SWTOR: Star Wars - The Old Republic im Test - Pro - Umfang, Items, Solo- und Gruppenspiel

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Test Stefan Weiß - Autor Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

Seit dem Release von SWTOR stehen die Spieler Schlange, um Zugang zu den Servern von Star Wars: The Old Republic zu bekommen. Zum Glück konnten wir uns für den Test von SWTOR schon Wochen vorab im Star-Wars-Universum tummeln. Wir zeigen in unserem Test die wichtigsten Pro- und Kontrapunkte zu Star Wars: The Old Republic.

Bekannte Quest-Kost, lecker verpackt
Auch das Quest-System unterscheidet sich im Prinzip nicht von dem anderer MMORPGs. Nichtspieler-Charaktere, kurz NPCs, geben Aufträge, die im Wesentlichen nur aus "Töte X von jenen" oder "Sammle Y von diesen" bestehen. Was die Aufgabenvielfalt angeht, rangiert The Old Republic sogar unter World of Warcraft. Seit der 2006 erschienenen Erweiterung The Burning Crusade sind Flug- und seit Wrath of the Lich King (2008) auch Fahrzeug-Quests gang und gäbe, in Star Wars: TOR gibt es so etwas jedoch (noch) nicht. Dafür ist die Missionsverpackung viel eleganter. Statt sich durch Hunderte Zeichen der Quest-Texte zu quälen (oder diese einfach per Mausklick zu überspringen), erklären einem die NPCs in The Old Republic in vollvertonten Szenen, worum es in der nächsten Quest geht. Wer jetzt an steife Dialoge wie in The Elder Scrolls 5: Skyrim denkt, liegt falsch. Gesprächsszenen sind durchweg dynamisch gestaltet, sogar kurze Kampfsequenzen haben die Entwickler gelegentlich eingeflochten.

Gut für Solo- und Gruppenspieler
Die große Herausforderung für Bioware bestand darin, all die Features in die Spielmechanismen eines Massive Multiplayer Online Roleplaying Games einzufügen. Kritiker mokieren sich zwar darüber, dass sich The Old Republic über weite Strecken wie ein Singleplayer-Rollenspiel anfühlen würde, was aber nur an den Gepflogenheiten des jeweiligen Spielers hängt. Sicher, wer lieber allein unterwegs ist, braucht dank der fähigen NPC-Begleiter nur selten menschliche Unterstützung. In den insgesamt 17 Vier-Spieler-Flashpoints aber, das Äquivalent zu den Dungeons anderer MMORPGs, braucht man eine Gruppe. Auch für die Schlachtzüge, in Star Wars: TOR "Operationen" genannt, braucht es zwischen 8 und 16 Spieler. Dazu hat Bioware­ noch unzählige Mini-Instanzen in der Spielwelt verteilt, die in der Regel zwei bis vier Spieler voraussetzen. Allerdings muss man all diese Abenteuer nicht bestreiten, wenn man allein auf Level 50 kommen will und dabei nicht mit anderen zusammen spielen will. Denn die Klassen-Story lässt sich jederzeit solo beziehungsweise nur mithilfe eines NPC-Begleiters bewältigen. Wer jedoch alle Facetten von The Old Republic kennenlernen will, kommt um Teambuilding-Maßnahmen nicht herum. Der Eintritt in eine Gilde ist hierbei sehr hilfreich, da es keinen Dungeon- und auch keinen Raid-Finder im Spiel gibt. Richtig gelesen, Gruppen beziehungsweise Mitspieler sucht man nach althergebrachter MMOG-Art per Chat oder Gruppensuch-Fenster! Kritiker bemängeln den fehlenden Komfort eines Gruppensuch-Tools, dafür fördert die persönliche Suche soziale Interaktion, für die es im Übrigen im Spiel auch Punkte gibt. Je höher der Soziallevel, desto bessere Ausrüstung kann man kaufen und anlegen.

