Großer Free-2-Play-Guide: Welche Bezahlmöglichkeiten gibt es – Teil 1
Free-2-Play-Games erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Sie sind kostenlos und können annähernd die gleiche Qualität wie Bezahl-MMOGs bieten. Unser großer Guide zum Thema kostenlose Online-Spiele bereitet Anfänger wie Fortgeschrittene perfekt auf F2P vor.
So behalten Sie den Überblick und verlieren nicht die Kontrolle über Ihr Geld
Ein Gefühl kennen die meisten von uns: die Angst, zu viel Geld auszugeben – im schlimmsten Fall für Sachen, die wir eigentlich gar nicht brauchen. Dieses Gefühl begleitet uns im Alltag, wenn wir zum Supermarkt fahren, um nur Milch und Eier zu holen, und bereits auf dem Weg dorthin wissen, dass wir bei der DVD-Abteilung stehen bleiben werden. Oder vor dem Süßigkeitenregal. Oder an beiden Stellen Halt machen und den Laden mit vollen Taschen verlassen. Das Problem: Heutzutage ist das Angebot viel zu groß, wir können alles kaufen und müssen dafür nicht einmal das Haus verlassen, um einen riesigen Laden aufzusuchen, in dem es alles gibt. Das Internet macht's möglich. Die meisten unüberlegten Käufe sind nur einen Klick entfernt – und manchmal handelt es sich dabei nicht nur um reale Gegenstände, sondern auch um virtuelle Güter.
Geldausgeben ist heutzutage leicht
Sowohl die "Hardcore-Zocker" als auch die Casual Gamer kennen das Problem: Bei einem Free-2-Play-MMORPG ist man immer versucht, ein bestimmtes Item zu kaufen, das einen im Spiel weiterbringt oder die virtuellen Abenteuer einfach bequemer macht. Dann klickt man auf "Konto aufladen" und stellt fest, dass dies ganz unkompliziert per Kreditkarte oder über den Paypal-Account geht. Im Handumdrehen hat man fünf oder zehn Euro ausgegeben, ohne den Geldbeutel aus der Tasche zu holen. An sich ist das nicht schlimm – gefährlich wird es erst, wenn sich dieser Vorgang des Öfteren wiederholt, weil man nur ein paar Klicks braucht. Dazu kommt die Vielfalt an Möglichkeiten, das Spielkonto aufzuladen. Diese reichen von der traditionellen Überweisung über Kauf per SMS bis hin zum neuartigen Modell Sponsorpay. An dieser Stelle stellen wir Ihnen die verschiedenen Bezahlmethoden vor und erklären, worauf Sie achten müssen, um nicht in die Kostenfalle zu tappen.
Die Qual der Wahl
Je populärer die Methode Free-2-Play wird, umso umfangreicher wird auch die Auswahl an Bezahlmethoden für diese Sparte. Den Grund dafür nannte uns Patrick Streppel, der Vertriebsleiter von Gamigo, bei einer Pressekonferenz zum Thema "Stand des Free-2-Play-Modells heute". Laut Herrn Streppel reicht es nicht, nur den Content eines Spiels an den jeweiligen Markt anzupassen – etwa, indem man die Hintergrundgeschichte eines sogenannten "Asia-Grinders" ausbaut, um es den Europäern schmackhaft zu machen. Bei den angebotenen Zahlungsmethoden müssen sich die Publisher ebenfalls an ihrer Klientel orientieren: In einem Land, in dem nur etwa 20 Prozent der Bevölkerung eine Kreditkarte haben, wird man nicht den gewünschten Umsatz erzielen, wenn der Kauf über Visa oder Mastercard die einzige Möglichkeit ist, an virtuelle Güter zu gelangen.
