The Witcher 3 vs. Fallout 4: Crafting - Gegenstände

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Special Felix Schütz - Redakteur Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen 18,99 €
Das Rollenspielduell des Jahres: Fallout 4 und The Witcher 3 im großen Vergleich - welches Epos kann mehr? (21)
Quelle: PC Games/Bethesda

Witcher 3 vs. Fallout 4 - das Duell der Rollenspielgiganten! Doch welches Spiel bietet mehr? PC Games hat die zwei größten RPGs des Jahres verglichen.

6. Crafting: Zauberschwert oder Wellblechhütte?

Etwas umständlich ist es ja, da Handwerkssystem von The Witcher 3. Wer sich aber damit abfindet, durch gefühlt endlose Menüs zu scrollen, der kann hier eine ganze Menge basteln: Vor allem Schwerter und Rüstungen, darunter auch besonders seltene Exemplare, die wir später noch verbessern dürfen und die uns so durchs ganze Spiel begleiten. Hinzu kommen allerlei Tränke, Gifte und Öle, die wir aus gesammelten Rohzutaten herstellen. Das coole Runensystem aus Hearts of Stone findet hier allerdings keine Berücksichtigung, immerhin zählt es zum Add-on und ist kein Bestandteil des Hauptspiels.

In Fallout 4 bauen wir Häuser und ganze Siedlungen auf. Etwas umständlich, aber sonst sehr cool gemacht! Quelle: PC Games In Fallout 4 bauen wir Häuser und ganze Siedlungen auf. Etwas umständlich, aber sonst sehr cool gemacht! Wo es Fallout 4 an Story und Rollenspiel-Seele fehlt, zieht es dafür in Sachen Handwerk alle Register: Mit der Möglichkeit, Waffen und Rüstungen nun detailliert zu verbessern und zu modifizieren, liefert Bethesda ein wichtiges Feature, das wir in den Vorgängern noch sehr vermisst hatten. Hinzu kommt die Möglichkeit, Nahrung zu kochen und sogar die Power Armor aufzurüsten. Damit das alles überhaupt funktioniert, lässt sich nun praktisch jeder Gegenstand in Fallout 4 in Rohstoffe zerlegen! Das zweifellos wichtigste Handwerkssystem betrifft aber den Siedlungsbau: An mehreren Orten in der Spielwelt können wir nun kleine Siedlungen errichten, dürfen dazu Häuser im Detail aufbauen, sie mit Deko-Gegenständen bestücken. Zusätzlich zimmern wir Verteidigungsanlagen, schließen sie an Generatoren an, sichern so unsere Basis. Wenn wir dann noch Gemüsebeete anlegen, die Wasserversorgung sicherstellen und Schlafplätze einrichten, kommen schon bald neue Siedler in unseren Ort und füllen ihn mit Leben. Wir dürfen sogar Versorgungsrouten zwischen den Siedlungen einrichten! Das Siedlungsbau-Handwerkssystem ist damit das komplexeste und beste, das Bethesda bisher geschaffen hat - auch wenn es so gut wie nie verpflichtend für den Spieler ist. Das ist auch gut so, denn die Bedienung beim Siedlungsbau fällt vor allem am PC etwas umständlich aus. (Tipp: Shift + WASD nutzen, um durch die Menüs zu navigieren. Das hilft!).

Fazit zum Crafting: Auch wenn wir viel Spaß daran hatten, mit dem Hexer neue Waffen, Rüstungen und Tränke herzustellen, muss dieser Punkt klar an Fallout 4 gehen: Schon allein die Möglichkeit, unsere Schusswaffen detailliert mit Upgrades zu verbessern, ist ein riesiger Gewinn für das Spiel. Von dem freiwilligen Siedlungsbau mit seinen vielen Freiheiten ganz zu schweigen.

7. Items: Wo machen wir uns die Taschen voll?

Schon nach ein paar Spielstunden in The Witcher 3 ist Geralts Inventar gut gefüllt: Zig Schwerter und Rüstungen, Nahrungsmittel und Alkohol, Bücher und Briefe, unzählige Alchemie-Zutaten und Rohstoffe, dazu kostbare Schätze und vieles mehr - die riesige Welt von The Witcher 3 ist vollgestopft mit sammelbarem Zeug! Darunter leidet zwar öfters die Übersicht im Inventar, doch zumindest muss Geralt den Kram nicht selbst schleppen, sondern packt die ganzen Fundsachen einfach in die (vergrößerbaren) Satteltaschen seines Pferdchens. Der Effekt: Viel Inventarplatz, der es nur selten nötig macht, besonders schwere Items rauszufiltern, um so Platz zu schaffen.

