Starfield im PS5-Test: Viele Detailverbesserungen dank Gratis-Update

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Test Felix Schütz - Redakteur Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Starfield im PS5-Test: Viele Detailverbesserungen dank Gratis-Update
Quelle: PC Games

Das Gratis-Update Free Lanes bringt eine ganze Menge Detailverbesserungen, die auch Starfield-Kennern gefallen dürften.

Obwohl der freie Erkundungsmodus im Weltall klar im Mittelpunkt steht, hat das Free-Lanes-Update noch mehr zu bieten. Zur Erinnerung: Schon in den letzten zwei Jahren hat Bethesda viele Verbesserungen und Features hinzugefügt, etwa detailreiche Oberflächenkarten, ein Bodenfahrzeug oder vielfältige Schwierigkeitsoptionen, die das Spiel wirklich besser machen! Nun gibt's dank Free Lanes die nächsten Upgrades, die Starfield wieder ein bisschen runder und spielenswerter machen.

So erhalten legendäre Gegner nun auf Wunsch besondere, zufällige Kampfboni. Manche behindern etwa eure Sicht, andere teilen härter aus, können sich heilen oder haben massenhaft Lebenspunkte. Das erinnert an Diablo und macht die Ego-Shooter-Kämpfe einfach ein wenig interessanter. An der Action selbst ändert sich natürlich nix, die fühlt sich immer noch so gut an wie vor drei Jahren.

Auch das Erkunden der Planetenoberflächen wurde ein wenig aufgewertet. Es gibt nun ein weiteres Bodenfahrzeug (den Mondspringer), mit dem ihr noch flotter unterwegs seid. Außerdem hat Bethesda neue Locations eingebaut, die euch auf den unterschiedlichen Welten und Monden begegnen können. Passend dazu werden die ganzen Orte auf den Planeten nun etwas anders "ausgespielt", das heißt: Früher oder später werdet ihr zwar immer noch ein paar Stützpunkte oder Höhlen begegnen, die ihr vielleicht schon mal an anderer Stelle erkundet habt, allerdings soll sich das Recycling nun mehr in Grenzen halten.

Ein Feuergefecht in Starfield Quelle: PC Games Die drei Symbole beim Gegner verraten es: Dieser Elite-Soldat hat zufällige Bonuseigenschaften, die ihn deutlich gefährlicher machen. Generell sollte man hier aber keine Wunder erwarten: Auch mit dem Update sind viele Himmelskörper noch gähnend leer, daran kann und soll auch der Patch nix ändern. Ein Mond ist eben ein Mond, kein Vergnügungspark. Und ob man Spaß daran hat, lange über zerklüftete Oberflächen zu stiefeln und dabei Pflanzen, Steine und Tiere zu scannen, steht ohnehin auf einem völlig anderen Blatt. Nötig ist es glücklicherweise aber nicht, also wer keinen Bock darauf hat, lässt das Erkunden einfach bleiben und konzentriert sich auf die Quests, die Fraktionen und die Charakterentwicklung.

Ein Alien in Starfield wird von einem Laser getroffen Quelle: PC Games Zum Glück optional: Planeten erkunden, Pflanzen, Tiere und Geröll scannen, Orte entdecken - das verliert leider schnell an Reiz.

Updates für Sammler und Bastler

Der Basisbau war in Starfield schon immer ein Streitpunkt. Hier steht das Spiel schließlich in direkter Konkurrenz zu Titeln wie No Man's Sky - und da hat Starfield schlichtweg keine Chance, daran ändert auch das Update nichts. (Warum auch?)

Zumindest hat Bethesda aber ein paar neue Module eingebaut, darunter eine praktische Behausung, die fix und fertig geliefert wird, inklusive Inneneinrichtung. Ideal für alle, die es eilig haben.

Überaus praktisch ist auch die neue, geteilte Truhe, in der ihr eure Ressourcen lagern könnt und die automatisch mit all euren Außenposten verbunden ist - das macht den Basisbau so viel unkomplizierter, weil man nicht mehr alles umständlich von Hand transportieren muss! Und obendrauf gibt's nun endlich eine Datenbank, in der all eure Stützpunkte, erkundete Orte, Rohstoffe und einiges mehr protokolliert werden. Nützlich!

