Victoria 3 endlich gespielt: Vorschau Seite 2

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Special Olaf Bleich - Autor Benedikt Plass-Fleßenkämper - Autor Lukas Schmid - Autor Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen 44,99 €
Victoria 3 endlich gespielt: Vorschau Seite 2
Quelle: Paradox Interactive

Alle Informationen zum Globalstrategiespiel Victoria 3 in unserer Vorschau: Diplomatie, Politik und Wirtschaft - Wie gut spielt sich Victoria 3?

Das Aus- und Aufbauen von Industrie, Landwirtschaft, Bildungswesen und Administration gehört zu euren Kernaufgaben. Aber auch hier gilt: Ruhe bewahren! Wer in Windeseile Bauernhof-Upgrades hochzieht wie Häuser in Die Siedler, treibt seine Finanzen schnell ins Minus. Klüger ist es, die Info-Bildschirme zu studieren. Schließlich kosten größere Gebäude nicht nur mehr Geld, sondern erfordern auch mehr qualifizierte Arbeiter und Ressourcen. Sollten bestimmte Bereiche trotzdem nicht laufen, könnt ihr sie subventionieren. Das Optimieren kommt hier ebenfalls nicht zu kurz: Für maximalen Ertrag passt ihr die erforschbaren Produktionsmethoden an. So startet ihr beispielsweise die Viehzucht zunächst mit der händischen Schlachtung zur Fleischproduktion, könnt aber später auch auf industrielle Schlachthöfe zurückgreifen. All diese Veränderungen haben Vor- und Nachteile, sodass ihr selten kurzfristig Erfolge erzielt, sondern den Fortschritt erst mit der Zeit spürt.

Komplex, aber hübsch anzusehen

Paradox Interactive bemüht sich trotz des vergleichsweise verkopften Spielansatzes um eine zeitgemäße Präsentation. Eine neue Partie startet mit einer hübschen Kamerafahrt auf die taktische Karte. Auch wenn ihr eure Bewohner nicht direkt steuern oder gar sehen könnt, so bietet die Zoomfunktion doch einen schicken Einblick in das Befinden eurer Nation.

Der Friedensvertrag mit Schweden wird teuer. Als Aggressor müssen die Engländer Reparationen zahlen, damit das Angebot überhaupt akzeptiert wird. Quelle: Paradox Interactive/Medienagentur plassma Der Friedensvertrag mit Schweden wird teuer. Als Aggressor müssen die Engländer Reparationen zahlen, damit das Angebot überhaupt akzeptiert wird. Fahrt ihr dicht ans Geschehen heran, beobachtet ihr im späteren Spielverlauf fahrende Züge oder seht, wie aus einstmals kleinen Siedlungen modern anmutende Städte erwachsen sind. Victoria 3 erweist sich insgesamt als sehr ansehnliches Globalstrategiespiel, auch wenn seine Macher unglaublich viele Informationen auf den Bildschirm bannen.

In der oberen linken Bildschirmecke seht ihr eine Zusammenfassung der wichtigsten Währungen und Zahlen: Neben eurem aktuellen Haushalt zeigt das Spiel hier auch Punkte für Bürokratie, Autorität und Einfluss an. Diese Werte benötigt ihr für Aktionen wie beispielsweise die Inkraftsetzung von politischen Erlassen.
Eingestreute Ereignisse erfordern euer Handeln. Zugleich können diese Meldungen auch Vorreiter möglicher Konflikte oder Probleme sein. Quelle: Paradox Interactive/Medienagentur plassma Eingestreute Ereignisse erfordern euer Handeln. Zugleich können diese Meldungen auch Vorreiter möglicher Konflikte oder Probleme sein. Diese temporären Gesetze unterstützen bestimmte Bereiche. Mit dem Erlass "Landwirtschaftsförderung" verpasst ihr etwa euren Bauern und ihrer Produktivität einen gehörigen Boost. Im Gegenzug kostet dies aber 100 Autorität.

Diese Sonderfunktionen findet ihr direkt am unteren Bildschirmrand und könnt hier über verschiedene Linsen auf spezifische Bereiche wie etwa die Armee, den Handel oder die Politik direkt zugreifen.

