Zukunft nach Star Trek-Art: Die schreckliche, neue Entertainment-Welt des Captain Picard
In Teil zwei unseres Specials zur Zukunftstechnologie in Star Trek nehmen wir euch mit auf eine Reise zu Klappkommunikatoren und Co.!
Etwas Hoffnung am Ende und eine Rückkehr zu den Padds vom Anfang. Denn hurra: In einer einzigen Folge wird dargestellt, dass auf diesen Tablets tatsächlich mehr als nur ein Programm laufen kann - und dann auch noch welche, die womöglich sogar der Unterhaltung dienen!
In der DS9-Episode The Ascent (Der Aufstieg) ziehen Captains-Sohn Jake Sisko und Ferengi Nog gemeinsam in ihre erste WG - der Gag daran ist, dass der Ferengi sehr auf Ordnung und Disziplin pocht, während sich sein menschliches Pendant eher dem Slacker-Leben hingibt und den lieben langen Tag abhängt.
Jake ist angehender Autor, sitzt an seinem Padd und behauptet, er würde gerade an einer neuen Kurzgeschichte arbeiten - doch Nog entlarvt ihn kurzerhand und stellt fest, dass Jake auf dem Padd eine Handheld-Version von Dom-Jot spielt, jener Mischung aus Billard und Pinball. Gene Roddenberry sei Dank, das Gaming ist im 24. Jahrhundert doch nicht gänzlich tot und weiterhin fest in der Hand prokrastinierender Taugenichtse.
Sebastians bisherige Star-Trek-Retrospecials
- Star Trek: The Motion Picture - ein perfekter, unperfekter Film
- Star Trek 2 Der Zorn des Khan: Eine Reise aus der Midlife-Crisis und zurück
- Ungerader Film mit klassischen Qualitäten: Star Trek 3 - Auf der Suche nach Mr. Spock
- Ein Familienfilm für die Festtage: Star Trek 4: Zurück in die Gegenwart
- Utopie, Zoff & Teerpfützen: Die erste Staffel von Star Trek The Next Generation
- Star Trek 5 The Final Frontier: William Shatners Pechsträhne am Rande des Universums
- Staffel 2 von Star Trek TNG: Streiks, Sturköpfe und Sternen-Storys
- Horror im Weltraum: 13 schaurige Star-Trek-Folgen für Halloween
- Star Trek TNG Staffel 3: Zwei neue Michaels und eine alte Enterprise
- Star Trek TNG Staffel 3, Teil 2: Morgenluft und ein legendärer Cliffhanger
- Das Borg-Rätsel ist gelöst: Die vierte Staffel von Star Trek TNG
- Die vierte Staffel von Star Trek TNG Teil 2: Es bleibt ja in der Familie
- Die zwölf Tage von Star Trek: Die besten Weihnachtsfolgen von Enterprise und Co.
- Die Entstehungsgeschichte von Star Trek 6 Das unentdeckte Land: Das unentdeckte Drehbuch
- Bargeld, Bigotterie, Berlinale: Wie Star Trek 6 Das unentdeckte Land in die Welt kam
- Mister Spock und jede Menge Politik - Staffel 5 von Star Trek TNG
- Müde Mitte und ein genialer Hattrick - Staffel 5 von Star Trek TNG, Teil 2
- Gene Roddenberry, der Erfinder von Star Trek: Von der Luftfahrt bis zur Originalserie
- Gene Roddenberry, der Erfinder von Star Trek, Teil 2: Von den wilden 70ern bis zu seinem Vermächtnis
- Der 25. Geburtstag von Star Trek: So schräg war das silberne Jubiläumsjahr
- Star Treks wilde Videospiele-Geschichte: Die Grafik-Adventures von Interplay
- Wie Star Trek in den 90ern die Technologie der Zukunft sah - von Retro bis Fantasy
Verfügbarkeitshinweis: Star Trek 3: Auf der Suche nach Mr. Spock, Star Trek 4: Das unentdeckte Land, Star Trek: Treffen der Generationen und Star Trek: Der erste Kontakt sind im Streaming verfügbar auf Paramount+, außerdem auf 4K-UHD, Blu-Ray und DVD. Alle Staffeln von Star Trek: The Next Generation sind im Streaming verfügbar auf Paramount+, außerdem auf Blu-Ray und DVD.
Sebastian Göttling, Jahrgang 1978, ist Co-Moderator von Deutschlands beliebtestem Star-Trek-Podcast "Trek am Dienstag". Er forscht beharrlich auf den Retro-Gebieten Film und Fernsehen im Allgemeinen, Star Trek im Besonderen, Kultur- und Weltgeschichte des 20. Jahrhunderts zwischen Space-Race und Mauerfall, Medienentwicklung, Kunst und Kommerz.

mMn sollte es Pflicht sein, dass man zumindest alle Folgen derselben Serie gesehen haben muss bevor man selbst Regie führt.
Da gibt es aber noch viel mehr Widersprüche in anderen Serien .....z.B. bei King of Queens gibt es eine Folge, wo Spence+Deacon in ihrer alten Schule sind zu einem Klassentreffen - gemeinsam.
Obwohl Doug aus einem anderen Bundesstatt erst hingezogen ist und die beiden als Erwachsene kennengelernt hat.
Der Commodore 64 kam 1984 raus, das damals gängige Spiele System. Aber der war weit entfernt davon ein Gerät für die "breite" Masse zu sein wie es heutige Spiele Konsolen und PCs sind, wo auch viele ältere damit spielen. Die über 20 Jährigen hatten damals so gut wie kein Interesse an diesem Kinderspielzeug.
