[10/12/2015] XCOM (egal ob Enemy Unknown oder XCOM 2) lebt von seiner Schwierigkeit. Als Anführer einer schlecht ausgestatteten Sondereinsatztruppe den technologisch und zahlenmäßig überlegenen Alien-Invasoren gegenüberzutreten und sie mir nichts, dir nichts wegzuputzen, das würde einfach nicht zum Szenario passen. Schon auf dem zweiten von vier Schwierigkeitsgraden namens Veteran sind die Rundengefechte daher schön knifflig. Doch je länger man spielt und je bessere Waffen man erforscht, umso einfacher gerät das Spiel. Richtig haarig wird es auch im Lategame erst ab "Commander" - hier kommen ansonsten zu vernachlässigende Features wie Rüstungswerte, Blendgranaten und andere Gimmicks voll zum Tragen. Und wer noch nie den Ironman-Modus mit Permadeath gespielt hat, der hat XCOM noch nie so erlebt, wie es sein sollte: Erbarmungslos, einschüchternd aber auch unendlich befriedigend, wenn man mit Mühe und Not eine Mission schafft und sich anschließend über die lang ersehnte Beförderung seines angeschossenen, mit viel Glück in die Basis zurückgebrachten Veteranen freut. (Peter Bathge, Lesetipp: Kolumne Warum Entwickler Firaxis will, dass ihr scheitert