So sparen Sie beim Spielekauf: Tipps zur Bezahlung
Spielen liegt in der Natur des Menschen, behauptete schon Friedrich Schiller. Woher Sie die passenden Spiele günstig bekommen, verschweigt der Dichter allerdings. Doch dafür gibt es unseren heutigen, umfassenden Guide zum Spielekauf.
„Wie soll ich das alles nur bezahlen?“
Da war doch noch etwas… genau: die Frage, wie Ihr Geld zu dem jeweiligen Verkäufer gelangt. Im Ladengeschäft ist die Sache relativ einfach. Dort öffnen Sie das Portemonnaie und zücken eine hoffentlich passende Banknote. Oder eine EC-Karte. Bei Versandgeschäften gestaltet sich die Sache komplizierter. Am schnellsten und sichersten für Sie ist, per Rechnung zu zahlen. Das bedeutet, der Verkäufer schickt Ihnen Ihr Spiel inklusive einer Rechnung zu und Sie überweisen ihm nach Erhalt das Geld. Diese Option bieten allerdings nur sehr wenige Geschäfte, Privatpersonen gar nicht. Besonders als Neukunde wird man Ihnen dieses Vertrauen kaum entgegenbringen.
Keine Nachnahme
Manche Verkäufer bieten Versand per Nachnahme. Dabei zahlen Sie den vereinbarten Kaufpreis zuzüglich Nachnahmegebühr an den Postboten, der Ihnen die Sendung übergibt. Im Inland kostet diese Dienstleistung 4 Euro zusätzlich. 4 Euro, die Sie sich sparen können, denn Sie bekommen dadurch keineswegs mehr Sicherheit – es sollen durchaus schon leere Kartons und Backsteine angekommen sein. Zudem ist diese Zahlungsmethode ohnehin in den vergangenen Jahren aus der Mode gekommen, vergessen Sie also die Zahlung per Nachnahme.
Vorkasse ist Pflicht
Finden Sie sich damit ab, per Vorkasse zu zahlen. Das bedeutet, Sie geben dem Verkäufer Ihr Geld, bevor Sie die Ware bekommen. Umso wichtiger ist, dass Sie sich einen vertrauenswürdigen Verkäufer aussuchen. Denn wenn Ihr Geld erst einmal weg ist, sehen Sie es im Allgemeinen nicht wieder. Erst recht nicht, wenn Sie einem Betrüger aufgesessen sind und er sich mit Ihren 19,40 Euro auf die Fidschi-Inseln abgesetzt hat. Wenn Sie die folgenden Ratschläge beachten, sollte bei Ihren Geschäften jedoch alles zu Ihrer Zufriedenheit laufen.
Von Bank zu Bank
Quelle: paypal.de / PC Games
Mit Diensten wie Paypal erhält der Verkäufer in wenigen Sekunden sein Geld. Die Transaktion läuft über solche Eingabemasken.
Gute Verkäufer aus Deutschland akzeptieren Überweisungen. Mit dieser Zahlungsmethode können Sie auch in Österreich, Frankreich oder den Niederlanden kostenfrei zahlen. Der Verkäufer teilt Ihnen seine Bankverbindung mit (bei Überweisungen ins EU-Ausland seine IBAN-Nummer und den BIC-/SWIFT-Code) und Sie können ihm den geforderten Betrag ohne Mehrkosten zukommen lassen. Die Schweiz und Großbritannien braten hier wieder Extrawürste, da in der Schweiz als Drittland Gebühren anfallen und in England Überweisungen aus Deutschland relativ unüblich sind. Um Geld nach Übersee zu verschicken, ist die Überweisung übrigens ungeeignet, dafür greifen Sie besser auf Paypal oder Kreditkarten zurück. Von Lastschriftverfahren und Bankeinzug sollten Sie Abstand nehmen, da Sie sich damit in die Hände des Händlers begeben. Der einzige echte Vorteil für Sie ist, dass Sie das Geld einige Tage nach dem Einzug noch auf Ihr Konto zurückbuchen lassen könnten – im Gegensatz zur Überweisung, dort ist das Geld nach der Überweisung unwiederbringlich aus Ihrem Einflussbereich verschwunden.
