Die Gruppendynamik in Star Wars: Zero Company ist von Star Wars: Rebels inspiriert

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Die Gruppendynamik in Star Wars: Zero Company ist von Star Wars: Rebels inspiriert
Quelle: Electronic Arts

Star Wars: Zero Company erzählt eine Story über eine Gruppe von Charakteren, die innere und äußere Widerstände überwinden muss - inspiriert von Star Wars: Rebels.

Star Wars: Zero Company spielt während der Klonkriege, hat sich aber auch Inspirationen in anderen Bereichen von Star Wars geholt. Während unseres exklusiven Studiobesuchs bei Bit Reaktor haben wir mit Studioboss Greg Foertsch sowie Orion Kellogg von Lucasfilm Games über die ersten Ideen zu einem Rundentaktikspiel bis zur Wahl der Klonkriegs-Ära gesprochen.

So erzählt uns Orion zum Beispiel, dass sie schon länger auf dem Schirm hatten, dass die "Star-Wars-Fans Strategiespiele lieben". Umso erstaunlicher, dass in diesem Bereich so lange so wenig passiert ist. Er führt zudem aus, dass sich das Rundentaktik-Genre hervorragend für eine Star-Wars-Geschichte mit wichtigen Entscheidungen eignet. Zusammen mit Respawn entstand dann also die Idee, die sie schließlich zu Greg und seinem Team bei Bit Reactor führte.

Orion Kellogg, Executive Producer bei Lucasfilm Games

"Wir wussten von Anfang an, dass Greg einfach nur Geschichten in diesem Genre erzählen will. Und genau das erwarten wir von allen unseren Spieleentwicklern, und Respawn war dabei ein großartiger Mentor. Aber jetzt sind wir hier mit Bit Reactor und EA, und Zero Company wird eine Star-Wars-Geschichte erzählen, wie es nur dieses Genre kann."

Krieg der Klone

Das Erstaunliche ist dabei, dass die grundlegende Idee für das Spiel sich im Laufe der Entwicklung kaum verändert hat. Die schwierigste Frage war eigentlich nur, den geeigneten Platz in der großen Welt von Star Wars zu finden, an dem das Team seine Geschichte erzählen konnte. Das Universum hat sich dabei als ein wunderbarer Quell an Informationen erwiesen, der auf nahezu alle Fragen irgendwelche Antworten liefert.

Greg Foertsch, CEO/Creative Director bei Bit Reactor

"Tatsächlich gibt es Stellen [im Star-Wars-Lore], an denen es so viele Schauplätze gibt, dass man sich fragt: Welche soll es sein? Als wir versucht haben, uns zurechtzufinden und den besten Ort für dieses Spiel und die Geschichte, die wir erzählen wollten, zu finden, haben wir mit Orion und dem Lucas-Team, dem Story-Team, zusammengearbeitet, um herauszufinden, wo wir ansetzen sollten, und sind natürlich bei den Klonkriegen gelandet."

Die Entscheidung für die Zeit der Klonkriege haben Bit Reactor und Lucasfilm zusammen getroffen, nachdem beiden klar war, welche Geschichte erzählt werden sollte. Orion Kellogg von Lucasfilm macht in dem Zusammenhang auch noch einmal klar, dass sie niemals den kreativen Köpfen vorschreiben, welchen Teil von Star Wars sie nutzen sollen.

Orion Kellogg, Executive Producer bei Lucasfilm Games

"Wir wollten euch eine wirklich große Palette zum Spielen bieten, mit allen möglichen unterschiedlichen Meinungen und allen möglichen unterschiedlichen Menschen, die gezwungenermaßen zusammenkommen, und dann schauen wir mal, was passiert."

Star Wars: Rebels als Inspirationsquelle

Gerade diese letzte Aussage von Orion ist wichtig für die Art des Spiels, dessen Konzept für die Entwickler von Bit Reactor von Anfang an klar war. Der Mittelpunkt sollte stets eine Gruppe von verschiedenen Individuen sein, die alle möglichen Widrigkeiten überwinden muss. Das seien die Art von Geschichten, von denen sich Greg Foertsch angesprochen fühle.

Die Crew von Star Wars: Rebels war ein großes Vorbild bei der Gestaltung des Teams von Misfits, die sich zur Zero Company zusammenschließen. Quelle: Disney Die Crew von Star Wars: Rebels war ein großes Vorbild bei der Gestaltung des Teams von Misfits, die sich zur Zero Company zusammenschließen. Wer sich in Star Wars auskennt, fühlt sich bei dieser Aussage vielleicht genau wie wir sofort an Star Wars: Rebels erinnert. Auch dort haben wir es mit einer Gruppe aus den unterschiedlichsten Charakteren zu tun, die immer wieder neue Probleme lösen müssen. Im Grunde wäre die Crew der Ghost auch eine ziemlich coole Squad für Zero Company.

Darauf angesprochen, bestätigt Greg Foertsch, dass Star Wars: Rebels einen großen Einfluss hatte und eine Quelle für Ideen für das Team gewesen ist. So sei eine seiner ersten Inspirationen gewesen, wie die beiden Charaktere Kanan und Rex, ein ehemaliger Jedi und ein Klonkrieger, in der Serie ihre Differenzen überwinden mussten.

Greg Foertsch, CEO/Creative Director bei Bit Reactor

"Ich fand, dass das etwas war, das mit einigen der Geschichten, die wir erzählen wollten, übereinstimmte. Nämlich, dass meine Charaktere ihre Beziehungen und ihre Vorurteile oder was auch immer sie von jemand anderem dachten, überwinden mussten. Und Star Wars bietet uns so viele Möglichkeiten, das zu tun, sei es nun ein Klon gegen einen Jedi oder Droiden mit einer anderen Spezies oder was auch immer."


