Die ganze Welt dreht sich um mich: Spieler im Mittelpunkt der Hintergrundgeschichte
Quelle: Atari
Kino: Wie hier bei Fahrenheit kennzeichnen oft schwarze Balken eine Cut-Scene. Der Spieler darf nur zuschauen.
Diejenigen, die sich das unsägliche Wort "Killerspiel" ausgedacht haben, wird freuen, dass die beanstandete Gewalt kaum aus den Spielen herauszubekommen sein dürfte. Zahlreiche Games drehen sich nun mal um ein Moment des Wettkampfs, innerhalb eines festen Regelwerks, und dieser Wettkampf wird meist sportlich oder martialisch ausgetragen. Es obliegt der Narration, die Gewalt in den Spielen in einen entsprechenden Kontext zu stellen. Wer etwa GTA: San Andreas wirklich spielt, statt sich lediglich ausgewählte, möglichst blutige Szenen daraus vorspielen zu lassen, bemerkt, dass es eine durchaus kritische Haltung zum Thema Gewalt einnimmt. Denn ausgerechnet die viel gescholtenen Entwickler geben sich größte Mühe, ihr ach so brutales Spiel in ein hochgradig satirisches Szenario zu packen. Das bemerkt jedoch nur, wer sich im Spiel auf Szenario und Erzählung einlässt, statt ein vorschnelles Urteil aufgrund einzelner Sequenzen zu fällen. Sonst könnte man auch einem Film wie Full Metal Jacket von Stanley Kubrick vorwerfen, er würde den Krieg verherrlichen.

Guter Artikel!
SSA
Genau genommen ist es mal wieder ein Ausschnitt aus dem "neuen" Magazinteil der Print-PCG(05/08 ?!) ;-) .
Wie gesagt, toller Artikel. Natürlich kann man nicht jeden Tag fünf von der Sorte veröffentlichen - dafür steckt zu viel Aufwand dahinter. Aber lieber dreimal die Woche so einen Artikel, als jeden Tag 35 belanglose Hype-News.
Da hab ihn auch schon gelesen und war begeistert
Man sollte in dem Artikel das Wort "Games" (besonders auf Seite 4) mal eindeutschen. Sieht professioneller aus.
Und zu dem Artikel: Artikel ist ok, aber alles schon mal irgendwie gehört oder gelesen.