Auch bei den Items erwarten euch ein paar Neuzugänge. So findet ihr nun öfter mal das neue Material X-Tech, vor allem bei bestimmten Gegnern oder in Beutekisten am Ende von Dungeons. Damit könnt ihr an Werkbänken eure Waffen und Rüstungen noch stärker aufwerten und ihre legendären Modifikatoren nach Lust und Laune durchwechseln. Apropos: Legendäre Waffen und Rüstungen erhalten einen vierten Slot für eine besondere Eigenschaft, außerdem könnt ihr die Qualitätsstufe nun um zwei weitere Level erhöhen.

Eine Waffe im Inventar von Starfield Quelle: PC Games Das dröge Listeninventar bleibt unverändert, aber dafür gibt es neue Qualitätsstufen und Upgrade-Möglichkeiten für Waffen und Rüstungen. Und falls euch das noch nicht reicht, findet ihr im Handwerksmenü auch einen brandneuen Slot für die neuen Upgrade-Module. Diese Dinger sind selten und wertvoll, verpassen Waffen und Rüstungen aber riesige Vorteile. Wer hier also die Augen offen hält, kann sich lächerlich mächtige Ausrüstung zusammenbasteln, die alles in den Schatten stellt, was man bisher in Starfield erbeuten konnte.

Nebenbei lässt sich X-Tech auch an einer neuen Schiffskonsole zum Einsatz bringen, die ihr euch aber erst mal selbst herstellen müsst. Anschließend dürft ihr dort mehrere Schiffsysteme um 10 Prozent verbessern - das ist nicht aufregend, aber effektiv!

Ein weiterer, sympathischer Bonus sind die 27 neuen, sammelbaren Spielfiguren, die ihr nun bei besiegten Gegnern oder in Behältern erbeuten könnt. Die Dinger liegen in zwei Varianten vor, verpackt und unverpackt. Sie erinnern aber nicht nur an die Vault-Boy-Figuren aus Fallout, sie tun auch fast das Gleiche: Beim Aufheben verpassen sie euch einfach einen starken passiven Bonus, ähnlich wie die Magazine, die ihr natürlich immer noch finden könnt. Wer mag, kann seine Figurensammlung außerdem hübsch in einem eigenen Regal zur Schau stellen. Es ist schließlich ein Bethesda-Spiel!

Eine Spielfigur in Starfield Quelle: PC Games Die sammelbaren Spielfiguren geben euch einen dauerhaften Bonus, ähnlich wie die Vault Boys in Fallout 3. Eine weitere, wichtige Neuerung betrifft das New Game Plus. Dieses Feature war Bethesda so wichtig, dass es sogar mit der Hauptquestreihe verzahnt wurde. Allerdings schreckten viele Spieler davor zurück, da man beim Übergang ins New Game Plus bislang den Großteil seiner Ausrüstung verloren hat. Genau das ändert sich nun: Dank des Free-Lanes-Updates könnt ihr ein neues Quantenverstrickungsgerät (heißt wirklich so!) basteln, mit dem ihr den Großteil eurer Ausrüstung einfach in den nächsten Spieldurchgang mitnehmen dürft.

Passend dazu wurde auch Quantum-Essenz aufgewertet, die Ressource könnt ihr nun nämlich verwenden, um eure Sternenblut-Fähigkeiten zu verbessern. Dadurch müsst ihr nicht mehr ständig alle Tempel ablatschen, wenn ihr keine Lust dazu habt. Quantum-Essenz erhaltet ihr durch das Besiegen von Sternenblut-Kämpfern und Schiffen, auf hohen Levelstufen dürfte also kein Mangel bestehen.

Das Innere eines Raumschiffs in Starfield Quelle: PC Games Die detaillierten Umgebungen überzeugen mit ihrem durchdachten Nasa-Punk-Design. Ach ja, es gibt auch ein paar neue Crewmitglieder! Etwa den putzigen Model G Miniroboter, der auch gut eine Statistenrolle in Wall-E übernehmen könnte. Außerdem könnt ihr den Fanliebling Muria Siarkiewicz überreden, in eurer Crew anzuheuern - ihr findet die Frau mit dem staubtrockenen Humor in der GalBank auf New Atlantis.