Beute machen & Items aufrüsten
Die Item-Sammelei befeuert Bioware selbstverständlich auch. Für jede Klasse gibt es Hunderte, ja Tausende Gegenstände und Rüstungs-Sets, die man durch Quest-Belohnungen, aus der Beute von erledigten Gegnern oder einfach bei NPC-Händlern gegen Credits oder Wertmarken bekommt. Auf jedem Planeten, in jedem Flashpoint und auch für die verschiedenen PvP-Spielarten (Spieler gegen Spieler) gibt es eigene Marken für neue Ausrüstungsteile. Im Gegensatz zu den meisten MMORPGs muss man seine alten Klamotten nicht sofort wegwerfen, sobald neue Items im Angebot stehen. Denn jeder höherwertige Gegenstand kann mit bis zu vier Upgrades versehen werden. So ist es problemlos möglich, ältere Gegenstände wie das allererste Lichtschwert auch noch auf der Maximalstufe zu verwenden. Allerdings gehen einem auf diese Weise womöglich (Set-)Boni flöten, die höherstufige Item-Kollektionen gewähren. Dennoch: eine grandiose Idee von Bioware, mit der man in zerschlissener Robe à la Ben Kenobi herumlaufen und trotzdem mächtig wie Jedi-Meister Yoda sein kann.

SWTOR: Bei erreichen vom Stufe 10 spezialisert man den Charakter auf eine von zwei möglichen erweiterten Klassen. Danach kann man Skillpunkte in einem von drei Skillbäumen verteilen. Quelle: Buffed SWTOR: Bei erreichen vom Stufe 10 spezialisert man den Charakter auf eine von zwei möglichen erweiterten Klassen. Danach kann man Skillpunkte in einem von drei Skillbäumen verteilen. Raumschlachten mit Bewegungseinschränkung aber Top-Inszenierung
Was wäre ein Krieg der Sterne ohne Raumkämpfe? Wie ein Drei-Gänge-Menü ohne Vorspeise und Dessert. Das haben die Entwickler, George Lucas sei Dank, rechtzeitig erkannt und The Old Republic zumindest ein rudimentäres Raumkampfsystem verpasst. Statt aber wie im guten, alten X-Wing vs. TIE Fighter frei im Weltraum herumzudüsen, bewegen sich die Raumer in The Old Republic wie auf unsichtbaren Schienen. Im Sinne des Star Wars-Klassikers Rebel Assault wird man so durch die Schlacht geführt und darf nur etwas zur Seite und nach oben und unten ausweichen. Der Rest ist quasi Moorhuhn-Ballerei. Komplett anspruchslos sind die Raumgefechte in The Old Republic jedoch nicht. Der Schwierigkeitsgrad steigt kontinuierlich an, sodass man bald Schiffs-Upgrades braucht, um zu bestehen. Diese gibt es gegen sauer erkämpfte Marken bei freundlichen NPC-Händlern, die sich an jedem Raumhafen aufhalten. Seinen Vorteil zieht dieses Spiel-System aus seinen Möglichkeiten der Inszenierung.

Da die Entwickler genau wissen, wann sich das Schiff des Spielers an welchem Ort befindet, kann man im richtigen Moment Sternenzerstörer aus dem Hyperraum auftauchen lassen und ihm Schwärme von Feindjägern entgegen schleudern. Trotzdem, ein waschechtes X-Wing vs. TIE Fighter wäre uns deutlich lieber gewesen. Was aber nicht ist, scheint aber noch werden. Lead Designer James Ohlen gab jüngst im offiziellen SWTOR-Forum bekannt, dass man bezüglich der Raumkämpfe an einem "speziellen Projekt" arbeiten würde und man plane, die Kämpfe im Weltall deutlich auszubauen. Im Gespräch mit PC Games erwähnte Ohlen auch Gildenraumschiffe, die zwar nicht im Spiel, aber immer noch sein Traum für The Old Republic sind. Diese wären wesentlich größer als jene Spielerschiffe, die man aktuell in The Old Republic mit etwa Level 15 bekommt. Außerdem gehört Executive Producer Richard Vogel zum Team, das bereits maßgeblich an Jump to Lightspeed mitgewirkt hat, der Raumschiff-Erweiterung für das allererste Star Wars-MMORPG Galaxies. Wenn das nicht Hoffnung gibt?

