Windows 7: Tuning-Tipps und Bedienungstricks für mehr Speed und stabile Spiele

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Special Antonio Funes - Autor Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

Von grundlegenden Tipps über Tuningmöglichkeiten bis hin zu Tastaturkürzeln findet ihr in unserem Special zahlreiche hilfreiche Tricks rund um Windows 7 - viele davon gelten auch für ältere Windowsversionen

Viele User sind mit Windows 7 im Großen und Ganzen zufrieden. Doch auch wer schon lange Zeit mit dem Betriebssystem arbeitet, kann mit einigen Kniffen die Bedienung erleichtern oder beschleunigen. In unserem Special werden wir euch dafür Tipps und Tricks nennen, die schnell erledigt sind. Vieles davon funktioniert auch mit älteren Windows-Versionen. In der letzten Wochen hatten wir uns mit Windows 8 beschäftigt - in unserem Special sind wir dabei zum Schluss gekommen, dass die vielfältige Kritik und Sorge vor Windows 8 zwar übertrieben ist, man aber auf der anderen Seite Windows 8 auch auf absehbare Zeit noch nicht benötigen wird.

Ein Umstieg ist also nicht nötig, wer aber umsteigen muss und dabei die von Windows 7 gewohnte Bedienung nicht missen will, kann zum Großteil weiterhin wie gewohnt arbeiten. Im heutigen Special wollen wir uns nun um Windows 7 kümmern und euch Ratschläge zu Microsofts aktuellem Betriebssystem geben, mit denen ihr es schneller macht oder auch einfach nur schneller und effizienter arbeiten könnt. Beginnen wollen wir mit einem Thema, über das ambitionierte Gamer und Hardwarefans natürlich Bescheid wissen, welches aber für viele User immer noch ein eher unbekanntes Thema ist: Hardware-Treiber.

Treiber (Teil1): Allgemeines und Grafikkartentreiber

Wichtig: Treiber für die Grafikkarte Quelle: Asus Wichtig: Treiber für die Grafikkarte Damit die Einzelteile eines PCs unter Windows einwandfrei zusammenarbeiten, benötigt man teilweise auch zusätzliche Software, die Windows selber nicht mitliefert. Diese Software ist dafür da, um bestimmte Bauteile oder Zusatzgeräte des PCs optimal in Windows einzubetten. Die Rede ist von Treibern (Englisch: driver). Windows 7 bringt zwar für vieles schon passende Treiber mit, auch über Updates können Treiber von Windows hinzugefügt werden - optimal ist es aber, wenn ihr selber auf der Website des Herstellers des Bauteiles nachseht und die aktuellsten Treiber herunterladet. Mit aktuelleren Treibern werden nämlich nicht nur kleinere Fehler beseitigt und die Kompatibilität zu anderer Software erhöht, sondern es ist oftmals auch ein Leistungsvorteil zu merken. Auch besondere Zusatzgeräte wie Drucker oder eine TV-Karte sollten mit aktuellen Treibern des Herstellers versorgt werden. Eher unwichtig sind Treiber für eure Maus oder Tastatur - diese spielen nur eine Rolle, wenn ihr besondere Eigenschaften nutzen wollt, zum Beispiel das Erstellen von Mausprofilen für unterschiedliche Spiele.

Einigen anderen Geräten reichen ebenfalls die von Windows mitgelieferten Treiber aus, zum Beispiel gibt es nicht für einige USB-Headset ohnehin keine eigenen Treiber beim Hersteller. Für im PC eingebaute Laufwerke (Festplatten, SSDs, DVD-Laufwerk und so weiter) sind keine eigenen Treiber erforderlich. Sehr wichtig, vor allem für Gamer, sind aber natürlich die Treiber für eure Grafikkarte. Dafür solltet ihr nicht auf die Website des Grafikkartenherstellers, sondern auf die des Grafikchip-Herstellers gehen, also Nvidia oder AMD - die Links in den Firmennamen führen euch direkt zu den Treiberdownloads, bei denen ihr eure Grafikkarte oder Grafikkartenfamilie und eure Windowsversion auswählen könnt, um die passenden Treiber zum Download angezeigt zu bekommen