In diesem Artikel
- Seite 1 Großer Free-2-Play-Guide: Online-Spiele kostenlos, aber nicht umsonst
- Seite 2 Großer Free-2-Play-Guide: FAQ – Was Sie über F2P wissen müssen – Teil 1
- Seite 3 Großer Free-2-Play-Guide: FAQ – Was Sie über F2P wissen müssen – Teil 2
- Seite 4 Großer Free-2-Play-Guide: Welche Bezahlmöglichkeiten gibt es – Teil 1
- Seite 5 Großer Free-2-Play-Guide: Welche Bezahlmöglichkeiten gibt es – Teil 2
- Seite 6 Großer Free-2-Play-Guide: Welche Bezahlmöglichkeiten gibt es – Teil 3
- Seite 7 Großer Free-2-Play-Guide: Entwickler zur Zukunft der kostenlosen Spiele
- Seite 8 Großer Free-2-Play-Guide: Empfehlenswerte Games – Fantasy-MMORPG
- Seite 9 Großer Free-2-Play-Guide: Empfehlenswerte Games – Action und Sport
- Seite 10 Großer Free-2-Play-Guide: Empfehlenswerte Games – Strategie
- Seite 11 Bildergalerie
Bildergalerie
- Seite 1 Großer Free-2-Play-Guide: Online-Spiele kostenlos, aber nicht umsonst
- Seite 2 Großer Free-2-Play-Guide: FAQ – Was Sie über F2P wissen müssen – Teil 1
- Seite 3 Großer Free-2-Play-Guide: FAQ – Was Sie über F2P wissen müssen – Teil 2
- Seite 4 Großer Free-2-Play-Guide: Welche Bezahlmöglichkeiten gibt es – Teil 1
- Seite 5 Großer Free-2-Play-Guide: Welche Bezahlmöglichkeiten gibt es – Teil 2
- Seite 6 Großer Free-2-Play-Guide: Welche Bezahlmöglichkeiten gibt es – Teil 3
- Seite 7 Großer Free-2-Play-Guide: Entwickler zur Zukunft der kostenlosen Spiele
- Seite 8 Großer Free-2-Play-Guide: Empfehlenswerte Games – Fantasy-MMORPG
- Seite 9 Großer Free-2-Play-Guide: Empfehlenswerte Games – Action und Sport
- Seite 10 Großer Free-2-Play-Guide: Empfehlenswerte Games – Strategie
Hallo allerseits,
da möchte ich doch auch mal meine Erfahrungen teilen.
Ich habe angefangen MMORPG zu spielen mit Ultima Online, das war glaube ich 1999. Seit dem habe ich einiges gespielt was so am Markt ist, Abomodell und f2p. Vergleichend kann ich sagen f2p ist massiv teurer, vor allem wenn der Ehrgeiz einen packt! Durch die Microtransaktionen fällt kaum auf, dass man ein vielfaches von normalen Abogebühren investiert hat. "Sind ja nur 10€!" Das sagt man sich dann aber mehrmals im Monat. Am Ende sind es dann schnell 100€. Das ist wohl auch der Grund dafür, daß der größte Teil der Onlinespiele als f2p erscheint und bestehende Spiele umgewandelt werden. Codemasters z.B. hat seit der Umstellung auf f2p seinen Umsatz massiv gesteigert.
Fazit: Ich spiele lieber Abospiele, da sind die Kosten kalkulierbarer.
ich würde euch allen mal League Of Legends empfehlen ... bomben spiel :D + free 2 play
http://www.leagueoflegends.com/playnow?redirect=http://www.leagueoflegends.com/
Wer aber so ein Spiel intensiv zocken will, wie z.B. ein WoW, der muss sehr viel investieren und die Beträge liegen dann oft weit über dem, was man sonst monatlich bei einem MMO zahlen würde.
Das ist eben die "Bauernfängerei" bei solchen Spielen. Es wird einem am Anfang vorgekaugelt, wie toll und kostenlos das Spiel sei, aber je weiter man kommt, desto mehr muss man investieren.
Klar, mögen jetzt manche auch sagen, dass für sie 13 Euro pro Monat bei einem MMO viel Geld sind und es ihnen den Einstieg erschwert, ABER wenn man viel vom Endgame sehen will, kommt man damit deutlich besser weg, als wenn es jetzt ein Free-2-play Spiel wäre.
Ich sehe dabei auch eine andere Gefahr. Wir alle wissen ja, dass solche Spiele auch süchtig machen können. Bei einem Spiel mit einem festen Preis kann sich niemand in Schulden stürzen. Aber wie ist das hier? Wenn sich einer da total reinsteigert, dann hat er nicht nur Suchtprobleme, sondern verpulvert auch sein ganzes Geld.