TV Serien waren damals sehr rar. Meist gab es aktuell eine Serie wie z.B. Dallas und davon hat man eine Folge gesehen. Und man mußte exakt zu dem Moment den TV einschalten, sonst war die Serie vorbei :) Zu der Zeit haben sich mehr Menschen ihre Abende mit anderen Dingen vertrieben. Karten und Brettspiele, Lesen etc. Binge Watching auf Netflix gabs ganz einfach nicht.
Somit wirkt es nicht mehr so absurd das "alte" Säcke wie Riker oder Picard über das Holodeck erstaunt waren. Evtl. wußten sie schon das es sowas irgendwo mal gab, aber haben sich für dieses "Spielzeug" kaum interessiert so wenig wie Erwachsene 1984 für den C64. Das manche der Voyager Crew das Holodeck schon lange kannten ist auch kein Thema. Gab ja vor dem C64 auch schon den Atari VCS 2600 für die Nerd Kinder reicher Eltern :)
Und abgesehen davon wäre es damals von den Special FX teuer gewesen wäre in den Kommunikatoren oder Crew Kabinen ein halbwegs modern wirkendes evtl. flaches Display zu sehen. Die TVs von 1987 waren gigantische Monstrositäten mit winzigem Bildschirmen.
Also hat man etwas gesucht das futuristisch wirkte aber vor allem günstig zu machen war. Ging ja bei Star Trek immer darum das alles günstig sein mußte. Deswegen gibts auch keine ganz anders aussehenden Aliens sondern sind alles nur leicht veränderte Menschen.
Mein viel größeres Logik Problem mit dem Holodeck ist eher das es möglich ist das in diesem kleinen Raum wo alle sein müßten, zumindest wird das nie anders erklärt. auch 2 Menschen sein können die km voneinander entfernt sind.
In Folge 1 berührt Data einmal die "Wand des Holodecks die nur ein Bildschirm ist. Spielt aber danach nie mehr eine Rolle. Das Holodeck kann beliebig groß sein und beliebig viele Menschen können in einem sein. Vielleicht kann das Holodeck ja innen größer werden als außen, sozusagen Doctor Who Technik, das haben die uns nur noch nicht gesagt :)
Wenn es aber so ist kann ein Holodeck an sich auch von 500 Crew Mitgliedern gleichzeitig genutzt werden. Man kann auch einfach einen Raum darin erschaffen wo nur eine Videospiele Konsole ist und sonst nichts.
Ich kann Barcley gut verstehen. Gäbe es dieses Holodeck wäre ich den Rest meines Lebens irgendwie nur noch dort und nirgendwo sonst mehr, lol.
Beispiel, Totalüberwachung beim Aufspüren von Spock: Es ging doch sicherlich im Film nicht darum, den zeitgemäßen technischen Stand und Umfang von Überwachung darzustellen, sondern dem Zuschauer ein interessantes Erlebnis für Rückblenden zu liefern.
Bei einigen angesprochenen Punkten kann ich nicht nachvollziehen, wo das Problem sein soll. Warum ist es kritikwürdig, wie der Kommunikator benutzt wird und welche Funktionen er hat?
Bezüglich Rikers Erstaunen über das Holodeck: Hier wollte man das Holodeck dem Zuschauer gegenüber als tolle, bahnbrechende Errungenschaft darstellen und hat dies über den Charakter Riker transportiert.
Einerseits finde ich es wirklich gut und interessant, mal die Details einer Serie auseinander zu nehmen und in Erbsenzählerei zu verfallen. Aber diesen negativen Grundklang des Beitrags kann ich so nicht teilen.
Es muss für meine Begriffe eine nachvollziehbare, schlüssige Welt und ebensolche Charaktere vorhanden sein und in diesem Rahmen werden dann Geschichten erzählt, die ebenfalls nachvollziehbar und schlüssig sind. Genau das hat Star Trek aus meiner Sicht gut umgesetzt. Also: Live long and prosper ;-)
Im 23. Jahrhundert also ein Telefon, das nur telefonieren kann - die heutzutage von vielen Menschen am wenigsten genutzte Funktion.
Der Vorteil von diesen "Nur telefonieren" Kommunikatoren ist, das die Reichweite sehr groß ist, und somit in den meisten fällen keine Relays (Sendemasten) braucht. Nicht zu vergessen überlichtschnell (subraum).
Auch das Tricoder, kein Social media und Co hat, ist aus der Sicht des Arbeitsgeber eher positiv, und somit keine ablenkung.
Waffen und Smartlock.
Das mag für manche Situationen praktisch sein, kann aber im Gefahrenfall eher hinderlich sein. Wenn man z.b. einem verletzten verteidigen will und dessen waffe benutzen möchte.
Auch sind Handwaffen überall auf dem Schiff verteilt, frei für alle zum benutzen in einem Notfall. Da die Handwaffen ja in erster linie Werkzeuge sind die man auch als Waffen benutzen kann.
Ich glaube nicht das der Universal übersetzer im Kommunikator sitzt, denn wie sollten dann all die zivilen leute auf Raumstationen miteinander reden (DS9), auch gab es mal eine DS9 folge mit der Vergangenheit wo die Ferenghi ein Ohrenimplantat dafür hatten.
Tja das es soviele Ungereimtheiten in einer Serie gibt, liegt wohl daran das es viele Authoren gibt die darauf keinen Wert legen, bzw. Regieseure diese Ignorieren um Ihre Dramatic zubekommen (J.J.Abrahms).
Aber das kommt doch in allen Serien (egal ob Roman oder TV) vor, das viele Authoren keine Ahnung von der Serien-Technologie haben.