Diablo 3: Die Fakten 11 bis 20 - Grafik, Talentbäume, Dungeons und mehr
Fünf Jahre Entwicklung und immer noch kein Ende in Sicht - Grund genug für uns, die wichtigsten Fakten zu Diablo 3 für Sie zusammenzufassen.
Quelle: Blizzard
Der Froststoß der Magierin zerlegt die umherstehende Monsterschar auf einen Schlag.
11. Die Zauberin - Die Zauberin steht mit den Elementen in Kontakt und kann ihren Gegnern zum Beispiel mit arkanen Geschossen zusetzen. Wird die Situation der magisch begabten Dame zu haarig, kann sie sich per Teleportation retten oder in einem kleinen Radius die Zeit verlangsamen, um so herannahende Geschosse aufzuhalten.
12. Zufallsgenerierte Dungeons gelten als wichtiger Teil der Diablo-Spielerfahrung und sind daher vielfältig vertreten: Grotten, Kerker, unterirdische Bibliotheken, Kanalisationen, Tempel, Kellergeschosse, Höhlen und noch vieles mehr wird man erforschen – schon Diablo 2 hatte in dieser Hinsicht mit Abwechslung begeistert. Ende 2008 spielten wir bereits eine frühe Demo von Diablo 3, in der wir eine düstere, verfallene Kathedrale unsicher machten – ähnlich wie die Kirche in Diablo 1.
13. Unvorhersehbare Skripts und überraschende Ereignisse sollen den simplen Hack&Slay-Ablauf von Diablo 3 spannend gestalten. Eine Kostprobe gab es bereits in dem allerersten Gameplay-Video: Da sah man den riesigen Siegebreaker-Boss, der nach seinem Ableben zu Stein zerfiel. Aus diesen Trümmern schossen Strahlen in den Boden, wodurch sich von allen Seiten Untote aus der Erde gruben, die sofort zum Angriff übergingen. Ein anderes Beispiel erlebten wir selbst beim Anspielen: Unser Held betrat eine finstere Bibliothek und war noch keine zehn Schritte gelaufen, da sahen wir ein Stockwerk tiefer einige NPCs aufgeregt miteinander streiten – eine Vorahnung auf all die Gefahren und Gegner, die da noch auf uns warten sollten. Mit solchen kurzen Einschüben will Blizzard durchgängig Spannung erzeugen und das klicklastige Geschehen auflockern.
14. Das Inventar hat Blizzard im Laufe der Entwicklung bereits mehrfach umgestaltet. Einst ähnelte es dem Rucksack von World of Warcraft, wo jedes Item grundsätzlich einen Slot verbraucht, ganz egal, wie klobig oder schwer es ist. Das ist ein Unterschied zum Inventar von Diablo 2, wo Rüstungen beispielsweise viel mehr Platz benötigen als etwa ein Heiltrank. Auf der Gamescom 2009 jedoch zeigte Blizzard ein leicht verändertes System – größere Items wie Waffen oder Kleidungsstücke nahmen nun zwei Inventarslots ein. Mittlerweile scheint aber auch dieses Konzept überholt: Nun präsentiert sich das Inventar ähnlich wie vor zwei Jahren, allerdings in dreigeteilter Form, sodass Quest-Items anscheinend in einen eigenen Stauraum wandern. Wir vermuten aber, dass auch dieses Design noch nicht final ist. So oder so: Blizzard verspricht, dass man in Diablo 3 mehr Items mit sich herumschleppen kann als es im Vorgänger der Fall war. Zusätzlich kann der Held nun neue Rüstungsteile anlegen, etwa Hosen oder Schulterpanzer. Außerdem ist geplant, dass sich das Inventar mithilfe von Taschen erweitern lassen wird.
