Victoria 3 endlich gespielt: Vorschau Seite 3
Alle Informationen zum Globalstrategiespiel Victoria 3 in unserer Vorschau: Diplomatie, Politik und Wirtschaft - Wie gut spielt sich Victoria 3?
Entsprechend solltet ihr sowohl den Wohlstand in eurem Land als auch die politischen Entwicklungen stets im Blick behalten. So kann etwa eure Wirtschaftspolitik massiven Einfluss auf die Preise für Lebensmittel nehmen und für Aufstände sorgen. Verkauft ihr Getreide und andere Produkte in Massen ins Ausland, steigt dadurch in eurer Nation der Preis. Importiert ihr wiederum günstige Lebensmittel, sorgt das dafür, dass die in eurem Land gefertigten Waren ebenfalls im Wert sinken. Die große Herausforderung liegt also darin, die richtige Balance zwischen Innen- und Außenpolitik zu finden, damit das eigene Volk nicht irgendwann rebelliert. Selbst Faktoren wie die Migration spielen in Victoria 3 eine Rolle und sind nicht unerheblich beim Wachstum eurer Bevölkerung. Die Zuwanderung ist ein wichtiger Motor für die Industrie.
Forschung und Technik
Victoria 3 entführt euch in die Zeit zwischen den Jahren 1836 und 1936. Ihr befindet euch also mitten in der Industriellen Revolution und in der Phase der Expansion der ersten Industriestaaten. Damit eure Nation mithalten kann, entwickelt ihr sie in den Bereichen Militär, Produktion und Gesellschaft weiter.
In diesem Artikel
Quelle: Paradox Interactive/Medienagentur plassma
Die Technikbäume in den Bereichen Militär, Gesellschaft und Produktion gestalten sich ausgesprochen vielfältig. Nach und nach schaltet ihr so Weiterentwicklungen frei, die euch bei der Expansion helfen können.
Auch hier sind die Startbedingungen anders: Großbritannien beispielsweise besitzt bereits Zugverbindungen und Bahnhöfe, während etwa in Spanien noch Ochsenkarren zum Warentransport herhalten müssen.
Der Forschungssektor läuft unauffällig im Hintergrund, ist aber enorm wichtig. In den Bereichen Produktion etwa findet ihr Optionen wie "Intensiver Ackerbau" zum Fördern der Landwirtschaft oder auch "Mechanische Werkzeuge". Der Gesellschaftszweig wiederum bringt Errungenschaften wie die "Kolonialisierung" und die damit verbundene Expansion.
Quelle: Paradox Interactive/Medienagentur plassma
Ob das etwas Gutes ist? Mit dem Entwickeln bestimmter Ideen aktiviert ihr gleichzeitig neue Möglichkeiten in der Forschung oder den Gesetzen.
Und im Militärsektor entdeckt ihr neue Waffensysteme, aber auch taktische Möglichkeiten wie "Feldbefestigungen", die der eigenen Armee passive Boni im Kriegsfall einbringen. Je industrieller eure Wirtschaft wird, desto höher natürlich auch die Anforderungen an die Bildung eurer Pops. In der Chemiefabrik arbeiten keine Bauern. Hier benötigt ihr Ingenieure, die lesen und schreiben können und eine Universität besucht haben.
Einher mit diesen Entwicklungen geht auch die Gesetzesoptionen im Politik-Menü. Hier macht ihr Vorschläge in den Bereichen Machtgefüge, Wirtschaft und Menschenrechte. Ihr möchtet etwa Kinderarbeit abschaffen?
Hier habt ihr die Chance dazu! Oder ihr möchtet gar die Schulpflicht einführen? Auch das ist möglich. Allerdings werden diese Gesetze vom Volk abgestimmt, entsprechend habt ihr hier nicht das letzte Wort.
Quelle: Paradox Interactive/Medienagentur plassma
Schlecht gewirtschaftet! In der Provinz West-Andalusien proben die Bauern den Aufstand. Zwar ist deren Lebensstandard in Ordnung, jedoch sind die Preise für Lebensmittel zu hoch.
