick auf die Historie des Betriebssystems mit Gamingfokus

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Windows wird 40: Ein Rückblick auf die Historie des Betriebssystems mit Gamingfokus
Quelle: Microsoft

Windows ist vor wenigen Tagen 40 Jahre alt geworden. Wir blicken auf die Entstehung sowie vor allem auf die Entwicklung hin zur Spieleplattform zurück.

Am 21. November 1985, also vor etwas mehr als 40 Jahren, kam die erste Windows-Version in den Handel. Wir blicken auf die Geschichte von Windows zurück und beachten dabei vor allem auch für Spieler interessante Dinge rund um die verschiedenen Betriebssystem-Versionen, thematisieren aber auch ausführlich die Anfangsjahre, die mit Spielen noch nichts zu tun hatten. Für Spiele ist wiederum vor allem die Zeit ab etwa 1995 bis hin zu Windows 10 interessant.

Die aktuelle Windows-Version ist Windows 11, wobei in den letzten Wochen und Monaten viele Nutzer irritiert bis sauer auf Microsoft waren. Denn der Software-Gigant stellt den Support für Windows 10 ein und bietet prinzipiell nur gegen Entgelt für ein Jahr weiterhin Sicherheitsupdates an. Durch Druck der EU können aber EU-Konsumenten diese Option auch kostenlos nutzen. Der Grund für den Ärger ist, dass Windows 11 - auch aus Sicherheitsgründen - relativ moderne Hardware verlangt.

Etliche Nutzer und Firmen haben aber Computer, deren Hardware nicht modern genug für diese Ansprüche ist, obwohl sie einwandfrei läuft und stark genug für den Alltag ist. Wenn all diese Nutzer auf Windows 11 umsteigen, müssten sie ihre alten Geräte entsorgen, was eine Welle von Elektroschrott produzieren würde. Manch einer steigt nun lieber direkt auf ein anderes Betriebssystem um, vor allem auf Linux-basierte Systeme, zu denen auch das für Gaming konzipierte Steam OS gehört. Wie die ganze Sache ausgehen wird, steht noch in den Sternen - wir schauen aber nun nicht in den Himmel, sondern zurück in die Vergangenheit, in das Jahr 1985.

Windows 1.0 - mit Streit zum Release

Das von Bill Gates und Paul Allen 1975 gegründete Microsoft arbeitete in den frühen 1980er-Jahren unter anderem im Auftrag von Apple und entwickelte für verschiedene Auftraggeber BASIC-Software. Von Microsoft stammt auch MS-DOS, das über lange Zeit hinweg der Kern für die besonders weitverbreiteten IBM-kompatiblen PCs war. Man unterschied über viele Jahre hinweg zwischen IBM-kompatiblen PCs und anderen Computern wie dem Apple Macintosh, Commodore C64, Commodore Amiga oder auch Atari ST. Für Apple programmierte Microsoft unter anderem Word und Multiplan, den Vorgänger von Excel. Diese beiden Programme waren damals durchaus ein gutes Kaufargument für einen Apple-Computer.

Steve Jobs und Bill Gates Quelle: Joi Ito Bill Gates (rechts) zusammen mit dem im Oktober 2011 verstorbenen Apple-Mitgründer Steve Jobs. Bill Gates sah es aber kritisch, dass eine ohnehin starke Firma exklusive Software an ihre Hardware koppelt, um Kunden zu binden. Dies schadet dem Konkurrenzkampf, was wiederum Innovationen ausbremsen kann. Bill Gates wollte, dass Apple sich softwareseitig anderen PC-Herstellern öffnete. Apple aber lehnte dies ab. Microsoft begann daher in einer beinah schon in rebellischer Manier mit der Arbeit an einem Betriebssystem mit grafischer Benutzeroberfläche, das für alle MS-DOS-PCs nutzbar sein sollte. Am Ende entstand ein Betriebssystem, welches Microsoft noch in Windows umbenennen sollte und das einem fast parallel dazu entwickelten Apple-Betriebssystem, der Macintosh System Software, sehr ähnlich war.