15. Viel wurde schon über die Grafik von Diablo 3 geschimpft. Dabei ist das Spiel längst noch nicht fertig und kann sich noch stark verändern. Praktisch alle Blizzard-Titel benötigen viele Jahre bis zu ihrer Fertigstellung. In dieser Zeit verändern sich die Spiele grafisch teils enorm. Diablo 1 beispielsweise wurde 1996 auf ersten Screenshots noch gänzlich ohne Lichteffekte gezeigt. Das Spiel wirkte dadurch taghell, was höchst irreführend war – immerhin entpuppte sich das Endprodukt als enorm finster. Oder World of Warcraft – die ersten Screenshots entsprechen bei Weitem nicht dem optischen Endergebnis. Auch Diablo 2 sah auf den ersten Bildern weit schlechter aus als das finale Produkt. Und selbst Starcraft 2: Wings of Liberty wurde grafisch seit seiner Ankündigung deutlich aufgepeppt, besitzt nun etwa coole Physik-Effekte, Wasserspiegelungen und schärfere Bodentexturen. Das wirft die Frage auf: Wie wird wohl Diablo 3 in ein bis zwei Jahren aussehen?
16. Große Aufregung um die Statuswerte: In Diablo 3 darf man die Basisattribute wie Stärke, Geschicklichkeit oder Vitalität nicht mehr selbstständig steigern! Stattdessen erhöht das Spiel diese Werte automatisch nach einem Levelaufstieg, ähnlich wie in World of Warcraft. Der Grund: In Diablo 2 war es möglich, sich seinen Charakter zu „verskillen“, wenn man die falschen Werte steigerte. Wusste man jedoch, wie man seine Klasse zu spielen hatte, haben die meisten Spieler nur noch ein und denselben Weg verfolgt. Zu risikoanfällig, zu undynamisch – so urteilt Blizzard heute über dieses veraltete System. Allerdings sei diese Design-Änderung in Diablo 3 keineswegs ein Zugeständnis an Gelegenheitsspieler, im Gegenteil – die Entwickler versprechen, dass man in Diablo 3 mehr Tiefgang und Freiheiten bei der Charakterentwicklung genießen wird als im Vorgänger.
17. Der Barbar - Als grobschlächtiger Geselle setzt der Barbar vor allem auf Stärke. Mit Hämmern oder Äxten zieht er in die Schlacht. Per Sprungattacke landet der Barbar mitten in einer Feindmenge, betäubt die Widersacher dann mit einem Erdstoß und erledigt gleich mehrere Feinde mit einer Rundumschlag-Attacke.
Quelle: Blizzard
Diesen Talentbaum hat Blizzard mittlerweile verworfen. Er zeigt allerdings, wie und wo die Runen in ein Talent eingesetzt werden: Unterhalb des Skill-Icons befindet sich ein schwarzer Slot, dort lassen sich Runen blitzschnell einsetzen und bei Bedarf auch wieder entfernen.
18. Diesmal ohne Talentbäume: Als Blizzard das Spiel in früheren Demos präsentierte, verwendete Diablo 3 noch ein klassisches Talentpunktesystem. Alle Skills unterteilten sich pro Klasse in drei verzweigte Bäume, manche der Talente waren erst auf hohen Levelstufen freischaltbar. Dieses System hat Blizzard nun verworfen, man arbeite – so Lead Designer Jay Wilson – an einem neuen Konzept. In diesem sollen alle lernbaren Fähigkeiten nun aus einem Skillpool stammen, was eine freiere, flexiblere Charakterentwicklung erlaubt. Blizzard gab aber auch gleich zu bedenken, dass man dieses System wieder verwerfen würde, sollte es sich in der Praxis als untauglich erweisen. Daher ist es auch durchaus möglich, dass Blizzard wieder zu klassischen Talentbäumen zurückkehren wird.
19. Mana – alles beim Alten? In den ersten beiden Diablo-Titeln diente Mana – wie in so vielen Rollenspielen – dem Einsatz von Zaubersprüchen und Spezialfähigkeiten. Auch Diablo 3 wurde anfangs noch mit einem Mana-System präsentiert. Mittlerweile gilt es aber praktisch als sicher, dass sich dieses Konzept für Diablo 3 ändert: Blizzard erklärte, dass man derzeit angestrengt daran arbeite, um für jede Klasse einen individuellen Mana-Ersatz zu finden. Der Barbar soll beispielsweise durch Kämpfe seinen Wutlevel aufbauen können, um erst bei genügend Wut all seine Spezialattacken einzusetzen. Ein ähnliches System kam schon in World of Warcraft zum Einsatz.
