Star Trek: Voyager - Elite Force im Retro-Special: Handlung und zeitliche Einordnung in die Serie
Star Trek: Voyager - Elite Force beamte uns erstmals mitten in eine Episode. So fügt sich das Spiel in die Sci-Fi-Serie.
Er gründet ein sogenanntes Hazard Team, eine Art Starfleet-GSG-9, die sich aus besonders fitten Crewmitgliedern der Voyager zusammensetzt. Als Mitglied dieser schlagkräftigen Einsatztruppe schlüpfen wir in die Rolle von Fähnrich Alex Munroe, einer von vielen neuen Charakteren, die in der Serie bislang nicht auftraten. Dabei entscheiden wir, ob wir lieber eine männliche oder eine weibliche Version spielen wollen. Auf das Geschehen selbst hat das keinen Einfluss.
In insgesamt 30 Levels, die in acht unterschiedliche Einsätze gegliedert sind, ballern wir uns durch die Story von Elite Force. Die wirkt unterm Strich tatsächlich wie ein eher simpel gestrickter Mehrteiler aus dem Fernsehen, nur eben mit dem Hauptfokus auf Action. Gleich im ersten Level gibt es Aha-Momente, selbst wenn er sich als Holodeck-Mission zum Warmwerden entpuppt. Der als Tutorial dienende Auftakt an Bord eines Borg-Kubus' ist ein Vorgeschmack darauf, mit welch hoher Detailtreue und Trek-Fachwissen die Entwickler ans Werk gingen.
Genau wie in der Serie ignorieren mich die Borg-Drohnen, während ich mich im liebevoll gestalteten Raumschiff umsehe und die düstere Atmosphäre in mich aufsauge. Erst, als ich sie attackiere oder mich anderweitig aggressiv verhalte, nehmen sie mich als Bedrohung wahr und stapfen unnachgiebig auf mich zu, um mich in ihr Kollektiv zu assimilieren. Das Verhalten kenne ich gut aus dem Fernsehen und fühle mich gleich wie zu Hause.
Quelle: PC Games
Das Hazard Team, die extra für Elite Force erfundene Spezialeinheit. Die Kollegen wachsen uns während der Mission richtig ans Herz.
Zum Glück bin ich nicht nackt an Bord gekommen und zücke mein Phasergewehr. Wenige Sekunden später liegen die ersten Gegner regungslos auf dem Boden. Aber hoppla: Die nächste Borg-Gruppe hat mittlerweile die Körperschilde auf mein Phaserfeuer adaptiert, meine Attacken verpuffen. Also flitze ich durch die engen Gänge des Borgschiffs, um einen Verteilerknoten an der Wand zu finden. Sobald ich den nämlich zerstöre, deaktiviere ich sämtliche Maschinenwesen in einem Levelabschnitt oder schalte Kraftfelder ab, die mir davor den Weg versperrten.
Die Detailtreue und das damals immer noch frisch und angenehm intensiv wirkende First-Person-Format sorgten dafür, dass ich erstmals das Gefühl hatte, mitten in eine Episode gebeamt worden zu sein, bekannte Szenarien zu erleben und mich so in der Welt von Star Trek frei bewegen zu können. Nur stimmte das eigentlich nicht. Das Leveldesign ist sehr schlauchförmig und streng linear, in wenigen Fällen führen alternative Wege zum Ziel.
Meist landet man einfach in einer Sackgasse und muss umkehren, wenn man den direkten Pfad verlässt. Das hatten selbst Shooter-Opas wie Doom oder Wolfenstein besser hinbekommen, die dafür aber deutlich simpler inszeniert waren. Und auf gescriptete Zwischensequenzen verzichteten, die in Elite Force zuhauf vertreten sind, neben kurzen gerenderten Videos, welche die Geschichte fortführen.
Quelle: PC Games
So sieht Fanbedienung aus: In Elite Force besuchen wir die wichtigsten Schauplätze der Voyager. Zumindest mit dem DLC
Endlich selbst an Bord: Die Magie für Star-Trek-Fans
Nach dem guten Start im Holodeck setzt Elite Force in puncto Fanbedienung noch einen drauf. Ein Traum wurde wahr! Endlich durfte ich selbst an Bord der Voyager umherlaufen und durch die vertrauten Serienkulissen streifen. Das hatte mich schon immer fasziniert. Mitte der 90er-Jahre besorgte ich mir begeistert das Interactive Technical Manual für Star Trek: The Next Generation auf CD-ROM. Dort konnte man die Enterprise-D zwar erkunden, aber eben nur anhand semiinteraktiver, pixeliger Quicktime-Videos. So richtig an Bord fühlte ich mich da nicht, zudem waren die Gänge alle wie ausgestorben.
- Seite 1 Captain Janeways feuchter Shooter-Traum
- Seite 2 Handlung und zeitliche Einordnung in die Serie
- Seite 3 An Bord der Voyager, Szenario und Missionen
- Seite 4 Gegnerdesign & Bosskämpfe, schwere Entscheidungen mit Auswirkungen auf die Geschichte
- Seite 5 Gameplay und Waffen, Grafik, Sound und Synchro
- Seite 6 Multiplayer-Modus, Fazit

Elite Force sieht so viel besser aus, als die Matschepampe im Video der PCG - ohje :B bitte nochmal :P
Mag beide die einzigen ballerspiele wo ich hab, aber ist Startrek. 🥰🥰
Und der einzige Grund wiso ich Windows 11 Enterprise hab. 😂😂😂
Alles ok, wir haben uns schon gefunden, auch ohne Discord und so neumodischen Kram ... ;)
Leider gibt es wenig bis keine gute Star Trek Spiele, also für mich. Aber Elite Force war der Hammer.
Könnte ich glatt wieder mal spielen.