Lesetipp: Hier findet ihr alle bisher erschienenen Artikel zu unserem exklusiven Studiobesuch bei Star Wars: Zero Company (jetzt kaufen 59,99 € ):

Star Wars: Zero Company wird von Bit Reactor in Kooperation mit Respawn Entertainment und Lucasfilm Games entwickelt. Vertrieben wird das Spiel von Electronic Arts. Erscheinen soll das Rundentaktikspiel 2026 auf PC, Playstation 5 und Xbox Series S/X. Transparenzhinweis: Zur Erstellung dieses Artikels hat Publisher Electronic Arts Reise und Übernachtung zum Studiobesuch bezahlt.

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    • Kommentare (5)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Hurshi Hobby-Spieler/in
        nu sinds schon 6 Artikel . Naja wenn es sonst nichts gibt.
      • Von Hurshi Hobby-Spieler/in
        nu sinds schon 6 Artikel . Naja wenn es sonst nichts gibt.
      • Von Nevrion Spiele-Kenner/in
        Zitat von Matthias Dammes
        Wir haben seit langer Zeit mal wieder so eine Exklusivgeschichte. Natürlich nutzen wir das bestmöglich aus.
        Die Specials, die jetzt nach der großen Vorschau kommen, sind alles thematische Auszüge aus den Interviews, die ich vor Ort geführt habe.
        Klar hätten wir die auch am Stück in einen Artikel packen können, aber die Erfahrung hat leider gezeigt, dass solche Artikel niemand liest.
        Ich denke der Grund warum man sowas nicht liest, ist dass auch hier unterm Strich wenig gehaltvolles drin steht. Ja, ein paar Zitate vom Entwickler, aber mehr so eine Behind The Scenes Erzählung, wo im Grunde nichts drin steht, was für den potentiellen Käufer von Belang wäre.

        Natürlich gönne ich jedem sein Plauerstündchen, aber das auf mehrere Artikel zu verteilen und dem Leser zu suggerieren "hier haben wir noch mal echt knackige Infos zum Spiel" ist im Prinzip ne Mischung aus Verschwendung von Ressourcen und Clickbait. Währendessen kommen dann Spiele wie Spine vom Entwickler Nekki, welches ihr wirklich sehr konsequent auf dieser Plattform ignoriert, die jetzt schon ähnlich konkret einen monatlichen Update-News den nahenden Release des Spiels antriggern, komplett zu kurz.
      • Von Matthias Dammes Redakteur
        Zitat von Hurshi
        5 Specials auf der Hauptseite von ein und dem selben Autor ? hätte da nich ein Special gereicht wo alles drin ist ?
        Wir haben seit langer Zeit mal wieder so eine Exklusivgeschichte. Natürlich nutzen wir das bestmöglich aus.
        Die Specials, die jetzt nach der großen Vorschau kommen, sind alles thematische Auszüge aus den Interviews, die ich vor Ort geführt habe.
        Klar hätten wir die auch am Stück in einen Artikel packen können, aber die Erfahrung hat leider gezeigt, dass solche Artikel niemand liest.
      • Von Hurshi Hobby-Spieler/in
        5 Specials auf der Hauptseite von ein und dem selben Autor ? hätte da nich ein Special gereicht wo alles drin ist ?
      • Von darkarth NPC
        Zitat

        So erzählt uns Orion zum Beispiel, dass sie schon länger auf dem Schirm hatten, dass die "Star-Wars-Fans Strategiespiele lieben".Umso erstaunlicher, dass in diesem Bereich so lange so wenig passiert ist.
        So wenig ist da im Vergleich eigentlich garnicht passiert. 1998 kam Rebellion, 2001 kam Galactic Battlegrounds, 2003 kam Galaxies, 2006 kam Empire at war.

        Das sind normale Entwicklungszeiten. Danach kam nur noch ein großes Singeplayer Spiel und das war Force Unleashed.

        Seitdem hatte sich LucasArts mit The Old Republic und Battlefront auf Online Spiele fokussiert. Das war im Grunde ne schlechte Zeit alle Singleplayer Spieler. Und dann kam eben der Verkauf an Disney. Und da kam die Videospielrichtung generell nur sehr schleppend voran.

        Die aktuelle Pipeline begeistert mich allerdings. Galactic Racer, Zero Company, Jedi 3, Eclipse, FOTOR, KOTOR Remake... kommt natürlich alles nicht dieses Jahr. Aber die Zeit, in der man viele Jahre auf den nächsten Blockbuster warten muss scheinen erstmal vorbei zu sein.
        Zitat

        und sind natürlich bei den Klonkriegen gelandet.
        Kann ich von der kreativen Seite schon nachvollziehen. TCW bietet ja quasi schon den fertigen Baukasten. Aber es ist auch marketingtechnisch die einfachste Variante weil TCW soviele Generationen geprägt hat, die gerade in ihren 20igern oder Anfang 30er sind. Also einfach die Gaming Kernzielgruppe.

        Ist nicht meine favorisierte Ära. Aber deswegen könnte ich Anfängerfehler auch eher verzeihen, was etwas gutes ist. Ich hoffe jedoch, dass selbiges iwann mal für die TOR Ära machen. Und die ganze Jedi/Sith Lore vertiefen. Zero Company bietet dafür schonmal die systemischen Grundlagen auf die man später aufbauen kann.
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