Das Free-Lanes-Update krempelt das Spiel also nicht um, bringt aber etwas frischen Wind in Starfield! Bethesda liefert einen Schwung sinnvoller Verbesserungen und Details, die dem Spielerlebnis guttun. Allerdings haben die Entwickler für den 7. April noch mehr vorbereitet: Auf der nächsten Seite erfahrt ihr, wie sich der neue Terran Armada DLC wirklich spielt und ob sich der Kauf lohnt.

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  1. Seite 1 Starfield im Nachtest: PS5-Version - Performance & Grafimodi
  2. Seite 2 Starfield im Nachtest: Dank Free Lanes durchs Weltall
  3. Seite 3 Starfield im Nachtest: Kostenlose Verbesserungen
  4. Seite 4 Starfield im Nachtest: Terran Armada DLC im Check
    • Kommentare (17)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Orkhammer Hobby-Spieler/in
        Zitat von Limerick
        Naja im Vergleich zu Cyberpunk 2077 kam Starfield schon ziemlich bugfrei auf den Markt. Lt Digital Foundry das bugfreieste Bethesda RPG das jemals Released wurde. Das ist doch nicht schlecht. Bugs wird man bei derart komplexen Spielen niemals vermeiden können.
        Ich rede im ersten Teil meines Kommentares von Skyrim, nicht Starfield.
        Ja klar, war Starfield das Bethesda Spiel mit den vielleicht wenigsten Bugs zu Release. Das war aber zugegebenermaßen auch nicht wirklich schwer. ;)
        Aber Cyberpunk? Was? Verbuggt?
        Lies dir mal den Test hier durch. Die PC Games hat eigens ein extra fertig gepatchtes Exemplar bekommen. 😂 10/10
        Das Spiel war natürlich ein einziges Bugfest zu Release, dagegen lief SF ziemlich rund.
      • Von Orkhammer Hobby-Spieler/in
        Zitat von Limerick
        Naja im Vergleich zu Cyberpunk 2077 kam Starfield schon ziemlich bugfrei auf den Markt. Lt Digital Foundry das bugfreieste Bethesda RPG das jemals Released wurde. Das ist doch nicht schlecht. Bugs wird man bei derart komplexen Spielen niemals vermeiden können.
        Ich rede im ersten Teil meines Kommentares von Skyrim, nicht Starfield.
        Ja klar, war Starfield das Bethesda Spiel mit den vielleicht wenigsten Bugs zu Release. Das war aber zugegebenermaßen auch nicht wirklich schwer. ;)
        Aber Cyberpunk? Was? Verbuggt?
        Lies dir mal den Test hier durch. Die PC Games hat eigens ein extra fertig gepatchtes Exemplar bekommen. 😂 10/10
        Das Spiel war natürlich ein einziges Bugfest zu Release, dagegen lief SF ziemlich rund.
      • Von Limerick Spiele-Enthusiast/in
        Zitat von Carlo Siebenhuener
        Ich wiederhole: Hat ja auch niemand behauptet. ^^
        Skyrim war ein Perfect Storm. Die Technik war gut genug und Bethesda nach Oblivion erfahren genug um das umzusetzen, was sie sich vorgenommen haben. Dann noch End Generation, wo einfach viel Userbasis da war.

