Starfield - Free Lanes: Wie gut ist das Mega-Update wirklich?
Pünktlich zum Start der PS5-Version bekommt Starfield auch ein großes Update verpasst, das endlich Freiheit im Weltall verspricht. Doch wie spielt sich das?
Weltall erkunden in Starfield: So fliegt es sich mit Free Lanes
Mit dem kostenlosen "Free Lanes"-Update nimmt Bethesda eine spannende Änderung vor, die direkt auf das Feedback der Spieler zurückgeht. Die haben nämlich vor allem die Weltraum-Spielebene kritisiert. Dort konnte man bislang nur einen Reisepunkt auf der Sternenkarte auswählen, danach folgte eine kurze Ladezeit und schon war man am Ziel. Das Gefühl, die Weiten des Alls zu erkunden, wollte sich da einfach nicht einstellen.
Free Lanes will genau das ändern und fügt einen brandneuen Reisemodus ein. Damit könnt ihr nun innerhalb eines Sonnensystems frei zwischen Planeten und anderen wichtigen Orten hin und her fliegen. Das kann dann auch mal mehrere Minuten dauern, in denen gefühlt nix passiert - das Herumfliegen ist also nicht direkt spannend, fördert aber tatsächlich die Immersion. Ziele lassen sich außerdem bequem per Autopilot auswählen, euer Schiff steuert dann selbstständig dorthin.
Sobald ihr dann an einem Planeten ankommt, wird der Reisemodus beendet und es gibt eine winzige Ladezeit, die aber prima kaschiert wird: Das Bild verschwimmt einfach kurz und schon landet ihr in der normalen Spielansicht, wie man es vom alten Starfield gewohnt ist. Das haben die Entwickler erstaunlich gut hinbekommen!
Quelle: PC Games
Im Reisemodus werden euch wichtige Ziele und zufällige Ereignisse eingeblendet, ihr dürft sie frei ansteuern. Dazu nutzt ihr am besten den Autopiloten.
Auch wenn der Erkundungsmodus eher der Atmosphäre dient, lohnt es sich, ihn gelegentlich anzuwerfen, da nun auch neue Zufallsereignisse auf euch warten - das können dann zum Beispiel geschwätzige NPCs, Händler oder Überfälle sein, die man einfach "am Wegesrand" entdeckt. Erwartet aber bloß kein Spielerlebnis wie in No Man's Sky! Ihr könnt zum Beispiel nicht einfach aus dem All in die Atmosphäre eines Planeten eintauchen oder frei über die Oberfläche fliegen - das wäre mit der Engine schlichtweg nicht machbar und wäre letztendlich auch ein komplett anderes Spiel.
Quelle: PC Games
Sobald ihr euer Ziel erreicht, wechselt der Reisemodus in die vertraute, normale Spielansicht. Der Übergang wird durch eine Blende halbwegs elegant kaschiert.
Bethesda verspricht auch deshalb nicht das Blaue vom Sternenhimmel: Das Free-Lanes-Update soll kein 2.0-Erlebnis wie bei Cyberpunk 2077 sein und dürfte niemanden bekehren, der das Spiel ohnehin nicht leiden kann. Wer aber einfach mehr Freiheiten und vor allem die Atmosphäre im Weltall genießen will, wird mit dem Update seine Freude haben!
Zum Beispiel könnt ihr euch bei längeren Flügen einfach mal aus dem Pilotensessel schwingen und dann etwa euer Schiff umdekorieren, craften oder Gespräche führen, wenn ihr das wollt. Ein Zwang besteht aber nicht, denn die klassische Schnellreise von früher ist noch unverändert enthalten. Wer also keinen Bock darauf hat, ewig lange durchs All zu schippern, muss das auch nicht tun. Und da der Erkundungsmodus nur innerhalb eines Sonnensystems funktioniert, müsst ihr ohnehin eine kurze Ladezeit in Kauf nehmen, sobald ihr via Grav Jump von einem System ins nächste springen wollt.
Quelle: PC Games
Am Boden fallen wieder die Bethesda-typischen Ladezeiten an, daran ändert auch das Free-Lanes-Update nichts.
Apropos Ladezeiten: Die bleiben unverändert, sobald ihr zu Fuß unterwegs seid! Sobald ihr euer Schiff verlassen, ein Geschäft betreten, ein Stockwerk wechseln oder schnell an ein Ziel springen wollt, fällt immer ein kurzer Ladebildschirm an - genau wie bei Skyrim, Oblivion oder Fallout: New Vegas. Zum Glück sind die Ladezeiten auch auf der PS5 meistens nur wenige Sekunden lang, ihr müsst also nicht ewig Däumchen drehen, sondern dürft zügig weiterspielen.
