Starcraft-2-Spezial: Interview mit Chris Sigaty - Der leitende Produzent im Gespräch mit PC Games
PC GAMES: Ich selbst bevorzuge ja den Einzelspieler-Part. Kannst du uns ein bisschen was darüber erzählen?
Chris Sigaty: Bisher haben wir nur wenige Informationen darüber veröffentlicht. Wenn man aber auf unsere älteren Spiele zurückblickt, wie zum Beispiel Warcraft 2, dann findet man darin allenfalls einen herunter scrollenden Text zwischen den Missionen, in dem man alles Notwendige erfahren hat. Zwar hat das Spiel schon einen reichhaltigen Hintergrund, doch die Identifikation mit den Charakteren war sehr schwierig. Dann kam Starcraft. Man verliebte sich regelrecht in einige der Charaktere, man sah, wie Kerrigan zurückgelassen wird, wie Mengsk ohne sie abhaut und Jim Raynor's Reaktion darauf. Trotzdem gab es immer noch Portraits und viel vorgelesenen Text. In den Missionen ist zwar ein bisschen was passiert, aber auch das waren nur sehr kleine, animierte Sprites auf dem Bildschirm. Dann kam Warcraft 3, wo wir endlich in der Lage waren, Zwischensequenzen während der Missionen einzublendenund so, kombiniert mit unseren gerenderten Filmsequenzen, eine noch tiefergehende Hanldung zu erzählen. Jetzt endlich machen wir den nächsten Schritt, und da bringen wir eine Menge Innovation in das Starcraft-Universum: In Starcraft 2 kann der Spieler seinen eigenen Weg wählen. Es gibt eine Sternenkarte, auf der man bestimmt, welche Missionen man als nächstes angeht .
Quelle: Blizzard
Die meisten bisherigen Echtzeit-Strategiespiele sind da doch vergleichsweise linear gestrickt. Anstatt von einer Karte zur nächsten zu hetzen, wählen die Spieler nun ihre eigenen Weg durch das Spiel, und das alles geschieht auf der Karte. Es gibt einzigarte Charaktere, mit denen man per Dialogsystem interagieren kann. Diese können, je nachdem was der Spieler bisher getan, unterschiedliche Antworten und Aussagen machen. Man kann selbst entscheiden, wie tief man in die Welt eintauchen will. Wenn Du also ein Spieler bist, der wirklich auf Story und Charaktere abfährt, bekommst Du das alles auch. Bist Du aber jemand, der nicht wirklich an diesen Dingen interessiert ist, dann kannst Du schnell von Mission zu Mission voranschreiten. Ein weiterer großer Aspekt dieses Systems: In unseren früheren Spielen gaben wir dem Spieler stets seine Technologie für bestimmte Missionen vor. Auf der Tech-Stufe Drei bekam man Vultures, in Nummer Vier Belagerungspanzer und so weiter. In Starcraft 2 packen wir diese ganzen Technologien und Waffen in eine Art Technologie-Einkauf-Modul. Der Spieler verdient im Laufe des Spieles Credits und kann diese dann in neue Technologien investieren. Wenn du und ich also das Spiel durchspielen, können wir eine Diskussion darüber führen, wie unterschiedlich wir die Dinge angengangen sind. Die großen, epischen Enden und die zentralen Handlungspunkte werden natürlich stets die gleichen sein, aber die Wege dorthin werden sich deutlich unterscheiden. Das ist echt neu für Starcraft und da pumpen wir auch ordentlich Zeit und Innovation hinein. Wir werden in den nächsten Monaten mehr Informationen darüber preisgeben.

hmm irgendwie gehts edit ned....
hrhrhrh
Wobei der Geschmack des Drinks ja allerübelst ist :P
Ich mein die "coffeinhaltiges Erfrischungsgetränk"-Dose an dem ersten Foto im Artikel :-) :-)
Was für eines sollen sie sonst machen?
Zum Thema body painting?
@topic:
Ich finds sehr schön, dass der Solo-Part eine so grosse Bedeutung bekam.
Hatte da meine Befürchtungen.