Apple wollte daraufhin Microsoft verklagen - der Vorwurf war, dass Microsoft Innovationen des parallel entwickelten neuen Macintosh-Systems kopiert hätte. Dies war denkbar, da Microsoft - um Word und Multiplan an das neue Apple-Betriebssystem anzupassen - Zugriff auf Projektdetails hatte. Allerdings hatte Microsoft schon vor Apple damit begonnen, sein neues Betriebssystem zu entwickeln, sodass Bill Gates dem Vorwurf widersprach. Er drohte wiederum damit, die Entwicklung von Word und Multiplan für Apple einzustellen. Schließlich erlaubte Apple Microsoft im November 1985, das neue als Windows getaufte Betriebssystem zu veröffentlichen, sodass wir nun das 40-jährige Jubiläum feiern können. Apple verklagte übrigens Microsoft zwei Jahre später doch noch, scheiterte aber 1995 schließlich vor Gericht.

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  2. Seite 2 Windows 1.0 bis 3.1 und Windows 95
  3. Seite 3 Gaming kommt ins Spiel
  4. Seite 4 Zur Spieleplattform durch Windows 2000 bis Windows 11
    • Kommentare (9)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Limerick Spiele-Enthusiast/in
        Zitat von jensmachwitz_88
        Naja, es waren auch schon mal mehr als 70%...
        Das stimmt, es waren mal fast 90%.
        70% ist aber immer noch sehr viel und das stabil über viele Jahre.
      • Von Limerick Spiele-Enthusiast/in
        Zitat von jensmachwitz_88
        Naja, es waren auch schon mal mehr als 70%...
        Das stimmt, es waren mal fast 90%.
        70% ist aber immer noch sehr viel und das stabil über viele Jahre.
      • Von jensmachwitz_88 Spiele-Novize/Novizin
        Zitat von Limerick
        Sehe ich nicht kommen.
        Windows ist mit über 70% Marktanteil sehr dominant und steht weit vor den Konsolen.
        Zusammengenommen mag der Konsolenmarkt zwar größer sein im Gaming, aber auf Plattform Ebene hat Windows nach wie vor einen riesen Vorsprung.
        Naja, es waren auch schon mal mehr als 70%...
      • Von Limerick Spiele-Enthusiast/in
        Zitat von jensmachwitz_88
        Tja, ob es das bleibt kommt wohl auf das Verhalten von MS an. Wenn die so weiter gängeln und die Möglichkeiten woanders immer besser werden, dann könnt es das dann irgendwann gewesen sein.
        Sehe ich nicht kommen.
        Windows ist mit über 70% Marktanteil sehr dominant und steht weit vor den Konsolen.
        Zusammengenommen mag der Konsolenmarkt zwar größer sein im Gaming, aber auf Plattform Ebene hat Windows nach wie vor einen riesen Vorsprung.
      • Von jensmachwitz_88 Spiele-Novize/Novizin
        Zitat von Limerick
        Windows ist und bleibt die wichtigste Gamingplattform der Welt.
        Glückwunsch zum Geburtstag.
        Tja, ob es das bleibt kommt wohl auf das Verhalten von MS an. Wenn die so weiter gängeln und die Möglichkeiten woanders immer besser werden, dann könnt es das dann irgendwann gewesen sein.
      • Von Shadow_Man Mitglied
        "Denn der Software-Gigant stellt den Support für Windows 10 ein und bietet prinzipiell nur gegen Entgelt für ein Jahr weiterhin Sicherheitsupdates an."

        Entweder du registrierst dich / meldest dich mit deinem Microsoft Account da an oder du bezahlst.
        Also entweder mit den Daten "bezahlen" oder du gibst ihnen Geld hin. :-D:B
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