Auch deshalb haben wir uns wenig daran gestört, zumal uns das Spiel schlichtweg viel Spaß macht. Klar sagen muss man es trotzdem: Die vielen Ladepausen sind nicht mehr auf der Höhe der Zeit und viele Spieler sind auch nicht mehr bereit, darüber hinwegzusehen. Bitte, Bethesda: Für The Elder Scrolls 6 muss eine andere Lösung her!
Freies Erkunden im Weltall ist ja gut und schön, doch das Free-Lanes-Update hat noch mehr zu bieten. Auf der nächsten Seite erfahrt ihr, was sich bei Gegnern, Ausrüstung, Basisbau und Beute getan hat, außerdem gibt's neue Begleiter, mächtige neue Crafting-Funktionen und wichtige Verbesserungen für New Game Plus.

Ja klar, war Starfield das Bethesda Spiel mit den vielleicht wenigsten Bugs zu Release. Das war aber zugegebenermaßen auch nicht wirklich schwer. ;)
Aber Cyberpunk? Was? Verbuggt?
Lies dir mal den Test hier durch. Die PC Games hat eigens ein extra fertig gepatchtes Exemplar bekommen. 😂 10/10
Das Spiel war natürlich ein einziges Bugfest zu Release, dagegen lief SF ziemlich rund.
Skyrim war ein Perfect Storm. Die Technik war gut genug und Bethesda nach Oblivion erfahren genug um das umzusetzen, was sie sich vorgenommen haben. Dann noch End Generation, wo einfach viel Userbasis da war.
Und dann hat Elder Scrolls einfach ein wahnsinnig umfangreiches und spannendes Universum zu bieten, mit der viele Leute was anfangen können.
Die Technik war leider überhaupt nicht gut, weshalb man sich heute durchaus berechtigterweise fragt, ist es so erfolgreich geworden trotz der Bugs, Glitches, Abstürze (viele Spieler haben anfangs nichtmal das Ende des Intros gesehen) oder gerade deswegen. Vielleicht war es sogar das verbuggteste Spiel überhaupt.
Der Handlungsbedarf der Community war also genau genommen bei Skyrim zu Release viel viel größer als bei Starfield.
Eines muss man SF nämlich lassen, es war vielleicht das bisher „bug-freieste“ Bethesda Spiel zu Release. ;)
Da kann ich dann mal die Graka etwas quälen (siehe 12 Pin Steckerdiskussion im PCGH Forum ... hüstel ... :D ) aber vorher noch etwas das Cyberpunkaddon nachholen. Woher die Zeit nehmen, wenn nicht stehlen.
Skyrim war ein Perfect Storm. Die Technik war gut genug und Bethesda nach Oblivion erfahren genug um das umzusetzen, was sie sich vorgenommen haben. Dann noch End Generation, wo einfach viel Userbasis da war.
Und dann hat Elder Scrolls einfach ein wahnsinnig umfangreiches und spannendes Universum zu bieten, mit der viele Leute was anfangen können.
Die Technik war leider überhaupt nicht gut, weshalb man sich heute durchaus berechtigterweise fragt, ist es so erfolgreich geworden trotz der Bugs, Glitches, Abstürze (viele Spieler haben anfangs nichtmal das Ende des Intros gesehen) oder gerade deswegen. Vielleicht war es sogar das verbuggteste Spiel überhaupt.
Der Handlungsbedarf der Community war also genau genommen bei Skyrim zu Release viel viel größer als bei Starfield.
Eines muss man SF nämlich lassen, es war vielleicht das bisher „bug-freieste“ Bethesda Spiel zu Release. ;)
Trotzdem, den Kultstatus eines Skyrim wird SF nie erreichen, vielleicht schafft das in der Form auch nie wieder irgendein Spiel.
Mich persönlich interessieren Mods eher am Rande. Ich spiele ein Spiel in aller Regel einmal und dann wars das, denn mir fällt es sehr schwer, mich hunderte Stunden an ein Spiel zu binden oder NG+ Runs zu starten. Krieg ich einfach nicht mehr hin.
Skyrim war ein Perfect Storm. Die Technik war gut genug und Bethesda nach Oblivion erfahren genug um das umzusetzen, was sie sich vorgenommen haben. Dann noch End Generation, wo einfach viel Userbasis da war.
Und dann hat Elder Scrolls einfach ein wahnsinnig umfangreiches und spannendes Universum zu bieten, mit der viele Leute was anfangen können.