Großer Free-2-Play-Guide: Entwickler zur Zukunft der kostenlosen Spiele
Free-2-Play-Games erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Sie sind kostenlos und können annähernd die gleiche Qualität wie Bezahl-MMOGs bieten. Unser großer Guide zum Thema kostenlose Online-Spiele bereitet Anfänger wie Fortgeschrittene perfekt auf F2P vor.
Blickpunkt Free-2-Play: Die Zukunft der kostenlosen Spiele
Wir haben einige bekannte Spiele-Entwickler zum Thema "Free-2-Play und seine Zukunft" befragt. Die interessantesten Antworten finden Sie hier in einer Zusammenfassung.
Frage der Redaktion: Kannst du Dir vorstellen, dass das klassische Spiele-Modell in naher Zukunft immer mehr in den Hintergrund gerät und Publisher verstärkt auf Free-2-Play setzen, oder hältst du Free-2-Play für eine "Mode-Erscheinung", die sich bald wieder legen wird?
Holger Nathrath, Produzent der Siedler Online (Ubisoft): "Meine Meinung ist, dass für beide Bereiche Platz ist. Free-2-Play ist für den Nutzer interessant, da er nicht "up-front" für ein Produkt zahlen muss. Er hat die volle Kontrolle, was ihm ein Spiel wert ist, und kann auch die Menge des Geldes nach eigenem Wunsch steuern. Das zugrunde liegende Modell des Item-Sellings lässt sich aber auch mit dem klassischen Box-Geschäft kombinieren. Ich denke, wir werden in Zukunft noch viele kreative Modelle sehen."
Björn Pankratz, Project Director bei Piranha Bytes: "Vermutlich liegt die Wahrheit wie so oft irgendwo dazwischen. Da es für beide Spieltypen momentan noch genug Käufer gibt, wird wohl keines von beiden so schnell aussterben. Vielmehr ist das eine Frage der Verfügbarkeit von Spielen. Eine Konsole ist benutzerfreundlich. Ein PC macht öfter Schwierigkeiten. Wenn der Einstieg ins Internet für den Nutzer noch einfacher wird, geht vielleicht am Ende des Tages niemand mehr ins Geschäft, um seine Spiele zu kaufen, sondern erledigt dies nur noch per Knopfdruck zu Hause vor dem Rechner. Die unterschiedlichen Zahlungsmodelle werden miteinander verschmelzen und nicht mehr klar voneinander unterscheidbar sein. Das Modell des Downloadable-Content ist ein Indiz für diese Entwicklung."
Zusammentreffen der Experten
Im Oktober organisierte Gamersfirst, einer der leitenden Free-2-Play-MMOG-Publisher weltweit, eine virtuelle Pressekonferenz zum Thema "Stand der Free-2-Play-Games", bei der sich das Gespräch unter anderem um die Themen Bezahlmodelle und Zukunftsaussichten des Marktes für kostenlose Client- und Browser-Spiele drehte.
Frage: Mikrotransaktionen sind ein wesentlicher Bestandteil der Monetarisierung von Free-2-Play-Games. Ist dieses Modell wirklich lukrativ und warum?
Michael Müller, CEO Paysafe-Card: "Kunden lieben das Free-2-Play-System, weil sie ein Spiel ohne finanzielle Bindung ausprobieren können. Spieler können dazu bewegt werden, viel mehr als beim Abo-Modell zu bezahlen. Diese Entwicklung ist unglaublich und Free-2-Play ist ein sicherer Trend für die kommenden Jahre."
Frage an Gamersfirst und Gamigo: Unternehmen wie Turbine wechseln zum F2P-Prinzip und investieren Millionen in die Entwicklung. Sind diese Firmen ernstzunehmende Konkurrenten für Firmen wie Gamigo, wenn man die riesigen Budgets berücksichtigt, die ihnen zur Verfügung stehen?
Rahul Sandil, SVP für Globale Märkte und PR bei Gamersfirst: Wie viel Erfahrung haben solche Unternehmen im Management von riesigen Communitys? Denn das ist es schließlich, was Free-2-Play toll macht: die Aufmerksamkeit der Community. Millionen von Dollar bewirken auf dem F2P-Markt nichts, wenn keine direkte Verbindung zum Erlebnis der Spieler besteht.
