Starfield im Nachtest: Lohnt sich der Terran-Armada-DLC?

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Test Felix Schütz - Redakteur Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Starfield im Nachtest: Lohnt sich der Terran-Armada-DLC?
Quelle: PC Games

Ab 7. April dürft ihr nicht nur per Free Lanes durchs Weltall düsen, Starfield bekommt auch einen neuen Story-DLC. Lohnt sich der Kauf von Terran Armada?

Terran Armada: Der neue DLC im Check

Den 7. April 2026 haben sich viele Starfield-Fans dick im Kalender angestrichen. Denn an diesem Tag erscheint nicht nur die PS5-Fassung sowie das umfangreiche Free-Lanes-Update für alle Plattformen, sondern auch ein brandneuer DLC. Der hört auf den Titel "Terran Armada" und ist viel (!) kleiner als das umfangreiche Shattered Space, kostet dafür aber auch deutlich weniger. Die Erweiterung wurde außerdem passend zum neuen Reisemodus entwickelt, der hier unverzichtbar ist.

Um Terran Armada zu starten, müsst ihr nur einer Quest folgen, die ihr schon früh automatisch erhaltet. Ein Blick auf die Aufgabe verrät: Ihr solltet idealerweise Level 50 erreicht haben, um Terran Armada durchzuspielen. Das ist mal eine Ansage! Wir haben uns mit Level 28 daran versucht, das ging zumindest anfangs noch völlig problemlos. Spätestens wenn ihr aber in größere Weltraumkämpfe verstrickt werdet, kommt ihr um ein gutes Schiff (idealerweise Klasse B oder C) nicht mehr herum. Selbst eine gut ausgestattete Mantis wird da gnadenlos zusammengeschossen!

In dem neuen DLC dreht sich alles um die geheime Militär-Fraktion der Terraner, die eine neue Ordnung erzwingen will und dazu auf eine Armee von Kampfrobotern setzt. Euer Weg führt euch auch zu einer neuen Raumstation namens Anchor Point, wo ihr ein paar frische NPCs kennenlernen und Quests starten dürft. Die Station ist stimmungsvoll, fällt aber klein aus - erwartet also keinen Umfang wie beispielsweise in Neon. Zumindest könnt ihr von hier aus aber auch eine neue Behausung kaufen, eine Luxusimmobilie inmitten eines Asteroiden. Dafür müsst ihr zwar 500.000 Credits hinblättern, was auf höheren Levelstufen aber kein großes Problem darstellen sollte.

Eine Bar in Starfield Quelle: PC Games Die Raumstation Anchor Point ist Dreh- und Angelpunkt der Terran-Armada-Questreihe. Terran Armada fügt auch eine neue Spielmechanik ein, die Incursions (Angriffe). Hier besetzen terranische Flotten bestimmte Systeme, indem sie Grav-Antriebe aus der Ferne blockieren. Diese Flotten springen mit der Zeit dann in andere Systeme, es bleibt also keine Location dauerhaft besetzt. Wenn ihr die Blockade aufheben wollt, müsst ihr einfach in das betroffene System springen und von dort aus den Reisemodus nutzen, um die feindliche Flotte oder einen Stützpunkt zu erreichen.

Ein Raumschiff in Starfield fliegt vor einer Explosion weg Quelle: PC Games Um die Störer der Terranischen Armada auszuschalten, müsst ihr ihre Schiffe oder Stützpunkte hochjagen. Dort erwarten euch dann entweder heftige Raumgefechte, für die ihr besser gut gerüstet seid (Klasse B, ernsthaft!), oder aber ihr landet auf einem Planeten oder Mond, wo ihr euch in Bodengefechte stürzt. Doch ganz egal, ob ihr ein terranisches Schiff oder eine Basis infiltriert, der Ablauf ist in der Regel gleich: Ihr müsst euch vor allem durch Unmengen an Kampfrobotern ballern, von denen es leider nur sehr wenige Varianten gibt. Es gibt zwar auch neue terranische Soldaten, doch auch die bringen kaum Abwechslung ins Kampfgeschehen. Unverständlich, warum Bethesda keine cooleren Feinde aus dem Hut zaubert! Da verschenken die Entwickler leider eine wichtige Chance.

