SWTOR: Star Wars - The Old Republic im Test - Contra: Charakterentwicklung, Konsequenzen, Crafting
Seit dem Release von SWTOR stehen die Spieler Schlange, um Zugang zu den Servern von Star Wars: The Old Republic zu bekommen. Zum Glück konnten wir uns für den Test von SWTOR schon Wochen vorab im Star-Wars-Universum tummeln. Wir zeigen in unserem Test die wichtigsten Pro- und Kontrapunkte zu Star Wars: The Old Republic.
Zu seichte Charakter-Entwicklung
Pro Erweiterte Klasse stehen einem in Star Wars: The Old Republic drei Talentbäume zur Verfügung, in die Sie maximal 41 Punkte verteilen. Man ist aber dazu gezwungen, eine gewisse Talent-Anzahl auf den unteren Ebenen zu investieren, um zur nächsthöheren vorzustoßen. Damit gaukelt das System lediglich Vielfalt und Auswahl vor, da man ab einem bestimmten Punkt sowieso (fast) alle Talente in einen Baum stecken muss. Ein System, das man aus World of Warcraft kennt und welches Blizzard mit der kommenden Erweiterung Mists of Pandaria aus eben diesen Gründen abschaffen will. Für den Spieler unbequeme Entscheidungen zwischen verschiedenen Talenten hätten Star Wars: The Old Republic ebenfalls gutgetan.
Zu wenige Konsequenzen
Auch wenn es bei den Dialogen viele Entscheidungsmöglichkeiten gibt, sind deren Auswirkungen nicht so weitreichend wie etwa in KotOR. Anstatt zum mächtigsten aller Sith zu werden und die Galaxie in ein neues, dunkles Zeitalter zu treiben, wirken sich dunkle Punkte lediglich auf das Erscheinungsbild des eigenen Charakters, die zu verwendende Ausrüstung und das Verhältnis zu den NPC-Begleitern aus. Was auch logisch ist, schließlich können nicht alle zigtausend Spieler eines Servers gleichzeitig der Größte, Beste und Stärkste sein und die Geschicke der Galaxis nachhaltig beeinflussen. Dieses Privileg bleibt weiterhin Singleplayer-Rollenspielen vorbehalten.
Quelle: Buffed
In SWTOR besucht der Spiele bekannte Orte aus dem SWTOR-Universum, hier Tatooine.
Verbesserungswürdiges Crafting
Handwerk in SWTOR könnte enorm wichtig werden, sofern von Spielern herzustellende Upgrades ähnlich mächtig sind wie jene, die man als Beute in Flashpoints und Operationen bekommt. Was sich aktuell aber nicht abschließend klären lässt. Spielerisch ist das Crafting jedenfalls keine große Herausforderung. Man wählt aus vier Sammel-, sechs Herstellungs- und vier Missionsberufen jeweils einen aus und steigert die eigene Fertigkeit, indem man diese Berufe ausübt. Soll heißen, man sucht sich einen herzustellenden Gegenstand aus, besorgt die Materialien über den Sammelberuf oder kauft sie bei einem Händler und klickt auf Start. Am Ende erhält man das jeweilige Item und die Fähigkeit steigt. Da diese Aufgabe für echte Helden wenig anspruchsvoll ist, überlässt man diese stupide Arbeit den Begleitern. Missions- und Crafting-Berufe lassen sich sogar ausschließlich von Begleitern erledigen.
Sie sammeln dabei entweder Ressourcen oder steigern Helle- oder Dunkle-Seite-Machtpunkte für den Spielercharakter und bauen Waffen und Rüstungen zusammen. Nur sammeln darf man selbst, wenn man das will. Auf dem Weg bis zur Charakter-Maximalstufe 50 sind einige Berufe jedoch derart teuer, dass sich im Betatest manche Spieler wortwörtlich in den finanziellen Ruin schufteten. Das Problem ist, dass die meisten potenziellen Käufer lieber ihre sauer verdienten Credits für Dinge wie Fortbewegungsmittel – also Speeder und dergleichen – sparen, statt in kurzfristige Vorteile zu investieren. Denn beim Leveln dauert es nicht lange, bis man durch die nächste Quest ein noch besseres Item bekommt. Auch die Selbstversorgerei klappt bei Handwerken während der Level-Phase nicht, da man stets Dinge herstellen kann, die etwas schlechter sind als jene, die man bereits als Quest-Belohnung oder Beute aus Flashpoints eingestrichen hat.
