Kampf um den MMO-Thron - PvP und Level-System
Wie bei vielen neu erschienenen Online-Rollenspielen der letzten Monate und Jahre, setzten viele Spieler auch in Guild Wars 2 die Hoffnung, das nächste große Ding nach World of Warcraft zu werden. In diesem Special gehen wir zehn Fakten auf den Grund, die Guild Wars 2 das Potential verleihen die hohen Erwartungen zu erfüllen. Ob dieses Potential ausreicht, wird die Zeit zeigen.
7. PvP
Das PvP in World of Warcraft hat sich über die Jahre ständig weiter entwickelt. Fanden Kämpfe gegen anderen Spieler zunächst nur in der offenen Welt statt, wurden mit der Zeit Schlachtfelder und Arenen eingeführt. Für großangelegte Schlachten, hat sich Blizzard an den PvP-Gebieten Tausendwintersee und Tol Barad versucht. Genau so lange beklagen sich die Spieler jedoch über die mangelnde Balance der Klassen im PvP. Der Kampf Spieler gegen Spieler stellte allerdings auch noch nie den vordergründigen Schwerpunkt von World of Warcraft dar.
In Guild Wars 2 dagegen ist PvP, genau wie im Vorgänger, die tragende Säule des Spielkonzeptes. Neben dem strukturierten PvP auf verschiedenen Schlachtfeldern, stellt das "Welt gegen Welt" das PvP-Kernfeature dar. Auf vier riesigen Schlachtfeldern kämpfen drei Server um Festungen, Truppencamps und Nachschublinien. Das beste dabei: Jeder kann mit machen. Egal ob Stufe 20 oder 80, im PvP ist jeder (nahezu) gleich. Im strukturierten PvP wird jeder Charakter auf Stufe 80 angehoben und erhält auch alle Fähigkeiten. Mit der speziellen PvP-Ausrüstung haben hochstufige Charaktere auch keinen Vorteil durch bessere Ausrüstung. So können Neueinsteiger sofort auf einem Niveau mit den Veteranen loslegen.
8. Level-System
Bei der Reise eines Charakters durch die verschiedenen Levelstufen von World of Warcraft, wird der Spieler mit einer immer steiler ansteigenden Levelkurve konfrontiert. Das bedeutet, dass der Zeitaufwand für einen Stufenaufstieg immer größer wird, je höher die Stufe des Charakters ist. Schaffte man den Aufstieg von Stufe 10 auf 11 noch innerhalb weniger Minuten, ist man von Level 78 auf 79 als durchschnittlicher Spieler schon einmal ein paar Tage beschäftigt. Außerdem ist man in World of Warcraft, während des Level-Prozesses auf spezielle Gebiete beschränkt, die für die aktuelle Stufe des Charakters ausgelegt sind.
Guild Wars 2 dagegen hat keine Levelkurve. Ein Stufenaufstieg dauert auch mit Level 70 noch genauso lange wie mit Level 5. Auf diese Weise ist auch für Gelegenheitsspieler, die nur wenig Zeit am Tag investieren können, ein permanenter Charakter-Fortschritt zu erkennen. Unterstützt wird das System durch die Freiheit in der Wahl des Questgebietes. Ein Charakter der Stufe 50 kann auch weiterhin ohne Probleme in einem niedrigstufigen Gebiet Aufgaben erledigen und bekommt dafür die für sein Level angemessen Menge an Erfahrungspunkten. Durch die Anpassung der Charakter-Stufe an das aktuelle Gebiet, rennt man auch nicht als Superman durch die niedrigstufigen Gebiete. Ebenso muss nicht auf tollen Loot verzichtet werden, da dieser stets an das aktuelle Level des Charakters angepasst wird.
In diesem Artikel
- Seite 1 Kampf um den MMO-Thron - 10 Dinge die Guild Wars 2 besser macht als World of Warcraft
- Seite 2 Kampf um den MMO-Thron - Grafik und monatliche Gebühr
- Seite 3 Kampf um den MMO-Thron - Kampf- und Quest-System
- Seite 4 Kampf um den MMO-Thron - Handwerk und Gruppenspiel
- Seite 5 Kampf um den MMO-Thron - PvP und Level-System
- Seite 6 Kampf um den MMO-Thron - Individualisierung und Inszenierung
- Seite 7 Bildergalerie
Bildergalerie
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Wenn ich sehe wie abwechslungsreich ein Spiel sein kann ist das dumme afk/gewarte auf die nächste Ini/rush in der Hauptstadt einfach zu dumm.
Hast du nur Idioten in der (nur wegen den Gildenboni zusammenhaltenden) Gilde oder bist gar alleine unterwegs, ist ein MMO natürlich langweiliger, als wenn man nette Leute dabei hat, die auch schon mal einen halben Raid lang nur Scheiße labern, daß man kaum aus dem Lachen rauskommt, sympathisch sind, sich benehmen können und einem auch sonst im Spiel gerne(!) helfen.