Entwicklerlegende mit harter Kritik an Oblivion Remastered: "Es hat keine Chance"
Mitten in die große Euphorie rund um The Elder Scrolls 4: Oblivion Remastered platzt die Kritik einer Ikone aus der Spielebranche.
Seit einigen Tagen herrscht große Aufregung in den Reihen der Rollenspiel-Fans. Das liegt einerseits an dem Launch eines erfreulich großartigen "Final-Fantasy-Killers". Außerdem ließen es sich die RPG-Experten von Bethesda nicht nehmen, große Teile der Community in helle Aufregung zu versetzen. Die Gerüchte der vergangenen Wochen hatten sich endlich bewahrheitet: Direkt im Anschluss eines kurzfristig angekündigten Livestreams erblickte The Elder Scrolls 4: Oblivion Remastered das Licht der Spielewelt.
Die Freude war zunächst groß, immerhin erstrahlte eines der besten Rollenspiele aller Zeiten im modernen Glanz. Damit wollte Bethesda nicht nur eingefleischte Fans der ersten Stunde beglücken, sondern natürlich auch neue Fans gewinnen. Allerdings herrscht nicht nur eitel Sonnenschein: Trotz beachtlicher Zahlen und überwiegend positiver Wertungen meldeten sich auch kritische Stimmen zu Wort. Eine davon behauptet sogar, dass die Neuauflage von Oblivion "nicht den Hauch einer Chance hat".
Wie viel kostet Oblivion Remastered?
Spätestens seit dem Launch vor zwei Tagen diskutieren sich zahlreiche Fans die Köpfe heiß. Ist das, was Bethesda abgeliefert hat, tatsächlich noch eine klassische Remaster-Version? Geht das nicht fast schon eher in Richtung eines umfangreichen Remakes? Diese Fragen sind nicht völlig unberechtigt. Immerhin haben die Entwickler nicht nur einfach die Grafik dank Unreal Engine 5 auf ein höheres Level gehoben, sondern auch einige neue Funktionen wie etwa das Sprinten spendiert.
Auch der Verkaufspreis gibt einen recht deutlichen Hinweis, dass hinter dem Projekt ein enormer Aufwand steckt, den sich Bethesda entsprechend bezahlen lässt. Während die normale Version von The Elder Scrolls 4: Oblivion Remastered mit 55 Euro zu Buche schlägt, werden für die Deluxe Edition sogar zehn Euro mehr fällig. Glücklicherweise gibt es bereits die ersten Rabattaktionen, bei denen ihr etwas Geld sparen könnt. Doch obwohl die Neuauflage des RPG-Meisterwerks gut anzukommen scheint, hat sie gegen die Konkurrenz keine Chance - behauptet zumindest ein absoluter Kenner der Branche.
Ist Oblivion Remastered schlechter als Elden Ring?
Vor kurzem meldete sich Mike Ybarra via X (ehemals Twitter) zu Wort, um sich zum aktuellen Hype rund um Oblivion Remastered (jetzt kaufen 49,49 € ) zu äußern. Der Name von Ybarra dürfte vielen Gaming-Fans ein Begriff sein, immerhin war er lange Zeit Chef von Blizzard Entertainment und zuvor 19 Jahre bei Microsoft tätig. Er kann den großen Hype rund um die Neuauflage von Oblivion nicht wirklich teilen und tritt stattdessen kräftig auf die Euphoriebremse.
"Ich habe meine Zweifel bei 20 Jahre alten Remasters. Was einst fantastisch war und jetzt überarbeitet wird, wird gegen moderne Meisterwerke wie Elden Ring niemals den Hauch einer Chance haben. Die Messlatte wurde enorm angehoben - von den sicheren Open-World-Rollenspielen früherer Tage bis zu dem, was Elden Ring uns allen gegeben hat. Ich würde gerne falsch liegen - doch das tue ich nicht."
Was im ersten Moment etwas großspurig klingen mag, dürfte jedoch sicherlich den ein oder anderen Fan nachdenklich stimmen. Hat Ybarra mit seiner Aussage recht, dass Remastered-Versionen von Klassikern den modernen Spiele-Highlights niemals das Wasser reichen können? Oder unterschätzt der ehemalige Blizzard-Boss dabei den gewaltigen Faktor der Nostalgie? Schreibt uns eure Meinung dazu gerne in die Kommentare!


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Genau wie im Kino (hallo, Michael Bay). In der Musik (hallo, Helene Fischer). Und Literatur (hallo, Dan Brown) . Klar, es gibt Ausnahmen. Aber auch Gründe dafür, warum die hier im Thread mehrfach erwähnten Kingdom Come oder BG3 neulich an ihren Wurzeln aus einer Spezialisierungs- und Kickstarter-Nische entstanden. Und fast nur noch dort entstehen konnten. Immerhin zeigen die, dass es mit langem Atem und etwas mehr Risiko gehen kann, ohne einfach so seicht und angepasst wie die hundertste Wiederholung der Schwarzwaldklinik zu sein.
Oder wie: The Elder Scrolls Oblivion. :-D
Die Wildnis und die Städte sind einfach so herrlich designed und der Soundtrack bringt es heim! Klar ist es immer noch an allen Ecken sehr Beth- mässig, finde ich aber charmant. Die Gaulsteuerung ist mit Controller noch verbesserungswürdig... und weitere kleine Dinge, ich werde es aber sicher noch einmal durchspielen.
Die Extreme kann man rauslassen und mit der Zeit "normalisiert" sich der Score mMn.
Ähnlich wie bei den Bewertungen auf Steam.
Einfach ein paar Wochen warten bis man was kauft (allgemein ein guter Tip um Geld zu sparen :P ).
Dann hat man auch ein paar Patches und Verbesserungen mit drin, welche einem der Hersteller zuvor nicht geben konnte, bzw erst nach Feedback implementierte.
ja gut was hier in letzter Zeit alles als Erfolg gewertet wurde kann man eh nicht mehr ernst nehmen. Im Endeffekt zeigt der Aktienkurs und Metacritic die Wahrheit und Shadow war der letzte Sargnagel für Ubisoft was zu erwarten war