Tipps und Tricks zu Windows 7: weitere Tuningtipps

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Special Antonio Funes - Autor Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

Von grundlegenden Tipps über Tuningmöglichkeiten bis hin zu Tastaturkürzeln findet ihr in unserem Special zahlreiche hilfreiche Tricks rund um Windows 7 - viele davon gelten auch für ältere Windowsversionen

Weitere Tuningtipps

Für Windows gibt es zahlreiche Tuningtools, die ein beschleunigtes und "sauberes" Windows versprechen. Wir meinen: ausprobieren könnt ihr solche Tools, allerdings richtet ein solches Programm manchmal mehr Schaden als Nutzen an, und Dinge wie Dateileichen und kleinere Umstellungen bei den Optionen bringen bei modernen PCs mit ihren starken Prozessoren und massenhaft Speicherplatz ohnehin nicht wirklich viel. Einige Tipps, die ihr selber durchführen könnt, wollen wir euch nun an dieser Stelle nennen. Zum Beispiel könnt ihr die Indizierung von Windows 7 abstellen. Dies hat nichts mit Indizierung von Games zu tun, ein Abstellen der Indizierung wird also nicht dafür sorgen, dass geschnittene Versionen eurer Spiele plötzlich uncut zu spielen sind. Vielmehr ist es so: Windows 7 erstellt einen Index eurer Dateien auf dem PC, also eine Liste. Mit Hilfe dieser Liste wird Windows. wenn ihr die Suchfunktion nutzt, natürlich viel schneller fündig. Allerdings findet diese Listenerstellung, also Indizierung ständig im Hintergrund statt und sorgt für unnötige Festplattenaktivität. Wenn ihr also nicht sehr häufig nach Dateien sucht, dann schaltet den Indexdienst ab. Dazu klickt ihr auf den Windows-Button und gebt im Textfeld "services.msc" ein und drückt Enter. Im folgenden Fenster sucht ihr nach "Windows Search" und doppelklickt die entsprechende Zeile. Im sich dann öffnenden Fenster lässt sich die Funktion nach einer Bestätigung abstellen.

Defragmentieren Quelle: Archiv Defragmentieren Ebenfalls hilfreich für die Leistung ist das Anpassen visueller Effekte von Windows. Dazu geht ihr zu den Systemeigenschaften (Windows-Taste plus Pause drücken), eher rechts auf "Einstellungen ändern" und im aufpoppenden Fenster auf "erweitert" und dann auf "Leistung". Dort könnt ihr zahlreiche Dinge einzeln abstellen, aber auch die Voreinstellung "für optimale Leistung anpassen" wählen, welche zahlreiche nicht wirklich nötige Dinge abstellt. Wer noch keine SSD für sein Windows nutzt, kann zudem auch regelmäßig Defragmentieren. Dies beseitigt das Chaos, das eine Fragmentierung anrichtet. Fragmentierung bedeutet sozusagen ein "Zerstückeln" von Daten, denn Windows speichert die Daten dort, wo gerade Platz ist. Da durch das Löschen älterer Daten auch mal hier, mal da neuer Platz entsteht kann es daher passieren, dass beispielsweise beim Installieren eines Spieles Teile am Anfang, andere in der Mitte und wieder andere am Ende der Festplatte landen.

Die Defragmentierung ordnet die Daten neu, so dass wieder alles nahe beinander liegt, was auch zusammengehört. Bei SSDs ist dies nicht nötig, da die Daten bei einer SSDs nicht wie bei einer Festplatte "weiter weg" oder "näher dran" liegen können, es gibt nämlich keinen Lese- und Schreibkopf, der wie bei einer Festplatte an die Position der Platte gebracht werden muss, an der die Daten liegen. Wo ihr die Defragmentierung findet, seht ihr auf dem Screenshot rechts auf dieser Seite. Allerdings bringt eine Defragmentierung auch bei Festplatten nur wenig bei einem modernen PC - sollten alle Tuningtipps nicht helfen, empfehlen wir eine saubere Neuinstallation von Windows 7, um wirklich alles komplett zu Entschlacken. Einmal pro Jahr, spätestens alle zwei Jahre ist eine Neuinstallation eine durchaus gute Idee.

