SWTOR: Star Wars - The Old Republic im Test - Pro - Vertonung, Entscheidungen, Kampfsystem und mehr

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Test Stefan Weiß - Autor Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

Seit dem Release von SWTOR stehen die Spieler Schlange, um Zugang zu den Servern von Star Wars: The Old Republic zu bekommen. Zum Glück konnten wir uns für den Test von SWTOR schon Wochen vorab im Star-Wars-Universum tummeln. Wir zeigen in unserem Test die wichtigsten Pro- und Kontrapunkte zu Star Wars: The Old Republic.

Komplettvertonung mit viel Rollenspielflair
In Sachen Vertonung setzt Star Wars: The Old Republic wahrlich neue Standards im MMOG-Genre. Statt den Spieler mit Millionen Zeilen Quest-Text zu konfrontieren, besitzt in Star Wars: TOR jeder Charakter seine eigene Stimme. Und das nicht nur auf Englisch, denn Bioware hat das komplette Spiel außerdem auch auf Deutsch und Französisch synchronisiert! Wer den Vergleich kennt, stellt zwar fest, dass ein paar der deutschen Sprecher weniger enthusiastisch zu Werke gehen als ihre britischen und amerikanischen Kollegen, dafür klingen einige der Bösewichter auf Deutsch sogar schurkiger als im Original.

Viel Entscheidung gefragt
Statt nur vorgefertigten Dialogen zu lauschen, darf der Spieler regelmäßig zwischen verschiedenen Antworten wählen. Ob freundlich, genervt, geldgierig oder gar bösartig, das klassische Bioware-Dialogsystem, das man bereits aus Mass Effect und Dragon Age kennt, ist auch in The Old Republic enthalten. Finstere wie freundliche Antworten beeinflussen aber nicht nur den Fortgang der Story und eventuell den Ausgang der Quest, sondern auch den eigenen Charakter. Genau wie in Biowares Singleplayer-Rollenspiel Knights of the Old Republic, erntet man mit der entsprechenden Wahl Helle- oder Dunkle-Seite-Punkte.

Tolle Kameradschaft – sogar ohne menschliche Mitspieler
Die NPC-Begleiter sind eine großartige Neuerung im Genre. Statt einfach geistlose Kreaturen mit sich zu führen, die vom Spieler lediglich Futter verlangen und im Gegenzug das gewünschte Ziel angreifen, sind die KI-Kameraden in The Old Republic deutlich vielschichtiger. Sie bestehen durchweg aus intelligenten, zu Empfindungen fähigen Spezies, die den Dialogen nicht nur lauschen, sondern sich dazu auch eine eigene Meinung bilden und diese sogar äußern! Handelt man zum Beispiel permanent entgegen der Meinung eines Begleiters, bleiben spannende neue Quests für den Spieler verschlossen, da der Gefährte diese wegen der Differenzen erst gar nicht anbietet. Wer aber die Zuneigung seines Begleiters gewinnt, kann im günstigsten Fall sogar eine Liebesbeziehung mit ihm oder ihr eingehen. Gleichgeschlechtliche Beziehungen sind zum Spielstart zwar noch nicht möglich, diese Option soll aber per Patch folgen.

Das Besondere an SWTOR ist die Vollvertonung nahezu aller Quests. Quelle: Buffed Das Besondere an SWTOR ist die Vollvertonung nahezu aller Quests. Kinoreifer Auftritt und ein starker Spielstart
Der Start in die weit, weit entfernte Galaxis ist grandios inszeniert. Die Musik, der Scrolltext, die Hollywood-tauglichen Intro-Videos für die Galaktische Republik und das Sith-Imperium – Star Wars-Fans fühlen sich gleich zu Hause. Auch wenn The Old Republic rund 3.000 Jahre vor den sechs Filmen spielt, Vorwissen braucht man als Neueinsteiger nicht, denn die kurzen Filme bringen einem alles bei, was man für den Spielstart wissen muss: Jahrhunderte lang galten die Sith als vernichtet, plötzlich tauchen sie mit einer Armada aus den Tiefen des Alls wieder auf und stürzen die Galaktische Republik und den Jedi-Orden in einen gigantischen Mahlstrom aus Krieg und Verderben. Zwar besteht zwischen den beiden Parteien zu Spielbeginn ein Friedensvertrag, der ist aber derart brüchig, dass es immer wieder zu Scharmützeln zwischen den beiden verfeindeten Seiten kommt.