Zwei Menschen kämpfen in Starfield gegen einen Roboter Quelle: PC Games Die neuen Robotergegner teilen kräftig aus, wiederholen sich aber schnell. Generell fallen die Einsätze gegen die Terranische Armada etwas zu ballerlastig aus. Dafür überzeugen die Locations wieder mit unzähligen Details und toller Atmosphäre. Egal, ob man sich da durch ein luxuriöses Hotelschiff oder eine riesige Minenanlage kämpft, die Schauplätze sind enorm stimmungsvoll! Leider hapert es aber an den Aufgaben, denn wenn man nicht gerade dutzendfach Roboter zu Schrott schießt, gibt's kaum spannende Ziele zu erfüllen. Da soll man etwa eine Black Box sichern oder mehrere Codes erbeuten, bevor ihr anschließend den Reaktor überladet oder eine Selbstzerstörung aktiviert. Danach nehmt ihr die Beine in die Hand und schaut zu, wie der Laden in die Luft fliegt - dadurch ist die Blockade zwar aufgehoben, doch eine spannende Geschichte hat man dabei leider nicht erlebt. Und danach wiederholt sich das Ganze noch ein paar Mal. So geht das ein paar Stunden, bevor man auch schon das Ende erlebt hat. Die Action nimmt in der kurzen Spielzeit einfach zu viel Raum ein.

Immerhin gibt es aber einen Schwung frischer Waffen und Rüstungen, die meisten davon findet ihr bei den Terranern, aber manches davon lässt sich auch bei Händlern einkaufen. (Tipp: Die neuen Lasergewehre hauen richtig rein! Und ihr könnt Unmengen davon erbeuten und verkaufen, so häuft ihr in Rekordzeit ein Vermögen an.) Außerdem dürft ihr natürlich neue Schiffe und Schiffsmodule der Terraner erbeuten, um damit euren Fuhrpark aufzupeppen.

Der Schiffsbaukasten in Starfield Quelle: PC Games Neue Schiffe und Module erweitern euren Baukasten. Im Rahmen der DLC-Geschichte trefft ihr auch einen brandneuen Begleiter namens Delta, einen moralisch flexiblen Kampfroboter, den ihr dauerhaft in eure Crew aufnehmen könnt. Aber Vorsicht: Sobald euch Delta für die Terran-Armada-Questreihe begleitet, rückt er euch nicht mehr von der Seite! Er kämpft zwar tatkräftig mit, kann aber in manchen Hauptquests, in denen ihr schleichen müsst, auch zum Problem werden, da Delta gerne mal schulterzuckend durch die Gegnerreihen latscht und Alarm auslöst. Allein deshalb solltet ihr Terran Armada nicht zu früh beginnen - auch wenn es natürlich seinen Reiz hat, einen zweiten Begleiter dabei zu haben.

Ein Roboter scannt unsere Spielfigur Quelle: PC Games Delta ist ein neuer Begleiter, den ihr im Verlauf der Terran-Armada-Questreihe kennenlernt.

Was kostet Starfield: Terran Armada?

Terran Armada ist in der Premium Edition enthalten, die ihr für 70 euro bekommt. Alternativ könnt ihr den DLC für zehn Euro separat kaufen. Auch wenn wir uns von der Geschichte mehr erwartet hatten und die Spielzeit zu wünschen übrig lässt, geht der DLC als Gesamtpaket gerade noch in Ordnung - vor allem, wenn ihr eh schon ordentlich Zeit ins Spiel gesteckt habt und nach einer neuen Herausforderung sucht.

Meinung

Wertung zu Starfield (PS5)

Wertung:

8.5 /10

Wertung zu Starfield (PC)

Wertung:

8.5 /10

Wertung zu Starfield (XSX)

Wertung:

8.5 /10
Fazit

Auch wenn nicht alles perfekt ineinandergreift: Starfield punktet mit dichter Atmosphäre, reichlich Action und tollem Design. Dank vieler Updates macht auch die PS5-Fassung eine gute Figur, ein paar Bugs und Performance-Einbrüche stören aber den Gesamteindruck.

