Diablo 3: Die Fakten 21 bis 30 - Battle.net 2.0, Soundtrack, Physik und mehr
Fünf Jahre Entwicklung und immer noch kein Ende in Sicht - Grund genug für uns, die wichtigsten Fakten zu Diablo 3 für Sie zusammenzufassen.
21. Das Warten auf Diablo 3 - Drei Action-Rollenspiele, mit denen Sie prima die lange Wartezeit auf Diablo 3 überbrücken können.
Titan Quest:
Erstklassige Grafik, viel motivierende Beute und ein schön umgesetztes Setting in der griechischen Mythologie machen Titan Quest nach wie vor zu einer echten Empfehlung.
Torchlight
Von den ehemaligen Diablo- und Hellgate-Entwicklern kommt dieses knallbunte und fantastisch spielbare Hack & Slay, das obendrein zu einem sehr günstigen Preis vertrieben wird.
Sacred 2
Das von Ascaron entwickelte Sacred 2 bietet technisch tolle Grafik, coole Klassen und eine riesige Spielwelt, litt zu Beginn allerdings unter einigen Bugs. Trotzdem ein gutes Spiel!
Quelle: Blizzard
In Diablo 3 stehen effektgeladene, temporeiche Kämpfe nach wie vor im Vordergrund.
22. Physikalisch korrekt: Neben Starcraft 2: Wings of Liberty wird auch Diablo 3 aufwendige Physik-Effekte bieten. Dafür kommt die Havok-Technik zum Einsatz. Ein Debüt für das kalifornische Studio, das dafür bekannt ist, technologische Standards oft erst Jahre nach ihrer Markteinführung aufzugreifen! In Diablo 3 leisten die Physik-Effekte in erster Linie einen wichtigen Beitrag zur stimmungsvollen Optik: Ein Axthieb des Helden lässt Tische und Stühle zerbersten, Bücherregale krachen in sich zusammen, Gegner werden physikalisch korrekt herumgewirbelt oder gegebenenfalls auch in ihre Bestandteile zerlegt. Auf diese Weise erkennt man gleich, welche Wucht hinter den eigenen Angriffen steckt. Zudem sorgt realistische Stoffberechnung etwa bei Vorhängen dafür, dass diese glaubhaft umherwehen, sobald eine Spielfigur an ihnen vorbeiflitzt. Blizzard nutzt die Physik auch, um die Levels glaubhafter zu gestalten: Nun können erstmals in einem Diablo-Spiel Wände einreißen, Brücken auseinanderbrechen, Balken einstürzen. In manchen Situationen lässt sich eine umstürzende Mauer oder ein herabsausender Kronleuchter sogar als Falle einsetzen.
23. Die Grafik ist seit der Ankündigung von Diablo 3 ein Streitthema unter den Fans: Einigen ist sie zu bunt und nicht düster genug, andere finden, Blizzard setze auf eine veraltete Technologie, was sich unter anderem in unscharfen Texturen niederschlagen würde. Wir finden: Zu bunt ist die Grafik keineswegs – sie mag etwas farbenfroher sein als bei Diablo 2, aber unserer Ansicht nach kommt sofort rüber, dass es sich hier um ein echtes Diablo handelt, nicht um ein austauschbares Hack & Slay. Dass die Texturen teilweise unscharf sind, ist zutreffend – auf Screenshots fällt das aber deutlich störender auf, als wenn man das Spiel in Bewegung erlebt. Wir vermuten zudem, dass Blizzard auch noch weiter an der Grafik arbeitet – viele Blizzard-Produkte sahen bei Release deutlich besser aus als in den früheren Versionen (siehe Punkt 15).
