Dragon Age: Origins im Test: Die Grafik, Technik, Kopierschutz und mehr
Ab sofort lesen Sie hier den exklusiven Online-Test zu Dragon Age: Origins. Wer noch mehr erfahren will, greift zur PC Games 12/09.
Quelle: PC Games
Je nach Lichteinfall und Farbgebung im Level spiegelt die Oberfläche glasklar oder ist milchig trübe. Leicht kräuselnde Wellen simulieren Wind. Weniger gelungen sind Wasserfälle, die aus weißen, animierten Texturflächen bestehen.
Grafik - Qualität, Hardware-Anforderungen vs. Performance
Die neue Eclipse-Engine, die Bioware für Dragon Age: Origins programmierte, verwöhnt das Auge des Rollenspielers zum einen mit optischen Finessen wie Bump-Mapping, Material-Shadern und Post-Effekten, etwa Bloom oder Hitzeverzerrung. Zum anderen entwickelte man die Technik von Anfang an so, dass sie mit Mehrkernprozessoren sehr gut skaliert. Das klingt zunächst nach hohen Hardware-Anforderungen, die schließlich doch moderat sind.
Der Prozssor ist hauptverantwortlich für ein ruckelfreies Rollenspielvergnügen. Er sollte nicht nur mit mindestens 2 GHz rechnen, sondern idealerweise auch vier Kerne besitzen. Im Test stieg nämlich die Gesamtleistung um 29 Prozent, als wir den Core 2 Duo E6600 (Zweikerner) durch den Core 2 Quad Q6600 mit dem gleichen Takt von 2,4 GHz und vier Rechenwerken ersetzten. Daher empfehlen wir den Core 2 Quad Q8400 oder den Phenom II X4 940 BE - beide Prozessoren sind für ca. 150 Euro zu haben.
Trotz passabler Grafik fordert Dragon Age: Origins die Grafikkarte nicht übermäßig. Für eine Auflösung von 1.280 x 1.024 (kein FSAA, 16:1 AF) reicht schon die ca. 80 Euro günstige 9800 GT/HD 4770. Höhere Auflösungen wie 1.680 x 1.050 (16:10) sowie 4x/8x FSAA sind allerdings erst mit einer GTS 250 oder HD 4870 (512 MB) drin. Da bereits die Startdatei 1,3 GB belegt, sind in puncto Speicher 2 GB (WinXP) respektive 4 GB (Vista) Pflicht. Letztgenanntes gilt übrigens auch für Windows 7, auf dem der uns vorliegende Review-Code schon fehlerfrei lief. Lediglich die mit Vista 64 erstellten Spielstände sorgten für einen kompletten Absturz des Spiels.
64-Bit-Unterstützung, Crossfire, Skalierung
Dragon Age: Origins ist zwar auf 64-Bit-Betriebsystemen (Vista 64/Windows 7 64 Bit problemlos spielbar. Es existiert allerdings keine reine 64-Bit-Version des Spiels wie das beispielsweise bei Far Cry oder Crysis der Fall war. Crossfire-Unterstützung haben wir noch nicht getestet, weil es mit Review-Codes ständig Treiberprobleme gibt. Allerdings haben uns die Entwickler im Interview zugesagt, dass zumindest SLI unterstützt werden soll.
Das Spiel skaliert zum einen mit der Anzahl der Kerne. Zum anderen bedeutet auch eine höhere MHz-Leistung eine bessere Performance.
Wassereffekte
Je nach Lichteinfall und Farbgebung im Level erscheint die Oberfläche glasklar oder ist milchig trübe. Leicht kräuselnde Wellen simulieren Wind. Die Levelumgebung spiegelt sich leicht verzerrt im Wasser und sorgt so für ein stimmungsvolles Bild. Weniger gelungen sind Wasserfälle, die meist aus weißen, animierten Texturflächen bestehen.
Quelle: PC Games
Permanent wirkende Effekte auf Charaktere hebt Dragon Age durch leuchtende Auren hervor. Nicht unbedingt hübsch, aber dafür deutlich erkennbar.