Bildergalerie

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  1. Seite 1 Tipps und Tricks zu Windows 7: Treiber Teil 1
  2. Seite 2 Tipps und Tricks zu Windows 7: Treiber Teil 2; schnelleres Booten
  3. Seite 3 Tipps und Tricks zu Windows 7: Hilfreiche Tastaturkürzel
  4. Seite 4 Tipps und Tricks zu Windows 7: weitere Tuningtipps
    • Kommentare (9)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Herbboy Mitglied
        Zitat von TobiasHome
        Nicht nur unnötig, sondern sogar schädlich. Denn beim Defragmentieren finden viele Lese- und Schreibvorgänge statt, was die Lebensdauer einer SSD reduziert.
        theoretisch ja, aber in der Praxis schadet selbst das nicht auf eine Art, die relevant ist. Denn selbst eine schlechte SSD hat mind 3000 Schreibzyklen "pro Speicherchip", das sind, wenn jeder Chip pro Tag einmal benutzt wird, 3000/365 Tage = über 8 Jahre. Also, wenn Du zB bei ner 64GB SSD jeden Tag die gesamten 64GB "umwuchten" lässt - das wäre aber praktisch sowieso unmöglich, da ein Laufwerk ja nicht innherlab eines Tages dermaßen fragmentiert, dass der gesamte Speicherplatz einmal komplett umorganisiert werden muss. Selbst wenn wir einen extemen und unwahrscheinlichen Fall annehmen, in dem jeden Tag so viele Daten fragmentieren, dass täglich 1/3 der SSD-Speicherzellen durch Defrag "abgenutzt" werden: selbst dann sind es 3x8 = 24 Jahre, bis die Zyklen durch sind....

        Aber Defrag bringt bei ner SSD nix und ist daher einfach nur unnötig, benötigt ja im Hintergrund auch Rechenpower. Daher stellt man es bei ner SSD ab, sofern es nicht eh schon deaktiviert wurde durch ein Tool, das vielen SSDs beiliegt.
      • Von Herbboy Mitglied
        Zitat von TobiasHome
        Nicht nur unnötig, sondern sogar schädlich. Denn beim Defragmentieren finden viele Lese- und Schreibvorgänge statt, was die Lebensdauer einer SSD reduziert.
        theoretisch ja, aber in der Praxis schadet selbst das nicht auf eine Art, die relevant ist. Denn selbst eine schlechte SSD hat mind 3000 Schreibzyklen "pro Speicherchip", das sind, wenn jeder Chip pro Tag einmal benutzt wird, 3000/365 Tage = über 8 Jahre. Also, wenn Du zB bei ner 64GB SSD jeden Tag die gesamten 64GB "umwuchten" lässt - das wäre aber praktisch sowieso unmöglich, da ein Laufwerk ja nicht innherlab eines Tages dermaßen fragmentiert, dass der gesamte Speicherplatz einmal komplett umorganisiert werden muss. Selbst wenn wir einen extemen und unwahrscheinlichen Fall annehmen, in dem jeden Tag so viele Daten fragmentieren, dass täglich 1/3 der SSD-Speicherzellen durch Defrag "abgenutzt" werden: selbst dann sind es 3x8 = 24 Jahre, bis die Zyklen durch sind....

        Aber Defrag bringt bei ner SSD nix und ist daher einfach nur unnötig, benötigt ja im Hintergrund auch Rechenpower. Daher stellt man es bei ner SSD ab, sofern es nicht eh schon deaktiviert wurde durch ein Tool, das vielen SSDs beiliegt.
      • Von TobiasHome Mitglied
        Zitat von Herbboy
        jo, Defrag kann was bringen, kann aber auch sein, dass man nix merkt. UNd bei ner SSD ist es unnötig, steht auch alles im Text des Artikels ;)

        Nicht nur unnötig, sondern sogar schädlich. Denn beim Defragmentieren finden viele Lese- und Schreibvorgänge statt, was die Lebensdauer einer SSD reduziert.
        Ich selbst nutze das Tool SSD Fresh, was glaube ich mal auf ner PCG- oder PCGH-DVD drauf war.
        Da sind alle möglichen Dienste, die für SSD unnötig oder gar schädlich sind, aufgelistet und man kann sie mit einem Klick deaktivieren. Also neben der Defragmentierung z.B. auch den Indizierungsdienst, die Protokollierung, das Speichern der Zugriffszeiten, das Erstellen kurzer Namen für Ordner & Dateien wegen DOS-Kompatibilität usw.
      • Von z3ro22 Spiele-Enthusiast/in
        ich habe tune up drauf das reicht aus.
      • Von Herbboy Mitglied
        Zitat von PostalDude83
        @skytekk: defragmentierung kannst du durchaus schonmal komplett durchlaufen lassen, ein mal im monat oder jahr, je nach dem wieviele daten du rumschiebst.
        Ausnahme: SSD, niemals defragmantieren.
        jo, Defrag kann was bringen, kann aber auch sein, dass man nix merkt. UNd bei ner SSD ist es unnötig, steht auch alles im Text des Artikels ;)
      • Von PostalDude83 Mitglied
        @skytekk: defragmentierung kannst du durchaus schonmal komplett durchlaufen lassen, ein mal im monat oder jahr, je nach dem wieviele daten du rumschiebst.
        Ausnahme: SSD, niemals defragmantieren.
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