Habt ihr euch für eine der beiden Seiten entschieden, wählt man aus jeweils vier Charakterklassen, die Vorbildern aus den sechs Filmen entsprechen. Ob einen weisen, aber kampfstarken Jedi-Meister wie Obi-Wan Kenobi oder einen Dunklen Lord der Sith wie Darth Vader, die wichtigsten Archetypen sind vorhanden. Die reine Zahl der Klassen ist aber nicht überwältigend, zumal sich die vier Klassen der beiden Seiten nicht wesentlich voneinander unterscheiden. So entspricht der Jedi-Ritter von seinen Fähigkeiten und seiner Ausrüstung in weiten Teilen dem Sith-Krieger, während der Imperiale Agent stark an den Schmuggler aufseiten der Republik erinnert und so weiter. Zwar entscheiden sich alle Klassen mit Level 10 noch für eine sogenannte Erweiterte Klasse, was eine stärkere Spezialisierung zulässt, in der Summe ist die Klassenauswahl von Star Wars: The Old Republic trotzdem einen Tick weniger vielfältig als bei anderen modernen MMORPGs wie Rift oder sogar dem älteren World of Warcraft.

Bewährtes, klassisches Kampfsystem
Das Kampfsystem hat Bioware bewusst klassisch gehalten. Man klickt einen Gegner an, wählt eine Fähigkeit über ein Tastaturkürzel oder in der Shortcut-Leiste aus und aktiviert diese. Das Kampfsystem berechnet daraufhin automatisch, ob man trifft oder nicht und wie hoch ein etwaiger Schaden ausfällt. Mancher Spieler hätte sich hier ein aktiveres Eingreifen gewünscht, so wie im Action-RPG Star Wars: The Force Unleashed. So etwas sei zwar inzwischen technisch möglich, wie Biowares Lead Combat System Designer Georg Zöller im Interview mit PC Games erklärte, allerdings widerspreche dies dem Geist bisheriger Bioware-Rollenspiele: "Unsere Spiele sind immer schon sehr taktisch gewesen, was die Zielgruppe geprägt hat."

Und dieser fühlt man sich natürlich verpflichtet. Ganz nebenbei will man sich mit The Old Republic auch an eine möglichst breite Spielerschaft richten. Damit auch Gelegenheits-Jedi eine Chance haben, entschied man sich für ein Kampfsystem, das weniger von den Fähigkeiten und der Reaktion des jeweiligen Spielers abhängt und mehr von taktischen Überlegungen. Eine nachvollziehbare Entscheidung, wenngleich viele MMORPG-Veteranen inzwischen nach etwas Neuem dürsten.