Großer Spielumfang
Sternenkrieger bekommen viel geboten: 17 Planeten, 8 Charakterklassen (jede davon mit einer eigenen Story), 9 Völker, 2 Fraktionen, 17 Gruppen-Abenteuer für vier Spieler, 2 Schlachtzüge für 8 oder 16 Spieler, zahlreiche Mini-Dungeons und PvP-Kriegsgebiete – Star Wars: The Old Republic bietet rund 200 Spielstunden pro Spielercharakter – bis jetzt, mit Content-Updates ist auf jeden Fall zu rechnen.

Ordentlicher Content für PvP-Liebhaber
Was wäre Star Wars ohne die Möglichkeit, die Lichtschwertklinge mit einem anderen Spieler zu kreuzen? The Old Republic bietet drei verschiedene Möglichkeiten, genau das zu tun. Wir nehmen sie für Sie unter die Lupe.
1. Kriegsgebiete: Alderaan, Voidstar & Huttenball
Drei instanzierte Kriegsgebiete für acht Spieler pro Seite stehen zu Spielbeginn zur Wahl. Alderaan ist ein klassischer Domination-Modus, Voidstar ein Rush-Modus und Huttenball eine Capture-the-Flag-Variante. Während Alderaan keine großen Überraschungen bietet, kommen Voidstar und vor allem Huttenball in der Spielerschaft sehr gut an. Es gibt ein Matchmaking-System, das für möglichst ausgeglichene Partien sorgen soll. Sind aber nur wenige Spieler auf einem Server, kann es schon mal passieren, dass man mit Level 10 gegen hochstufige Recken antreten muss.
PC Games-Eindruck: Gut

2. Offenes PvP: Ilum & PvP-Zonen
Auf PvP-Servern kommt man ab etwa Level 25 auch in Gebiete, wo man Spielern der anderen Fraktion begegnen kann. Da man dann automatisch PvP-markiert ist, darf man sich gegenseitig angreifen. Mit Level 50 hat man auch die Möglichkeit, an der PvP-Schlacht um den Planeten Ilum teilzunehmen, wo es gilt, fünf Basen zu erobern und zu halten. Dieses Schlachtfeld erinnert an die RvR-Gebiete aus Warhammer Online. Kämpfe waren hier in den von uns gespielten Betatest-Phasen rar, da kaum jemand Level 50 gewesen ist und während des Headstarts erst einmal Power-Leveln angesagt war.
PC Games-Eindruck: Hat großes Potenzial

3. Jeder gegen jeden: Outlaw's Den
Auf Tatooine gibt es ein Gebiet mit dem Namen Outlaw's Den (Grube der Gesetzlosen). Hier bekämpfen sich Spieler jedweder Fraktion. Also auch Jedi können Jedi bekriegen und Sith ihresgleichen. Einzig Spieler der eigenen Gruppe sind tabu. Dort stationierte NPC-Händler bieten erstklassige PvP-Belohnungen an, die Sie gegen Marken kaufen können. Ein prinzipiell spannendes Feature, es muss sich aber erst in den Wochen nach dem Spielstart zeigen, wie die Grube von den Spielern angenommen wird und ob Profi-PvPler den Bereich nicht zu stark beherrschen werden.
PC Games-Eindruck: Hat großes Potenzial

