Dragon Age: Origins im Test: Talente, Gegenstände und Reisen
Ab sofort lesen Sie hier den exklusiven Online-Test zu Dragon Age: Origins. Wer noch mehr erfahren will, greift zur PC Games 12/09.
Quelle: PC Games Hardware
Das Design der Monster (hier ein Hurloc-Krieger der Dunklen Brut) erinnert stark an die bizarren Orks aus Peter Jacksons Der Herr der Ringe-Verfilmung und passt gut zum Setting.
Talente im Spiel
Je nach gewählter Klasse stehen Ihnen unterschiedlich viele Talente zur Verfügung. 68 Zaubersprüche für Magier, 40 Talente für Schurken, 48 Talente für Krieger plus jeweils vier weitere Talente für Spezialisierungen, die Sie vornehmen können. Im Test ließen sich die ausgewählten Talente sinnvoll einsetzen. Die Herausforderung besteht darin, die richtige Reihenfolge zu finden, in der man seine Talente einsetzt. Daraus entwickeln sich dann zum Beispiel Standarderöffnungen - zum Beispiel der Knaufschlag für Zweihänder, der einen Gegner erst mal zu Boden wirft (sofern dieser nicht widersteht), um sogleich mit weiteren Hieben nachzusetzen. Da es keine ultimative Kombo zu geben scheint, ist man als Spieler dazu angehalten, mit den Talenten zu experimentieren, um effektive Manöver herauszufinden. Tooltipps zu jedem Talent oder Zauberspruch sind beschreibender Art, verraten aber keine exakten Zahlenwerte, um wie viel Prozent beispielsweise das Talent Präziser Schlag eine Verbesserung darstellt. Leider gibt auch das Handbuch darüber keine Auskunft. Lediglich in der Pen&Paper-Variante des Rollenspiels dürfte es genaue Angaben darüber geben. Das Regelwerk dafür liegt uns aber bislang nicht vor.
Reisen
Die einzelnen Regionen verlassen Sie nur über bestimmte Ein- und Ausstiegspunkte auf der Karte. Lediglich zum Gruppenlager kann man direkt reisen. Dies geht allerdings nicht, wenn sich Ihre Gruppe gerade in einem Gebäude, Dungeon oder in einer Höhle befindet. Während eines Kampfes ist die Reiseoption abgeschaltet. Während Ihre Gruppe reist, kommt es zu vielen Zufallsbegegnungen, die vom simplen Monsterkloppen bis hin zu kleinen Miniquests allerlei Abwechslung bieten. Allerdings treffen Sie dabei auch auf unfaire Kampfsituationen, in denen Sie zahlenmäßig gnadenlos unterlegen sind oder einfach zu starken Monstern gegenüberstehen.
Gegenstände im Spiel, Inventar
In Dragon Age gibt es beide Varianten. Für Quests relevante oder besonders mächtige Gegenstände von besiegten Boss-Gegnern finden sich immer an gleicher Stelle beziehungsweise beim gleichen Gegner. Darüber hinaus bestimmt bei vielen Truhen, Kisten, Vasen, Säcken und auch bei normalen Gegnern ein Zufallsgenerator darüber, welcher Art die Beute ist. Interessanterweise nimmt auch der Schwierigkeitsgrad Einfluss darauf. Je leichter er gewählt wird, umso höher ist die Chance, dass Wundverbände oder Lyriumtränke (Mana) generiert werden. Dass bessere und mächtigere Gegenstände bei höherem Schwierigkeitsgrad zu erwarten sind, hat sich im Test dagegen nicht bestätigt. Die Gegenstände werden in einem für alle Partmitglieder geltenden Gruppeninventar dargestellt und nach Gruppen wie Waffen, Rüstungen, Questgegenstände, Handwerk geordnet. Die
Gegenstände in jeder Gruppe lassen sich wahlweise nach Alphabet, Aktualität oder Typ sortieren. Durch den Kauf von Rucksäcken stocken Sie den Platz im Inventar auf. - Schade finden wir, dass man Gegenstände nicht aus dem Inventar auf das Porträt eines Gruppenmitglieds ziehen kann, um ihm das Gewünschte zu geben. Sie müssen erst per Mausklick auf die Pfeiltasten neben dem Charakternamen umständlich zur Zielperson blättern, was bei insgesamt neun zur Verfügung stehenden Figuren im Gruppenlager zur zeitraubenden Beschäftigung ausarten kann.