In Fallout 4 geht Bethesda noch einen Schritt weiter: Die Spielwelt ist bis zum Bersten mit Kleinkram gefüllt, von Toastern und Kochplatten über Kronkorken bis hin zu Klebstofftuben. Der ganze Kram dient aber nicht nur zur Dekoration, sondern hat auch einen spielerischen Zweck: Grundsätzlich lässt sich jedes Item in Fallout 4 in unterschiedlichste Rohstoffe zerlegen, die wir dann für die verschiedenen Handwerkssysteme nutzen können. Weil wir so viel von dem Kram benötigen, haben wir oft mit dem knapp bemessenen Inventarplatz zu kämpfen - was das Spielerlebnis aber auch ein gutes Stück glaubwürdiger macht. Abgesehen von dem ganzen Rohstoff-Krempel können wir in Fallout 4 alle Gegner looten, beispielweise um ihre Knarren und Klamotten einzusacken. Auch bei Händlern werden wir mit nützlicher Ausrüstung überhäuft, außerdem können wir bei legendären Feinden spezielle Waffen und Rüstungsteile finden. Die Waffenauswahl kann sich mehr als sehen lassen, zumal wir die ganzen Knarren noch per Crafting-System anpassen können.

Fazit zu den Items: Jedes der beiden Spiele ist für sich genommen ein Paradies für Sammler und Entdecker. Wer die Augen offen hält, wird mit massenhaft Beute und Rohstoffen belohnt. Trotzdem hat sich Fallout 4 hier den Siegerpunkt verdient: Die stattliche Waffenauswahl und die unzähligen Deko-Gegenstände, die direkt fürs Handwerk genutzt werden können, sorgen für etwas mehr Sammelspaß als im Hexer-Abenteuer.

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  1. Seite 1 The Witcher 3 vs. Fallout 4: Einleitung - Spielwelten
  2. Seite 2 The Witcher 3 vs. Fallout 4: Story & Charaktere - Quests
  3. Seite 3 The Witcher 3 vs. Fallout 4: Charakterentwicklung - Kämpfe
  4. Seite 4 The Witcher 3 vs. Fallout 4: Crafting - Gegenstände
  5. Seite 5 The Witcher 3 vs. Fallout 4: Grafik und Technik - Sound
  6. Seite 6 The Witcher 3 vs. Fallout 4: Steuerung - Das Ergebnis unseres großen Vergleichs
    • Kommentare (42)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Grelldor Anfänger/in
        My two cents: Fallout ist schön, gross und auch sehr Umfangreich, aber viel zu repetiv. Die Möglichkeiten zum Rollenspiel sind mir etwas zu gering. Das Kampfsystem ist weit vom Vorläufer entfernt und für mich zu schwammig und ungenau, trotz entsprechender Skillung beim 2. Durchlauf (welchen ich dann auch nicht mehr weitergezockt hab, 1x das Institut hochjagen reicht mir dann auch). Und von 4 Fraktionen war nur eine halbwegs zu ertragen. Die Stahlnazis fand ich da am lächerlichsten, so wie Nazis in der Realität halt auch. Ich mag das Spiel wirklich, aber Fallout 3 war um Längen besser...

        Witcher 3 war auch gut, aber die Reihe ist halt basierend auf ner Romanfigur, da sind die Entfaltungsmöglichkeiten ja von vornherein begrenzt. Wer da was anderes erwartet hat, weiss vielleicht einfach nur nicht, was Grundlage fürs Spiel gewesen ist...

        Zu behaupten die Spiele wären schlecht ist aber ziemlich lächerlich und n bischen so wie das Gelaber von AfD und PEGIDA. Keine Ahnung haben, aber erstmal meckern und Schwachsinn labern, irgendwer springt schon auf den Wayne-Train auf...
      • Von Grelldor Anfänger/in
        My two cents: Fallout ist schön, gross und auch sehr Umfangreich, aber viel zu repetiv. Die Möglichkeiten zum Rollenspiel sind mir etwas zu gering. Das Kampfsystem ist weit vom Vorläufer entfernt und für mich zu schwammig und ungenau, trotz entsprechender Skillung beim 2. Durchlauf (welchen ich dann auch nicht mehr weitergezockt hab, 1x das Institut hochjagen reicht mir dann auch). Und von 4 Fraktionen war nur eine halbwegs zu ertragen. Die Stahlnazis fand ich da am lächerlichsten, so wie Nazis in der Realität halt auch. Ich mag das Spiel wirklich, aber Fallout 3 war um Längen besser...

