So sparen Sie beim Spielekauf: Der digitale Spielekauf
Spielen liegt in der Natur des Menschen, behauptete schon Friedrich Schiller. Woher Sie die passenden Spiele günstig bekommen, verschweigt der Dichter allerdings. Doch dafür gibt es unseren heutigen, umfassenden Guide zum Spielekauf.
„Ich will konsumieren und nicht horten, ich kaufe Spiele nur als digitale Datensätze!“
Auch wenn die Zeit von physischen Datenträgern wie DVDs nicht abgelaufen ist, sichern sich online heruntergeladene Spiele verstärkt Marktanteile. Kein Wunder, denn sich Spiele mit einem Mausklick zu besorgen, ist einfach und unglaublich bequem. Hier gibt es zudem keinen Ladenschluss oder lange Versandzeiten. Der Spiele-Download, den man früher eher mit Raubkopierern und mit Spielen von Hobby-Entwicklern in Verbindung brachte, ist mittlerweile zur kommerziellen Marktreife gelangt. Ginge es nach den Herstellern, gäbe es Spiele bereits jetzt ausschließlich in Datenform über die Internetleitung. Sie benötigen also logischerweise eine Internetverbindung, um Spiele als Download zu erwerben. Die Kostenersparnis für fehlende Verpackungen, Handbücher und Händlermargen dieser sogenannten Download-Spiele gereicht Ihnen jedoch nur in den seltensten Fällen zum Vorteil: Die Preise von Download-Spielen liegen auf einem ähnlichen Niveau wie die ihrer verpackten Kameraden. Schnäppchen finden sich trotzdem.
Mehr als heißer Dampf
Quelle: steampowered.com / PC Games
Über die Internetseite von Steam können Sie sich das zum Spielekauf benötigte Programm herunterladen.
Steam heißt der führende Internet-Marktplatz für digital vertriebene PC-Spiele. Mit Half-Life 2 als Zugpferd konnte Entwickler und mittlerweile Online-Distributor Valve die Plattform fest auf vielen PCs verankern. Valve bietet das Portal mittlerweile auch für Macs an. Steam finden Sie über die Internetseite steampowered.com, auf der Sie sich die benötigte Software zum Spielekauf herunterladen dürfen. Die Normalpreise der Download-Spiele unterscheiden sich kaum von den Preisen der verpackten Version. Sparen können Sie bei Rabattaktionen, die immer wieder stattfinden. An Ostern kostete zum Beispiel der Ego-Shooter Borderlands nur 24,99 Euro statt der normalen 49,99 Euro. Auch ältere Spiele bietet Valve zu Sparpreisen an oder schaltet sie Ihnen als kostenlose Zugaben frei. Vorbesteller erhalten zudem meist Preisnachlässe. Zahlen können Sie per Kreditkarte oder Zahldienstleistern wie Paypal. Neben Steam existieren diverse weitere Vertriebsplattformen wie gamesload.de oder gamerunlimited.de. Echte Preisvorteile bekommen Sie dort nur über Abonnements, mit denen Sie sich allerdings auch vielleicht zu Ihren Ungunsten an eine Plattform binden. Das Spieleangebot ist im Vergleich zum Versand- oder Ladengeschäft generell lückenhaft, da nicht alle Hersteller diesen Distributionskanal unterstützen beziehungsweise mit einem Anbieter exklusiv zusammenarbeiten.
Monopolstellung am Konsolenmarkt
Auch für die aktuellen Konsolen Xbox 360, PlayStation 3 und Wii sowie für die mobilen Hosentaschengeräte PSP Go! und Nintendo DS gibt es Download-Angebote. Hier haben die Hersteller der jeweiligen Konsole das Vertriebsmonopol, dementsprechend finden Sie hier nur selten mal ein Schnäppchen. Im Angebot sind in der Regel alte Klassiker, die meist mehr kosten als die jeweilige Original-Boxed-Version. Der Einkauf lohnt sich nur für Kunden, die viel Wert auf Bequemlichkeit legen. Dafür findet man aber auch kleinere Eigenentwicklungen, die ansonsten nur selten den Weg in ein Verkaufsregal erlebt hätten. Doch mittlerweile ziehen auch hierfür die Preise an. Größere Download-Entwicklungen für Konsole kosten bereits rund 15 Euro. Doch auch hier gibt es zeitlich begrenzte Sonderaktionen, etwa Spiele zum halben Preis. Einfach die Augen offenhalten, Sie haben ohnehin keine Alternative im Konsolensektor, wenn es um Download-Inhalte geht.
Der Haken
Der Spielekauf über Online-Vertriebsplattformen unterscheidet sich in einem Punkt grundlegend vom traditionellen Kauf eines verpacktes Spiels: Sie erwerben nur an Ihr Kundenkonto geknüpfte Nutzungsrechte. Sie haben keine Möglichkeit, benutzte Spiele weiterzuverkaufen. Erst im Februar bestätigte der Bundesgerichtshof die Rechtmäßigkeit dieses Lizenzmodells – eine Klage des Bundesverbands der Verbraucherzentralen gegen diese Praxis von Steam-Inhaber Valve war erfolglos.
In diesem Artikel
- Seite 1 So sparen Sie beim Spielekauf: Laden Online, Second-Hand
- Seite 2 So sparen Sie beim Spielekauf: Der Ladenkauf
- Seite 3 So sparen Sie beim Spielekauf: Der Internet-Kauf
- Seite 4 So sparen Sie beim Spielekauf: Der digitale Spielekauf
- Seite 5 So sparen Sie beim Spielekauf: Der Second-Hand-Kauf
- Seite 6 So sparen Sie beim Spielekauf: Tipps zur Bezahlung
- Seite 7 So sparen Sie beim Spielekauf: Was ist bei Problemen - F.A.Q.
- Seite 8 So sparen Sie beim Spielekauf: Das Fazit
- Seite 9 Bildergalerie
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Es sei denn man gerät an so freundliche Mitarbeiter die einem bei sowas entdecken und daraufhin halbwegs freundlich aber bestimmt aus dem Laden werfen, weil es gegen Hausrecht verstößen würde...
An dieser Stelle nochmal schöne Grüße an den Media Markt in Stuhr, mich habt ihr dort zum letzten Mal gesehen!
Thema Abschlussfreiheit/Vertragsfreiheit: MediaMarkt (der
Mitarbeiter/Handlungsbevollmächtigter) kann sagen “Nein, dir will ich
dieses Teil nicht verkaufen” und muss das dann auch nicht. Du hast kein
recht bei MediaMarkt etwas kaufen zu dürfen.
"gegen welches hausrecht sollte das denn verstoßen?"
Sicher können sie es verbieten. Sie haben Hausrecht.
wenn etwas in der Hausordnung drin steht können sie dich rauswerfen
Der Vollständigkeit halber sollt ich aber noch erwähnen dass es dabei nie um Videospiele ging, sondern um Headsets, HiFi-Anlagen und Grafikkarten...