Christian Sauer, Product Coordinator bei Gamigo: "Das Free-2-Play-System unterscheidet sich von anderen Modellen. Man muss das Spielerlebnis für den nicht zahlenden Spieler verbessern und ihm noch mehr Spaß bieten. Es ist mehr eine Frage der Erlebnisse des Nutzers als der Entwicklungskosten."
In diesem Artikel
- Seite 1 Großer Free-2-Play-Guide: Online-Spiele kostenlos, aber nicht umsonst
- Seite 2 Großer Free-2-Play-Guide: FAQ – Was Sie über F2P wissen müssen – Teil 1
- Seite 3 Großer Free-2-Play-Guide: FAQ – Was Sie über F2P wissen müssen – Teil 2
- Seite 4 Großer Free-2-Play-Guide: Welche Bezahlmöglichkeiten gibt es – Teil 1
- Seite 5 Großer Free-2-Play-Guide: Welche Bezahlmöglichkeiten gibt es – Teil 2
- Seite 6 Großer Free-2-Play-Guide: Welche Bezahlmöglichkeiten gibt es – Teil 3
- Seite 7 Großer Free-2-Play-Guide: Entwickler zur Zukunft der kostenlosen Spiele
- Seite 8 Großer Free-2-Play-Guide: Empfehlenswerte Games – Fantasy-MMORPG
- Seite 9 Großer Free-2-Play-Guide: Empfehlenswerte Games – Action und Sport
- Seite 10 Großer Free-2-Play-Guide: Empfehlenswerte Games – Strategie
- Seite 11 Bildergalerie
Bildergalerie
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Hallo allerseits,
da möchte ich doch auch mal meine Erfahrungen teilen.
Ich habe angefangen MMORPG zu spielen mit Ultima Online, das war glaube ich 1999. Seit dem habe ich einiges gespielt was so am Markt ist, Abomodell und f2p. Vergleichend kann ich sagen f2p ist massiv teurer, vor allem wenn der Ehrgeiz einen packt! Durch die Microtransaktionen fällt kaum auf, dass man ein vielfaches von normalen Abogebühren investiert hat. "Sind ja nur 10€!" Das sagt man sich dann aber mehrmals im Monat. Am Ende sind es dann schnell 100€. Das ist wohl auch der Grund dafür, daß der größte Teil der Onlinespiele als f2p erscheint und bestehende Spiele umgewandelt werden. Codemasters z.B. hat seit der Umstellung auf f2p seinen Umsatz massiv gesteigert.
Fazit: Ich spiele lieber Abospiele, da sind die Kosten kalkulierbarer.
ich würde euch allen mal League Of Legends empfehlen ... bomben spiel :D + free 2 play
http://www.leagueoflegends.com/playnow?redirect=http://www.leagueoflegends.com/
Wer aber so ein Spiel intensiv zocken will, wie z.B. ein WoW, der muss sehr viel investieren und die Beträge liegen dann oft weit über dem, was man sonst monatlich bei einem MMO zahlen würde.
Das ist eben die "Bauernfängerei" bei solchen Spielen. Es wird einem am Anfang vorgekaugelt, wie toll und kostenlos das Spiel sei, aber je weiter man kommt, desto mehr muss man investieren.
Klar, mögen jetzt manche auch sagen, dass für sie 13 Euro pro Monat bei einem MMO viel Geld sind und es ihnen den Einstieg erschwert, ABER wenn man viel vom Endgame sehen will, kommt man damit deutlich besser weg, als wenn es jetzt ein Free-2-play Spiel wäre.
Ich sehe dabei auch eine andere Gefahr. Wir alle wissen ja, dass solche Spiele auch süchtig machen können. Bei einem Spiel mit einem festen Preis kann sich niemand in Schulden stürzen. Aber wie ist das hier? Wenn sich einer da total reinsteigert, dann hat er nicht nur Suchtprobleme, sondern verpulvert auch sein ganzes Geld.
Wenn ich da in manchen Foren lese, dass es da Spieler gibt die 300€ und mehr in solche Spiele pro Monat stecken, da wird mir richtig schlecht und da wird einem richtig klar, warum in der Spielebranche versucht wird, vieles in diese Richtung zu lenken.
Dieses kostenlos ist aus meiner Sicht einfach nur "scheinheilig". Im Endeffekt kostet es den Spieler, wenn er wirklich dabei bleibt, deutlich mehr als wenn er sich das Spiel für 40 Euro gekauft hätte und/oder dazu monatliche Gebühren zahlen würde.
Stimm ich dir zu.
Und mal abgesehen vom finanziellen Aspekt her...ich habe mittlerweile einige MMOs gespielt, von denen viele F2Play waren. Bis auf WoW hat mich keines wirklich auf Dauer fesseln können.
Herr der Ringe online war am Anfang noch interessant und spannend, aber sobald man die Startgebiete hinter sich hatte, mutierte das Spiel zum Routinealltag. Rappelz war schlichtweg Müll und anspruchslos. Ich hab auch Spiele wie Perfect World (von dem nur der Charaktereditor top war), Flyff etc. gespielt. Keines hat mich wirklich angesprochen. Warhammer Online, Aion (Trial) etc. haben mich auch nicht begeistern können.
Das einzige MMORPG, abseits von WoW, war Age of Conan, was mich noch halbwegs begeistern konnte. Allerdings flachte die Begeisterung auch bald ab, sodass mir nur WoW blieb, mit dem ich vor einiger Zeit halt auch aufgehört habe, da mir der Endgamecontent zu langweilig wurde. Und ich keine Zeit mehr hatte. :ugly:
Ich werde in Zukunft die Finger von MMOs lassen und mir alle drei, vier Monate für 50 Euro ein neues Spiel zulegen. Damit bin ich wohl besser bedient.
Solche Spiele sind toll, aber nur für Gelegenheitsspieler. Wer Spiele nur ein wenig anspielen und mal kurz reinschauen will, der hat damit vielen kostenlosen Spaß.
Wer aber so ein Spiel intensiv zocken will, wie z.B. ein WoW, der muss sehr viel investieren und die Beträge liegen dann oft weit über dem, was man sonst monatlich bei einem MMO zahlen würde.
Das ist eben die "Bauernfängerei" bei solchen Spielen. Es wird einem am Anfang vorgekaugelt, wie toll und kostenlos das Spiel sei, aber je weiter man kommt, desto mehr muss man investieren.
Klar, mögen jetzt manche auch sagen, dass für sie 13 Euro pro Monat bei einem MMO viel Geld sind und es ihnen den Einstieg erschwert, ABER wenn man viel vom Endgame sehen will, kommt man damit deutlich besser weg, als wenn es jetzt ein Free-2-play Spiel wäre.
Ich sehe dabei auch eine andere Gefahr. Wir alle wissen ja, dass solche Spiele auch süchtig machen können. Bei einem Spiel mit einem festen Preis kann sich niemand in Schulden stürzen. Aber wie ist das hier? Wenn sich einer da total reinsteigert, dann hat er nicht nur Suchtprobleme, sondern verpulvert auch sein ganzes Geld.
Wenn ich da in manchen Foren lese, dass es da Spieler gibt die 300€ und mehr in solche Spiele pro Monat stecken, da wird mir richtig schlecht und da wird einem richtig klar, warum in der Spielebranche versucht wird, vieles in diese Richtung zu lenken.
Dieses kostenlos ist aus meiner Sicht einfach nur "scheinheilig". Im Endeffekt kostet es den Spieler, wenn er wirklich dabei bleibt, deutlich mehr als wenn er sich das Spiel für 40 Euro gekauft hätte und/oder dazu monatliche Gebühren zahlen würde.
World of Tanks macht schon Spaß, noch mehr Spaß würde es machen wenn das Balancing stimmen würde und man mit nem Panther nicht nur Zielscheibe für T-44 und T-54 ist.
Diese Dinger flitzen um einen rum wie Raptoren und man kommt kaum zum Schuß, von daher ist da aus meiner Sicht nicht mehr viel mit Strategie wie Anfangs, nur noch ein reines Abschlachten und das frustiert doch das eine oder andere mal.