24. Aufwendig gerenderte Videosequenzen sind ein Aushängeschild für alle Spiele von Blizzard Entertainment. Auch Diablo 3 wird wieder solche kurzen Animationsfilme enthalten. Allerdings plant Blizzard derzeit nicht, auch echtzeitberechnete Videos wie in Starcraft 2: Wings of Liberty einzusetzen – dafür ist die neue 3D-Engine von Diablo 3 einfach nicht ausgelegt, außerdem ist die Produktion solcher Filme sehr kostspielig. Wie viele Minuten Rendervideos wir in Diablo 3 zu sehen bekommen, steht noch völlig in den Sternen. Sicher ist aber: Es wird sehenswert. Einen Vorgeschmack gibt’s in Form des Diablo 3-Teasers.
25. Das neue Battle.net
Mit Starcraft 2 veröffentlicht Blizzard eine neue Version seiner Online-Plattform Battle.net, die auch für Diablo 3 zum Einsatz kommt. Ihre wichtigsten Aspekte:
1) Wer mag, ist beim Spielen ständig online und mit der Community verbunden. Freigespielte Achievements sind dann jederzeit im eigenen Profil sichtbar, Spielstände lassen sich auf Wunsch auch auf Blizzard-Servern ablegen.
2) Anfänger und Profis sollen sich gleichermaßen wohl fühlen – Starcraft 2 profitiert etwa von einer neuen Automatch-Funktion zur bequemen Spielersuche. So wird man stets mit Spielern auf dem gleichen Leistungslevel zusammengeführt.
3) Das Battle.net ist auch ein soziales Netzwerk, ähnlich einem Instant Messenger wie ICQ oder Skype. Text- und Voice-Chat funktionieren beispielsweise selbst zwischen Freunden, die gerade verschiedene Blizzard-Produkte spielen.
26. Der Soundtrack wird voraussichtlich von Russell Brower komponiert, dem Audio Director bei Blizzard Entertainment. Er schrieb bereits Musik für Warcraft 3, World of Warcraft sowie für die dazugehörigen Add-ons. Ein Track aus Diablo 3 ist bereits bekannt, er untermalt den ersten Gameplay-Trailer von dem WWI 2008. Brower möchte musikalisch an die düster-bombastischen Klänge aus Diablo 2: Lord of Destruction anknüpfen, die ein wenig an die Werke Richard Wagners erinnern. Daher ist zu erwarten, dass der Soundtrack von Diablo 3 von einem Orchester eingespielt wird. Auch hat Brower versprochen, das beliebte Tristram-Thema in leicht abgewandelter Form aufleben zu lassen. Der Komponist von Diablo 1 und 2 war übrigens nicht Brower, sondern Matt Uelmen, der mittlerweile nicht mehr für Blizzard tätig ist. Uelmen schrieb zuletzt die Musikuntermalung für das Action-Rollenspiel Torchlight, die unüberhörbare Ähnlichkeiten mit den Klängen aus Diablo aufweist.
Quelle: Blizzard
Der Kampfmönch verfügt über rasend schnelle, aber auch übermäßig brutale Angriffe.
27. Der Mönch - Der Mönch soll sich wie ein Charakter aus einem Fernost-Prügelfilm spielen. Er setzt auf Schnelligkeit und Combos. Trifft er schnell hintereinander mehrere Gegner, steigt der Schaden, den er anrichtet. Kürzlich hat Blizzard auch die weibliche Variante dieser Klasse enthüllt. Wie die wohl heißt? Mönchin, Mönchesse, Möncheline?
28. Gibt‘s einen Kuh-Level? Eine Frage, die unter Diablo-Fans immer wieder auftaucht. Verständlich, wenn man die Vorgeschichte kennt: Vor Jahren kursierte ein Gerücht zu dem ersten Diablo-Spiel. Dort, so hieß es, müsse man lange genug auf eine Kuh im Dorfe Tristram klicken, um einen Kuhlevel freizuschalten. Natürlich gab es diesen Level nie. Die für Selbstironie bekannten Entwickler von Blizzard bauten in Starcraft sogar den Cheat „There is no cow level“ ein. Als Diablo 2 sich in der Entwicklung befand, stellten die Fans immer wieder die berüchtigte Frage nach dem Kuh-Level. Und siehe da, Blizzard gab den Forderungen nach und baute ihn in Diablo 2 ein! Man musste lediglich zwei Items – Wirrets Bein und einen Folianten des Stadtportals – in den Horadrim-Würfel legen, ihn aktivieren, und schon konnte man ihn über ein Portal betreten. Die Spieler freuten sich über den tollen Fan-Bonus und erlebten ein irrwitziges Massengefecht gegen Äxte schwingende Killerkühe. Kein Wunder also, dass viele Spieler die gleiche Forderung für Diablo 3 stellen. Wir sind uns sicher: Blizzard wird auch diesmal wieder witzige Details und Gags für Fans einbauen – und vielleicht sogar einen neuen Kuhlevel.
