The Witcher 3 vs. Fallout 4: Steuerung - Das Ergebnis unseres großen Vergleichs
Witcher 3 vs. Fallout 4 - das Duell der Rollenspielgiganten! Doch welches Spiel bietet mehr? PC Games hat die zwei größten RPGs des Jahres verglichen.
Überblick: The Witcher 3 vs. Fallout 4 - die Rollenspiele im großen Vergleich
- Seite 1 The Witcher 3 vs. Fallout 4: Einleitung - Spielwelten
- Seite 2 The Witcher 3 vs. Fallout 4: Story & Charaktere - Quests
- Seite 3 The Witcher 3 vs. Fallout 4: Charakterentwicklung - Kämpfe
- Seite 4 The Witcher 3 vs. Fallout 4: Crafting - Gegenstände
- Seite 5 The Witcher 3 vs. Fallout 4: Grafik und Technik - Sound
- Seite 6 The Witcher 3 vs. Fallout 4: Steuerung - Das Ergebnis unseres großen Vergleichs
- Seite 7 Bildergalerie
10. Steuerung: Zwischen Eleganz und Fingerkrampf
Quelle: PC Games
Das Listeninventar von Fallout 4 ist sehr schick und stilvoll, gerät bei vielen Items aber auch arg unübersichtlich.
Bei Release bewegte sich Geralt in The Witcher 3 noch unnatürlich träge; erst ein Patch fügte ein besseres Steuerungsmodell hinzu, dank dem wir den Hexer deutlich flotter und präziser lenken dürfen. Mit Maus und Tastatur muss man sich zwar mit ein paar ungewohnten Tastenbelegungen anfreunden, alles in allem funktioniert die Steuerung aber gut, die Kämpfe gehen auch ohne Gamepad sauber von der Hand. Manche Teile des Inventars waren bei Release noch etwas unübersichtlich, beispielweise wurde erst per Patch ein dringend nötiger Bereich für Notizen und Bücher eingebaut. Grundsätzlich lassen sich die Menüs aber gut mit der Maus bedienen, beispielweise hat CD Projekt sogar an praktische Tooltipps direkt am Mauszeiger gedacht - leider keine Selbstverständlichkeit bei Multiplattform-Titeln. Die Handwerks-Bildschirme mit ihren langen Listen sind allerdings sehr unübersichtlich geraten.
In den Konsolenfassungen verzichtet Fallout 4 auf das gängige Auto-Aiming, dadurch gewinnt der VATS-Zielmodus hier an taktischer Bedeutung. Auf PC spielt VATS dagegen eine geringere Rolle, denn hier zielt es sich auch mit der Maus schon ganz prima. Dafür ist die Tastenbelegung zum Teil abenteuerlich geraten, speziell in den Menüs wird deutlich, dass Bethesda einfach nicht genug Feinarbeit in die PC-Umsetzung gesteckt hat. Bis man sich daran gewöhnt hat, dass Tasten wie X, C, Tab, Alt oder Shift nötig sind, um Inventar, Skillübersicht oder das viel gescholtene Handwerksmenü sinnvoll zu bedienen, braucht es seine Zeit. Außerdem sind viele Tasten mehrfach belegt. Hier braucht es etwas Geduld zum Eingewöhnen, danach spielt sich Fallout 4 auch mit Maus und Tastatur gut. Unschön auf allen Plattformen: Im Inventar werden neu aufgesammelte Items stur in Listen einsortiert, das macht es beispielsweise sehr umständlich, aus einem Berg an Dokumenten den gesuchten Notizzettel rauszufischen. Ohne regelmäßig unser Inventar in der Siedlung auszumisten, verlieren wir da zu schnell den Überblick.
Fazit zur Steuerung: Ein perfektes Bedienkonzept, das sowohl für Maus und Tastatur wie auch Gamepads funktioniert, bieten beide Spiele nicht. Fallout 4 stößt PC-Spieler mit umständlichen Tastenbelegungen vor den Kopf, punktet aber mit der Genauigkeit der Maus - uns machen die Shooter-Kämpfe so einfach mehr Spaß. In der Summe ist die Steuerung beim Witcher aber etwas besser gelöst, auch wenn er das zum Teil seinen Patches zu verdanken hat. Nur ein knapper Punktsieg für den Hexer, aber immerhin.
Witcher 3 vs. Fallout 4 im Vergleich: Das Ergebnis
Der Endstand unserer großen Gegenüberstellung: sechs Punkte für The Witcher 3, vier Punkte für Fallout 4. CD Projekt ist es gelungen, die extrem hohen Erwartungen der Fans nicht nur zu erfüllen, sondern teilweise sogar zu übertreffen. Hier wurden keine leeren Versprechungen gemacht. Fallout 4 zieht dagegen - insbesondere im Vergleich zu Fallout 3 und New Vegas - zwar viele, aber leider nicht alle Register. Speziell die Rollenspielelemente, also Entscheidungsfreiheit, Charaktervielfalt und Auswirkungen der eigenen Spielweise, bleiben spürbar hinter den Erwartungen zurück.
Mit starken Schießereien, aufwendigem Crafting und einer tollen Welt zum Erkunden darf sich Fallout 4 aber trotzdem zu den Highlights des Jahres zählen. Wer gerne ballert, erkundet und bastelt, wird mit Bethesdas Endzeit-Spielplatz viele, viele Stunden bestens bedient. Freunde anspruchsvoller Mittelalter-Fantasy mit einem Faible für gute Geschichten und knifflige Entscheidungen kommen dagegen um The Witcher 3 nicht herum.
Kurzum: 2015 ist das Jahr des Hexers. Kein Wunder, dass CD Projekts Meisterwerk auch bei unserer Leserabstimmung mit großer Mehrheit zum PC-Spiel des Jahres gewählt wurde!
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Witcher 3 war auch gut, aber die Reihe ist halt basierend auf ner Romanfigur, da sind die Entfaltungsmöglichkeiten ja von vornherein begrenzt. Wer da was anderes erwartet hat, weiss vielleicht einfach nur nicht, was Grundlage fürs Spiel gewesen ist...
Zu behaupten die Spiele wären schlecht ist aber ziemlich lächerlich und n bischen so wie das Gelaber von AfD und PEGIDA. Keine Ahnung haben, aber erstmal meckern und Schwachsinn labern, irgendwer springt schon auf den Wayne-Train auf...
Das mit dem wertlosen Kram in W3 hat mich aber auch etwas gestört. Lieber weniger, dafür besseres/sinnvolleres Zeug.
Fallout 4 wirkt dagegen, ganz anders als Fallout 3 oder Skyrim, irgendwie wie schnell zusammengewürfelt. Nach dem Motto "Haut irgendwas rein, fixt die Bugs und gut."
Ein gutes Spiel, aber ich muss mich vielen hier anschließen: Fallout 4 ist a.) mehr Shooter mit RPG-Elementen und b.) macht es in Sachen Questdesign und Entscheidungsfreiheit deutlich mehr falsch als die Vorgänger oder The Witcher 3.
Das mit dem wertlosen Kram in W3 hat mich aber auch etwas gestört. Lieber weniger, dafür besseres/sinnvolleres Zeug.