Rüstungsteile und Kopfbedeckungen werden am Charakter sichtbar angezeigt. Lediglich bei den Ingame-Zwischensequenzen wird dies nicht konsequent genutzt - hier sieht man die Figuren öfter nur mit ihrer Standard-Ausrüstung, nicht mit der aktuell angelegten.
In diesem Artikel
- Seite 1 Dragon Age: Origins im Test: Glaubwürdigkeit, Spielwelt, Kampfsystem und mehr
- Seite 2 Dragon Age: Origins im Test: Story, Quests und Schwierigekeitsgrade
- Seite 3 Dragon Age: Origins im Test: Die Grafik, Technik, Kopierschutz und mehr
- Seite 4 Dragon Age: Origins im Test: Die Gruppe, KI, Dialoge und Sprachausgabe
- Seite 5 Dragon Age: Origins im Test: Talente, Gegenstände und Reisen
- Seite 6 Dragon Age: Origins im Test: Mods, Oldschool-RPGs, Kampfhunde und mehr
- Seite 7 Bildergalerie
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CRPG is auch irgendwie dein lieblingswort oder? :-D wahrscheinlich weils sonst niemand kennt respektive benutzt ^^
Ich lege aber gerne Hand an, wenn der olle Tank mal wieder den falschen Gegner attackiert oder sinnlos in der Gegend rumsteht, das verbinde ich auch nicht mit Arbeit, sondern mit Spass. Du musst halt auf deine Leutchens acht geben, dass sie das Richtige tun.
Mir würde es keine Laune machen, wenn die Kämpfe nur noch wie Filme ablaufen und ich nichts weiter tun müsste, taktisch gesehen. :P
Oh, keine Sorge, die gibt's schon. ;-)
Wenn Du Redcliffe durch hast, d.h., auch den Arl geheilt, dann bekommst Du z.B. den "Eliteschild von RedCliffe", den hatte ich z.B. bis kurz vor Ende. Außerdem gibt's im weiteren Spielverlauf auch noch andere gute Questbelohnungen, mir fallen da z.B. Ringe und Amulette ein.
Erstmal danke dir Bremse, dass mit der Statistik unter "Erfolge" kannte ich nicht, hat mir aber grad ein Kollege erzählt. Ich dachte dahinter verbirgt sich das normale "Archievement"-System, nicht unbedingt u.a. die Statistik. ;-)
Das Spiel ist mir, im Augenblick, nicht zu schwer und nicht zu leicht ... ich spiele auf Normal. Der einzige Punkt, wo ich gestern kurz knabbern musste, war die Verteidigung von Redcliffe. Die fand ich unverhältnismäßig schwierig im Vergleich zu den Geplänkeln davor und danach.
Aber trotzdem: wenn ich ein RPG Spiele, möchte ich ab & zu als Belohnung für meine Taten gute Items bekommen, das war z.B. auch ein Grund, warum ich damals gerne WoW gespielt hab. Man freut sich einfach wie ein kleines Kind, wenn man Items mit + Eigenschaften bekommt und seinen Char langsam, aber sicher, aufpäppelt.
Was ich wiederum nicht verstehe bzw. gut finde, warum man gute Items im DLC 'hinterher geschmissen bekommt', wie bereits erwähnt Wardens Keep & eine wirklich gute Plattenrüstung im Levelbereich 7-8.
Nach etwas Hand anlegen im Taktik Menü gings gestern z.B., bei der Verteidigung von Redcliffe, einigermaßen gut. Aber ich spiel das Spiel nicht aus taktischen Gründen, sondern um eine 'gute' Geschichte zu erleben.
Ich laufe auch schon seit Ewigkeiten mit ein und derselben Lederrüstung rum. :-|
Diebe finden wirklich zu wenig Rüstungen ...
Ansonsten KI aus und selbst Hand anlegen, zumindest bei Bossfights.