Bildergalerie

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  1. Seite 1 Tipps und Tricks zu Windows 7: Treiber Teil 1
  2. Seite 2 Tipps und Tricks zu Windows 7: Treiber Teil 2; schnelleres Booten
  3. Seite 3 Tipps und Tricks zu Windows 7: Hilfreiche Tastaturkürzel
  4. Seite 4 Tipps und Tricks zu Windows 7: weitere Tuningtipps
    • Kommentare (9)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Herbboy Mitglied
        Zitat von TobiasHome
        Nicht nur unnötig, sondern sogar schädlich. Denn beim Defragmentieren finden viele Lese- und Schreibvorgänge statt, was die Lebensdauer einer SSD reduziert.
        theoretisch ja, aber in der Praxis schadet selbst das nicht auf eine Art, die relevant ist. Denn selbst eine schlechte SSD hat mind 3000 Schreibzyklen "pro Speicherchip", das sind, wenn jeder Chip pro Tag einmal benutzt wird, 3000/365 Tage = über 8 Jahre. Also, wenn Du zB bei ner 64GB SSD jeden Tag die gesamten 64GB "umwuchten" lässt - das wäre aber praktisch sowieso unmöglich, da ein Laufwerk ja nicht innherlab eines Tages dermaßen fragmentiert, dass der gesamte Speicherplatz einmal komplett umorganisiert werden muss. Selbst wenn wir einen extemen und unwahrscheinlichen Fall annehmen, in dem jeden Tag so viele Daten fragmentieren, dass täglich 1/3 der SSD-Speicherzellen durch Defrag "abgenutzt" werden: selbst dann sind es 3x8 = 24 Jahre, bis die Zyklen durch sind....

        Aber Defrag bringt bei ner SSD nix und ist daher einfach nur unnötig, benötigt ja im Hintergrund auch Rechenpower. Daher stellt man es bei ner SSD ab, sofern es nicht eh schon deaktiviert wurde durch ein Tool, das vielen SSDs beiliegt.
      • Von Herbboy Mitglied
        Zitat von TobiasHome
        Nicht nur unnötig, sondern sogar schädlich. Denn beim Defragmentieren finden viele Lese- und Schreibvorgänge statt, was die Lebensdauer einer SSD reduziert.
        theoretisch ja, aber in der Praxis schadet selbst das nicht auf eine Art, die relevant ist. Denn selbst eine schlechte SSD hat mind 3000 Schreibzyklen "pro Speicherchip", das sind, wenn jeder Chip pro Tag einmal benutzt wird, 3000/365 Tage = über 8 Jahre. Also, wenn Du zB bei ner 64GB SSD jeden Tag die gesamten 64GB "umwuchten" lässt - das wäre aber praktisch sowieso unmöglich, da ein Laufwerk ja nicht innherlab eines Tages dermaßen fragmentiert, dass der gesamte Speicherplatz einmal komplett umorganisiert werden muss. Selbst wenn wir einen extemen und unwahrscheinlichen Fall annehmen, in dem jeden Tag so viele Daten fragmentieren, dass täglich 1/3 der SSD-Speicherzellen durch Defrag "abgenutzt" werden: selbst dann sind es 3x8 = 24 Jahre, bis die Zyklen durch sind....

        Aber Defrag bringt bei ner SSD nix und ist daher einfach nur unnötig, benötigt ja im Hintergrund auch Rechenpower. Daher stellt man es bei ner SSD ab, sofern es nicht eh schon deaktiviert wurde durch ein Tool, das vielen SSDs beiliegt.
      • Von TobiasHome Mitglied
        Zitat von Herbboy
        jo, Defrag kann was bringen, kann aber auch sein, dass man nix merkt. UNd bei ner SSD ist es unnötig, steht auch alles im Text des Artikels ;)

        Nicht nur unnötig, sondern sogar schädlich. Denn beim Defragmentieren finden viele Lese- und Schreibvorgänge statt, was die Lebensdauer einer SSD reduziert.
        Ich selbst nutze das Tool SSD Fresh, was glaube ich mal auf ner PCG- oder PCGH-DVD drauf war.
        Da sind alle möglichen Dienste, die für SSD unnötig oder gar schädlich sind, aufgelistet und man kann sie mit einem Klick deaktivieren. Also neben der Defragmentierung z.B. auch den Indizierungsdienst, die Protokollierung, das Speichern der Zugriffszeiten, das Erstellen kurzer Namen für Ordner & Dateien wegen DOS-Kompatibilität usw.
      • Von z3ro22 Spiele-Enthusiast/in
        ich habe tune up drauf das reicht aus.
      • Von Herbboy Mitglied
        Zitat von PostalDude83
        @skytekk: defragmentierung kannst du durchaus schonmal komplett durchlaufen lassen, ein mal im monat oder jahr, je nach dem wieviele daten du rumschiebst.
        Ausnahme: SSD, niemals defragmantieren.
        jo, Defrag kann was bringen, kann aber auch sein, dass man nix merkt. UNd bei ner SSD ist es unnötig, steht auch alles im Text des Artikels ;)
      • Von PostalDude83 Mitglied
        @skytekk: defragmentierung kannst du durchaus schonmal komplett durchlaufen lassen, ein mal im monat oder jahr, je nach dem wieviele daten du rumschiebst.
        Ausnahme: SSD, niemals defragmantieren.
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