Civ 7 im Mega-Test: Der neue Teil ist so dynamisch wie noch nie
Mit Civilization 7 haben die Entwickler endlich ein Lösung dafür gefunden, dass Partien bis ins letzte Spieldrittel dynamisch bleiben und nicht schon längst der Ausgang klar ist.
Stellt euch eine Partie Civ 7 ein wenig wie ein gutes Buch vor. Oder eine gute Serienstaffel. Die ersten beiden Akte bauen zunehmend das große Finale im dritten Akt auf. Gleichzeitig erzählen sie aber auch schon spannende Kapitel, die für sich genommen interessant sind und einen Spannungsbogen haben. Das können intensive Grenzkriege sein, der Wettlauf um die Weltwunder oder der Aufbau von Diplomatie- und Handelsbeziehungen.
Konkurrenz belebt die Partie
Denn in jedem Akt konkurriere ich mit den Gegnern in den vier zentralen Aspekten Militär, Wirtschaft, Kultur und Wissenschaft um verschiedene Ziele, namens Triumphe. Da geht's zum Beispiel darum, in der Antike sieben Weltwunder zu bauen. Oder im zweiten Zeitalter, der Erkundung, Schatzflotten mit Gütern aus der neuen Welt nach Hause zu schippern.
Als Spieler habe ich freie Hand, welchen Trimpuhen ich nachjagen möchte. Zudem sind sogar verschiedene Sets möglich, die mitunter einen Fokus auf Militär oder Erkundung bieten. Wichtig sind sie auf jeden Fall, denn sie schalten Vorteile fürs nächste Zeitalter frei. Das wiederrum hängt vom Zeitalterfortschritt ab. Je mehr Triumphe zum ersten Mal erreicht werden, desto weiter schreitet die Zeit voran. Außerdem spielen auch andere Faktoren wie die Erfoschung von Zukunftstechnologien eine Rolle. Sobald der Zähler knapp vor den 100% steht, startet ein Countdown und danach endet der aktuelle Akt und eine neue Ära bricht an.
In diesem Artikel
- Seite 1 Civ 7 im Mega-Test: Neues Konzept, Völker und Zeitalter
- Seite 2 Civ 7 im Mega-Test: Triumphe, Dynamik über die volle Partie, Krisen
- Seite 3 Civ 7 im Mega-Test: Die Siegtypen, Ideologien, mehr Flexibilität
- Seite 4 Civ 7 im Mega-Test: Änderungen beiden Städten und Ressourcen
- Seite 5 Civ 7 im Mega-Test: Diplomatie, Militär und durchwachsene KI
- Seite 6 Civ 7 im Mega-Test: Audiovisuell eine Wucht, Langzeitmotivation, Mehrspieler, Fazit und Wertung
- Seite 7 Civ 7 im Mega-Test: So schneidet die PS5-Version ab
- Seite 8 Civ 7 im Mega-Test: Die Switch-Version leidet nicht nur an technischen Abstrichen
- Seite 9 Civ 7 im Mega-Test: Deshalb kann die Switch-2-Umsetzung überzeugen
- Seite 10 Bildergalerie
Quelle: PC Games
Wie schon im sechsten Teil platziert ihr in Civ 7 Gebäude und Weltwunder direkt auf die Kacheln in der Spielwelt, wodurch schöne Panoramen entstehen.
Und dann wird's richtig spannend, weil plötzlich andere Aspekte in den Vordergrund treten, die teilweise sogar nur in diesem Akt relevant sind. In der Erkundung dreht sich alles um die Entdeckung und Kolonisierung der neuen Welt. Es entbrennt sofort ein spannender Wettkampf darum, wer zuerst dort ist. Wer kann sich als erstes die einzigartigen Waren sichern? Wem gelingt es, zuerst wichtige Schlüsselstädte mit seiner Religion zu bekehren? Oder pfeift man einfach komplett auf die neue Welt und sichert sich die Dominanz in der alten Welt?
Mehr Dynamik über die volle Länge
Gleichzeitig erfährt die Spielwelt aber auch einen kleinen Reset bei jedem Zeitalterwechsel. Viele alte Gebäude sind dann nicht mehr so stark, laufende Kriege werden abgebrochen und Stadtstaaten werden durch neue neutrale Stämme ersetzt. Außerdem wird das Militär für alle Spieler auf den neusten Stand gebracht und es gibt wie erwähnt neue Forschungsbäume. Wie stark sich die Zäsur auswirkt, könnt ihr beim Starten einer Partie übrigens einstellen. Zum Beispiel, ob bestimmte Rohstoffe wie Gold und Einflusspunkte oder bestehende Einheiten in vollem Umfang ins nächste Zeitalter übernommen werden oder ob es ein maximales Limit gibt.