Blutefffekte
Die reichlich vorhandenen Bluteffekte im Spiel lassen sich nicht abschalten. In den Optionen lässt sich lediglich erhöhte Gewalt an- und ausschalten, was sich darauf bezieht, ob Blutspritzer auf der Kleidung auch nach dem Kampf sichtbar bleiben. Alle Kämpfe - egal ob Sie gegen Ratten, Wölfe, Drachen oder Untote antreten - enden in einem wahren Blutbad, was auf Dauer übertrieben wirkt.
Kopierschutz
Das Spiel verwendet eine Seriennummer, überprüft bei Spielstart den Datenträger und lässt sich beliebig oft installieren. Eine Online-Aktivierung ist nicht nötig.
In diesem Artikel
- Seite 1 Dragon Age: Origins im Test: Glaubwürdigkeit, Spielwelt, Kampfsystem und mehr
- Seite 2 Dragon Age: Origins im Test: Story, Quests und Schwierigekeitsgrade
- Seite 3 Dragon Age: Origins im Test: Die Grafik, Technik, Kopierschutz und mehr
- Seite 4 Dragon Age: Origins im Test: Die Gruppe, KI, Dialoge und Sprachausgabe
- Seite 5 Dragon Age: Origins im Test: Talente, Gegenstände und Reisen
- Seite 6 Dragon Age: Origins im Test: Mods, Oldschool-RPGs, Kampfhunde und mehr
- Seite 7 Bildergalerie
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CRPG is auch irgendwie dein lieblingswort oder? :-D wahrscheinlich weils sonst niemand kennt respektive benutzt ^^
Ich lege aber gerne Hand an, wenn der olle Tank mal wieder den falschen Gegner attackiert oder sinnlos in der Gegend rumsteht, das verbinde ich auch nicht mit Arbeit, sondern mit Spass. Du musst halt auf deine Leutchens acht geben, dass sie das Richtige tun.
Mir würde es keine Laune machen, wenn die Kämpfe nur noch wie Filme ablaufen und ich nichts weiter tun müsste, taktisch gesehen. :P
Oh, keine Sorge, die gibt's schon. ;-)
Wenn Du Redcliffe durch hast, d.h., auch den Arl geheilt, dann bekommst Du z.B. den "Eliteschild von RedCliffe", den hatte ich z.B. bis kurz vor Ende. Außerdem gibt's im weiteren Spielverlauf auch noch andere gute Questbelohnungen, mir fallen da z.B. Ringe und Amulette ein.
Erstmal danke dir Bremse, dass mit der Statistik unter "Erfolge" kannte ich nicht, hat mir aber grad ein Kollege erzählt. Ich dachte dahinter verbirgt sich das normale "Archievement"-System, nicht unbedingt u.a. die Statistik. ;-)
Das Spiel ist mir, im Augenblick, nicht zu schwer und nicht zu leicht ... ich spiele auf Normal. Der einzige Punkt, wo ich gestern kurz knabbern musste, war die Verteidigung von Redcliffe. Die fand ich unverhältnismäßig schwierig im Vergleich zu den Geplänkeln davor und danach.
Aber trotzdem: wenn ich ein RPG Spiele, möchte ich ab & zu als Belohnung für meine Taten gute Items bekommen, das war z.B. auch ein Grund, warum ich damals gerne WoW gespielt hab. Man freut sich einfach wie ein kleines Kind, wenn man Items mit + Eigenschaften bekommt und seinen Char langsam, aber sicher, aufpäppelt.
Was ich wiederum nicht verstehe bzw. gut finde, warum man gute Items im DLC 'hinterher geschmissen bekommt', wie bereits erwähnt Wardens Keep & eine wirklich gute Plattenrüstung im Levelbereich 7-8.
Nach etwas Hand anlegen im Taktik Menü gings gestern z.B., bei der Verteidigung von Redcliffe, einigermaßen gut. Aber ich spiel das Spiel nicht aus taktischen Gründen, sondern um eine 'gute' Geschichte zu erleben.
Ich laufe auch schon seit Ewigkeiten mit ein und derselben Lederrüstung rum. :-|
Diebe finden wirklich zu wenig Rüstungen ...
Ansonsten KI aus und selbst Hand anlegen, zumindest bei Bossfights.