Die Bevölkerung im Blick

In Victoria 3 zieht ihr die Fäden im Hintergrund. Das Spiel simuliert anhand eurer Handlungen den Wohlstand und auch das Befinden eurer Bevölkerung - den sogenannten Pops. Wie schon im Vorgänger gibt es auch hier Unter-, Mittel und Oberschicht.
Frankreich und Spanien pflegen in dieser Partie ein sehr gutes Verhältnis. Über die Jahre investierte Spanien viel Einfluss in die Verbesserung des Klimas, um Handelsbeziehungen aufzuwerten. Quelle: Paradox Interactive/Medienagentur plassma Frankreich und Spanien pflegen in dieser Partie ein sehr gutes Verhältnis. Über die Jahre investierte Spanien viel Einfluss in die Verbesserung des Klimas, um Handelsbeziehungen aufzuwerten.

Jede setzt sich aus verschiedenen Berufsgruppen, politischen Interessen oder auch Kulturen und Religionen zusammen. Wenn ihr nicht aufpasst und bestimmte Aspekte während eurer Regentschaft außer Acht lasst, bilden sich sogar Radikale, die in den Gebieten Aufstände proben und die Zustimmung von Interessengruppen wie den Streitkräften, den Grundbesitzern oder den Intellektuellen erhalten können.

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    • Kommentare (26)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von dessoul Gelegenheitsspieler/in
        Zitat von MichaelG
        Mir gehts hier primär um Wirtschaftskraft, Gebiete, Verträge mit anderen Staaten/Verhältnisse zu anderen Staaten usw. Wenn diese Dinge bei einem Savegame-Import übernommen werden.
        Das ist es ja gerade. Da das unterschiedliche Spiele sind, haut das Programm irgendwelche Werte rein, aber nicht die, die man sich in mühevoller Kleinarbeit erarbeitet hat.
        Und dann kommen noch andere Faktoren dazu: EU4 hat z.B. ein Rivalen-System. Das heisst, man kann bis zu 3 andere Staaten nehmen, die das Spiel vorgibt und sie als Rivalen einstufen. (Meist Nachbarn oder Staaten, die in der Stärke ähnlich liegen.) Man muss es aber tun, weil man ansonsten recht große Nachteile hat. Das gilt auch für die anderen Staaten. Und jetzt baut man sich in CK2 mit Spanien ein sehr enges Verwandschaftssystem mit Frankreich auf, hat ausgezeichnete Beziehungen/Allianzen. Dann transformiert man das und all das verschwindet. Wenn man Pech hat, dann steht einem Frankreich auch noch als Rivale gegenüber.

        Deswegen: testet es einfach mal aus. Bei mir war es damals, als ich das vor einigen Jahren ausgetestet habe, ein riesen Mist. Kann ja sein, dass es mittlerweile besser ist. Aber aus meiner Erfahrung heraus ersetzt dieses Gymmick absolut nicht das spielen eines Spieles auf EINEM Spielsystem von der Frühzeit bis zur Neuzeit. Das hin- und herwechseln zerhaut viel zu viel.
      • Von dessoul Gelegenheitsspieler/in
        Zitat von MichaelG
        Mir gehts hier primär um Wirtschaftskraft, Gebiete, Verträge mit anderen Staaten/Verhältnisse zu anderen Staaten usw. Wenn diese Dinge bei einem Savegame-Import übernommen werden.
        Das ist es ja gerade. Da das unterschiedliche Spiele sind, haut das Programm irgendwelche Werte rein, aber nicht die, die man sich in mühevoller Kleinarbeit erarbeitet hat.
        Und dann kommen noch andere Faktoren dazu: EU4 hat z.B. ein Rivalen-System. Das heisst, man kann bis zu 3 andere Staaten nehmen, die das Spiel vorgibt und sie als Rivalen einstufen. (Meist Nachbarn oder Staaten, die in der Stärke ähnlich liegen.) Man muss es aber tun, weil man ansonsten recht große Nachteile hat. Das gilt auch für die anderen Staaten. Und jetzt baut man sich in CK2 mit Spanien ein sehr enges Verwandschaftssystem mit Frankreich auf, hat ausgezeichnete Beziehungen/Allianzen. Dann transformiert man das und all das verschwindet. Wenn man Pech hat, dann steht einem Frankreich auch noch als Rivale gegenüber.

