Dragon Age: Origins im Test: Story, Quests und Schwierigekeitsgrade
Ab sofort lesen Sie hier den exklusiven Online-Test zu Dragon Age: Origins. Wer noch mehr erfahren will, greift zur PC Games 12/09.
Quelle: PC Games
Im Questgebiet der Tiefen Wege kommt es zu gruseligen und eklig inszenierten Momenten. Inwiefern die hier gezeigten glibberigen Fleischbatzen mit der Dunklen Brut zusammenhängen, verraten wir nicht – Spannung ist dort auf jeden Fall garantiert.
Story, Quests
Ein der Stärken von Dragon Age ist sicherlich die fantastische Geschichte, die uns von Anfang bis zum Ende an den Monitor gefesselt hat. Sicher greift sie viele, rollenspieltypische Aspekte auf - Mächtiges Böses, Bedrohung der Welt, die Heldengruppe als Retter - allerdings sind sie sehr gut erzählt und konfrontieren den Spieler auch mit Entscheidungen abseits des typischen Gut-Böse-Schwarz-Weiß-Filters. Es gibt Verrat, ungeahnte Storywendungen, Überraschungen und die eigenen Entscheidungen führen zu teils krassen Ergebnissen: ein Gruppengefährte, der aufgrund unserer Entscheidungen exekutiert wird, oder der sich plötzlich auf die Seite des Feindes schlägt, um ein paar Beispiele anzudeuten - verraten wollen/sollen wir ja nichts. Schön dabei ist, dass man sich auch abseits der Hauptstory frei in der Spielwelt bewegen kann, um sich Nebenquests zu widmen. Vorausgesetzt, man ist schon weit genug fortgeschritten, so dass neue Gebiete freigeschaltet sind. Dies geschieht aber schon recht früh im Spiel, zirka mit der dritten/vierten Levelstufe. Ab da hat man die freie Auswahl, wo und wie man zuerst weitermachen möchte. Lediglich kurz vor dem Finale muss man sich überlegen, ob man noch was erledigen möchte, denn nach Abschluss der Hauptgeschichte kann man die Levelgebiete des Hauptspiels nicht mehr betreten. Nebenquests gibt es reichlich, sie variieren von kleinen, in sich abgeschlossenen Geschichten bis hin zu Standardaufträgen der Marke "Erledige 5 Bären, besiege 3 Räuberbanden", die man sich von in der Welt verteilten Anschlagtafeln (ähnlich wie in The Witcher) abholen kann.
Quelle: PC Games
Screenshots aus Dragon Age: Origins (22)
Obwohl der Fokus auf kämpferischen Quests liegt, erlaubt das Dialogsystem auch jede Menge friedliche Lösungen, sofern man seine Hauptfigur entsprechend entwickelt. Wer ein hohes Überzeugungstalent besitzt, kann viele Situationen auch durch Überreden oder Einschüchtern lösen. Rätselpassagen sind nur wenige vertreten. Schleichaufgaben konnten wir im Test keine beobachten. Wer sich nur auf die Hauptgeschichte beschränkt, dürfte dennoch gut 30 bis 40 Spielstunden beschäftigt sein. Wer dagegen alle Nebenquests erfüllen und alle Kodexeinträge finden will, plant mindestens die doppelte Spielzeit ein.
Schwierigkeitsgrad
Dank der vier jederzeit einstellbaren Schwierigkeitsgrade Leicht, Normal, Schwer und Albtraum dürfte für jede Spielernatur das Passende dabei sein. Im schweren Modus beispielsweise sind Schadenseffekte durch Flächenzauber auf eigene Gruppenmitglieder nicht reduziert, Gegner verursachen mehr Schaden und besitzen höhere Resistenzen. Außerdem wirken Statuseffekte, zum Beispiel Eiszauber, deutlich kürzer bei den Gegnern. Insgesamt steigt der taktische Anspruch von Dragon Age mit jeder Schwierigkeitsstufe deutlich an.
In diesem Artikel
- Seite 1 Dragon Age: Origins im Test: Glaubwürdigkeit, Spielwelt, Kampfsystem und mehr
- Seite 2 Dragon Age: Origins im Test: Story, Quests und Schwierigekeitsgrade
- Seite 3 Dragon Age: Origins im Test: Die Grafik, Technik, Kopierschutz und mehr
- Seite 4 Dragon Age: Origins im Test: Die Gruppe, KI, Dialoge und Sprachausgabe
- Seite 5 Dragon Age: Origins im Test: Talente, Gegenstände und Reisen
- Seite 6 Dragon Age: Origins im Test: Mods, Oldschool-RPGs, Kampfhunde und mehr
- Seite 7 Bildergalerie
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Bildergalerie
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CRPG is auch irgendwie dein lieblingswort oder? :-D wahrscheinlich weils sonst niemand kennt respektive benutzt ^^
Ich lege aber gerne Hand an, wenn der olle Tank mal wieder den falschen Gegner attackiert oder sinnlos in der Gegend rumsteht, das verbinde ich auch nicht mit Arbeit, sondern mit Spass. Du musst halt auf deine Leutchens acht geben, dass sie das Richtige tun.
Mir würde es keine Laune machen, wenn die Kämpfe nur noch wie Filme ablaufen und ich nichts weiter tun müsste, taktisch gesehen. :P
Oh, keine Sorge, die gibt's schon. ;-)
Wenn Du Redcliffe durch hast, d.h., auch den Arl geheilt, dann bekommst Du z.B. den "Eliteschild von RedCliffe", den hatte ich z.B. bis kurz vor Ende. Außerdem gibt's im weiteren Spielverlauf auch noch andere gute Questbelohnungen, mir fallen da z.B. Ringe und Amulette ein.
Erstmal danke dir Bremse, dass mit der Statistik unter "Erfolge" kannte ich nicht, hat mir aber grad ein Kollege erzählt. Ich dachte dahinter verbirgt sich das normale "Archievement"-System, nicht unbedingt u.a. die Statistik. ;-)
Das Spiel ist mir, im Augenblick, nicht zu schwer und nicht zu leicht ... ich spiele auf Normal. Der einzige Punkt, wo ich gestern kurz knabbern musste, war die Verteidigung von Redcliffe. Die fand ich unverhältnismäßig schwierig im Vergleich zu den Geplänkeln davor und danach.
Aber trotzdem: wenn ich ein RPG Spiele, möchte ich ab & zu als Belohnung für meine Taten gute Items bekommen, das war z.B. auch ein Grund, warum ich damals gerne WoW gespielt hab. Man freut sich einfach wie ein kleines Kind, wenn man Items mit + Eigenschaften bekommt und seinen Char langsam, aber sicher, aufpäppelt.
Was ich wiederum nicht verstehe bzw. gut finde, warum man gute Items im DLC 'hinterher geschmissen bekommt', wie bereits erwähnt Wardens Keep & eine wirklich gute Plattenrüstung im Levelbereich 7-8.
Nach etwas Hand anlegen im Taktik Menü gings gestern z.B., bei der Verteidigung von Redcliffe, einigermaßen gut. Aber ich spiel das Spiel nicht aus taktischen Gründen, sondern um eine 'gute' Geschichte zu erleben.
Ich laufe auch schon seit Ewigkeiten mit ein und derselben Lederrüstung rum. :-|
Diebe finden wirklich zu wenig Rüstungen ...
Ansonsten KI aus und selbst Hand anlegen, zumindest bei Bossfights.