        Witcher 3 war auch gut, aber die Reihe ist halt basierend auf ner Romanfigur, da sind die Entfaltungsmöglichkeiten ja von vornherein begrenzt. Wer da was anderes erwartet hat, weiss vielleicht einfach nur nicht, was Grundlage fürs Spiel gewesen ist...

        Zu behaupten die Spiele wären schlecht ist aber ziemlich lächerlich und n bischen so wie das Gelaber von AfD und PEGIDA. Keine Ahnung haben, aber erstmal meckern und Schwachsinn labern, irgendwer springt schon auf den Wayne-Train auf...
      • Von belakor602 Mitglied
        Zitat von hawkytonk
        Hhm.. wenn die Welt von W3 nun viel leerer wäre und man selten (oder gar niemals) jemanden trifft, wäre das vielleicht realistisch, aber auch langweilig. Letztendlich ist es immer noch ein Spiel und sollte auch unterhalten dürfen. Das man es beim Befüllen der Welt auch übertreiben kann (hierzu ein Gruß an Ubisoft), ist eine andere Sache.
        Das mit dem wertlosen Kram in W3 hat mich aber auch etwas gestört. Lieber weniger, dafür besseres/sinnvolleres Zeug.
        Ich meinte das nicht zwecks Menschen, sondern eher zwecks Schatzkisten. Auf dem Land oder im Wasser. Und die ganzen Monsternester etc.. Kam mir etwas zu oft vor, bei so vielen Monstern und Schätzen werden die einzelnen Encounter einfach nichts besonderes mehr und eher nervig.
      • Von RedDragon20 Mitglied
        The Witcher 3 ist neben The Last of Us, Pillars of Eternity und Bloodborne mein Highlight des Jahres. Ganz große Klasse, was CD Projekt RED da abgeliefert hat. Sicher ist man mit der Figur Geralt in gewisser Weise irgendwie eingeschränkter, aber da bin ich sogar sehr zuversichtlich, dass das nächste Game von CDPR die Stärken bei behält und noch eins oben drauf setzt.

        Fallout 4 wirkt dagegen, ganz anders als Fallout 3 oder Skyrim, irgendwie wie schnell zusammengewürfelt. Nach dem Motto "Haut irgendwas rein, fixt die Bugs und gut."
        Ein gutes Spiel, aber ich muss mich vielen hier anschließen: Fallout 4 ist a.) mehr Shooter mit RPG-Elementen und b.) macht es in Sachen Questdesign und Entscheidungsfreiheit deutlich mehr falsch als die Vorgänger oder The Witcher 3.
      • Von hawkytonk Mitglied
        Zitat von belakor602
        Genau richtig. Kingdom Come wird der tschechischen Landschaft nachempfunden und wird warschienlich komplett nur aus Hügel, Wälder und Weiden bestehen mit ein paar Dörfer und Burgen. Und ich freu mich trotzdem darauf. Und ich freu mich darauf dass die Landschaften schön leer sein werden, ohne eine Schatzkiste an jeder Ecke. Ich finde Witcher 3 füllte die Welt sogar zu sehr an. Viel zu viele wertlose "Schätz" und Schmuggler-Cases und was weiss ich alle paar Meter. Hätte ruhig noch etwas leerer sein können.
        Hhm.. wenn die Welt von W3 nun viel leerer wäre und man selten (oder gar niemals) jemanden trifft, wäre das vielleicht realistisch, aber auch langweilig. Letztendlich ist es immer noch ein Spiel und sollte auch unterhalten dürfen. Das man es beim Befüllen der Welt auch übertreiben kann (hierzu ein Gruß an Ubisoft), ist eine andere Sache.
        Das mit dem wertlosen Kram in W3 hat mich aber auch etwas gestört. Lieber weniger, dafür besseres/sinnvolleres Zeug.
      • Von moeykaner Mitglied
        Ganz ehrlich Fallout4 war nen Reinfall für mich. Pillars of Eternity und Bloodborne sind deutlich stärker meiner Meinung nach.

        Zitat
        Interessante Orte drängen sich in Fallout 4 so dicht aneinander, dass es fast unmöglich ist, länger als zwei Minuten in eine Richtung zu laufen, ohne von Nah und Fern verlockende Ziele auszumachen
        Das hat mich ungemein gestört, dass man alle paar Meter irgenwas entdeckt. Auf einmal macht es gar keinen Spaß mehr was zu entdecken, weil es nichts mehr besonderes ist.
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