Dragon Age: Origins im Test: Die Gruppe, KI, Dialoge und Sprachausgabe
Ab sofort lesen Sie hier den exklusiven Online-Test zu Dragon Age: Origins. Wer noch mehr erfahren will, greift zur PC Games 12/09.
Quelle: PC Games
Sobald Sie einen Bossgegner bezwingen, führt das Spiel einen spektakulären Finishing Move in Zeitlupe aus, was für wohlige Gänsehaut sorgt.
Dialoge und Sprachausgabe
Die deutsche Sprachausgabe ist sehr gut gelungen, die Sprecher vermitteln viel Emotion und kommen sehr professionell rüber. Kein Wunder, da ja auch bekannte Stimmen eingesetzt werden. Zu hören sind unter anderem die Sprecher von: Kevin James (Doug Heffernan aus King of Queens), James Gandolfini (Tony Soprano aus Die Sopranos), John Cleese (Monty Python's Flying Circus), Pamela Anderson (Baywatch) und Jennifer Morrison (Dr. Cameron aus der Serie Dr. House)
Das Dialogsystem gibt Ihnen in der Regel mehrere Antwortmöglichkeiten vor, die sich zum Teil auch durch die Charakterfertigkeiten unterscheiden. Sprich, ein Charakter mit hoher Überzeugungskunst bekommt mehr Dialogmöglichkeiten angeboten, als eine Figur, die keinerlei Punkte in solche Talente investiert. Schade - der Hauptcharakter bleibt bei den Dialogen jedoch stumm. Zwar suchen Sie sich bei der Charaktererstellung eine eigene Stimme aus, die kommt aber nur beim Kämpfen zum Einsatz.
Gruppenmitglieder
Die Interaktion mit den Gruppenmitgliedern rückt Bioware stärker in den Vordergrund, als noch in Mass Effect. Durch viele Gespräche mit den einzelnen Gruppenmitgliedern lassen sich deren Hintergrundgeschichten erfahren, die Charaktere bekommen dabei mitunter sogar zusätzliche Talente freigeschaltet. Die Figuren streiten mit Ihnen, wenn sie mit Ihren Entscheidungen nicht einverstanden sind, oder fangen an, Gefühle für Sie zu hegen, wenn sie mit Ihnen konform gehen. Als Gradmesser dafür dient eine Vertrauensanzeige. Durch das Verteilen von passenden Geschenken lässt sich das Vertrauen zusätzlich steigern. Damit man das Gefühl hat, echte Begleiter bei sich zu haben, geht Bioware sogar soweit, dass die Gruppenmitglieder teils extreme Entscheidungen treffen - sich zum Beispiel gegen die restliche Gruppe wenden und angreifen, die Gruppe verlassen, sogar Verrat an den Fein ist uns im Test untergekommen. Allerdings wirkt sich nicht jede Handlung des Spielers sofort sichtbar aus. Gruppenmitglieder äußern zwar ihren Unmut über Ihre Entscheidungen, bis es aber letztlich zum Vertrauensbruch kommt, dauert es eine ganze Weile.
Echte Romanzen zwischen den Gruppenmitgliedern konnten wir bislang nicht beobachten, jedoch gibt es Annäherungsversuche - beispielsweise entwickelt Zwerg Oghren ein gesteigertes Interesse an einer bestimmten Dame innerhalb der Party. Ihre Hauptfigur dagegen kann Romanzen eingehen, auch gleichgeschlechtliche Liebe ist dabei möglich, wenngleich das nicht für alle zur Verfügung stehenden Charaktere gilt.