All das sorgt in Civ 7 für mehr Dynamik im Verlauf einer Partie. Und es sorgt dafür, dass ich gegen Ende eines Zeitalters interessante Entscheidungen treffen muss. Lohnt sich eine langwierige Belagerung einer Stadt überhaupt noch? Konzentriere ich mich jetzt noch darauf, mir kurzfristige Vorteile zu holen, um zum Beispiel noch einen Triumph zu sichern? Oder investiere ich lieber in die Zukunft mit dem Bau von zeitlosen Gebäuden, die ihre Effekte nie verlieren?
Das geht sogar so weit, dass ich immer mal wieder entweder gezielt schnellstmöglich den Zeitalterwechsel eingeläutet habe, um meinen Vorsprung stärker auszuspielen. Oder absichtlich etwas verzögert habe, um noch ein wichtiges Weltwunder reinzuquetschen oder mich besser auf die nächste Epoche vorzubereiten.
Quelle: PC Games
Die Diplomatie wurde für den siebten Teil nochmal überarbeitet und bietet mehr Möglichkeiten als zuvor.
Eine Krise ist noch kein Untergang
Und hier spielen auch die optional abschaltbaren Krisen am Ende der ersten zwei Akte mit rein. Die stellen alle Spieler nochmal vor eine Herausforderung, die je nach Krise unterschiedlich schwerwiegende Auswirkungen hat. Da es nämlich verschiedene Krisen gibt, kann ich mich nicht ideal auf alle Möglichkeiten vorbereiten. (außer ich deaktiviere beim Spiel-Setup ungeliebte Krisen einfach direkt) So hatte ich in meinen Partien ein paar Krisen, die bestenfalls ein müdes Lächeln bei mir ausgelöst haben.
Aber ich hatte beispielsweise auch eine Pest, die plötzlich mehrere große Städte in meinem Reich lahmgelegt und dort stationierte Soldaten dahingerafft hat.
Oder noch schlimmer: In einer Partie auf Gottheit-Schwierigkeit ist ein Drittel meines Reiches einfach mal eben zu anderen Spielern übergelaufen, weil die Zufriedenheit durch die Krise im Keller war. Ich hatte etwas zu stark expandiert und das dann nicht mehr unter Kontrolle bekommen. Da habe ich dann etwas fassungslos auf den Monitor gestarrt, aber es war eben auch ein sehr spannender Moment, der mir in Erinnerung geblieben ist.
- Seite 1 Civ 7 im Mega-Test: Neues Konzept, Völker und Zeitalter
- Seite 2 Civ 7 im Mega-Test: Triumphe, Dynamik über die volle Partie, Krisen
- Seite 3 Civ 7 im Mega-Test: Die Siegtypen, Ideologien, mehr Flexibilität
- Seite 4 Civ 7 im Mega-Test: Änderungen beiden Städten und Ressourcen
- Seite 5 Civ 7 im Mega-Test: Diplomatie, Militär und durchwachsene KI
- Seite 6 Civ 7 im Mega-Test: Audiovisuell eine Wucht, Langzeitmotivation, Mehrspieler, Fazit und Wertung
- Seite 7 Civ 7 im Mega-Test: So schneidet die PS5-Version ab
- Seite 8 Civ 7 im Mega-Test: Die Switch-Version leidet nicht nur an technischen Abstrichen
- Seite 9 Civ 7 im Mega-Test: Deshalb kann die Switch-2-Umsetzung überzeugen

Toll, was die Entwickler ihren Fans hier für über 100 € angeboten haben. Zahle dreistellig und werde etwas früher Beta-Tester als die anderen.
Naja, Mitleid habe ich mit Leuten die solche Preise bezahlen und den Gamingmagazinen anscheinend immer noch treudoof vertrauen nicht. Selber schuld.
Ich spiele die Reihe seit dem vierten Teil und kann man noch gut an den Aufschrei zu Civ 5 erinnern als von Quadraten auf Hexfelder gegangen wurde oder der Stack of Doom abgeschafft wurde, bei Civ 6 gab es anfangs auch viel Kritik der Spieler.
Ich gebe zu der Gegenwind war damals nicht so stark wie jetzt bei Civ 7 aber gefühlt wird das sowieso immer extremer das man sich an einzelnen Sachen gewaltig aufhängt und dann alles Mist ist.
Fairer Weise muss ich dazu sagen ich habe das neue Civ noch nicht gespielt und kann deswegen nicht eine eigene Meinung dazu abgeben, das liegt aber nicht daran das mich das alles zu sehr abschreckt eher das ich zur Zeit einfach keine Zeit für so ein Spiel habe und lieber Kingdom Come spielen will, wobei ich da erst den ersten Teil mal fertig spielen will, zu viel zu spielen und zu wenig Zeit.