20. Diablo 3 wird blutig und brutal. So war es schon in den Vorgängern, so ist es auch hier: Gegner zerplatzen in matschige Bestandteile, verenden in teils martialischen Sterbeanimationen und auch die Levels sind hin und wieder mit grausigen Details „verziert“ – der menschliche Körper gibt da buchstäblich viel her. Dennoch ist Diablo 3 kein unmoralisches Splatterfest, weshalb auch schon die beiden Vorgänger einer USK-Freigabe ab 18 Jahren entgehen konnten. Zwar wirkt Diablo 3 noch eine gute Spur blutiger, doch das heißt nicht zwangsläufig, dass das Spiel wirklich das Siegel „Keine Jugendfreigabe“ erhalten wird. Es ist also möglich, dass Diablo 3 noch eine Alterseinstufung ab 16 Jahren erhält. Blizzard hat vor 2008 verlauten lassen: Eine Freigabe ab 18 Jahren sei nicht akzeptabel, man würde die Bluteffekte in diesem Fall ein wenig kürzen, um einen USK-16-Sticker zu erhalten. Doch auch hier gilt: Sicher ist noch gar nichts! Immerhin hat da auch der Publisher Activision Blizzard noch ein Wörtchen mitzureden.
In diesem Artikel
- Seite 1 Diablo 3: Die Fakten 1 bis 10 - Geschichte, Sammelwut, Quests, Bossgegner und mehr
- Seite 2 Diablo 3: Die Fakten 11 bis 20 - Grafik, Talentbäume, Dungeons und mehr
- Seite 3 Diablo 3: Die Fakten 21 bis 30 - Battle.net 2.0, Soundtrack, Physik und mehr
- Seite 4 Diablo 3: Die Fakten 31 bis 40 - Tränke, Crafting-System, Modifikationen und mehr
- Seite 5 Diablo 3: Die Fakten 41 bis 50 - Release-Termin, LAN-Modus, PvP und mehr
- Seite 6 Bildergalerie
Bildergalerie
- Seite 1 Diablo 3: Die Fakten 1 bis 10 - Geschichte, Sammelwut, Quests, Bossgegner und mehr
- Seite 2 Diablo 3: Die Fakten 11 bis 20 - Grafik, Talentbäume, Dungeons und mehr
- Seite 3 Diablo 3: Die Fakten 21 bis 30 - Battle.net 2.0, Soundtrack, Physik und mehr
- Seite 4 Diablo 3: Die Fakten 31 bis 40 - Tränke, Crafting-System, Modifikationen und mehr
- Seite 5 Diablo 3: Die Fakten 41 bis 50 - Release-Termin, LAN-Modus, PvP und mehr

Also ich find die Menge an Artikeln völlig in Ordnung. Ich mein... den einen interessiert dieses Thema, den anderen jenes Thema. Manche gammeln den ganzen Tag auf diversen Internetseiten rum und haben dadurch ne News evtl. schon x-mal gelesen. Is klar, dass die rumnörgeln, dass es nicht neues zu lesen gibt.
Bei Leuten wie mir, die ab und zu mal pcg besuchen, siehts da schon ganz anders aus. Find völlig ok so.
Mit welcher Art Artikel (im Hinblick auf die Aufbereitung) könnten wir dir denn eine Freude machen?
Petra
PC Games
Gruß Dorian39
Lieber Dorian,
ich kenne Deinen Spielegeschmack ja nicht, aber mir ist eine Schmiede Lieber die 1 Top Titel alle 7 Jahre produziert als 5 miese Games pro Jahr.
Wenn sich alle Publisher dran halten würden hätten wir jedes Jahr mehere Top Games und keine "Badewannen-Simulator" Spiele mehr.
Och.. keine PK's mehr? Schade.
Die zu jagen und zur Strecke zu bringen hat mir an D2 am meisten Spaß gemacht.
sonst würdest ja das abo kündigen und einfach scvhweigen ;-)