KI-Leistung
Je nach ausgewählter Taktikeinstellung für Ihre Gruppe verhalten sich die Figuren entsprechend. Das klappt im Großen und Ganzen recht ordentlich, lediglich bei Bosskämpfen ist die KI nicht effektiv genug. Aufseiten der Monster beobachteten wir hin und wieder eine KI-Schwäche, die sich bequem ausnutzen ließ: Wenn man sich aus großer Entfernung aus einem Pulk Gegner ein Ziel herauspickte (nicht den Anführer), reagierte bei Fernwaffenbeschuss nur das gewählte Ziel. Der Rest blieb stehen. Manchmal reagierte sogar das beschossene Ziel nicht und ließ sich in aller Ruhe erledigen. Davon abgesehen reagieren die Gegner meist intelligent. Sie versuchen stets, die gefährlichste Bedrohung auszuschalten oder locken die Gruppe sogar zu weiter hinter liegenden Gegnergruppen. Gegnerische Fernkämpfer versuchen, günstige Positionen einzunehmen und Magier agieren geschickt aus dem Hintergrund.
In diesem Artikel
- Seite 1 Dragon Age: Origins im Test: Glaubwürdigkeit, Spielwelt, Kampfsystem und mehr
- Seite 2 Dragon Age: Origins im Test: Story, Quests und Schwierigekeitsgrade
- Seite 3 Dragon Age: Origins im Test: Die Grafik, Technik, Kopierschutz und mehr
- Seite 4 Dragon Age: Origins im Test: Die Gruppe, KI, Dialoge und Sprachausgabe
- Seite 5 Dragon Age: Origins im Test: Talente, Gegenstände und Reisen
- Seite 6 Dragon Age: Origins im Test: Mods, Oldschool-RPGs, Kampfhunde und mehr
- Seite 7 Bildergalerie
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CRPG is auch irgendwie dein lieblingswort oder? :-D wahrscheinlich weils sonst niemand kennt respektive benutzt ^^
Ich lege aber gerne Hand an, wenn der olle Tank mal wieder den falschen Gegner attackiert oder sinnlos in der Gegend rumsteht, das verbinde ich auch nicht mit Arbeit, sondern mit Spass. Du musst halt auf deine Leutchens acht geben, dass sie das Richtige tun.
Mir würde es keine Laune machen, wenn die Kämpfe nur noch wie Filme ablaufen und ich nichts weiter tun müsste, taktisch gesehen. :P
Oh, keine Sorge, die gibt's schon. ;-)
Wenn Du Redcliffe durch hast, d.h., auch den Arl geheilt, dann bekommst Du z.B. den "Eliteschild von RedCliffe", den hatte ich z.B. bis kurz vor Ende. Außerdem gibt's im weiteren Spielverlauf auch noch andere gute Questbelohnungen, mir fallen da z.B. Ringe und Amulette ein.
Erstmal danke dir Bremse, dass mit der Statistik unter "Erfolge" kannte ich nicht, hat mir aber grad ein Kollege erzählt. Ich dachte dahinter verbirgt sich das normale "Archievement"-System, nicht unbedingt u.a. die Statistik. ;-)
Das Spiel ist mir, im Augenblick, nicht zu schwer und nicht zu leicht ... ich spiele auf Normal. Der einzige Punkt, wo ich gestern kurz knabbern musste, war die Verteidigung von Redcliffe. Die fand ich unverhältnismäßig schwierig im Vergleich zu den Geplänkeln davor und danach.
Aber trotzdem: wenn ich ein RPG Spiele, möchte ich ab & zu als Belohnung für meine Taten gute Items bekommen, das war z.B. auch ein Grund, warum ich damals gerne WoW gespielt hab. Man freut sich einfach wie ein kleines Kind, wenn man Items mit + Eigenschaften bekommt und seinen Char langsam, aber sicher, aufpäppelt.
Was ich wiederum nicht verstehe bzw. gut finde, warum man gute Items im DLC 'hinterher geschmissen bekommt', wie bereits erwähnt Wardens Keep & eine wirklich gute Plattenrüstung im Levelbereich 7-8.
Nach etwas Hand anlegen im Taktik Menü gings gestern z.B., bei der Verteidigung von Redcliffe, einigermaßen gut. Aber ich spiel das Spiel nicht aus taktischen Gründen, sondern um eine 'gute' Geschichte zu erleben.
Ich laufe auch schon seit Ewigkeiten mit ein und derselben Lederrüstung rum. :-|
Diebe finden wirklich zu wenig Rüstungen ...
Ansonsten KI aus und selbst Hand anlegen, zumindest bei Bossfights.