Starfield für PS5 kostet in der Standard-Version 50 Euro. Die Premium-Edition kostet 70 Euro und umfasst neben der Erweiterung Shattered Space auch den brandneuen DLC Terran Armada sowie weitere digitale Extras. Tansparenzhinweis: Für diesen Test wurde uns die PS5-Version von Bethesda zur Verfügung gestellt.

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  1. Seite 1 Starfield im Nachtest: PS5-Version - Performance & Grafimodi
  2. Seite 2 Starfield im Nachtest: Dank Free Lanes durchs Weltall
  3. Seite 3 Starfield im Nachtest: Kostenlose Verbesserungen
  4. Seite 4 Starfield im Nachtest: Terran Armada DLC im Check
    • Kommentare (17)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Orkhammer Hobby-Spieler/in
        Zitat von Limerick
        Naja im Vergleich zu Cyberpunk 2077 kam Starfield schon ziemlich bugfrei auf den Markt. Lt Digital Foundry das bugfreieste Bethesda RPG das jemals Released wurde. Das ist doch nicht schlecht. Bugs wird man bei derart komplexen Spielen niemals vermeiden können.
        Ich rede im ersten Teil meines Kommentares von Skyrim, nicht Starfield.
        Ja klar, war Starfield das Bethesda Spiel mit den vielleicht wenigsten Bugs zu Release. Das war aber zugegebenermaßen auch nicht wirklich schwer. ;)
        Aber Cyberpunk? Was? Verbuggt?
        Lies dir mal den Test hier durch. Die PC Games hat eigens ein extra fertig gepatchtes Exemplar bekommen. 😂 10/10
        Das Spiel war natürlich ein einziges Bugfest zu Release, dagegen lief SF ziemlich rund.
      • Von Orkhammer Hobby-Spieler/in
        Zitat von Limerick
        Naja im Vergleich zu Cyberpunk 2077 kam Starfield schon ziemlich bugfrei auf den Markt. Lt Digital Foundry das bugfreieste Bethesda RPG das jemals Released wurde. Das ist doch nicht schlecht. Bugs wird man bei derart komplexen Spielen niemals vermeiden können.
        Ich rede im ersten Teil meines Kommentares von Skyrim, nicht Starfield.
        Ja klar, war Starfield das Bethesda Spiel mit den vielleicht wenigsten Bugs zu Release. Das war aber zugegebenermaßen auch nicht wirklich schwer. ;)
        Aber Cyberpunk? Was? Verbuggt?
        Lies dir mal den Test hier durch. Die PC Games hat eigens ein extra fertig gepatchtes Exemplar bekommen. 😂 10/10
        Das Spiel war natürlich ein einziges Bugfest zu Release, dagegen lief SF ziemlich rund.
      • Von Limerick Spiele-Enthusiast/in
        Zitat von Carlo Siebenhuener
        Ich wiederhole: Hat ja auch niemand behauptet. ^^
        Skyrim war ein Perfect Storm. Die Technik war gut genug und Bethesda nach Oblivion erfahren genug um das umzusetzen, was sie sich vorgenommen haben. Dann noch End Generation, wo einfach viel Userbasis da war.