Bildergalerie

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  1. Seite 1 SWTOR: Star Wars - The Old Republic im Test - Einleitung und Vergleich zu WoW
  2. Seite 2 SWTOR: Star Wars - The Old Republic im Test - Pro - Vertonung, Entscheidungen, Kampfsystem und mehr
  3. Seite 3 SWTOR: Star Wars - The Old Republic im Test - Pro - Umfang, Items, Solo- und Gruppenspiel
  4. Seite 4 SWTOR: Star Wars - The Old Republic im Test - Contra: Charakterentwicklung, Konsequenzen, Crafting
  5. Seite 5 SWTOR: Star Wars - The Old Republic im Test - Zusammenfassung und Fazit
    • Kommentare (101)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Hurshi Hobby-Spieler/in
        Also ich habe es gespielt paar Monate hatte 3 auf max level und bis auf die Story is alles fürn ... Da fast nichts von dem was versprochen wurde eingehalten wurde, bis heute nicht und ein Spiel was nach nichtmal einem Jahr F2P wird is einfach Muell sonst müssten dies ja nich machen also BITTE wie soll das "Star Wars: The Old Republic Test - Schon jetzt eines der besten Online-Rollenspiele" auch nur ansatzweise stimmen ?
        Spielt doch das Spiel erstmal das ihr merkt wie schlecht es is man spielt sein char hoch und dann is Langeweile angesagt die paar Flashpoints und Raids sind so schnelll ausgelutscht und wie gesagt Verprechen von den nie was umgesetzt wurde.
        MFG
      • Von Hurshi Hobby-Spieler/in
        Also ich habe es gespielt paar Monate hatte 3 auf max level und bis auf die Story is alles fürn ... Da fast nichts von dem was versprochen wurde eingehalten wurde, bis heute nicht und ein Spiel was nach nichtmal einem Jahr F2P wird is einfach Muell sonst müssten dies ja nich machen also BITTE wie soll das "Star Wars: The Old Republic Test - Schon jetzt eines der besten Online-Rollenspiele" auch nur ansatzweise stimmen ?
        Spielt doch das Spiel erstmal das ihr merkt wie schlecht es is man spielt sein char hoch und dann is Langeweile angesagt die paar Flashpoints und Raids sind so schnelll ausgelutscht und wie gesagt Verprechen von den nie was umgesetzt wurde.
        MFG
      • Von VigarLunaris Mitglied
        Tja gerade auf die Kommentare mit keinem einzigen oder nur wenig Bugs gefunden.

        Ausgepackt - installiert -

        Auf Hutta bereits 5 x Stucked. Queste gehen - Später Dormund Kaas ( durch die Welt fallen ) KI ohne Funktion angriff klappen nicht ( nein klein Lag ) da mein Mädel ebenfalls spielt und dort es in dem Mom ging. Das ganze tauchte auch verteilt immer wieder einmal auf und ist inzwischen bim second Level.

        Div. Questbugs here - div. Datacrons die nicht wollen usw. Ich werde einfach nur die Ticketliste nehmen und sehe, nach 4 Wochen Speildauer, um die 60 Reports.

        Klar ist ein MMO - es ist aber Falsch das alles als gut zu betiteln, da manche Bugs das Spielerlebnis derbe vermiesen. Ich sage nur Kopfgeldjäger abschluß des ersten Kapitels. Padawan besiegt - heilt aber munter weiter. naja

        -- Edit

        Genau letzter Bug wird nun in einem Patch behoben. Gut das man es macht, schlecht das solcherlei "Keyevents" in einem "Movie-MMO" vorhanden sind. Da hätte ich beim Testen die Endsequenz schon ein paar mal angesehen.
      • Von danthe Gelegenheitsspieler/in
        Du hast die Namen vertauscht, ich bin nicht der Kritiker. xD
        Aber gut, wir verstehen ja, was du meinst. :)
      • Von wertungsfanatiker Spiele-Enthusiast/in
        danthe spielt sicher SWTOR. Doch scheint er das Spiel ja trotzdem zu mögen. Denn wie sonst hätte er Level 50 /34 geschafft ? und damit ist er wohl kaum noch am Anfang. Jedenfalls haben die von ihm behaupteten 100 Kritikpunkte ihn nicht davon abgehalten, so lange zu spielen. Was wiederum für die Qualität des Spiels spricht.
      • Von TheChicky Mitglied
        Zitat von danthe
        Boah, toller Kommentar. Alles "ImbaFAIL" und jedweder Optimismus von EA zusammengekauft, wa?
        So lieb ich mir meine Hatercomments.

        Na Hater gibts bei WOW in Massen, da scheinen sie dich aber nicht so zu stören... :-B
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