Wenn ich da in manchen Foren lese, dass es da Spieler gibt die 300€ und mehr in solche Spiele pro Monat stecken, da wird mir richtig schlecht und da wird einem richtig klar, warum in der Spielebranche versucht wird, vieles in diese Richtung zu lenken.
Dieses kostenlos ist aus meiner Sicht einfach nur "scheinheilig". Im Endeffekt kostet es den Spieler, wenn er wirklich dabei bleibt, deutlich mehr als wenn er sich das Spiel für 40 Euro gekauft hätte und/oder dazu monatliche Gebühren zahlen würde.
Stimm ich dir zu.
Und mal abgesehen vom finanziellen Aspekt her...ich habe mittlerweile einige MMOs gespielt, von denen viele F2Play waren. Bis auf WoW hat mich keines wirklich auf Dauer fesseln können.
Herr der Ringe online war am Anfang noch interessant und spannend, aber sobald man die Startgebiete hinter sich hatte, mutierte das Spiel zum Routinealltag. Rappelz war schlichtweg Müll und anspruchslos. Ich hab auch Spiele wie Perfect World (von dem nur der Charaktereditor top war), Flyff etc. gespielt. Keines hat mich wirklich angesprochen. Warhammer Online, Aion (Trial) etc. haben mich auch nicht begeistern können.
Das einzige MMORPG, abseits von WoW, war Age of Conan, was mich noch halbwegs begeistern konnte. Allerdings flachte die Begeisterung auch bald ab, sodass mir nur WoW blieb, mit dem ich vor einiger Zeit halt auch aufgehört habe, da mir der Endgamecontent zu langweilig wurde. Und ich keine Zeit mehr hatte. :ugly:
Ich werde in Zukunft die Finger von MMOs lassen und mir alle drei, vier Monate für 50 Euro ein neues Spiel zulegen. Damit bin ich wohl besser bedient.
Solche Spiele sind toll, aber nur für Gelegenheitsspieler. Wer Spiele nur ein wenig anspielen und mal kurz reinschauen will, der hat damit vielen kostenlosen Spaß.
Wer aber so ein Spiel intensiv zocken will, wie z.B. ein WoW, der muss sehr viel investieren und die Beträge liegen dann oft weit über dem, was man sonst monatlich bei einem MMO zahlen würde.
Das ist eben die "Bauernfängerei" bei solchen Spielen. Es wird einem am Anfang vorgekaugelt, wie toll und kostenlos das Spiel sei, aber je weiter man kommt, desto mehr muss man investieren.
Klar, mögen jetzt manche auch sagen, dass für sie 13 Euro pro Monat bei einem MMO viel Geld sind und es ihnen den Einstieg erschwert, ABER wenn man viel vom Endgame sehen will, kommt man damit deutlich besser weg, als wenn es jetzt ein Free-2-play Spiel wäre.
Ich sehe dabei auch eine andere Gefahr. Wir alle wissen ja, dass solche Spiele auch süchtig machen können. Bei einem Spiel mit einem festen Preis kann sich niemand in Schulden stürzen. Aber wie ist das hier? Wenn sich einer da total reinsteigert, dann hat er nicht nur Suchtprobleme, sondern verpulvert auch sein ganzes Geld.
Wenn ich da in manchen Foren lese, dass es da Spieler gibt die 300€ und mehr in solche Spiele pro Monat stecken, da wird mir richtig schlecht und da wird einem richtig klar, warum in der Spielebranche versucht wird, vieles in diese Richtung zu lenken.
Dieses kostenlos ist aus meiner Sicht einfach nur "scheinheilig". Im Endeffekt kostet es den Spieler, wenn er wirklich dabei bleibt, deutlich mehr als wenn er sich das Spiel für 40 Euro gekauft hätte und/oder dazu monatliche Gebühren zahlen würde.
World of Tanks macht schon Spaß, noch mehr Spaß würde es machen wenn das Balancing stimmen würde und man mit nem Panther nicht nur Zielscheibe für T-44 und T-54 ist.
Diese Dinger flitzen um einen rum wie Raptoren und man kommt kaum zum Schuß, von daher ist da aus meiner Sicht nicht mehr viel mit Strategie wie Anfangs, nur noch ein reines Abschlachten und das frustiert doch das eine oder andere mal.