Tipps und Tricks zu Windows 7: Hilfreiche Tastaturkürzel

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Special Antonio Funes - Autor Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

Von grundlegenden Tipps über Tuningmöglichkeiten bis hin zu Tastaturkürzeln findet ihr in unserem Special zahlreiche hilfreiche Tricks rund um Windows 7 - viele davon gelten auch für ältere Windowsversionen

Tastaturkürzel

Selbst erfahrene User kennen nicht alle Möglichkeiten, um über eine Tastenkombination bestimmte Dinge auszulösen. Dabei bietet Windows 7 für etliche Kleinigkeiten Tastaturbefehle, die euch einiges an Arbeit ersparen können. Auf dieser Seite des Specials wollen wir eine Auswahl solcher Tastaturbefehle in einer Tabelle auflisten. Dabei sind auch scheinbar jedermann schon bekannte Dinge wie STRG+C zum Kopieren, aber wir wollen auch Gelegenheitsusern, die sich für unser Special interessieren, nichts vorenthalten. Sicher sind auch für erfahrene User einige Überraschungen dabei. Ein Tipp am Rande: bei vielen Anwendungen steht in den Menüs, wenn ihr diese aufruft, eine Tastenkombination, mit der ihr die Menüpunkte schnell aufrufen könnt - zum Beispiel seht ihr im Menü von Firefox bei Lesezeichen/Lesezeichen hinzufügen, dass dazu auch die Tastenkombination STRG+D benutzt werden kann.

Kombination Funktion
STRG+A Alles markieren/auswählen (zB einen Text oder alle Dateien eines Ordners)
STRG+C Kopieren von markiertem Text oder Dateien und ähnlichem in die Zwischenablage
STRG+X Wie STRG+C, allerdings wird der zB Text ausgeschnitten und nicht nur kopiert
Druck Screenshot erstellen, der in die Zwischenablage kopiert wird
STRG+V Einfügen des Inhaltes aus der Zwischenablage
STRG+P Drucken (zB in Word, Paint oder Browser)
STRG+Z letzte Aktion rückgängig machen
STRG+Y letzte Aktion wiederholen
ENTF Verschieben des markierten Textes, markierter Dateien usw. in den Papierkorb
SHIFT+ENTF Wie ENFT, allerdings direktes Löschen ohne Papierkorb
STRG+F4 aktives Dokument schließen
   
ALT+TAB zwischen verschiedenen geöffneten Anwendungen wechseln
ALT+ESC Anwendungen in der Reihenfolge wechseln, in der sie gestartet wurden
SHIFT+F10 Kontextmenü des ausgewählten Elementes (quasi Rechtsklick-Ersatz)
SHIFT bei CD gedrücktes SHIFT beim Einlegen einer CD/DVD verhindert deren Autostart
STRG+Mausrad Größe der Desktopsymbole ändern
STRG+SHIFT+ESC Taskmanager öffnen
   
F1 Hilfefunktion aufrufen (funktioniert auch in vielen Programmen)
F2 Ausgewähltes Element (zB Datei oder Ordner) umbenennen
F3 Suchfunktion aufrufen (funktioniert auch zB im Internet Explorer)
F5 Aktives Fenster aktualisieren (zB im Browser die Website neu laden)
   
WIN Startmenü öffnen
WIN+Pause Menü Systemsteuerung/System und Sicherheit/System öffnen
WIN+D Desktop anzeigen bzw wieder verbergen
WIN+M alle Fenster minimieren
WIN+E Computer (Arbeitsplatz) öffnen
WIN+F Suchfunktion aufrufen
WIN+L Benutzer wechseln oder Computer sperren
WIN+R Eingabefeld "Ausführen" öffnen
WIN+TAB zwischen Anwendungen in einer 3D-Ansicht wechseln
WIN+Pfeil Oben aktuelles Fenster maximieren
WIN+Pfeil Unten aktuelles Fenster minimieren