Bildergalerie

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  1. Seite 1 SWTOR: Star Wars - The Old Republic im Test - Einleitung und Vergleich zu WoW
  2. Seite 2 SWTOR: Star Wars - The Old Republic im Test - Pro - Vertonung, Entscheidungen, Kampfsystem und mehr
  3. Seite 3 SWTOR: Star Wars - The Old Republic im Test - Pro - Umfang, Items, Solo- und Gruppenspiel
  4. Seite 4 SWTOR: Star Wars - The Old Republic im Test - Contra: Charakterentwicklung, Konsequenzen, Crafting
  5. Seite 5 SWTOR: Star Wars - The Old Republic im Test - Zusammenfassung und Fazit
    • Kommentare (101)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Hurshi Hobby-Spieler/in
        Also ich habe es gespielt paar Monate hatte 3 auf max level und bis auf die Story is alles fürn ... Da fast nichts von dem was versprochen wurde eingehalten wurde, bis heute nicht und ein Spiel was nach nichtmal einem Jahr F2P wird is einfach Muell sonst müssten dies ja nich machen also BITTE wie soll das "Star Wars: The Old Republic Test - Schon jetzt eines der besten Online-Rollenspiele" auch nur ansatzweise stimmen ?
        Spielt doch das Spiel erstmal das ihr merkt wie schlecht es is man spielt sein char hoch und dann is Langeweile angesagt die paar Flashpoints und Raids sind so schnelll ausgelutscht und wie gesagt Verprechen von den nie was umgesetzt wurde.
        MFG
      • Von Hurshi Hobby-Spieler/in
        Also ich habe es gespielt paar Monate hatte 3 auf max level und bis auf die Story is alles fürn ... Da fast nichts von dem was versprochen wurde eingehalten wurde, bis heute nicht und ein Spiel was nach nichtmal einem Jahr F2P wird is einfach Muell sonst müssten dies ja nich machen also BITTE wie soll das "Star Wars: The Old Republic Test - Schon jetzt eines der besten Online-Rollenspiele" auch nur ansatzweise stimmen ?
        Spielt doch das Spiel erstmal das ihr merkt wie schlecht es is man spielt sein char hoch und dann is Langeweile angesagt die paar Flashpoints und Raids sind so schnelll ausgelutscht und wie gesagt Verprechen von den nie was umgesetzt wurde.
        MFG
      • Von VigarLunaris Mitglied
        Tja gerade auf die Kommentare mit keinem einzigen oder nur wenig Bugs gefunden.

        Ausgepackt - installiert -

        Auf Hutta bereits 5 x Stucked. Queste gehen - Später Dormund Kaas ( durch die Welt fallen ) KI ohne Funktion angriff klappen nicht ( nein klein Lag ) da mein Mädel ebenfalls spielt und dort es in dem Mom ging. Das ganze tauchte auch verteilt immer wieder einmal auf und ist inzwischen bim second Level.

        Div. Questbugs here - div. Datacrons die nicht wollen usw. Ich werde einfach nur die Ticketliste nehmen und sehe, nach 4 Wochen Speildauer, um die 60 Reports.

        Klar ist ein MMO - es ist aber Falsch das alles als gut zu betiteln, da manche Bugs das Spielerlebnis derbe vermiesen. Ich sage nur Kopfgeldjäger abschluß des ersten Kapitels. Padawan besiegt - heilt aber munter weiter. naja

        -- Edit

        Genau letzter Bug wird nun in einem Patch behoben. Gut das man es macht, schlecht das solcherlei "Keyevents" in einem "Movie-MMO" vorhanden sind. Da hätte ich beim Testen die Endsequenz schon ein paar mal angesehen.
      • Von danthe Gelegenheitsspieler/in
        Du hast die Namen vertauscht, ich bin nicht der Kritiker. xD
        Aber gut, wir verstehen ja, was du meinst. :)
      • Von wertungsfanatiker Spiele-Enthusiast/in
        danthe spielt sicher SWTOR. Doch scheint er das Spiel ja trotzdem zu mögen. Denn wie sonst hätte er Level 50 /34 geschafft ? und damit ist er wohl kaum noch am Anfang. Jedenfalls haben die von ihm behaupteten 100 Kritikpunkte ihn nicht davon abgehalten, so lange zu spielen. Was wiederum für die Qualität des Spiels spricht.
      • Von TheChicky Mitglied
        Zitat von danthe
        Boah, toller Kommentar. Alles "ImbaFAIL" und jedweder Optimismus von EA zusammengekauft, wa?
        So lieb ich mir meine Hatercomments.

        Na Hater gibts bei WOW in Massen, da scheinen sie dich aber nicht so zu stören... :-B
      Direkt zum Diskussionsende
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