        Und dann hat Elder Scrolls einfach ein wahnsinnig umfangreiches und spannendes Universum zu bieten, mit der viele Leute was anfangen können.
        Man darf auch nicht vergessen, welche immensen Vorteile die creation engine andererseits bietet. Da gibt es nämlich durchaus ein paar Aspekte, die sonst keine andere engine am Markt beherrscht und die für die berühmte Freiheit sorgt, die in der Form nur Bethesda games bieten. Da überwiegen für mich die Vorteile klar die Nachteile. Größter Nachteil sind die holzigen Animationen. Kann man bestimmt optimieren. Der größte Vorteil, die Freiheit und Vielfalt im Quest Design ist jedoch einzigartig und lässt sich bestimmt nicht so einfach in jede X beliebige andere engine übertragen. Daher hoffe ich, Bethesda halten noch lange an der Creation Engine fest und optimieren diese stets weiter. Vor allem eben die Animationen. 🙂
        Zitat von Orkhammer
        Naja, ich kann mich noch gut an den Release erinnern.
        Die Technik war leider überhaupt nicht gut, weshalb man sich heute durchaus berechtigterweise fragt, ist es so erfolgreich geworden trotz der Bugs, Glitches, Abstürze (viele Spieler haben anfangs nichtmal das Ende des Intros gesehen) oder gerade deswegen. Vielleicht war es sogar das verbuggteste Spiel überhaupt.
        Der Handlungsbedarf der Community war also genau genommen bei Skyrim zu Release viel viel größer als bei Starfield.
        Eines muss man SF nämlich lassen, es war vielleicht das bisher „bug-freieste“ Bethesda Spiel zu Release. ;)
        Naja im Vergleich zu Cyberpunk 2077 kam Starfield schon ziemlich bugfrei auf den Markt. Lt Digital Foundry das bugfreieste Bethesda RPG das jemals Released wurde. Das ist doch nicht schlecht. Bugs wird man bei derart komplexen Spielen niemals vermeiden können.
      • Von Weedotastisch Gelegenheitsspieler/in
        Also irgendwie bin auch heiß auf das Spiel, da ich bis auf Fallout 76 kein bis wenig Bethesda Spiele ausgelassen hab, fahr ich mir das auch noch mal ordentlich rein.

        Da kann ich dann mal die Graka etwas quälen (siehe 12 Pin Steckerdiskussion im PCGH Forum ... hüstel ... :D ) aber vorher noch etwas das Cyberpunkaddon nachholen. Woher die Zeit nehmen, wenn nicht stehlen.
      • Von Orkhammer Hobby-Spieler/in
        Zitat von Carlo Siebenhuener
        Ich wiederhole: Hat ja auch niemand behauptet. ^^
        Skyrim war ein Perfect Storm. Die Technik war gut genug und Bethesda nach Oblivion erfahren genug um das umzusetzen, was sie sich vorgenommen haben. Dann noch End Generation, wo einfach viel Userbasis da war.

        Und dann hat Elder Scrolls einfach ein wahnsinnig umfangreiches und spannendes Universum zu bieten, mit der viele Leute was anfangen können.
        Naja, ich kann mich noch gut an den Release erinnern.
        Die Technik war leider überhaupt nicht gut, weshalb man sich heute durchaus berechtigterweise fragt, ist es so erfolgreich geworden trotz der Bugs, Glitches, Abstürze (viele Spieler haben anfangs nichtmal das Ende des Intros gesehen) oder gerade deswegen. Vielleicht war es sogar das verbuggteste Spiel überhaupt.
        Der Handlungsbedarf der Community war also genau genommen bei Skyrim zu Release viel viel größer als bei Starfield.
        Eines muss man SF nämlich lassen, es war vielleicht das bisher „bug-freieste“ Bethesda Spiel zu Release. ;)
      • Von Carlo Siebenhuener Videoredakteur
        Zitat von Orkhammer
        Ja klar passiert da was.
        Trotzdem, den Kultstatus eines Skyrim wird SF nie erreichen, vielleicht schafft das in der Form auch nie wieder irgendein Spiel.
        Mich persönlich interessieren Mods eher am Rande. Ich spiele ein Spiel in aller Regel einmal und dann wars das, denn mir fällt es sehr schwer, mich hunderte Stunden an ein Spiel zu binden oder NG+ Runs zu starten. Krieg ich einfach nicht mehr hin.
        Ich wiederhole: Hat ja auch niemand behauptet. ^^
        Skyrim war ein Perfect Storm. Die Technik war gut genug und Bethesda nach Oblivion erfahren genug um das umzusetzen, was sie sich vorgenommen haben. Dann noch End Generation, wo einfach viel Userbasis da war.

        Und dann hat Elder Scrolls einfach ein wahnsinnig umfangreiches und spannendes Universum zu bieten, mit der viele Leute was anfangen können.
      Direkt zum Diskussionsende
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