Standard-Steuerung mit Komfortmängeln
Genreübliche Steuerung über Maus und Tastatur: Das Gros der Fähigkeiten wird über Hotkeys aktiviert, der Rest kommt über die Shortcut-Leisten zum Einsatz, die man in der Benutzeroberfläche zuschalten kann. Allerdings kann man das Interface kaum modifizieren, lediglich einige Elemente lassen sich größer oder kleiner darstellen. Wie es besser geht, beweist Rift. Add-ons, also von Fans programmierte Helferlein, gibt es dazu nicht, da noch keine Schnittstelle für Dritthersteller angeboten wird. Das soll aber eventuell noch nachgeholt werden.
Grafik – Reine Geschmacksache
SWTOR stellt in technischer Hinsicht keinen Meilenstein des Genres dar und einigen Star Wars-Fans stieß der Comic-Look auch sauer auf. Diese Art der Optik ist bei einem langfristig angelegten Online-Rollenspiel sicher die beste Wahl, da sie auch noch in einigen Jahren ansehnlich ist. Auf Realismus getrimmte MMORPGs wie Everquest 2 altern einfach viel zu schnell, da sie stets mit neueren Singleplayer-Titeln mit moderner Grafik-Engine verglichen werden. Der Comic-Look dagegen ist zeitlos. Am Ende ist es Geschmackssache, ob die Optik gefällt – ein bisschen mehr Grafik-Spielereien hätten es aber durchaus sein können.
In diesem Artikel
- Seite 1 SWTOR: Star Wars - The Old Republic im Test - Einleitung und Vergleich zu WoW
- Seite 2 SWTOR: Star Wars - The Old Republic im Test - Pro - Vertonung, Entscheidungen, Kampfsystem und mehr
- Seite 3 SWTOR: Star Wars - The Old Republic im Test - Pro - Umfang, Items, Solo- und Gruppenspiel
- Seite 4 SWTOR: Star Wars - The Old Republic im Test - Contra: Charakterentwicklung, Konsequenzen, Crafting
- Seite 5 SWTOR: Star Wars - The Old Republic im Test - Zusammenfassung und Fazit
- Seite 6 Bildergalerie
Bildergalerie
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Spielt doch das Spiel erstmal das ihr merkt wie schlecht es is man spielt sein char hoch und dann is Langeweile angesagt die paar Flashpoints und Raids sind so schnelll ausgelutscht und wie gesagt Verprechen von den nie was umgesetzt wurde.
MFG
Ausgepackt - installiert -
Auf Hutta bereits 5 x Stucked. Queste gehen - Später Dormund Kaas ( durch die Welt fallen ) KI ohne Funktion angriff klappen nicht ( nein klein Lag ) da mein Mädel ebenfalls spielt und dort es in dem Mom ging. Das ganze tauchte auch verteilt immer wieder einmal auf und ist inzwischen bim second Level.
Div. Questbugs here - div. Datacrons die nicht wollen usw. Ich werde einfach nur die Ticketliste nehmen und sehe, nach 4 Wochen Speildauer, um die 60 Reports.
Klar ist ein MMO - es ist aber Falsch das alles als gut zu betiteln, da manche Bugs das Spielerlebnis derbe vermiesen. Ich sage nur Kopfgeldjäger abschluß des ersten Kapitels. Padawan besiegt - heilt aber munter weiter. naja
-- Edit
Genau letzter Bug wird nun in einem Patch behoben. Gut das man es macht, schlecht das solcherlei "Keyevents" in einem "Movie-MMO" vorhanden sind. Da hätte ich beim Testen die Endsequenz schon ein paar mal angesehen.
Aber gut, wir verstehen ja, was du meinst. :)
So lieb ich mir meine Hatercomments.
Na Hater gibts bei WOW in Massen, da scheinen sie dich aber nicht so zu stören... :-B