Kampf um den MMO-Thron - Kampf- und Quest-System
Wie bei vielen neu erschienenen Online-Rollenspielen der letzten Monate und Jahre, setzten viele Spieler auch in Guild Wars 2 die Hoffnung, das nächste große Ding nach World of Warcraft zu werden. In diesem Special gehen wir zehn Fakten auf den Grund, die Guild Wars 2 das Potential verleihen die hohen Erwartungen zu erfüllen. Ob dieses Potential ausreicht, wird die Zeit zeigen.
3. Kampfsystem
Das passive Kampfsystem von World of Warcraft, mit festen Targets und unzähligen Fähigkeiten, ist bewährt und kommt bei vielen Spielern gut an. Auch viele andere Vertreter des Genres setzten auf diese Form des Kampfes. Allerdings ist diese Kampfmechanik auch sehr starr und schwerfällig. Besonders im Kampf gegen mehrere Gegner macht sich dies bemerkbar, wenn man nicht gerade eine Klasse mit ausgeprägten Flächen-Fähigkeiten spielt.
Über ein vollkommen freies und aktives Kampfsystem, wie zum Beispiel bei Tera, verfügt Guild Wars 2 zwar auch nicht, das Online-Rollenspiel geht jedoch einen sehr eleganten Mittelweg. Mit aktiven Ausweichbewegungen, automatischen Treffern an mehreren Gegner, wenn sich diese im Wirkungsbereich der Waffe aufhalten, und völliger Bewegungsfreiheit, während des Einsatzes von Fähigkeiten, werden die Kämpfe wesentlich flüssiger, dynamischer und aufregender.
4. Quest-System
World of Warcraft hält tausende von klassischen Rollenspiel-Aufgaben für alle Abenteurer bereit. Neben den üblichen Verdächtigen, "Töte 10 mal Monster X" oder "Beschaffe 20 mal Gegenstand Y", gibt es auch ausgefallenere Aufgaben, mit kleinen Geschichte und speziellen Zielstellungen. Dennoch unterliegen alle Quests dem gleichen Schema. Nimm eine Aufgabe bei NPC A an, gehe nach B und erledige deine Mission, gib die Quest bei NPC A oder C wieder ab. Ein dynamisches Spielerlebnis will dabei nicht wirklich aufkommen.
In Guild Wars 2 sucht man klassische Quests, mit Ausnahme der persönlichen Geschichte, vergeblich. Stattdessen laufen in der gesamten Spielwelt unaufhörlich irgendwelche Events ab. Ein Dorf wird von Zentauren angegriffen, oder eine Karawane versucht unbeschadet die nächste Siedlung zu erreichen. Auf diese Weise kann sich der Spieler, frei von Questgebern, dynamisch durch die Welt treiben lassen. Ganz nebenbei erledigt man dabei auch noch die sogenannten Herzchen-Aufgaben, Hilfegesuche ortsansässiger Bewohner Tyrias.
In diesem Artikel
- Seite 1 Kampf um den MMO-Thron - 10 Dinge die Guild Wars 2 besser macht als World of Warcraft
- Seite 2 Kampf um den MMO-Thron - Grafik und monatliche Gebühr
- Seite 3 Kampf um den MMO-Thron - Kampf- und Quest-System
- Seite 4 Kampf um den MMO-Thron - Handwerk und Gruppenspiel
- Seite 5 Kampf um den MMO-Thron - PvP und Level-System
- Seite 6 Kampf um den MMO-Thron - Individualisierung und Inszenierung
- Seite 7 Bildergalerie
Bildergalerie
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- Seite 2 Kampf um den MMO-Thron - Grafik und monatliche Gebühr
- Seite 3 Kampf um den MMO-Thron - Kampf- und Quest-System
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Wenn ich sehe wie abwechslungsreich ein Spiel sein kann ist das dumme afk/gewarte auf die nächste Ini/rush in der Hauptstadt einfach zu dumm.
Hast du nur Idioten in der (nur wegen den Gildenboni zusammenhaltenden) Gilde oder bist gar alleine unterwegs, ist ein MMO natürlich langweiliger, als wenn man nette Leute dabei hat, die auch schon mal einen halben Raid lang nur Scheiße labern, daß man kaum aus dem Lachen rauskommt, sympathisch sind, sich benehmen können und einem auch sonst im Spiel gerne(!) helfen.