Die Freiheit nehmen Sie sich
Nahezu alle seriösen und kommerziellen Internethändler bieten eine Zahlung mittels Kreditkarte an. Das geht schnell und die bestellten Spiele kommen somit entsprechend früher an. Fast überall akzeptiert man Mastercard- oder VISA-Karten. Auch noch nicht Volljährige haben die Möglichkeit, eine eigene Kreditkarte zu bekommen, etwa sogenannte Prepaid-Karten. Manche Institute verlangen gar keine Gebühren für die Kreditkarte, andere einen Jahresbeitrag von etwa 20 Euro. Informieren Sie sich bei Bedarf einfach bei Ihrer Bank. Um mit Kreditkarte im Internet zu zahlen, geben Sie Ihre Kreditkartennummer (manchmal auch die Prüfnummer), das Gültigkeitsdatum und Ihren Namen auf der Internetseite des Händlers ein. Die meisten Händler belasten Ihre Kreditkarte, sobald die Ware ihr Haus verlässt. Für Auslandseinsätze fordert Ihr Kreditkartenunternehmen meist noch eine kleine zusätzliche Gebühr. Da mit Ihren Kreditkartendaten Betrügern Tür und Tor offen steht, sollten Sie sie nur bei Unternehmen hinterlegen, denen Sie vertrauen – am besten so wenigen wie möglich. Starten Sie mit dem Namen eines Versandhändlers ruhig einmal eine Internetsuche, bevor Sie bestellen. Oft finden Sie so Erfahrungen anderer Kunden. Ein Internethändler sollte zumindest ein nachvollziehbares Impressum auf seiner Seite stehen haben. Kreditkarteninformationen geben Sie bitte nur über geschützte Internetadressen ein, die mit „https“ beginnen, niemals per E-Mail oder über gewöhnliche „http“-Adressen.
Zahlbar sofort
Die wohl verbreitetste Methode, Spiele im Internet zu zahlen, heißt Paypal. Das Online-Bezahlsystem gehört seit Ende 2002 zu Ebay und wird dort auch dementsprechend offensiv integriert. Genau wie einige ähnlich gestrickte Konkurrenzunternehmen hinterlegen Sie hier einmalig Ihre Kreditkarten- oder Bankinformationen. Kaufen Sie nun ein Spiel von einem Händler, der Paypal-Zahlungen akzeptiert, übermitteln Sie ihm die Summe über seine E-Mail-Adresse. Paypal bucht dann den Betrag plus einen kleinen Gebührenanteil von dem von Ihnen hinterlegten Konto ab. Der Vorteil: Der Händler erfährt nicht Ihre Kontodaten und hat den Betrag sofort auf seinem Konto. Das senkt das Betrugsrisiko und beschleunigt den Versand. Trotz einiger negativer Nutzererfahrungen sind solche Angebote ein Segen. Zuvor war es oft nur möglich, über Briefversand, Verrechnungsschecks oder riskante Transaktionen über Western Union Geld in Drittländer zu schaffen. Auch viele kommerzielle Unternehmen bieten inzwischen an, über Paypal zu zahlen. Ach ja: Paypal fragt Sie übrigens nie per E-Mail nach Informationen. Das ist eine gängige Masche von Betrügern. Falls Sie sich über Ihnen fremde Webseiten anmelden sollen, lassen Sie lieber die Finger davon.
In diesem Artikel
- Seite 1 So sparen Sie beim Spielekauf: Laden Online, Second-Hand
- Seite 2 So sparen Sie beim Spielekauf: Der Ladenkauf
- Seite 3 So sparen Sie beim Spielekauf: Der Internet-Kauf
- Seite 4 So sparen Sie beim Spielekauf: Der digitale Spielekauf
- Seite 5 So sparen Sie beim Spielekauf: Der Second-Hand-Kauf
- Seite 6 So sparen Sie beim Spielekauf: Tipps zur Bezahlung
- Seite 7 So sparen Sie beim Spielekauf: Was ist bei Problemen - F.A.Q.
- Seite 8 So sparen Sie beim Spielekauf: Das Fazit
- Seite 9 Bildergalerie
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Es sei denn man gerät an so freundliche Mitarbeiter die einem bei sowas entdecken und daraufhin halbwegs freundlich aber bestimmt aus dem Laden werfen, weil es gegen Hausrecht verstößen würde...
An dieser Stelle nochmal schöne Grüße an den Media Markt in Stuhr, mich habt ihr dort zum letzten Mal gesehen!
Thema Abschlussfreiheit/Vertragsfreiheit: MediaMarkt (der
Mitarbeiter/Handlungsbevollmächtigter) kann sagen “Nein, dir will ich
dieses Teil nicht verkaufen” und muss das dann auch nicht. Du hast kein
recht bei MediaMarkt etwas kaufen zu dürfen.
"gegen welches hausrecht sollte das denn verstoßen?"
Sicher können sie es verbieten. Sie haben Hausrecht.
wenn etwas in der Hausordnung drin steht können sie dich rauswerfen
Der Vollständigkeit halber sollt ich aber noch erwähnen dass es dabei nie um Videospiele ging, sondern um Headsets, HiFi-Anlagen und Grafikkarten...