        Deswegen: testet es einfach mal aus. Bei mir war es damals, als ich das vor einigen Jahren ausgetestet habe, ein riesen Mist. Kann ja sein, dass es mittlerweile besser ist. Aber aus meiner Erfahrung heraus ersetzt dieses Gymmick absolut nicht das spielen eines Spieles auf EINEM Spielsystem von der Frühzeit bis zur Neuzeit. Das hin- und herwechseln zerhaut viel zu viel.
      • Von MichaelG Mitglied
        Zitat von dessoul
        Ist ein Gymmick, das nur bedingt funktioniert. Warum? Weil das im Prinzip völlig unterschiedliche Spiele sind. Als Beispiel: CK2 ist ein Familiensimulator. Mein Hofstaat, den ich mir dabei heranzüchte, ist das Wertvollste dabei.
        EU4 dagegen hast du einen Staatslenker, aber der kann den Löffel auch abgeben, ohne das das große Auswirkungen hat. Es ist hier viel wichtiger, seine Provinzen zu entwickeln.
        Victoria war ein Gesellschaftssimulator. Ich kann mich ehrlich gesagt gar nicht mehr daran erinnern, ob der Herrscher auch nur annähernd wichtig war, oder ob der sterben konnte. Wichtiger war es, Bevölkerungsgruppen heranzuzüchten. Z.B. Soldaten für eine große Armee, oder höher Gebildete, um die Forschung zu verbessern. Etc.
        Hearts of Iron? Ganz klar ein auf große Schlachten ausgelegt, mit einem starken Augenmerk auf eine stabile Logistik. Die ursprüngliche Familie aus CK(2) hat hier gar nichts mehr verloren.

        Ihr könnt es gerne austesten, aber kaum jagt man das erste Spiel durch den Umwandlungsprozess, stellt man fest, dass es keinen Sinn macht und zuviel verloren geht.
        Mir gehts hier primär um Wirtschaftskraft, Gebiete, Verträge mit anderen Staaten/Verhältnisse zu anderen Staaten usw. Wenn diese Dinge bei einem Savegame-Import übernommen werden.
      • Von dessoul Gelegenheitsspieler/in
        Zitat von golani79
        Ja, Mann kann in Crusader Kings anfangen - dann nach Europa Universalis, Victoria und Hearts of Iron

        Ist halt fraglich, ob mans so lange schafft :B
        Ist ein Gymmick, das nur bedingt funktioniert. Warum? Weil das im Prinzip völlig unterschiedliche Spiele sind. Als Beispiel: CK2 ist ein Familiensimulator. Mein Hofstaat, den ich mir dabei heranzüchte, ist das Wertvollste dabei.
        EU4 dagegen hast du einen Staatslenker, aber der kann den Löffel auch abgeben, ohne das das große Auswirkungen hat. Es ist hier viel wichtiger, seine Provinzen zu entwickeln.
        Victoria war ein Gesellschaftssimulator. Ich kann mich ehrlich gesagt gar nicht mehr daran erinnern, ob der Herrscher auch nur annähernd wichtig war, oder ob der sterben konnte. Wichtiger war es, Bevölkerungsgruppen heranzuzüchten. Z.B. Soldaten für eine große Armee, oder höher Gebildete, um die Forschung zu verbessern. Etc.
        Hearts of Iron? Ganz klar ein auf große Schlachten ausgelegt, mit einem starken Augenmerk auf eine stabile Logistik. Die ursprüngliche Familie aus CK(2) hat hier gar nichts mehr verloren.

        Ihr könnt es gerne austesten, aber kaum jagt man das erste Spiel durch den Umwandlungsprozess, stellt man fest, dass es keinen Sinn macht und zuviel verloren geht.
      • Von MichaelG Mitglied
        Lool. Das wäre mal eine "Aufgabe". Dazu müßte ich mir nur noch Crusader Kings und Europa Universalis holen. :D :D
      • Von golani79 Mitglied
        Zitat von MichaelG
        Funktioniert das tatsächlich ? Das wäre ja der Hammer.
        Ja, Mann kann in Crusader Kings anfangen - dann nach Europa Universalis, Victoria und Hearts of Iron

        Ist halt fraglich, ob mans so lange schafft :ugly:
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