29. Der Bibliothekar ist einer von Blizzards besseren Aprilscherzen: Letztes Jahr als spielbare Klasse angekündigt, zeigte Blizzard sogar ein Gameplay-Video, in dem ein kleines Männlein die Monsterhorden mit der Macht seiner Worte und Belesenheit besiegt – eine Anspielung auf den quengeligen NPC Deckard Cain.
30. Der Stadtportal-Zauber aus Diablo 2 wird in seiner alten Form nicht mehr in Diablo 3 auftauchen. Zumindest nicht für den Spieler, denn in einem Video war zu sehen, wie sich der NPC Deckard Cain per Teleportzauber in Sicherheit brachte. Allerdings hat Blizzard bereits bestätigt, dass man grundsätzlich nichts dagegen hat, wenn die Spieler alle paar Minuten in die Stadt zurückreisen wollen, um dort Items zu verkaufen und eine Pause einzulegen. Ob nun per Spruchrolle, Schnellreisepunkt oder auf andere Weise – Spieler werden definitiv die Möglichkeit haben, ohne Umwege zur letzten Stadt zu reisen.
In diesem Artikel
- Seite 1 Diablo 3: Die Fakten 1 bis 10 - Geschichte, Sammelwut, Quests, Bossgegner und mehr
- Seite 2 Diablo 3: Die Fakten 11 bis 20 - Grafik, Talentbäume, Dungeons und mehr
- Seite 3 Diablo 3: Die Fakten 21 bis 30 - Battle.net 2.0, Soundtrack, Physik und mehr
- Seite 4 Diablo 3: Die Fakten 31 bis 40 - Tränke, Crafting-System, Modifikationen und mehr
- Seite 5 Diablo 3: Die Fakten 41 bis 50 - Release-Termin, LAN-Modus, PvP und mehr
- Seite 6 Bildergalerie
Bildergalerie
- Seite 1 Diablo 3: Die Fakten 1 bis 10 - Geschichte, Sammelwut, Quests, Bossgegner und mehr
- Seite 2 Diablo 3: Die Fakten 11 bis 20 - Grafik, Talentbäume, Dungeons und mehr
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Also ich find die Menge an Artikeln völlig in Ordnung. Ich mein... den einen interessiert dieses Thema, den anderen jenes Thema. Manche gammeln den ganzen Tag auf diversen Internetseiten rum und haben dadurch ne News evtl. schon x-mal gelesen. Is klar, dass die rumnörgeln, dass es nicht neues zu lesen gibt.
Bei Leuten wie mir, die ab und zu mal pcg besuchen, siehts da schon ganz anders aus. Find völlig ok so.
Mit welcher Art Artikel (im Hinblick auf die Aufbereitung) könnten wir dir denn eine Freude machen?
Petra
PC Games
Gruß Dorian39
Lieber Dorian,
ich kenne Deinen Spielegeschmack ja nicht, aber mir ist eine Schmiede Lieber die 1 Top Titel alle 7 Jahre produziert als 5 miese Games pro Jahr.
Wenn sich alle Publisher dran halten würden hätten wir jedes Jahr mehere Top Games und keine "Badewannen-Simulator" Spiele mehr.
Och.. keine PK's mehr? Schade.
Die zu jagen und zur Strecke zu bringen hat mir an D2 am meisten Spaß gemacht.
sonst würdest ja das abo kündigen und einfach scvhweigen ;-)