Spiele der Macht
Einen besonderen Platz in unserem Herzen eroberten die Diplomatiefunktionen. Denn diese geben euch eine Vielzahl an Interaktionsmöglichkeiten mit anderen Staaten an die Hand. Ihr könnt etwa Beziehungen verbessern oder willentlich verschlechtern, Handelsverträge oder Zollunionen anbieten oder gar selbst in ein Protektorat einsteigen oder eines gründen. Wir können auch Marionettenstaaten eingliedern oder Kolonien in Afrika gründen.

Und dann kommen noch andere Faktoren dazu: EU4 hat z.B. ein Rivalen-System. Das heisst, man kann bis zu 3 andere Staaten nehmen, die das Spiel vorgibt und sie als Rivalen einstufen. (Meist Nachbarn oder Staaten, die in der Stärke ähnlich liegen.) Man muss es aber tun, weil man ansonsten recht große Nachteile hat. Das gilt auch für die anderen Staaten. Und jetzt baut man sich in CK2 mit Spanien ein sehr enges Verwandschaftssystem mit Frankreich auf, hat ausgezeichnete Beziehungen/Allianzen. Dann transformiert man das und all das verschwindet. Wenn man Pech hat, dann steht einem Frankreich auch noch als Rivale gegenüber.
Deswegen: testet es einfach mal aus. Bei mir war es damals, als ich das vor einigen Jahren ausgetestet habe, ein riesen Mist. Kann ja sein, dass es mittlerweile besser ist. Aber aus meiner Erfahrung heraus ersetzt dieses Gymmick absolut nicht das spielen eines Spieles auf EINEM Spielsystem von der Frühzeit bis zur Neuzeit. Das hin- und herwechseln zerhaut viel zu viel.
EU4 dagegen hast du einen Staatslenker, aber der kann den Löffel auch abgeben, ohne das das große Auswirkungen hat. Es ist hier viel wichtiger, seine Provinzen zu entwickeln.
Victoria war ein Gesellschaftssimulator. Ich kann mich ehrlich gesagt gar nicht mehr daran erinnern, ob der Herrscher auch nur annähernd wichtig war, oder ob der sterben konnte. Wichtiger war es, Bevölkerungsgruppen heranzuzüchten. Z.B. Soldaten für eine große Armee, oder höher Gebildete, um die Forschung zu verbessern. Etc.
Hearts of Iron? Ganz klar ein auf große Schlachten ausgelegt, mit einem starken Augenmerk auf eine stabile Logistik. Die ursprüngliche Familie aus CK(2) hat hier gar nichts mehr verloren.
Ihr könnt es gerne austesten, aber kaum jagt man das erste Spiel durch den Umwandlungsprozess, stellt man fest, dass es keinen Sinn macht und zuviel verloren geht.
Ist halt fraglich, ob mans so lange schafft :B
EU4 dagegen hast du einen Staatslenker, aber der kann den Löffel auch abgeben, ohne das das große Auswirkungen hat. Es ist hier viel wichtiger, seine Provinzen zu entwickeln.
Victoria war ein Gesellschaftssimulator. Ich kann mich ehrlich gesagt gar nicht mehr daran erinnern, ob der Herrscher auch nur annähernd wichtig war, oder ob der sterben konnte. Wichtiger war es, Bevölkerungsgruppen heranzuzüchten. Z.B. Soldaten für eine große Armee, oder höher Gebildete, um die Forschung zu verbessern. Etc.
Hearts of Iron? Ganz klar ein auf große Schlachten ausgelegt, mit einem starken Augenmerk auf eine stabile Logistik. Die ursprüngliche Familie aus CK(2) hat hier gar nichts mehr verloren.
Ihr könnt es gerne austesten, aber kaum jagt man das erste Spiel durch den Umwandlungsprozess, stellt man fest, dass es keinen Sinn macht und zuviel verloren geht.
Ist halt fraglich, ob mans so lange schafft :ugly: