Großer Free-2-Play-Guide: FAQ – Was Sie über F2P wissen müssen – Teil 2
Free-2-Play-Games erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Sie sind kostenlos und können annähernd die gleiche Qualität wie Bezahl-MMOGs bieten. Unser großer Guide zum Thema kostenlose Online-Spiele bereitet Anfänger wie Fortgeschrittene perfekt auf F2P vor.
8. Frage: Angenommen, die Levels sind durchdacht. Dann wird das aber die Finanzierung ebenfalls sein. Free-2-Play ist für die meisten nicht mit "kostenlos" gleichbedeutend, sondern mit Ausgaben, die zwar freiwillig sind, denen aber kein Limit gesetzt ist. Es wird befürchtet, dass man nur in den ersten Levels etwas erreichen kann, ohne Geld zu investieren. Wie bringen Spieler in Erfahrung, ob das Game auch ohne Item-Shop-Besuche Spaß macht?
Antwort: Bei den Gegenständen in den Item-Shops handelt es sich selten um Items, die dem Käufer einen entscheidenden Vorteil anderen gegenüber bringen, denn das würde zu rasant sinkenden Spielerzahlen führen. Oft finden Sie in den virtuellen Läden Gegenstände, die nur der optischen Verschönerung dienen oder Ihnen Zeit sparen.
9. Frage: Apropos Zeit sparen: Was soll ein Spieler machen, der kein Geld ausgeben möchte, aber auch nicht die Zeit hat, täglich mehrere Stunden am Tag online zu verbringen? Er ist im Vergleich zu anderen Spielern automatisch benachteiligt, oder etwa nicht?
Quelle: Blizzard
Auch bei Bezahl-MMOGs wie World of Warcraft greifen einfache Gesetze: Wer viel spielt, hat mehr davon.
Antwort: Diese Behauptung trifft zu, allerdings nicht nur auf F2P-Games. Auch bei World of Warcraft können Sie als "Casual Gamer" nicht mit denjenigen mithalten, die mehrere Stunden am Tag spielen. Insofern sollten Sie den Item-Shop nicht als Einschränkung betrachten, sondern als Möglichkeit, den Nachteil auszugleichen.
10. Frage: Die meisten Spieler nehmen an, Free-2-Play-Games werden vor allem von Jugendlichen gespielt, die keine monatlichen Gebühren zahlen und zu einer kostenlosen WoW- oder GTA-Variante greifen. Die "Kiddies" haben jedoch nicht den besten Ruf, was Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft angeht. Wie bildet man sich am besten ein Bild von der Community?
Antwort: Wir waren überrascht, als die Teilnehmer einer Umfrage zum MMORPG Runes of Magic unsere Behauptung widerlegt haben, vor allem Jugendliche würden das Online-Rollenspiel bevorzugen. Ein Großteil der Spieler ist 20 bis 29 Jahre alt; die Gruppe der 30- bis 39-Jährigen ist ebenfalls größer als die der jungen Fans. Unser Tipp daher: Werfen Sie einen Blick ins offizielle Forum des jeweiligen Spiels und achten Sie auf den Umgangston. So lässt sich schnell beurteilen, ob das eine Community ist, in der Sie sich als Spieler wohlfühlen.
11. Frage: Auch unter erwachsenen Menschen herrscht in einer anonymen Welt nicht immer der beste Umgangston. An wen kann man sich wenden, wenn man Probleme mit anderen hat? Wie gut ist bei einem kostenlosen Game das Community-Management ausgebaut?
Antwort: Auch hier gilt: Ein Blick ins offizielle Forum hilft Ihnen weiter. Achten Sie darauf, ob und wie schnell die Moderatoren und Community-Manager auf Entgleisungen reagieren. Wenn es in dieser Hinsicht wenig auszusetzen gibt, können Sie davon ausgehen, dass Sie auch im Spiel schnell einen Ansprechpartner finden.
12. Frage: Und wie sieht es mit dem technischen Support aus? Kann dieser bei einem Spiel ohne feste Einnahmen garantiert werden? Viele Spieler gehen davon aus, dass sie mit zahlreichen Bugs leben müssen.
Antwort: Die Annahme, Free-2-Play-Publisher hätten nicht genug Einnahmen, ist grundsätzlich falsch. Die Berliner Firma Frogster Interactive Pictures AG (Runes of Magic, Bounty Bay Online) verzeichnete 2009 eine Umsatzsteigerung von rund 600 Prozent. Auf dem F2P-Markt sind 300 bis 400 Prozent höhere Umsätze als noch vor drei Jahren keine Seltenheit. Heutzutage ist Free-2-Play durch die Masse an Spielern, die geringe Beträge investieren, ein profitables System und lässt den Ausbau einer IT-Abteilung und des Qualitäts-Managements durchaus zu.
13. Frage: In vielen Online-Games kommt es zu Missbrauch von Bots. Ist dieses Phänomen bei F2P-Spielen öfter zu beobachten oder wird hier wie bei Pay-2-Play-Spielen dagegen vorgegangen? (Anm. d. Red.: Ein Bot, vom engl. "robot", ist ein Programm, das weitgehend selbstständig sich wiederholende Aufgaben abarbeitet, ohne dabei auf eine Interaktion mit einem menschlichen Benutzer angewiesen zu sein.)
Quelle: PC Games
Bei Metin 2 haben es Cheater schwer. Das Free-2-Play-Spiel ist ein positives Beispiel dafür, dass auch in Kostenlos-MMOGs Fairness siegt.
Antwort: "Cheater" verderben einem Großteil der Spieler den Spaß, da sie für ungleiche Chancen auf Erfolge in der virtuellen Welt sorgen. Solche Nutzer sind jedem Entwickler ein Dorn im Auge. Beim MMOG Metin2 zum Beispiel werden Spieler, die sogenannte "Fremdprogramme" nutzen, mit einer mindestens sechsmonatigen, maximal permanenten Spielsperre bestraft. Wenden Sie sich an den Support, falls Sie Missbrauch melden möchten.
14. Frage: Bei Pay-2-Play-Games rechnet man alle paar Monate mit einem Inhaltspatch, der frischen Wind in die virtuelle Welt bringt. Wie sieht es bei kostenlosen Games aus? Bleiben solche Updates aus, wenn der Shop nicht gut besucht wird?
Antwort: Diese Gefahr besteht immer, allerdings nicht nur bei Free-2-Play-Spielen. Wenn die Abonnentenzahlen bei Games mit monatlichen Gebühren sinken, sollte man auf Dauer nicht mit neuen Addons rechnen. Christian Sauer, Product Coordinator bei Gamigo, sagte bei einer Pressekonferenz: "Qualität ist der Schlüssel, man braucht ein gutes Produkt." Den Entwicklern ist bewusst, dass sie in regelmäßigen Abständen neue Inhalte liefern und die bestehenden verbessern müssen, um konkurrenzfähig zu bleiben. Sie brauchen also nicht automatisch Langeweile zu befürchten, wenn Sie sich für ein F2P-Game entschieden haben.
15. Frage: Viele Spieler haben Angst, dass ein Game, bei dem man rund um die Uhr die Möglichkeit hat, etwas zu unternehmen, sich schnell und unbemerkt zu einer Sucht entwickeln kann. Kann man die Kontrolle über das eigene Spielverhalten leicht verlieren?
Antwort: Auf diese Frage liefert Holger Nathrath, Produzent bei Ubisoft, eine Antwort: "Beim Thema Sucht handelt es sich im Zusammenhang mit Online-Games um eine vieldiskutierte Frage, die von uns absolut ernst genommen wird. Es ist ein schwieriger Spagat, der hier zu leisten ist. Das Produkt soll dem Nutzer andauernden Spielspaß und Unterhaltung liefern, ohne ihn zu sehr an den Monitor zu fesseln."
In diesem Artikel
- Seite 1 Großer Free-2-Play-Guide: Online-Spiele kostenlos, aber nicht umsonst
- Seite 2 Großer Free-2-Play-Guide: FAQ – Was Sie über F2P wissen müssen – Teil 1
- Seite 3 Großer Free-2-Play-Guide: FAQ – Was Sie über F2P wissen müssen – Teil 2
- Seite 4 Großer Free-2-Play-Guide: Welche Bezahlmöglichkeiten gibt es – Teil 1
- Seite 5 Großer Free-2-Play-Guide: Welche Bezahlmöglichkeiten gibt es – Teil 2
- Seite 6 Großer Free-2-Play-Guide: Welche Bezahlmöglichkeiten gibt es – Teil 3
- Seite 7 Großer Free-2-Play-Guide: Entwickler zur Zukunft der kostenlosen Spiele
- Seite 8 Großer Free-2-Play-Guide: Empfehlenswerte Games – Fantasy-MMORPG
- Seite 9 Großer Free-2-Play-Guide: Empfehlenswerte Games – Action und Sport
- Seite 10 Großer Free-2-Play-Guide: Empfehlenswerte Games – Strategie
- Seite 11 Bildergalerie
Bildergalerie
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Hallo allerseits,
da möchte ich doch auch mal meine Erfahrungen teilen.
Ich habe angefangen MMORPG zu spielen mit Ultima Online, das war glaube ich 1999. Seit dem habe ich einiges gespielt was so am Markt ist, Abomodell und f2p. Vergleichend kann ich sagen f2p ist massiv teurer, vor allem wenn der Ehrgeiz einen packt! Durch die Microtransaktionen fällt kaum auf, dass man ein vielfaches von normalen Abogebühren investiert hat. "Sind ja nur 10€!" Das sagt man sich dann aber mehrmals im Monat. Am Ende sind es dann schnell 100€. Das ist wohl auch der Grund dafür, daß der größte Teil der Onlinespiele als f2p erscheint und bestehende Spiele umgewandelt werden. Codemasters z.B. hat seit der Umstellung auf f2p seinen Umsatz massiv gesteigert.
Fazit: Ich spiele lieber Abospiele, da sind die Kosten kalkulierbarer.
ich würde euch allen mal League Of Legends empfehlen ... bomben spiel :D + free 2 play
http://www.leagueoflegends.com/playnow?redirect=http://www.leagueoflegends.com/
Wer aber so ein Spiel intensiv zocken will, wie z.B. ein WoW, der muss sehr viel investieren und die Beträge liegen dann oft weit über dem, was man sonst monatlich bei einem MMO zahlen würde.
Das ist eben die "Bauernfängerei" bei solchen Spielen. Es wird einem am Anfang vorgekaugelt, wie toll und kostenlos das Spiel sei, aber je weiter man kommt, desto mehr muss man investieren.
Klar, mögen jetzt manche auch sagen, dass für sie 13 Euro pro Monat bei einem MMO viel Geld sind und es ihnen den Einstieg erschwert, ABER wenn man viel vom Endgame sehen will, kommt man damit deutlich besser weg, als wenn es jetzt ein Free-2-play Spiel wäre.
Ich sehe dabei auch eine andere Gefahr. Wir alle wissen ja, dass solche Spiele auch süchtig machen können. Bei einem Spiel mit einem festen Preis kann sich niemand in Schulden stürzen. Aber wie ist das hier? Wenn sich einer da total reinsteigert, dann hat er nicht nur Suchtprobleme, sondern verpulvert auch sein ganzes Geld.
Wenn ich da in manchen Foren lese, dass es da Spieler gibt die 300€ und mehr in solche Spiele pro Monat stecken, da wird mir richtig schlecht und da wird einem richtig klar, warum in der Spielebranche versucht wird, vieles in diese Richtung zu lenken.
Dieses kostenlos ist aus meiner Sicht einfach nur "scheinheilig". Im Endeffekt kostet es den Spieler, wenn er wirklich dabei bleibt, deutlich mehr als wenn er sich das Spiel für 40 Euro gekauft hätte und/oder dazu monatliche Gebühren zahlen würde.
Stimm ich dir zu.
Und mal abgesehen vom finanziellen Aspekt her...ich habe mittlerweile einige MMOs gespielt, von denen viele F2Play waren. Bis auf WoW hat mich keines wirklich auf Dauer fesseln können.
Herr der Ringe online war am Anfang noch interessant und spannend, aber sobald man die Startgebiete hinter sich hatte, mutierte das Spiel zum Routinealltag. Rappelz war schlichtweg Müll und anspruchslos. Ich hab auch Spiele wie Perfect World (von dem nur der Charaktereditor top war), Flyff etc. gespielt. Keines hat mich wirklich angesprochen. Warhammer Online, Aion (Trial) etc. haben mich auch nicht begeistern können.
Das einzige MMORPG, abseits von WoW, war Age of Conan, was mich noch halbwegs begeistern konnte. Allerdings flachte die Begeisterung auch bald ab, sodass mir nur WoW blieb, mit dem ich vor einiger Zeit halt auch aufgehört habe, da mir der Endgamecontent zu langweilig wurde. Und ich keine Zeit mehr hatte. :ugly:
Ich werde in Zukunft die Finger von MMOs lassen und mir alle drei, vier Monate für 50 Euro ein neues Spiel zulegen. Damit bin ich wohl besser bedient.
Solche Spiele sind toll, aber nur für Gelegenheitsspieler. Wer Spiele nur ein wenig anspielen und mal kurz reinschauen will, der hat damit vielen kostenlosen Spaß.
Wer aber so ein Spiel intensiv zocken will, wie z.B. ein WoW, der muss sehr viel investieren und die Beträge liegen dann oft weit über dem, was man sonst monatlich bei einem MMO zahlen würde.
Das ist eben die "Bauernfängerei" bei solchen Spielen. Es wird einem am Anfang vorgekaugelt, wie toll und kostenlos das Spiel sei, aber je weiter man kommt, desto mehr muss man investieren.
Klar, mögen jetzt manche auch sagen, dass für sie 13 Euro pro Monat bei einem MMO viel Geld sind und es ihnen den Einstieg erschwert, ABER wenn man viel vom Endgame sehen will, kommt man damit deutlich besser weg, als wenn es jetzt ein Free-2-play Spiel wäre.
Ich sehe dabei auch eine andere Gefahr. Wir alle wissen ja, dass solche Spiele auch süchtig machen können. Bei einem Spiel mit einem festen Preis kann sich niemand in Schulden stürzen. Aber wie ist das hier? Wenn sich einer da total reinsteigert, dann hat er nicht nur Suchtprobleme, sondern verpulvert auch sein ganzes Geld.
Wenn ich da in manchen Foren lese, dass es da Spieler gibt die 300€ und mehr in solche Spiele pro Monat stecken, da wird mir richtig schlecht und da wird einem richtig klar, warum in der Spielebranche versucht wird, vieles in diese Richtung zu lenken.
Dieses kostenlos ist aus meiner Sicht einfach nur "scheinheilig". Im Endeffekt kostet es den Spieler, wenn er wirklich dabei bleibt, deutlich mehr als wenn er sich das Spiel für 40 Euro gekauft hätte und/oder dazu monatliche Gebühren zahlen würde.
World of Tanks macht schon Spaß, noch mehr Spaß würde es machen wenn das Balancing stimmen würde und man mit nem Panther nicht nur Zielscheibe für T-44 und T-54 ist.
Diese Dinger flitzen um einen rum wie Raptoren und man kommt kaum zum Schuß, von daher ist da aus meiner Sicht nicht mehr viel mit Strategie wie Anfangs, nur noch ein reines Abschlachten und das frustiert doch das eine oder andere mal.