SHIFT = Umschalttaste; WIN = Windowstaste

Bildergalerie

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  1. Seite 1 Tipps und Tricks zu Windows 7: Treiber Teil 1
  2. Seite 2 Tipps und Tricks zu Windows 7: Treiber Teil 2; schnelleres Booten
  3. Seite 3 Tipps und Tricks zu Windows 7: Hilfreiche Tastaturkürzel
  4. Seite 4 Tipps und Tricks zu Windows 7: weitere Tuningtipps
    • Kommentare (9)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Herbboy Mitglied
        Zitat von TobiasHome
        Nicht nur unnötig, sondern sogar schädlich. Denn beim Defragmentieren finden viele Lese- und Schreibvorgänge statt, was die Lebensdauer einer SSD reduziert.
        theoretisch ja, aber in der Praxis schadet selbst das nicht auf eine Art, die relevant ist. Denn selbst eine schlechte SSD hat mind 3000 Schreibzyklen "pro Speicherchip", das sind, wenn jeder Chip pro Tag einmal benutzt wird, 3000/365 Tage = über 8 Jahre. Also, wenn Du zB bei ner 64GB SSD jeden Tag die gesamten 64GB "umwuchten" lässt - das wäre aber praktisch sowieso unmöglich, da ein Laufwerk ja nicht innherlab eines Tages dermaßen fragmentiert, dass der gesamte Speicherplatz einmal komplett umorganisiert werden muss. Selbst wenn wir einen extemen und unwahrscheinlichen Fall annehmen, in dem jeden Tag so viele Daten fragmentieren, dass täglich 1/3 der SSD-Speicherzellen durch Defrag "abgenutzt" werden: selbst dann sind es 3x8 = 24 Jahre, bis die Zyklen durch sind....

        Aber Defrag bringt bei ner SSD nix und ist daher einfach nur unnötig, benötigt ja im Hintergrund auch Rechenpower. Daher stellt man es bei ner SSD ab, sofern es nicht eh schon deaktiviert wurde durch ein Tool, das vielen SSDs beiliegt.
      • Von Herbboy Mitglied
        Zitat von TobiasHome
        Nicht nur unnötig, sondern sogar schädlich. Denn beim Defragmentieren finden viele Lese- und Schreibvorgänge statt, was die Lebensdauer einer SSD reduziert.
        theoretisch ja, aber in der Praxis schadet selbst das nicht auf eine Art, die relevant ist. Denn selbst eine schlechte SSD hat mind 3000 Schreibzyklen "pro Speicherchip", das sind, wenn jeder Chip pro Tag einmal benutzt wird, 3000/365 Tage = über 8 Jahre. Also, wenn Du zB bei ner 64GB SSD jeden Tag die gesamten 64GB "umwuchten" lässt - das wäre aber praktisch sowieso unmöglich, da ein Laufwerk ja nicht innherlab eines Tages dermaßen fragmentiert, dass der gesamte Speicherplatz einmal komplett umorganisiert werden muss. Selbst wenn wir einen extemen und unwahrscheinlichen Fall annehmen, in dem jeden Tag so viele Daten fragmentieren, dass täglich 1/3 der SSD-Speicherzellen durch Defrag "abgenutzt" werden: selbst dann sind es 3x8 = 24 Jahre, bis die Zyklen durch sind....

        Aber Defrag bringt bei ner SSD nix und ist daher einfach nur unnötig, benötigt ja im Hintergrund auch Rechenpower. Daher stellt man es bei ner SSD ab, sofern es nicht eh schon deaktiviert wurde durch ein Tool, das vielen SSDs beiliegt.
      • Von TobiasHome Mitglied
        Zitat von Herbboy
        jo, Defrag kann was bringen, kann aber auch sein, dass man nix merkt. UNd bei ner SSD ist es unnötig, steht auch alles im Text des Artikels ;)

        Nicht nur unnötig, sondern sogar schädlich. Denn beim Defragmentieren finden viele Lese- und Schreibvorgänge statt, was die Lebensdauer einer SSD reduziert.
        Ich selbst nutze das Tool SSD Fresh, was glaube ich mal auf ner PCG- oder PCGH-DVD drauf war.
        Da sind alle möglichen Dienste, die für SSD unnötig oder gar schädlich sind, aufgelistet und man kann sie mit einem Klick deaktivieren. Also neben der Defragmentierung z.B. auch den Indizierungsdienst, die Protokollierung, das Speichern der Zugriffszeiten, das Erstellen kurzer Namen für Ordner & Dateien wegen DOS-Kompatibilität usw.
      • Von z3ro22 Spiele-Enthusiast/in
        ich habe tune up drauf das reicht aus.
      • Von Herbboy Mitglied
        Zitat von PostalDude83
        @skytekk: defragmentierung kannst du durchaus schonmal komplett durchlaufen lassen, ein mal im monat oder jahr, je nach dem wieviele daten du rumschiebst.
        Ausnahme: SSD, niemals defragmantieren.
        jo, Defrag kann was bringen, kann aber auch sein, dass man nix merkt. UNd bei ner SSD ist es unnötig, steht auch alles im Text des Artikels ;)
      • Von PostalDude83 Mitglied
        @skytekk: defragmentierung kannst du durchaus schonmal komplett durchlaufen lassen, ein mal im monat oder jahr, je nach dem wieviele daten du rumschiebst.
        Ausnahme: SSD, niemals defragmantieren.
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