        Und dann hat Elder Scrolls einfach ein wahnsinnig umfangreiches und spannendes Universum zu bieten, mit der viele Leute was anfangen können.
        Man darf auch nicht vergessen, welche immensen Vorteile die creation engine andererseits bietet. Da gibt es nämlich durchaus ein paar Aspekte, die sonst keine andere engine am Markt beherrscht und die für die berühmte Freiheit sorgt, die in der Form nur Bethesda games bieten. Da überwiegen für mich die Vorteile klar die Nachteile. Größter Nachteil sind die holzigen Animationen. Kann man bestimmt optimieren. Der größte Vorteil, die Freiheit und Vielfalt im Quest Design ist jedoch einzigartig und lässt sich bestimmt nicht so einfach in jede X beliebige andere engine übertragen. Daher hoffe ich, Bethesda halten noch lange an der Creation Engine fest und optimieren diese stets weiter. Vor allem eben die Animationen. 🙂
        Zitat von Orkhammer
        Naja, ich kann mich noch gut an den Release erinnern.
        Die Technik war leider überhaupt nicht gut, weshalb man sich heute durchaus berechtigterweise fragt, ist es so erfolgreich geworden trotz der Bugs, Glitches, Abstürze (viele Spieler haben anfangs nichtmal das Ende des Intros gesehen) oder gerade deswegen. Vielleicht war es sogar das verbuggteste Spiel überhaupt.
        Der Handlungsbedarf der Community war also genau genommen bei Skyrim zu Release viel viel größer als bei Starfield.
        Eines muss man SF nämlich lassen, es war vielleicht das bisher „bug-freieste“ Bethesda Spiel zu Release. ;)
        Naja im Vergleich zu Cyberpunk 2077 kam Starfield schon ziemlich bugfrei auf den Markt. Lt Digital Foundry das bugfreieste Bethesda RPG das jemals Released wurde. Das ist doch nicht schlecht. Bugs wird man bei derart komplexen Spielen niemals vermeiden können.
      • Von Weedotastisch Gelegenheitsspieler/in
        Also irgendwie bin auch heiß auf das Spiel, da ich bis auf Fallout 76 kein bis wenig Bethesda Spiele ausgelassen hab, fahr ich mir das auch noch mal ordentlich rein.

        Da kann ich dann mal die Graka etwas quälen (siehe 12 Pin Steckerdiskussion im PCGH Forum ... hüstel ... :D ) aber vorher noch etwas das Cyberpunkaddon nachholen. Woher die Zeit nehmen, wenn nicht stehlen.
      • Von Orkhammer Hobby-Spieler/in
        Zitat von Carlo Siebenhuener
        Ich wiederhole: Hat ja auch niemand behauptet. ^^
        Skyrim war ein Perfect Storm. Die Technik war gut genug und Bethesda nach Oblivion erfahren genug um das umzusetzen, was sie sich vorgenommen haben. Dann noch End Generation, wo einfach viel Userbasis da war.

        Und dann hat Elder Scrolls einfach ein wahnsinnig umfangreiches und spannendes Universum zu bieten, mit der viele Leute was anfangen können.
        Naja, ich kann mich noch gut an den Release erinnern.
        Die Technik war leider überhaupt nicht gut, weshalb man sich heute durchaus berechtigterweise fragt, ist es so erfolgreich geworden trotz der Bugs, Glitches, Abstürze (viele Spieler haben anfangs nichtmal das Ende des Intros gesehen) oder gerade deswegen. Vielleicht war es sogar das verbuggteste Spiel überhaupt.
        Der Handlungsbedarf der Community war also genau genommen bei Skyrim zu Release viel viel größer als bei Starfield.
        Eines muss man SF nämlich lassen, es war vielleicht das bisher „bug-freieste“ Bethesda Spiel zu Release. ;)
      • Von Carlo Siebenhuener Videoredakteur
        Zitat von Orkhammer
        Ja klar passiert da was.
        Trotzdem, den Kultstatus eines Skyrim wird SF nie erreichen, vielleicht schafft das in der Form auch nie wieder irgendein Spiel.
        Mich persönlich interessieren Mods eher am Rande. Ich spiele ein Spiel in aller Regel einmal und dann wars das, denn mir fällt es sehr schwer, mich hunderte Stunden an ein Spiel zu binden oder NG+ Runs zu starten. Krieg ich einfach nicht mehr hin.
        Ich wiederhole: Hat ja auch niemand behauptet. ^^
        Skyrim war ein Perfect Storm. Die Technik war gut genug und Bethesda nach Oblivion erfahren genug um das umzusetzen, was sie sich vorgenommen haben. Dann noch End Generation, wo einfach viel Userbasis da war.

        Und dann hat Elder Scrolls einfach ein wahnsinnig umfangreiches und spannendes Universum zu bieten, mit der viele Leute was anfangen können.
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